Technik und China Gadgets aus Fernost › NerdsHeaven https://www.nerdsheaven.de Reviews, Unboxing und der tägliche Nerd-Wahnsinn. de-DE Thu, 22 Apr 2021 14:08:28 +0000 Thu, 22 Apr 2021 14:10:09 +0000 k.gottschalk@nerdsheaven.com Soundcore Liberty Air 2 Pro Testbericht – ab 124€ TWS, ANC, induktives Beladen https://www.nerdsheaven.de/soundcore-liberty-air-2-pro-ab-tws-anc-induktives-beladen/ Preis: ab 124,04€
Zum Angebot (Voelkner.de)
Techn. Daten: ANC • einstellbar • 7/26h Akkulaufzeit • App • kabelloses Beladen

Mit den gerade frisch vorgestellten Soundcore Liberty Air 2 Pro bringt auch Soundcore endlich TWS Kopfhörer mit Active Noise Cancelling raus. Viele haben das vermutlich sehnsüchtig erwartet. Momentan kann man die In-Ears ab 124,04€ auf Voelkner.de bestellen.

Ohne ordentlich klingende Musik wird man sich wohl kaum noch draußen bewegen. 😁 Die neuen Soundcore Liberty Air 2 Pro bieten nun erstmals für Ankers Audiosparte ANC für In-Ear Kopfhörer an. Wenn das genauso gut funktioniert wie bei den Soundcore Life Q30, dann wäre das echt super. 

Technische Daten im Überblick

  Liberty Air 2 Pro Liberty Air 2
Treiber 11 mm dynamische Treiber 6 mm dynamische Treiber
Frequenzbereich 20 - 20.000 Hz 20 - 20.000 Hz
Impedanz 16 Ω/Ohm 16  Ω/Ohm
Konnektivität Bluetooth 5.0 Bluetooth 5.0
Akkukapazität 55 / 500 mAh Hörer / Ladebox; 7 Std. pro Ladung / 26 Std. mit Box 50 / 500 mAh Hörer / Ladebox
Gewicht 5,1 g pro Hörer 4,9 g pro Hörer; 52,4 g Akkubox
Maße 37 x 22 x 23 mm 54 × 60 × 24 mm
Schutzklasse IPX4 IPX5
Bluetooth-Profil AVRCP1.6, A2DP1.3, HFP1.7 AVRCP1.6, A2DP1.3, HFP1.7
Audio-Codec SBC, AAC SBC, AAC, aptX

Active Noise Cancelling?

Wem Active Noise Cancelling, kurz ANC, nichts sagt, dem sei schnell geholfen. Es unterdrückt, monotone, wiederkehrende oder laute Geräusche durch das Erzeugen eines entsprechenden Gegengeräuschs auf dem Ohr des Trägers. Somit wird man auch bei leisem Musikgenuss im Ohr nicht von der Umgebung gestört. Einige nutzen solche ANC Kopfhörer im Zug oder Flugzeug, da die monotonen Fahrgeräusche auch schnell mal nerven kann. Hier soll es weitestgehend herausgefiltert werden.

Damit das auch technisch umgesetzt werden kann, nutzen die Soundcore Liberty Air 2 Pro gleich 3 Mikrofone pro Ohrhöhrer, die die Umgebungsgeräusche aufzeichnen und durch Gegengeräusche herausfiltern. Die hohe Kunst dabei ist es den ursprünglichen Klang der Musik dabei nicht zu verändern oder zu verfälschen. In der Soundcore App habt ihr sogar die Möglichkeit 3 unterschiedliche Profile für die ANC Funktion auszuwählen. Ganz danach wo ihr euch gerade befindet.

Gutes ANC im Praxistest

Das klappt auch unter realen Bedingungen ziemlich gut. Wie gewohnt kann ich via der Touchbereiche am Ohrhörer oder per App den ANC oder den Transparent Modus aktivieren. Die Geräuschunterdrückung gelingt recht gut, zumindest nimmt man diese Funktion wahr, sofern die Musik auf den Ohren nicht großartig laut ist. Hat man keine Musik an, hört man den Unterschied zwischen ANC an oder aus deutlich, das monotone Flugzeugkabinen brummen kann ich so hörbar reduzieren, aber nicht gänzlich entfernen. Das ganze ist allerdings auch von einem leisen Grundrauschen begleitet. Ganz still geht es mit den Soundcore Liberty Air 2 Pro nicht. Höre ich in moderater oder hoher Lautstärke merke ich vom ANC wie üblich nicht mehr viel. Mit der Zuschaltung der ANC Funktion wird der Klang hörbar Basslastiger, unterschiedet sich ansonsten aber nicht großartig. 

Solider Transparent Modus

Der Transparent Modus soll Umgebungsgeräusche besser hörbar machen, hier fungieren die Mikrofone gegensätzlich zum ANC, denn Außengeräusche werden nach innen ins Ohr geleitet.
In einem Gespräch ist der  Unterschied zwischen an und aus eher gering. Auch wenn ich in der App auf vollständige Transparenz oder auf den Stimmmodus umschalte muss ich mich auf das Gespräch um mich herum stark konzentrieren. Ohne In-Ears im Ohr klappt es dann doch besser. Im lauten Straßenverkehr oder unterwegs ist es wiederum anders, da ich zumindest mitbekomme das ich meinetwegen angesprochen werde. Allerdings ist hier die genutzte Lautstärke auch ein entscheidender Punkt ob ich etwas mitbekomme oder nicht.
Kurz zusammengefasst sind die beiden Funktionen durchaus praktisch und funktionieren weitestgehend auch gut. Wer aber eh immer laut Musik hört, wird darauf verzichten können.

Touchbedienung und ohne aptX Unterstützung

Optisch unterscheiden sich die neuen Ableger schon ein wenig vom Vorgänger. Im Allgemeinen wirken sie aber eben eher wie In-Ears mit Steg für den integrierten Akku und der implementierten Touch-Bedienung. Erfreulicherweise gibt es auch verschiedene Farben die man wählen kann. Also nicht immer nur im schnöden Weiß oder Schwarz. 😁
Aus technischer Sicht werden hier 11mm dynamische Treiber verbaut, die bei einem Widerstand von 16Ω/Ohm arbeiten. Der Frequenzbereich ist standardisiert abgedeckt und liegt bei 20 bis 20.000 Hz. Ober- bzw. unterhalb dieser Frequenzen hört ein normaler Mensch eh nicht.

Gute Verarbeitung und schicke Optik

Die Verarbeitung gefällt mir richtig gut, klar auch hier wird nur Kunststoff verwendet aber weder sind Ecken/Kanten noch unsaubere Übergänge der einzelnen Bauteile zu erkennen oder zu spüren. Ebenso gefällt mir die Farbgebung, schnödes Weiß gibt es nicht sondern eher eine Art Marmoroptik.

Die Ladebox ist angenehm griffig, aber nicht rutschig und ebenso gut verarbeitet. Lediglich der aufschiebbare Deckel hat etwas Spiel nach links und rechts. Die Touchsensoren reagieren gut und können je nach persönlichen Geschmack auch in der App angepasst werden. Standardisiert fehlet es n der Lautstärke Einstellung per Touchbereich, dies kann ich eben in der App umstellen. Sehr Praktisch gelöst. 👌

Guter Sitz mit Unmengen an Silikon Aufsätzen

Das einsetzen ist kein Problem, darauf brauch ich nicht eingehen, das macht man schon fast intuitiv richtig. Der Sitz im Ohr ist da schon viel wichtiger. Hier hat sich Soundcore auf eine kombinierte trageweise eingeschossen. Einerseits hängt der Ohrhörer im Ohr andererseits stecken die Silikonaufsätze etwas im Ohr. Allerdings nicht so das der Gehörgang komplett abgeschlossen wird oder die Hörer komplett ins Ohr geschoben werden und dort aufgehen und sich den Rundungen des Ohres anpassen.
Das bedeutet auch mit der Vielzahl der Aufsätze hat man keinen Sitz der das Ohr komplett schließt. Das macht im Alltag keine Probleme und auch normale Bewegungen werden so abgefangen. Gelegentlich muss ich den Stecker aber immer wieder mal gerade rücken. Mit Sport ist es momentan ja so eine Sache, aber zum Laufen denke ich sind sie noch recht gut geeignet, spätestens beim Grimasse ziehen beim Bankdrücken fallen sie aber aus dem Ohr.

