Beelink Pocket P1
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Beelink Pocket P1 ab

102€

(Mini PC, Intel Atom, Dual-Band, Akku, Win 8.1)

Everbuying.net102,43€ *
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Klein, smart und voller Leistung. Der Beelink Pocket P1 sorgt im Hosentaschenformat für flüssiges bedienen, arbeiten und teilweise sogar spielen unter Windows 8.1. Das Beste daran: der Winzling ist kaum größer als ein 5,5 / 6 Zoll Smartphone und bereits für 102,43€ auf Everbuying.net erhältlich. In dem Mini-PC ist der recht flotte Intel Atom Z3735F Quad-Core Prozessor zusammen mit 2 GB RAM und 32 GB SSD. Diese Ausstattung kennt man bereits von aktuellen Windows-Tablets. Als besonderen Clou besitzt der Mini-PC aber sogar einen integrierten Akku, der das System je nach Anwendungsbereich für 3-5 Stunden am Laufen hält.

Beelink Pocket P1

So klein wie das Aluminiumgehäuse des Beelink Pocket P1 ist, so wenig erwartet man vielleicht zunächst von der Hardware. Dennoch belehrt uns der verbaute Intel Atom Z3735F mit 2 GB RAM und 32 GB SSD (ca. 17 GB verfügbar) eines besseren. Mit angeschlossener Maus und Tastatur über die beiden vollwertigen USB Ports, dem Micro-HDMI Ausgang (inkl. beiliegenden Kabel) zum Anschluss eines Monitors und einem 3,5 mm Audioausgang fällt kaum auf, dass das Gerät nur etwa die Größe eines modernen Smartphones besitzt. Der Internetzugriff wird über das Dual-Band (2,4 GHz, 5 GHz) WLAN Modul hergestellt. Eine Bluetooth Verbindung ist ebenfalls möglich. Zur Speicherplatz Erweiterung können entweder die vollwertigen USB 2.0 Ports oder der Micro-SD Port (bis 32GB) genutzt werden. Steckt das System nicht gerade über den Micro-USB Anschluss am Strom, kann dieser natürlich auch voll genutzt werden. Denn dank des integrierten Akkus lässt sich das System auch ohne unmittelbare Steckdose in der Nähe, für mehrere Stunden zuverlässig betreiben. Ein Upgrade auf Windows 10 ist sofort, kostenlos möglich.

  • Auf Amazon wird mit 3,4 Stars 35 Sternen bei 5 Rezensionen bewertet.
  • NerdsHeaven.de vergibt 5,0 B-)B-)B-)B-)B-) Nerds. (Stand 08.09.2015)

Features

  • Aluminiumgehäuse, wenig Wärmeentwicklung
  • Intel Atom Z3735F 1,33 GHz Quad-Core Prozessor (1,8 GHz Turbo), 2 GB RAM, 32 GB SSD
  • Dual-Band WLAN, 2x USB, 1x Micro-USB, 1x Micro-HDMI, Micro-SD, 3,5mm Klinke, Power Button
  • Windows 8.1
  • Lieferumfang: Beelink Pocket P1, Mini-HDMI auf HDMI Kabel, Netzteil

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Verarbeitung/Design

Klein, schmal und kaum größer als ein 5,5 Zoll Smartphone. Ich bin von der kompakten Größe extrem überrascht. Das relativ leichte Aluminiumgehäuse ist aus einem Stück gefertigt und besitzt abgerundete Kanten und macht folglich einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Vorder- & Rückseite wird jeweils von einer schwarzen Kunststoffleiste geziert. Dort befinden sich auch der Powerbutton und die gut erreichbaren HDMI, (Micro-)USB- und Audio-Eingänge. Sichtbare Verschraubungen oder Verklebung sucht man vergebens. Der Beelink Pocket P1 hinterlässt bei mir einen sehr guten und vor allem wertigen Eindruck.

