Windows-Prozess csrss.exe unter Windows 10
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csrss.exe Windows-Prozess – Gefährlich oder Notwendig?

Nahezu jeder Windows-Nutzer wird früher oder später vermutlich einmal Bekanntschaft mit dem Windows-Prozess “csrss.exe” machen. Wir möchten euch in diesem kleinen Ratgeber kurz erklären was dieser Windows-Dienst überhaupt genau ist, wozu er benötigt wird und in welchen Fällen der Windows-Prozess “csrss.exe” eventuell sogar schädlich sein kann.

Windows-Prozess csrss.exe unter Windows 10

Windows-Prozess csrss.exe unter Windows 10


Was ist der “csrss.exe” Windows-Prozess?

Jeder der vielleicht schon einmal den Windows Taskmanager geöffnet hat (beispielsweise durch die Tastenkombination “Strg+Alt+Entf”), ist mitunter auch der Prozess “csrss.exe” begegnet. Der Dienst steht in seiner Abkürzung für die Bezeichnung “Client/Server Run-Time Subsystem“. Da dieser Name uns natürlich auch nicht auf Anhieb schlauer werden lässt, listen wir euch nachfolgend die beiden Hauptaufgaben des Prozesses auf:

Windows-Prozess csrss.exe im System32 Ordner

Windows-Prozess csrss.exe im System32 Ordner


Wofür wird “csrss.exe” benötigt?

Der Prozess übernimmt im System dabei konkret folgende Aufgaben:

  • csrss.exe startet und beendet Threads (Teile eines laufenden Prozesses) einer aktiven Anwendung.
  • Der Prozess übernimmt die Einrichtung von (Programm-)Fenstern und verwaltet selbige.

In welchen Fällen ist “csrss.exe” gefährlich?

Der jeweilige Dateipfad der csrss.exe Datei hat sich bis Windows 10 nicht geändert. Die Datei befindet sich im Regelfall unter dem Dateipfad “C:\Windows\System32\csrss.exe”. Ein erstes Anzeichen für eine mögliche, schädliche Aktivität, beispielsweise durch Viren oder Trojaner welche die Bezeichnung “csrss.exe” vortäuschen, ist ein gestarteter Prozess im Taskmanager, welcher NICHT unter dem oben genannten Dateipfad gestartet wurde. Ebenfalls tritt der Prozess nur einmal im Taskmanager auf. Sollte euch selbiger daher zwei oder sogar mehrmals im Taskmanager begegnen sollten bereits eure Alarmglocken schrillen. Folgt dabei einfach dem Dateipfad der fälschlichen Prozesse und scannt diese Dateien mit einem aktuellen Virenprogramm oder schiebt sie direkt in Quarantäne (je nach Virenprogramm direkt per Rechtsklick möglich). Als zusätzlicher Hinweis sei erwähnt, dass sich der originale Windows-Prozess nicht so einfach über den Taskmanager beenden lässt. Bekannte Schädlinge die sich bekannterweise durch eine Änderung in der Windows-Registry als “csrss.exe” ausgeben sind:

  • netsky.AB
  • CTFMONSS.EXE
  • Winsyst.exe
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