IPX4 und Audio Codecs

Wie üblich sind die In-Ears auch nach IPX4 Spritzwasser und Schweißgeschützt, also auch beim aktiven Sport nutzbar. Was die unterstützen Codecs angeht ist alles dabei was man aktuell benötigt um möglichst das Maximale an der Übertragung und der verbundenen Qualität herauszuholen. Somit liegen SBC, AAC vor aber leider fehlt der unser Meinung nach wichtige AptX Codec für höher auflösende Musik. Die Anbindung zum Wiedergabegerät erfolgt per Bluetooth 5.0.
Zusätzlich sind Trage-Sensoren verbaut die die Musik automatisch stoppen wenn du die In-Ears aus dem Ohr nimmst oder sie wieder starten lässt, wenn sie getragen werden.

Klanglich gut auch ohne AptX

AptX ist für die Audiophilen Hörer sicherlich ein ganz wichtiger Bestandteil um das möglichst maximale an Klang in einer kabellosen Übertragung auf die Ohren zu bekommen. So ganz ist das hier natürlich nicht möglich, aber vermutlich wird er Audiophile auch keine 100€ In-Ears am Smartphone nutzen, sondern mit entsprechenden hochwertigen Equipment ausgestattet sein. Klanglich richtet sich die Standard Einstellung der In-Ears wieder an die breite Masse, sprich eine Bassbetonte Wiedergabe die die Mitten und Höhen etwas in den Hintergrund drängt.

Beim Bass fehlt es mir aber an Kräftigkeit und auch Punch und Druck.  Teils sind die Hochtöne auch etwas zu spitz, zb. in einem Brian Adams live Konzert wo massiv geklatscht wurde, das war nicht so angenehm in meinem Ohr. 
Aber durch den Equalizer kann ich entsprechende Frequenzen ja anheben (oder senken) und nach meinem persönlichen Geschmack anpassen. Dennoch kann ich Stimmen, Musikinstrumente oder Podcasts sehr gut folgen und verstehen, auch ohne etwas anzupassen. Aber es geht noch besser als am Equalizer rumzuspielen:

Fantastische Anpassung dank HearID

Der eigentliche Clou ist tatsächlich die HearID Funktion mit Einmessung die Töne unterschiedlichster Art erst auf auf dem linken und anschließend auf dem rechten Ohr wiedergibt. Im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern muss ich nicht eine Taste drücken wenn ich den ansteigenden Ton höre, sondern nur bestätigen ob ich den Ton wahrnehme.
Danach hat man ein angelegtes Profil das ich einschalten oder deaktivieren kann. Und das hat bei mir voll reingehauen: meine unvermeidlichen Defizite der Ohren wurden gekonnt umgangen und entsprechende Frequenzen angepasst, der Klang war gleich viel klarer, sauberer, breiter und dynamischer aufgestellt. Ich hab vieles einfach besser wahrnehmen können als  in der Mainstream abgestimmten Standard Einstellung. Unbedingt auch austesten!

Die Gesamtlautstärke hat aber leider für meine Ohren keine Reserven, hier dürften die Soundore Liberty Air 2 Pro gerne lauter spielen.

Gute verständliche Mikros

Duraus kann es ja passieren das man über die TWS In-Ears auch mal telefoniert. Beworben wird ein Kristallklarer Klang, dem kommt der Reale Test nicht ganz nahe, aber eine gute Verständlichkeit ist gegeben.

Ordentliche Laufzeit mit 7h

Mit einer Akkuladung sollen tatsächlich 7 Stunden Musik gehört werden können. Je nach Ohrhörer sind 55mAh Akkus integriert. In Kombination mit der Ladebox mit 500mAh werden so wohl 26 Stunden erreicht. Im Alltag wird diese sicherlich etwas kürzer ausfallen, je nachdem wie hoch die Lautstärke ist und wie oft man ANC nutzt.
Das Beladen erfolgt per USB Typ-C Port oder praktischer und bequemer noch sogar via kabellosem Aufladen. Ein 15 minütiges Beladen soll schon für 3 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

Das bestätigt auch mein Testzeitraum. Natürlich ist es von der Gesamtlautstärke und eben auch davon abhängig wie oft oder ob ich überhaupt ANC oder den Transparent Modus nutze. Durchweg hat man hier eine ziemlich lange Akkulaufzeit und sollte diese eben mal nicht reichen, genügt ja ein 15 Minütiges aufladen für wenigstens 3 Stunden Laufzeit.

Mit eigener, toller App

Ich hab es oberhalb beim ANC schon angeteasert, dass man das ANC in 3 Stufen abrufen kann. Ebenso soll auch der bestmögliche Klang individuell für die eigenen Ohren ausgespielt werden können. Dafür hat die App die sogenannte "HearID" Unterstützung. Dieses kleine Programm prüft dein Gehör und passt automatisch die Defizite an (Siehe weite oben im Detail). Ebenso ist ein Equalizer integriert um manuelle Anpassungen vornehmen zu können. Hier muss man aber einen Account nutzen bzw. anlegen. Dafür kann man die Einstellungen dann aber auf jedem Smartphone mit demselben Account nutzen. Vorteil ist dadurch das ich hier entsprechend auch den Bass etwas anheben kann, druckvoller wird er nicht unbedingt, aber etwas kräftiger in der Wiedergabe.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen / Einschätzung

Im Gesamten klingt der neue Ableger wirklich gut. Mir macht lediglich der langsam immer weiter steigende Preis bedenken. Klar, anfänglich ist die UVP immer recht hoch angesetzt und mit den bekannten Gutscheinaktionen kann man ihn fast immer senken. Klanglich liefert Soundcore auch ohne AptX gut ab, wie üblich muss man aber das eine oder andere Anpassen. Gerade da der Sound eher Mainstream Bass betont angespielt wird. Absolut Fantastisch ist das anpassen der Wiedergabe durch HearID. Die persönlichen kleinen Defizite werden so herausgearbeitet und angepasst. Die Hauseigene Soundcore App macht hier einfach wirklich Sinn.

Features

  • TWS, In-Ear
  • ANC, einstellbar
  • AptX
  • 7/26h Akkulaufzeit
  • Kabelloses beladen/Typ-C Port
Preis: ab 124,04€
Zum Angebot (Voelkner.de)
Techn. Daten: ANC • einstellbar • 7/26h Akkulaufzeit • App • kabelloses Beladen
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Thu, 22 Apr 2021 14:08:28 +0000 https://www.nerdsheaven.de/soundcore-liberty-air-2-pro-ab-tws-anc-induktives-beladen/
Poco F3: Highend-Hardware aus 2020 nun als Preiskracher Testbericht – ab 304€ 6,67″ FHD+, AMOLED, 120 Hz, SD870, 5G https://www.nerdsheaven.de/poco-f3/ Preis: ab 303,87€
Zum Angebot (Aliexpress.com)
Techn. Daten: 6,67" • 2400x1080 Pixel • AMOLED • 120 Hz • Snapdragon 870 • 6+128GB • LTE (inkl. Band 20) • USB Typ-C • 4520mAh • Android 11.0 • 5G

Nachdem das Poco X3 Pro bereits vorgestellt wurde, ist nun auch beim Poco F3 die Katze aus dem Sack. Namentlich verzichtet man auf das Pro Kürzel und hat dennoch einen adäquaten Nachfolger für das beliebte Poco F2 Pro aus dem Jahr 2020 im Gepäck. Für um die 349€ bekommt man hier eine beeindruckende Ausstattungsliste, die einzig bei dem Kamera-Setup nur solide wirkt.
Mit dem neu vorgestellten Snapdragon 870 bietet man neben einer sehr hohen Leistung natürlich auch wieder 5G Empfang. Aktuell bekommst du das Poco F3 für 303,87€ auf De.aliexpress.com. Das Telefon bietet ein großes, randloses AMOLED-Display mit 6,67" bei einer Auflösung von 2400x1080 Pixel.