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Bedienung/Oberfläche

Wie kaum anders zu erwarten, ist die Bedienung unter Windows 8.1 mit angestöpselter Tastatur und Maus nicht von einem herkömmlichen Office-PC zu unterscheiden. Immerhin kommt hier ein vollwertiges Windows Betriebssystem zum Einsatz. Eine großartige Erst-Konfiguration muss man nicht vornehmen, da scheinbar vorab bereits ein (Test-)Benutzeraccount und User angelegt wurde. Somit ist der Mini-PC sofern man es will direkt Einsatzbereit. Wem das nicht so schmeckt, der kann auch über die Neustart Funktion in den Rescuebereich der Windows-Installation kommen und dort das System unkompliziert Resetten. Das Betriebssystem ist auf Englisch vorkonfiguriert. Ein deutsches Tastaturlayout kann man anwählen, Menüs und Einstellungen bleiben aber trotzdem zunächst auf Englisch. Dementsprechend muss man unter “PC Settings” und “Time and Language” und “Region and language” die deutsche Sprache hinzufügen/auswählen und anschließend unter Optionen das Sprachpaket mit bestehender Internetverbindung herunterladen.

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Konnektivität

Die Anbindung ist PC-typisch solide. Dank der 2x vollwertigen USB 2.0-Ports sind Maus und Tastatur schnell angeschlossen, ein Micro-SD Slot erweitert den übrig gebliebenen Speicher von gut 17 GB schnell und leicht. Mit einem USB-Hub lassen sich natürlich auch mehr als 2 Geräte gleichzeitig anschließen und betreiben. Hier wird man aber auf die Stromversorgung achten müssen, da die kleine Box sicherlich nur die USB-typischen 500mA liefern kann. Die Anbindung von Peripherie über Bluetooth ist ebenso möglich. Der Internetzugriff wird über das verbaute WLAN-Modul (Dual-Band) vorgenommen. Einen zusätzlichen LAN Anschluss gibt es aufgrund der kompakten Bauweise hingegen nicht.

Kompatibilität

Kaum anders als zu erwarten, werden alle Geräte sofort erkannt und verbunden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um USB-Sticks oder größere Festplatten handelt. Alle externen Geräte werden anerkannt. Wie üblich werden dafür teilweise Treiber automatisch installiert/heruntergeladen, aber auch das geht recht flott vonstatten.

Konnektivität / Verbindungen

Die Verbindung zu dem von mir genutzten WLAN-Netzwerk war jederzeit stabil und blieb auch bei Nutzung über 1 Wand hinweg ohne Verbindungsabbrüche. Sicherlich wird man hier keine merklich größere Reichweite erreichen, da dafür externe WLAN-Antennen fehlen. Downloads klappten dennoch schnell. Jedoch reduziert jede dazwischenliegende Wand die Downloadrate mitunter rapide. Die Bluetooth-Verbindung blieb ebenfalls zu jedem Zeitpunkt der Testphase stabil. Das ganze Betriebssystem lief ebenfalls stabil und war frei von Abstürzen oder gar Blue-Screens. Aktuell gibt es zwar den Hinweis für das kommende Windows 10 Update in der Taskleiste. Einen Updatevorgang haben wir an dieser Stelle noch nicht vorgenommen. Im normalen Betrieb wird das Gerät kaum Handwarm. Unter Vollast während Benchmarks oder beim “Spielen” erhitzt sich das Gehäuse zwar etwas mehr, wird aber dennoch nicht mehr als Handwarm.

Performance

Der Bootvorgang dauert nachdem alle Updates erst einmal heruntergeladen und installiert sind, gerade einmal 15 bis 20 Sekunden. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit wurde von uns mittels HDD Tune getestet und liegt bei minimal 73,0 MB/s und bei maximal 128,2 MB/s. Der Durchschnitt der Datentransferrate lag bei 97,4 MB/s. Im alltäglichen Windows-Betrieb schlägt sich das System ziemlich gut, vorausgesetzt man hat lässt keine größeren Downloads/Updates im Hintergrund laufen. So bauen sich im Browser die Seiten flott auf, gelegentlich muss man aber mal 1-2 Gedenksekunden in Kauf nehmen. Videos auf YouTube oder eingebunden in Webseiten lassen sich reibungslos flüssig in Full-HD wiedergeben. Bei 4K Videos über Youtube schafft es das System leider nicht eine flüssige Wiedergabe zu berechnen. Reduziert man die Auflösung auf 1440 Pixel bekommt man, bis auf kleine Aussetzer, ein flüssiges Bild. Die Full-HD 60fps Videos werden größtenteils flüssig, wiedergegeben leiden aber auch an sporadischen, kurzen Aussetzern. Spielt man aber die genannten Filme oder Clips direkt von der Festplatte oder einem externen Datenträger ab, laufen alle Videos butterweich über den Bildschirm. :-) 