(Großes, helles  Display & nicht allzu schwer, haptisch überzeugt das Poco F3)

Technische Daten im Überblick

  POCO F3
Display 6,67″, 120 Hz Samsung E4 AMOLED Panel, 2400 x 1080 Pixel
Prozessor Qualcomm Snapdragon 870 @ 3,20 GHz
Grafikchip Qualcomm Adreno 650
RAM 6/8 GB LPDDR5
Interner Speicher 128/256 GB UFS 3.1, nicht erweiterbar 
Hauptkamera 48 MP Sony IMX582 mit ƒ/1.79 Blende + 8 MP Sony IMX355 Weitwinkel ƒ/2.2 + 5 MP Makrokamera
Frontkamera 20 MP Samsung S5K3T2 mit ƒ/2.45
Akku 4.520 mAh mit Quick Charge 33W
Konnektivität Dual-Band WLAN (inkl. AC + AX), Bluetooth 5.1,USB Typ-C, GPS/GLONASS/BDS, Dual-SIM, NFC, 5G
Features Fingerabdrucksensor an der Seite, Stereo Lautsprecher
Betriebssystem MIUI 12 mit Poco Launcher, Android 11
Abmessungen / Gewicht 163,7 x 76,4 x 7,8 mm / 196 g

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Design nah am Xiaomi Mi 11

Wo das neue Poco X3 Pro noch kaum Unterschiede zum Vorgänger aufweist, so hebt sich das neue Poco F3 doch schon deutlicher vom Poco F2 Pro Vorgänger ab. Vom Design her lehnt man sich nun stark an das Xiaomi Mi 11 an, was besonders an der Gestaltung des Kameramoduls sichtbar wird. Die blaue Gehäusefarbe dürfte mit Abstand die auffälligste Farbwahl beim Poco F3 sein. Je nach gekaufter Version liegen auch diagonaler Streifen und großem Poco Schriftzug vor, hier kann man sich wieder etwas vom Einheitsbrei absetzen.


(Schicke Optik mit cleaner Rückseite)

Tolle Optik & Verarbeitung

Unser Testgerät kam in der Farbe Arctic White und gefällt mir persönlich richtig gut. Die Farbe ist nicht reinweiß sondern etwas grauer gemischt. Der auffällige Streifen und der Poco Schriftzug sind hier nicht zu finden. Da Kamera Setup mit den 3 Sensoren weiß ebenfalls zu gefallen. Mächtig aber dennoch irgendwie dezent. Bei der Verarbeitung kann man auch hier nichts zu bemängeln finden. Die Bedienelemente drücken sich sauber, der Power/Fingerabdrucksensor befindet sich auf einer gut erreichbaren Höhe. Lediglich die Rückseite aus Corning Gorilla Glas 5 kann etwas rutschig werden. Die Frontseite ist ebenso geschützt und beherbergt eine ziemlich kleine Loch Notch mit der Frontkamera. 


(Kleine aber fast unscheinbare Loch Notch für die Frontkamera)

Top Display & ein ungünstiger Umstand

Das Poco F3 bietet ein 6,67" randloses AMOLED-Display im 19:9 Format mit einer Auflösung von 2400x1080 Pixel. Wie im Vorgänger kommt auch im Poco F3 wieder ein AMOLED Panel zum Einsatz (konkret Samsung E4 Panel) das erstmals auch mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz aufwarten kann. Die Maximale Helligkeit kann 1300Nits erreichen und somit kann man auch in direkten Sonnenlicht das Display noch gut ablesen. Die Farben sind kräftig, Kontraste toll, die Schwarzwerte super, die Blickwinkel ebenso. Wie man es eben kennt. Es handelt sich hier wirklich um ein Top Display.
Die 120Hz Darstellung ist extrem geschmeidig und fühlt sich im System oder unterstützen Spielen super an. Input Lags bei den Eingaben gibt es auch nicht.

 


(Top Display mit sauberen Blickwinkel und guter Auflösung)

Allerdings kann es bei längerer Nutzung und Auslastung dazu kommen das das Display automatisch die Helligkeit herunterregelt. Das kann beim filmen und fotografieren passieren, ebenso nach 10-15 Minuten bei anspruchsvollen Spielen wenn die Maximale Helligkeit ausgewählt wurde. Das passiert nicht bei jedem Spiel und auch nicht wenn man die automatische Helligkeit nutzt. Zumindest war es in meinem Testzeitraum so. Nur wer das System mit 120Hz und voller Helligkeit betreibt wird es vermutlich erleben. Hier ist man dann wohl etwas zu optimistisch mit dem erneut hochgeachteten Prozessor, der erhöhten Abwärme und dem Energiebedarf der 120Hz soweit des hellen Displays gewesen. 


(Nicht optimal gekühlt? Automatisches Herunterregeln der Helligkeit bei manchen Anwendungsfällen)

Ein hochgetakteter Snapdragon 865+

Verbaute man im Vorgänger noch den Snapdragon 865, so ist es nun der neue Snapdragon 870 Octa-Core Prozessor mit 3,20 GHz geworden. Letztlich handelt es sich dabei nur um einen nochmals leicht höher getakteten Snapdragon 865+ aus dem Jahr 2020, der dennoch im höchsten Leistungssegment mitspielt. Daher kommt das Poco F3 auch auf eine Antutu-Punktzahl von über 660.000 im Antutu 9.0.4 Benchmark.


(Eine Mega Performance für ~300€)

Leistungstechnisch ist es einfach der Knaller für teils unter 300€. Egal was man spiel oder öffnet oder einfach benutzt: es ist schnell geöffnet und läuft flüssig, ohne Ausnahme. Je nach Spiel bleibt die Auslastung selbst auf höchster Detailstufe bei ~30% für CPU und GPU. Shadowgun: Legend fordert je nach Einstellung aber auch gerne mal 80% GPU, CPU 30%. Kann aber auch eine Darstellung zwischen 80 und 120 Hz erreichen. 
Zusätzlich stehen 6/8 GB RAM (LPDDR5) und wahlweise 128 oder 256 GB Speicherplatz mit flotter UFS 3.1 Anbindung zur Auswahl. Das sorgt zusätzlich für eine Menge Performance. Die Lese und Schreibraten sind wirklich klasse und müssen sich nicht vor bedeutend teureren Modellen verstecken.

Das System produziert natürlich auch Abwärme. Die kann durchaus auch bei 45C° liegen wenn man lang genug anfordernde Spiele spielt. Unangenehm heiß wird es aber nicht, weder auf dem Display noch auf er Rückseite. Im CPU Stress Test mit 100%iger Auslastung erfolgt eine Drosselung auf ca. 75% des Systems. Wie schon geschildert benötigen aber die wenigsten Apps oder Spiele dauerhaft so viel Leistung. Entsprechend fällt es beim normalen Betrieb nicht so ins Gewicht. 

Flottes System mit Werbung & Bloatware

Wie schon bei den günstigen Redmi, Xiaomi und andern Poco Smartphone Ablegern wird auch wieder viel Software mitgeliefert. Die kann natürlich auch deinstalliert werden, aber mit fast 20 Apps nimmt es schon etwas Zeit in Anspruch. Ebenso kann Werbung bei Hauseigenen Apps eingeblendet werden. Sprich wer das System bereinigen lässt oder eine App installiert die im Anschluss auch überprüft wurde. Das sind aber die einzigen Bereiche wo Werbung auftaucht.  Abstellen lässt sich das ganze soweit auch. Letztendlich stört es aber auch im normalen Alltag nicht wirklich. Anderweitige Werbung ploppt im System nicht auf. 

Andere Auffälligkeiten gibt es im System nicht. Es ist flott, es ist schnell, Apps und Spiele sind ebenso flott geladen. Die 120Hz fühlen sich wirklich toll an, könne aber auch auf 60Hz reduziert werden. Zwischenschritte gibt es aber nicht. Alle Google relevanten Prüfungen sind bestanden, das DRM Widevine Level erreicht L1 und somit steht Netflix und Co. in Full-HD unterwegs nichts im Wege. Das Kamera API Level erreicht den Status "Full".

Eingeschränkte Konnektivität aber perfekter Fingerabdrucksensor

Leider hat man die Erweiterung des Speicherplatzes abgeschafft, ebenfalls fehlt es am beliebten 3,5mm Klinken Port oder einer LED Nachrichtenanzeige. Letzteres kann aber durch die Always On Display Funktion kaschiert werden.
Dafür besteht nun die Möglichkeit mit 5G zu surfen, Dual-Band WLAN 6 (inkl. AC und AX), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 7/20/28), NFC, USB Typ-C, Bluetooth 5.1 und GPS zu nutzen. Ebenso liegen Stereo Lautsprecher vor die auch einen sauberen runden Klang liefern und im Gerät auch leichte Vibration bei Tieftönen  erzeugen.


(Dual-Sim wird unterstützt, eine Speichererweiterung leider nicht mehr)

Klasse ist ebenso das haptische Feedback, also die Vibrationen im System sofern man sie nicht deaktiviert. Hier fühlt es sich wie bei einem Premium Modell an, kurz, knackig spürbar. Auf einem ähnlichen Niveau arbeiten die Vibrationsmotoren in einem OnePlus Smartphone.


(Extrem gut funktionierender seitlicher Fingerabdrucksensor)

Ebenso funktioniert und arbeitet der Fingerabdrucksensor grandios. Kaum berührt man den Powerbutton ist das Smartphone auch schon entsperrt. Und das ohne Fehleingaben selbst nach mehrmaligen Sperren und entsperren. Fantastisch! 
Die Alternative Face Unlock Funktion kann hier natürlich nicht mithalten, funktioniert bei normalen Lichtbedingungen aber auch gut.
Der Empfang ist sehr gut, die Gesprächsqualität kann ebenso überzeugen. Bei der Bluetooth Anbindung gab es nichts zu beanstanden, ebenso wenig beim WLAN Empfang. Hier kann das Poco F3 mit eiern sehr stabilen und weitreichenden Verbindung auftrumpfen. Das GPS Signal ist flott gefunden und navigiert zuverlässig.

Solides Kamera-Setup

Auch wenn man eher auch im Poco F3 eher auf eine starke Hardware in Sachen Leistung setzt, so fällt das Triple-Kamera Setup auf dem Papier doch etwas schlechter als noch beim Vorgänger aus. Hier kommt auf der Rückseite ein 48 MP Sony IMX582 Sensor mit einer f/1.79 Blende zusammen mit einem 8 MP Sony IMX355 Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Außerdem gibt es noch eine 5 MP Makrokamera. Die Frontkamera setzt auf einen 20 MP Samsung S5K3T2 Sensor mit einer f/2.45 Blende.


(Nur noch ein solides Kamera Setup mit 3 Sensoren)

Hauptkamera

Die Hauptkamera kann mit einer guten Schärfe und einer eher neutral ausgerichteten Farbdarstellung überzeugen. Manchmal mögen die Bilder aber etwas blass wirken. Der Ai Modus schafft hier aber schnell Abhilfe. Die Details in den Bildtiefe sind gut, wer mag aktiviert den nativen 48 MP Modus um hier noch etwas mehr Bildinformationen und Schärfe herauszukitzeln. Allerdings werden die Bilder auch 3x so groß beim Speicherbedarf. Der Dynamikumfang funktioniert meistens gut, kleinere Aussetzer des Himmels zwischen den Baumkronen gibt es aber auch hier.

Weitwinkel

Die Weitwinkelkamera ist sichtbar mit mehr Farbe gesegnet, verliert aber an Bildschärfe und Details in der Bildtiefe. Der Rand ist teils unscharf und die typischen Verzerrungen erkennt man auch. Je nach Motiv ist das mal mehr mal weniger gut zu erkennen.

Makrosensor

Tatsächlich endlich mal wieder ein Makrosensor der auch so bezeichnet werden kann. Man kommt sehr nahe an das geschehen heran und bekommt auch eine recht gute Qualität abgelichtet. Die Farben sind nicht sehr stark abweichend, die Details und die Schärfe sind in Ordnung. 

Portrait Aufnahmen

Auch hier überzeugt die Software mit einer sehr guten Abtrennung zwischen Vorder- und Hintergrund. Die Bildschärfe zeigt hier nochmal was sie kann. Die Details zb. im Gesicht sind schön, die Farbgebung recht natürlich.  

Nachtaufnahmen

Die normalen Nachtaufnahmen sind nur solide. Mit dem hinzuschalten des Nachtmodus wird das Bild aufgehellt, ein wenig Grundrauschen entfernt und Kontraste wie auch Konturen gestärkt.  Die Bildschärfe nimmt zu, Leuchtquellen können deutlich besser erkannt werden.  Durchweg ein gutes ziemlich überzeugendes Ergebnis. 

Frontkamera

Die Farbgebung ist hier wieder etwas wärmer, leicht rötlicher und kräftiger. Die Bildschärfe kann mit der Hauptkamera nicht ganz mithalten geht aber dennoch in Ordnung. Wirklich gut klappt hier auch die Bokeh Aufnahme. Abermals eine saubere Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund.  Lediglich bei wenig Licht versagt die Frontkamera wie bei den meisten Smartphones jeglicher Preisklassen.

Videoqualität

Direkt mit der 4k Aufnahme sind die Video stabilisiert und der Ton in Stereo bei über 300kbit/s abgespeichert. Der Autofokus funktioniert rasend schnell, das Bild kann mit guten Details und einer ordentlichen, aber immer noch recht neutralen Farbe überzeugen. Die Bitrate ist ebenso in Ordnung. Bei starken Bewegungen kann das Bild aber zu Flimmern anfangen. Das spiegelt sich bei den Low Light Videos wieder, die so kaum zu gebrauchen sind wenn mehrere Lichtquellen aufgezeichnet werden und alles beim schwenken oder gehen flimmert.

Die Full-HD 60fps Aufnahme ist leider nicht stabilisiert und daher wackelig, an sich hat man aber einen schönen flüssigen Ablauf. Leider arbeitet auch hier der Autofokus wie beim Poco X3 Pro extrem träge. Qualitativ können die Full-HD Aufnahmen aber nicht mehr überzeugen. Hier hat 4k einfach die Nase vorn.

FHD bei 30fps ist auch wieder ordentlich stabilisiert, fokussiert wieder sehr schnell und kann auch wie alle anderen Aufnahmen mit dem Digizoom genutzt werden. Qualitativ ändert sich hier aber nichts weiter.

Weitwinkel Videos müssen separat gestartet werden und können nicht auf andere Sensoren wechseln. Die Bitrate ist sichtbar zu gering, die Bilddetails und Bildschärfe nochmals geringer als in den restlichen Full-HD Aufnahmen und können von der Qualität nicht wirklich überzeugen.

Gute Akkulaufzeit

Auch hier muss man beachten, dass das Display mit 120 Hz alles andere als sparsam arbeiten wird und auch der Prozessor nicht im optimalen Effizienzbereich arbeiten wird, da man den ursprünglichen Snapdragon 865 nun schon 2x höher takten lässt (SD 865 -> 865+ -> 870). Mit einer möglichen 33W Schnellladung ist der Akku aber in knapp über 1 Stunde wieder von 0 auf 100% aufgeladen, sollte es doch einmal eng werden.
Je nach Nutzung und vor allem genutzter Display Helligkeit kann man aber 1-2 Tage bei 7-8 Stunden Display an Zeit erreichen. Wer sparsamer unterwegs ist könnte auch um die 12 Stunden Display an Zeit erreichen. Das werden aber vermutlich die wenigsten User erreichen.