hard disk benchmark beelink pocket p1

Gaming

Für ältere Spiele ist das kleine PC-System noch sehr gut geeignet. In 720p Auflösung lassen sich auch aktuelle Spiele mit geringen Details recht flüssig spielen. In Half Life Lost Coast schlägt sich das Mini-System mit 42 Frames pro Sekunde und hohen Details (ohne HDR und Bewegungsunschärfe) in 720p Auflösung. Auf respektable 18 Frames kam ich bei Full-HD Auflösungen und allen aktivierten Details (Spiegelungen HDR, etc). Mit ein wenig Feintuning lässt sich so auch Counterstrike Source oder Global Offensive recht ordentlich spielen. In der 3D Mark Ice Storm Demo kommt der Mini-PC auf ca. 13616 Punkte. Allerdings nur in der mobilen Test Version, die verbaute Hardware und der Demo Modus des Programms lässt den echten PC-Benchmark nicht zu. Im Cloud Gate Test merkt man, dass die PC-Konfiguration dafür nicht geschaffen ist. Mit mageren 3-10 Frames pro Sekunde und einer Punktzahl von 1149 lief es nicht ansatzweise flüssig. Das macht aber nichts, denn das sollte klar sein das in dem kleinen Gehäuse kein High-End Rechner versteckt ist. :-D 

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Akku

Der integrierte Akku reicht je nach Benutzung für 3-5 Stunden Laufzeit. Werden hardwarehungrige Anwendungen wie Spiele oder Benchmarks gestartet, geht es natürlich zu Lasten der Akkulaufzeit. Gibt man sich aber mit Browsen oder Office-Anwendungen zufrieden, bekommt man eine schon recht ordentliche Laufzeit zustande.

Fazit

Was für ein kleines, handliches und performantes Teil. Ich bin wirklich begeistert was Intel mit dem Intel Atom Z3537F auf die Beine gestellt hat. Der kleine Mini-PC hat mich während der Testphase überall hin begleitet wo ein Monitor und HDMI-Eingang vorhanden war. Dank Bluetooth Tastatur/Maus Kombi und schnell angeschlossenen Xbox-Controller konnte ich überall arbeiten oder gar spielen. Wo ich anfänglich dachte, dass es eher ein schleppendes Unterfangen unter Windows wäre bzw. reine Office-Arbeiten womöglich zur Qual würden, wurde ich eines besseren belehrt. Der Beelink Pocket P1 hat genügen Leistungsreserven um als vollwertiger Office-PC durchzugehen, wenn man die kleinen Einschränkungen beachtet und in Kauf nimmt. So ist das Downloaden von großen Daten und zeitgleiche Browsen eher langsam und zäh. Arbeitet man aber nach und nach, gibt es absolut nichts an dem sogar etwas spieletauglichen Mini-PC zu meckern.

Ich bin auf die kommenden Jahre oder Monate gespannt, wenn die ersten Systeme mit mehr als 2 GB RAM veröffentlicht werden. Davon hängt aktuell die Performance unter Windows im Multitasking stark ab. 2 GB sind da meist einfach zu wenig. Aktuell vermehren sich ja die leistungsstarken Smartphones mit 3 oder gar 4 GB RAM. Somit ist es nur eine Frage der Zeit bis der erste Mini-PC mit 3 oder 4 GB RAM veröffentlicht wird. B-)

Aktuelle Preise


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