Fazit

Mit der gegebenen Leistung, dem top Display und der guten Kamera kann sich das Poco F3 einen Platz auf den vorderen Rängen der schnellsten Smartphones im 300€ Segment sichern. Der Fingerabdrucksensor zählt zu den besten seiner Klasse, ebenso die Performance des gesamten Systems.
Abzüge gibt es aber bei der automatischen Verringerung der Helligkeit bei bestimmten Umständen. Hier fordert das System seinen Tribut des 2x hochtaktens, der sehr hohen möglichen Display Helligkeit und der 120Hz Bildwiederholfrequenz. 
Schade ist ebenso das der MicroSD Port soweit der 3,5mm Port entfernt worden sind. 
Dafür kann das Stereo Lautsprecher Setup wie auch das haptische Feedback voll überzeugen.
Wer nicht unbedingt die gesteigerte Leistung und das ein oder andere technische Feature wie WLAN 6, Bluetooth 5.1 oder 5G benötigt  und auf ein AMOLED Panel verzichten kann, ist mit einem günstigeren Poco X3 Pro auch gut aufgestellt.
Alternativ mit ebenso weniger Performance aber einem besseren Kamerasetup und ebenso sehr guten AMOLED Display mit 120 Hz Darstellung, ist das Redmi Note 10 Pro.

Features

  • 6,67", 2400x1080 Pixel, AMOLED, 120 Hz
  • Snapdragon 870, Octa-Core, 3,20 GHz
  • 6/8 GB RAM, 128/256 GB Speicherplatz (nicht erweiterbar)
  • 48+8+5 MP Triple-Kamera, 20 MP Frontkamera
  • Dual-Band WLAN (+AC/AX), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 7/20/28), 5G, Bluetooth 5.1, USB Typ-C
  • 4520mAh Akku, Android 11
  • Metallgehäuse, seitl. Fingerabdrucksensor
Preis: ab 303,87€
Zum Angebot (Aliexpress.com)
Techn. Daten: 6,67" • 2400x1080 Pixel • AMOLED • 120 Hz • Snapdragon 870 • 6+128GB • LTE (inkl. Band 20) • USB Typ-C • 4520mAh • Android 11.0 • 5G
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Thu, 22 Apr 2021 13:23:25 +0000 https://www.nerdsheaven.de/poco-f3/
Jimmy JV65 Plus ab 171€ Akkusauger, 22.000 Pa, Saugen+Wischen https://www.nerdsheaven.de/jimmy-jv65-plus-ab-akkusauger-22-000-pa-saugenwischen/ Preis: ab 170,57€
(Gutscheincode JV65PLUS)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 22.000 pa • 145 Air Watt • 3 Saugstufen • 0.5l Staubkammer • 0.3 l Wassertank • bis zu 80 dB

Jimmy hat nicht nur einen recht coolen Namen sondern hat sich über die Zeit auch einen Ruf aufgebaut starke Technik zum guten Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten. Und genau das könnte auch wieder beim Jimmy JV65 Plus zutreffen. Mit einem Preis ab 170,57€ auf Geekbuying.com bewegt sich Jimmys neuer Akkusauger im preislichen Mittelfeld, mit einer starken technischen Ausstattung. Die Plus Variante verfügt über einen zusätzlich anklemmbaren Wischmopp mit Wassertank auf die das normale JV65 Modell verzichtet.

Saugkraft 22.000 Pa
Lautstärke 80 dB
Akku 8x 2500 mAh
max. Arbeitszeit 9/ 30/ 70 Min. je nach Saugstufe
Saugstufen drei
Ladezeit 4-5 h
Staubkammer/Wassertank 0,5 l Staubkammer 0.3 l Wassertank
Maße 115,5 x 25,5 x 10,0 cm (mit Bodendüse)
Gewicht 3,3 kg mit Bodendüse, 1,4 kg ohne Bodendüse

Design

Der Jimmy JV65 Plus hat eine Größe von 115,5 x 25,5 x 10,0 cm bei einem Gewicht von 3,3 kg im Vollausbau und lediglich  1,4 kg als Handsauger. Das Design ist dabei eher schlicht gehalten, wobei der Powerkopf etwas ungeschickt platziert wurde, sodass man jedes mal umgreifen muss um das gerät Ein- und Auszuschalten. Direkt darunter findet man den fest verbauten Akku und die Staubkammer. Die Bodenbürste hebt sich nicht sonderlich von anderen Akkusauger Modellen ab. Ähnlich wie beim Prosenic P11 lässt sich auch am Jimmy JV65 Plus ein 0.3 l fassender Wassertank direkt an der Bodendüse anbringen. Das ist neben ein wenig umfangreicherem Zubehör auch der einzige Unterschied zum Jimmy JV65.

Technische Daten

Die Saugleistung des Jimmy JV65 Plus beträgt bis zu 22.000 Pa (145 Air Watt). Diese wird von einem 500 Watt Motor erzeugt der auf 100.000 U/min kommt. Die Saugleistung kann wie gewohnt in 3 Saugstufen abgerufen werden. Dabei erzeugt der Akkusauger auch eine Lautstärke von bis zu 80 dB auf höchster Stufe. Die Energieversorgung reicht für eine Arbeitszeit von 9 bis 70 Minuten je nach gewählter Saugleistung. Eine vollständige Akkuladung dauert zwischen 4-5 Stunden. Die Staubkammer hat ein Volumen von 0.5l, doch bevor der Staub in dieser landet wird er durch ein mehrstufiges Filtersystem geleitet sodass auch Feinstaub kein Problem darstellen soll. Zu diesen Filtersystem gehört unter anderen auch ein HEPA Filter.

Lieferumfang

  • Sauger mit Akku und Staubkammer
  • Bodendüse mit integrierter Softbürste
  • Teppichbürste
  • Staubsaugerrohr
  • Wischaufsatz mit Wassertank
  • 2 in 1 Fugenaufsatz
  • 2 in 1 Polster-Tool
  • 1x Verbindungsstück
  • 1x flexibler Schlauch
  • 1x Winkelrohr
  • elektrischer Polsterbürstenkopf 
  • Wandhalterung mit Schrauben
  • EU-Ladekabel
  • Bedienungsanleitung

Das Zubehör fällt sehr umfangreich aus, angesichts des günstigen Preises erwartet man das vermutlich eher weniger. Erfreulicherweise ist neben der Softbürste in dem eklektisch angetriebenen Saugkopf auch noch eine einzelne austauschbarer Teppichrolle beiliegend. Für kleinere Polster ist der Polsteraufsatz ebenso beiliegend. Hier ist aber auch eine  Art Teppichrolle nutzbar. Ansonsten sind die üblichen ausziehbaren Aufsätze mit Bürstenkopf, ein Winkel , der Flexschlauch und eben der Wassertank beiliegend.
Eine Halterung für das ganze Zubehör existiert immer noch nicht und eine Lade Station gibt es ebenso wenig, lediglich eine Wandhalterung.

(Gut verpackt und mit viel Zubehör ausgeliefert)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Zubehör & Verarbeitung

Wie oben schon zusehen liegt eine Menge an Zubehör mit bei. Das ist schon recht beachtlich wenn man den aufgerufenen Preis in Betracht zieht. Hier können sich andere Hersteller eine dicke scheibe abschneiden. Gerade weil eine Soft- und Teppichbürste beiliegt und man nun mit einem schnellen Wechsel der Rollen Teppiche und Hartböden optimal reinigen kann.


(Eine sehr günstige Kunststofflösung für das Zubehör)

Qualitativ hebt es sich aber nicht vom JV85 Pro Modell ab und wirkt gerade bei den Aufsätzen wieder wie günstiges Kunstsoff, auch die Druckverschlüsse zum lösen der Aufsätze sind sehr simpel aus Kunststoff gefertigt. Hier kann man die Dauerhaftigkeit der Nutzung in Frage stellen. Im ganzen hinterlässt das zahlreiche Zubehör nur eine mittelmäßigen Eindruck. 


(Das Handstück macht einen guten und sauberen Eindruck)

Der Handsauger, das Aluminiumrohr und der Saugkopf sind da deutlich besser und wertiger hergestellt. Die Lackierung wirkt deutlich  schöner als die billige Kunststoff Zubehörteile. Der Staubbehälter kann per Knopfdruck gelöst und abgenommen werden. Ebenso die darin befindliche Hepa Filterheinheit die auch im gesamten noch einmal zerlegt werden kann. Ein reinigen ist so kein Problem.


(Einfaches trennen des Staubbehälters, bzw. entnehmen der HEPA Filter)

Haptisch ist der Jimmy JV65 Plus allerdings eher unpraktisch gelöst worden. Der längliche Griff ist durch die hintere Abrundung zwar praktisch um in unterschiedlichsten Winkeln zu Saugen, der An- / Ausschalter bzw. der Taster für die 3 Saugstufen liegt aber vorn und ist nur unbequem mit geraden Handgelenk und gestreckten Daumen  zu erreichen. Gut für den Saugvorgang muss man den Akkusauger nur einschalten. Aber spätestens beim Wechsel der Saugstufen muss man erneut umgreifen. Das geht besser.


(Recht unpraktisch zu erreichender Bedienschalter)

Was auch dem Jimmy JV65 Plus fehlt ist eine ordentlich Lösung um das Zahlreiche Zubehör auch zu verstauen. Hier liegt keine Möglichkeit vor das ganze an einer Wandhalterung systematisch anzustecken. Die Wandhalterung an sich ist wohl auch scheinbar eher witzig gemeint. Eine Aufnahme die per Klebeband oder Schrauben an die Wand gebracht werden kann, aber keine Kontakte zum beladen besitzt. Das beladen des Akkus erfolgt direkt am Sauger am hinteren Ende unter einer Schutzkappe. Somit liegt das Zubehör irgendwo rum und das Ladekabel hängt auch noch in der Gegend ab.


(Eine Wandhalterung ohne Lademöglichkeit, beladen wird direkt am Griffstück des Saugers)

Wassertank

Der Wassertank wird einfach auf die Unterseite des Saugkopfes geklemmt. Das hält gut und ist ebenso leicht wieder voneinander zu trennen. Waser fließt auch nur dann stoßweise wenn der Wassertank angesteckt ist und durch das Gewicht des Staubsaugers bzw. den Druck des Nutzers auf den Bodengepresst wird. Ein immer wieder erneutes anheben ist hierbei aber notwendig, denn durch  die sich links und rechts befindlichen Gummiwölbungen wird durch das eindrücken Wasser durch die weißen Düsen gepresst. 


(der Wischmopp ist einfach eingeklemmt und verfügt über schwarze Druck-Gummies die das Wasser rauspressen)

In der Praxis ist das zumindest halbwegs umsetzbar. Dauerhaftes vor und zurückziehen führt dann nicht zum Ziel. Ein leichtes ankippen und erneutes drücken der beiden Gummi "Pumpen" ist regelmäßig notwendig, sonst tropft nur bedingt oder kein Wasser aus den Öffnungen. Der Zweck selbst wird dennoch halbwegs erfüllt, der Boden wird befeuchtet und zeitgleich gesaugt. 
Allerdings sind die Gummi "Pumpen" Fluch und Segen zugleich. Denn da die ja erhaben sind und nur bei Druck nachgeben, wird meist nur eben eher die befeuchtete Stelle unter dem Gummis gereinigt. Von ganz flächiger Nutzung des Mopps ist man weit entfernt. 


(eingetrocknete Flecken bekomme ich mit viel hin und her wischen weg, der Mopp liegt aber nie wirklich vollflächig auf)

Es bedarf einiges an hin und her wischen um zB. einen eingetrockneten Kaffeefleck zu entfernen. Die Wassermenge mag sicher für größere Wohnungen genügen, die Aufnahmekapazität für Schmutz des Mopps ist aber durch die Größe natürlich begrenzt.

Saugkraft & Reinigung

Rein technisch hebt sich der Jimmy JV65 Plus nicht von der Konkurrenz ab. Die meisten erhältlichen Akkusauger leisten irgendwas zwischen 22.000 und 25.000 Pa Saugkraft. Hier ist die Leistung aber auch genügend und ausreichend um den normal anfallenden Schmutz im Haushalt zu beseitigen. Egal ob Fell, Haare, Kornflakes, Reis oder ähnlichem Schmutz nimmt der Sauger gut auf.  Bei Hartböden oder auch Teppichen ist das absolut kein Problem, aber auch her springt öfters etwas nach vorne weg da auch hier der Saugkopf  mit der transparenten Rundung zum Boden hin etwas offen ist. 
Die Wechselbare Teppichrolle erzieht auf Teppichen eine bessres Reinigungsergebnis als die weiche Softbürste. Die kann ja nicht wirklich in die Fasern des Teppichs eingreifen und dort Schmutz mit der Drehung und Saugkraft aufnehmen. Die Teppichbürste macht da bei unseren dünnen Teppichen eine gute Figur, wobei die Bürsten gerne etwas fester sein dürften. Gerade bei schweren oder dicken Teppichen können die Bürsten dann nicht mehr tiefgreifen reinigen. Für unseren flachen Fußabtreter im Flur genügt es soweit aber noch aus. Restschmutz der bereits eingetreten ist bekomme ich so aber nicht weggesaugt. Hier bedarf es mehr Saugkraft oder viel effektiver: eine Teppichklopfer . :) Hier unterscheidet sich das Ergebnis aber auch nicht zur Konkurrenz.

Lärmpegel

Reine Dezibel Angaben helfen wohl selten. Akustisch klingt der Jimmy JV65 Plus aus dem Saugkopf aber etwas seltsam.  Brummig, gefühlt schwergängig und eben hörbar. Das Handstück selbst ist da wieder hochtonig wie alle anderen Anbieter auch. Von der Lautstärke ist der Akkusauger natürlich wie alle anderen auch hörbar und unterscheidet sich auch auf höchster Stufe nur wenig von den anderen Geräten. Hier erreichen wir aber auf maximaler Saugstufe auch gut 80dB, andere liegen da bei 73-75dB. Das ist definitiv hörbar aber auch nur selten, denn wer saugt schon die ganze Zeit auf höchster Stufe? So gesehen hält sich auch hier alles im Rahmen.

Akkulaufzeit

Final kann ich da noch kein Urteil drüber fällen, aber im Grunde wird die angegebene Zeit erreicht die der Hersteller auch angibt. Leichte Abweichung nach unten gibt es natürlich immer. Das beladen selbst dauert aber auch wieder ziemlich lange bei 3-4 Stunden Ladezeit.

Fazit

Der Preis ist heiß, das Zubehör vielfältig und die Saugleistung nicht schlechter als bei der direkten Konkurrenz. Aber das vielfältige Zubehör überzeugt nicht unbedingt durch hohe Qualität und wird auch nicht ewig halten, gerade die billigen Schnellverschlüsse erwecken kein langfristiges Vertrauen bei mir.
Die angepriesene Wischfunktion ist nett gedacht, die beiden runden Pump Gummis auf der Unterseite des Mops sind aber zu fest und es fehlt oft an Anpressdruck um auch vollflächig den ganzen Wischmopp zu nutzen. So hat man meist nur eine zwei geteilte Reinigung an den schmalen Punkten die aufliegen.
Wer auf die Wisch Funktion verzichten kann, greift zum Jimmy JV65, oder zu den Dreame Geräten egal ob V9/1V0 oder dem V11. Diese saugen ebenso, liefern eine deutliche bessere Verarbeitung auch wenn dort die Teppichbürste fehlt. Preislich liegen die je nach Modell auch im gleichen Rahmen.

Features

  • Akkusauger
  • 22.000 Pa, 145 Air Watt
  • 3 Saugstufen
  • 0.5l Staubkammer, 0.3 l Wassertank
  • bis zu 80 dB
Preis: ab 170,57€
(Gutscheincode JV65PLUS)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 22.000 pa • 145 Air Watt • 3 Saugstufen • 0.5l Staubkammer • 0.3 l Wassertank • bis zu 80 dB
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Thu, 22 Apr 2021 13:18:54 +0000 https://www.nerdsheaven.de/jimmy-jv65-plus-ab-akkusauger-22-000-pa-saugenwischen/
Proscenic M8 Pro ab 353€ 2700 Pa, Absaugstation, Saugen+Wischen https://www.nerdsheaven.de/proscenic-m8-pro/ Preis: ab 352,92€
(Gutscheincode PROSM8PRO)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 2700 pa • App-Steuerung • Laser-Raumvermessung • Wischfunktion mit einstellbarer Wassermenge • Raumeinteilung • Absaugstation

Die Aufgabe eines Saugrobotors besteht darin die Wohnung sauber zu halten während der Besitzer seine kostbare Zeit anders nutzen kann. Das Einzige was für uns noch zu tun bleibt ist regelmäßig den Staubbehälter zu leeren. Wer jedoch diesen nicht ebenfalls wieder jeden Tag leeren möchte, für den ist ein Saugrobter mit einer Absaugstation genau das Richtige. Der Proscenic M8 Pro für einen Preis ab 352,92€ auf Geekbuying.com könnte daher in die engere Auswahl fallen.

Technische Daten im Überblick

  Proscenic M8 Pro Proscenic M7 Pro
Saugkraft 2700 Pa 2700 Pa
Navigation Laser-Raumvermessung Laser-Raumvermessung
App ProscenicHome (Android, iOS) ProscenicHome (Android, iOS)
Lautstärke k. A. 70, 76, 88 dB
Staubkammer/Wassertank 0,28 l / 0,3 l 0,6 l / 0,11 l
Laufzeit 4 Stunden 3 Stunden
Ladezeit
5 Stunden 4-5 Stunden
Akku 5200 mAh 5200 mAh
Abmessung 35 x 35 x 13,5 cm 33,0 x 33,0 x 9,65 cm
Features
  • App-Steuerung
  • Laser-Raumvermessung
  • Mapping mit Kartenspeicherung (mehrere Etagen)
  • No-Go-Zonen und Zoned Cleanup
  • Wischfunktion (einstellbare Wassermenge)
  • Raumeinteilung
  • Absaugstation
  • App-Steuerung
  • Laser-Raumvermessung
  • Mapping mit Kartenspeicherung (mehrere Etagen)
  • No-Go-Zonen und Zoned Cleanup
  • Wischfunktion (einstellbare Wassermenge)
  • Raumeinteilung
  • Absaugstation

Der Saugroboter für alle Fälle

Der Vorgänger mit dem Namen Proscenic M7 Pro gehört zu den günstigsten Saugrobotern mit einer Absaugstation. Der Prosenic M8 Pro als direkter Nachfolger besitzt ein ähnliches Design mit ein paar optischen Änderungen. Mit einer Saugleistung von 2700 Pa hat diese sich zum Vorgänger ebenfalls nichts verändert. Auch die Akkukapazität bleibt mit 5200 mAh unverändert. Trotz unveränderter Akkugröße hat sich die Laufzeit um eine Stunde auf 4 Stunden auf niedrigster Stufe verbessert, was auf eine Optimierung bei der Effizienz hindeutet. Die Staubkammer und der Wassertank sind mit 0,28 l (Staubbehälter) und 0.3 l (Wassertank) jedoch angepasst worden, wobei zwar der Wassertank leicht größer, jedoch der Staubbehälter nun um die Hälfte kleiner wurde. Möglich macht das die Absaugstation, die einen vollen Staubbehälter bei Bedarf einfach automatisch leeren kann.

Für die Navigation greift der Proscenic M8 Pro weiterhin auf Laser-Raumvermessung zurück. Dazu gehört das Speichern verschiedener Karten, das Einstellen von No-Go-Zonen, Raumeinteilung und eine Wischfunktion mit einstellbarer Wassermenge. Bedient wird der Saugroboter über die ProscenicHome App.

Dank Absaugstation wochenlang Ruhe

Die Absaugstation kommt im selben farblichen Design des Saugroboters daher und ähnelt dem Design bereits erhältlicher Modelle. Im Inneren findet ein Staubbeutel mit einen Volumen von 4.3l Platz. Sollte dieser nach ca. 30 Reinigungen voll sein kann man ihn einfach wegwerfen oder sogar ausleeren und wiederverwenden. Je nach Häufigkeit der Saugvorgänge kann man so über mehrere Wochen automatische Reinigungspläne mit dem Prosenic M8 Pro durchlaufen lassen, ohne jemals selbst aktiv werden zu müssen. Einen Nachteil besitzen die Absaugstationen jedoch und zwar ist das Absaugen mit einer Lautstärke von 80 dB ziemlich laut. Die Besonderheit der Absaugstation im Vergleich zu anderen ist, dass die Absaugstation des Proscenic M8 Pro mit Bedienelementen ausgestattet ist und so auch manuelle Eingaben ohne App möglich sind.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Der Proscenic M8 Pro macht auf dem Papier, wie schon seine Vorgänger, einen sehr guten Eindruck. Positiv fällt einem das Preis-/Leistungsverhältnis in das Auge. Der M8 Pro ist zwar zum Vorgängermodell um einiges teurer geworden, doch wurden auch einige logische Verbesserungen vorgenommen und am Ende des Tages liegt der Preis immer noch deutlich unter anderen Saugrobotern mit Absaugstation. Ob man jetzt einen Saugroboter mit Absaugstation braucht oder ob man regelmäßig den Staubbehälter leert, muss man letztlich sowieso für sich selbst entscheiden.

Features

  • Saugroboter mit Absaugstation
  • 2700 Pa, App-Steuerung
  • Laser-Raumvermessung
  • Mapping mit Kartenspeicherung mehrerer Etagen
    No-Go-Zonen und Zoned Cleanup
  • Wischfunktion mit einstellbarer Wassermenge
  • Raumeinteilung
Preis: ab 352,92€
(Gutscheincode PROSM8PRO)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 2700 pa • App-Steuerung • Laser-Raumvermessung • Wischfunktion mit einstellbarer Wassermenge • Raumeinteilung • Absaugstation
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Thu, 22 Apr 2021 13:13:05 +0000 https://www.nerdsheaven.de/proscenic-m8-pro/
Elektrischer Xiaomi Mijia Fusselentferner ab 11,31€ 1300mAh, 90min Laufzeit https://www.nerdsheaven.de/elektrischer-xiaomi-mijia-fusselentferner/ Preis: ab 11,31€
Zum Angebot (Aliexpress.com)
Techn. Daten: 1300mAh • 90min Laufzeit

Jeder hat doch dieses eine Oberteil oder diese eine Hose die man mehr trägt als andere Sachen. Das Problem bei der Sache ist, desto mehr man ein Kleidungsstück trägt, umso mehr verfilzt der Stoff und es entstehen Fusseln. Die sind nicht sonderlich schön und lassen die Kleidung oftmals etwas schäbig und alt aussehen. Viele Leute wissen garnicht das es etwas dagegen gibt. Hier haben wir einen praktischen Fusselentferner von Xiaomi Mijia. Diesen gibt es schon ab 11,31€ auf De.aliexpress.com.

Der Fusselentferner ist definitiv keine neue Erfindung, jedoch ist dieses Modell hier sehr kompakt und wiegt auch nicht viel. Der Fusselrasierer bringt knapp 210 Gramm auf die Waage und ist 14,5cm groß und es gibt ihn nur in der Einheitsfarbe Weiß. Das Gerät erinnert optisch an einen kleinen Duschkopf. 😁 Die Anwendung ist wie folgt: Im Inneren hat der Fusselentferner 5 scharfe Klingen, welche rotieren und dabei die Fusseln und den verfilzten Stoff abtrennen und aufsaugen.

Damit der Stoff der Kleidung nicht beschädigt wird liegen die 5 Klingen hinter einem ca. 0,35 mm dicken Metallnetz. Die Fussel werden entsprechend durch das Netz gesaugt, sauber durchtrennt und im integrierten Auffangbehäter eingefangen. Die Leistung des Fusselentferners beträgt 2 Watt.

Die Luftzirkulation im Inneren des Gerätes verläuft in einer P- förmigen Bewegung, dies soll verhindern das die Fusseln wieder ausgestoßen werden. Durch die hohe Geschwindigkeit mit der sich die Klingen bewegen werden die Fusseln nicht nur von der Kleidung abgetrennt, sondern auch zerkleinert. Der Fusselentferner hat einen 1300 mAh großen Akku, der für bis zu 90 Minuten Nutzungsdauer reicht.

Zusätzlich hat das Gerät auf der Rückseite eine Lampe, die den Akkustand anzeigt. Der Fusselentferner ist für so gut wie jeden Stoff geeignet welcher verfilzt oder Stofffusseln abwirft. Zudem hat das Gerät noch eine Auto-Abschaltung verbaut, die sich aktiviert sobald man den Behälter mit dem Inhalt entnimmt oder das Metallnetz entfernt, jedoch müsste man schauen inwiefern dies wirklich während der Nutzung greift.

Erfahrungen / Meinungen

Da ich schon des Öfteren eine Fusselmaschine gekauft habe kann ich nur sagen, dass es eine der praktischsten Erfindungen ist die es gibt. Wer möchte das seine Kleidung wieder aussieht wie neu und nicht so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich einen Fusselentferner zulegen. Ich halte den Preis vom Xiaomi Mijia für angemessen da auch noch ein Ladekabel und eine Reinigungsbürste mit inkludiert sind. Für diesen Preis kann man definitv nichts falsch machen!

Testbericht

Nachdem wir das Gerät jetzt vor Ort haben und ausgiebig getestet haben, kann ich sagen, dass das Gerät seine Aufgabe mit Bravur erfüllt. Das Paket kam gut verpackt an und es war alles wie im Lieferumfang beschrieben vorhanden. Das Gerät an sich ist wirklich nicht schwer. Es liegt sehr gut in der Hand und ist leicht zu handhaben. Zudem fühlt es sich auch wertig an und nicht wie von vielen anderen Produkten wie gewohnt nach billigem Plastik. Hier sieht man auch ganz genau die verbaute Rasierklinge.

Das Gerät war bei uns schon vorgeladen oder hatte noch Restakkukapazität als es ankam, wurde aber meiner Meinung nach nicht benutzt, da man dies gesehen hätte anhand der Fusseln im Inneren. Als Versuchsobjekt musste meine Jogginghose herhalten um euch ein Vorher- und ein Nachherbild zu zeigen.

Das Ergebnis hat zu 100% überzeugt. Auch den Behälter zu entleeren geht ohne große Mühe. Jedoch wird man natürlich nicht alle Fusseln los aus dem Behälter, denn dafür müsste man ihn ganz gründlich reinigen.

Ein weiterer Punkt war die Sicherung, bei der ich mir nicht sicher war ob sie denn überhaupt funktioniert oder wie schnell sue reagiert, aber ich muss sagen sie tut es. Sobald man den Behälter entfernt lässt sich das Gerät nicht mehr einschalten bis man den Behälter wieder angeschlossen hat. Zudem wurde der Artikel des Gerätes erweitert, denn jetzt gibt es neben dem Gerät mit seinem Zubehör auch noch die Option wahlweise 2 oder 4 Zusatzklingen als Set zu kaufen.

Ein kleiner negativer Punkt ist eigentlich nur die Lautstärke des Fusselentferners, aber das ist bei jedem Gerät so, auch von anderen Herstellern.  Es gibt in Deutschland natürlich auch schon günstigere Modelle, jedoch sind diese von der Qualität her nicht annähernd so gut wie das Gerät von Xiaomi Mijia.

 

Features

  • Fusselentferner
  • 1300mAh
  • 90min Laufzeit
Preis: ab 11,31€
Zum Angebot (Aliexpress.com)
Techn. Daten: 1300mAh • 90min Laufzeit
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Thu, 22 Apr 2021 12:41:48 +0000 https://www.nerdsheaven.de/elektrischer-xiaomi-mijia-fusselentferner/
Govee WiFi LED TV Hintergrundbeleuchtung für 56€ „Ambilight“ zum Nachrüsten 55-65″, App-Support https://www.nerdsheaven.de/govee-immersion-tv-hintergrundbeleuchtung-ab-55-65-philips-ambilight-alternative-app-support/ Preis: ab 55,89€
(Gutscheincode (7€ Sofortrabatt aktivieren))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: für 55-65" TVs • einzeln adressierbare LEDs • Steuereinheit • FHD Kamera

Eine kostengünstige und wirklich gut funktionierende Philips Ambilight Alternative gab es bislang nicht. Das ändert Govee mit ihrem recht günstigen Govee Immersion Set ab bereits 55,89€ auf Amazon.de komplett. Das Set ist im Handumdrehen angebaut, kommt ohne Löten aus, ist ohne externen Zuspieler nutzbar und funktioniert mit allen wiedergegebenen Bildschirminhalten.

Wer sich schon mal mit Alternativen zur Philips TV Beleuchtung Ambilight gemacht hat, die passend zum Bildschirminhalt dynamisch die Wand beleuchtet, wird festgestellt haben, dass es eigentlich nur die Raspberry Pi Selbstbauten oder den ziemlich teuren Nachkauf der Philips LEDs mit Recheneinheit gibt.
Selbstgebaut funktioniert das mit adressierbaren LEDs genauso gut. Es bedarf jedoch viel Arbeit, fummeln, basteln, löten und einem Anpassen der Software auf dem Pi. 
Philips selbst bietet eine nachkaufbare und nachrüstbare Einzellösung an, die allerdings schon sehr teuer ist. Lediglich die LED-Streifen kosten über 150 € je nach benötigter Länge und die Recheneinheit, die extern HDMI Signale umwandelt, liegt aktuell bei 250€.. Ein teurer Spaß der beispielsweise mit Apps die direkt auf dem Fernseher genutzt werden, nicht kompatibel zu sein scheint.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

  Govee LED TV Hintergrundbeleuchtung
Lieferumfang LED Streifen, Steuerbox, Stromkabel, Full-HD Kamera
länge der LED Streifen 2 × 70 cm + 2 × 120cm, Wasserdicht, selbstklebend
dimmbar/ansteuerbar ja, Segmente einzeln ansteuerbar
Besonderheiten Amazon Alexa Spracheingabe, Google Sprachassistent, Govee App
Verbrauch  24 Watt
Empfohlene TV Größe 55-65"
Modellbezeichnung H61993D1DE

Einfaches Setup mit Kamera 

Govee geht einen anderen aber nicht minder effektiven Weg für einen deutlich günstigeren Preis. Von der Funktionalität her gibt es hier, gerade in der neuesten Version, kaum Nachteile oder wirkliche Einschränkungen zum Original.
Govee verzichtet auf eine Recheneinheit mit HDMI Eingang für die Quellen als Zuspieler und setzt stattdessen auf eine Full-HD Kamera, die Oberhalb des TVs auf den Rahmen gesetzt wird. Diese Kamera erkennt die Farbverläufe und sendet diese an eine Steuereinheit die wiederum mit den LED Streifen verbunden wird und gibt die entsprechenden Farben an den richtigen Stellen wieder.


(Die Erkennung der Inhalte wird über eine Full-HD Kamera übernommen)

Der Ambilight Raspberry Pi Selbstbau, sowie auch der offizielle Nachkauf von Philips, setzen auf eine externe Zuspielung der Videoinhalte per HDMI um so die Farbsignale abzugreifen. Wer jedoch auf den internen Player des TVs setzt, bekommt keine Farbverläufe angezeigt. Sprich man muss eine TV Box, einen TV-Stick, einen Mediareceiver oder ähnliches vorschalten, um die Hintergrundbeleuchtung überhaupt nutzen zu können. Bei Govee funktioniert das eben mit allen auf dem TV dargestellten Inhalten, dank der Kamera unabhängig der zugespielten Quelle, denn die Govee Lösung wird überhaupt nicht mit dem TV verbunden.

Schneller Aufbau

Der Aufbau und das Anbringen gehen in wenigen Minuten von der Hand. Hier muss nichts gelötet oder zugeschnitten werden. Die LED Streifen sind schon in 4 Bereiche unterteilt, an den Ecken mit bereits befestigten Kabeln versehen und werden per bereits aufgebrachtem 3M Klebeband einfach auf die Rückseite des TVs geklebt. Anschließend muss man lediglich die Recheneinheit, die LEDs sowie die Stromversorgung anklemmen und man ist schon fast fertig.


(Einfach schnell und bequem aufgebaut)

Tolle, einfache App

Mit der Govee App wird mittels WLAN im Handumdrehen der LED Streifen gefunden und erkannt. Dem Lieferumfang liegen ein paar Schaumstoff-Markierungen bei, die in die Ecken des TVs geklebt werden (sie lassen sich auch leicht und ohne Rückstände wieder entfernen). In der App muss man dann den Bildbereich aller 4 Ecken zu den Kunststoff Ecken ziehen und das Ganze abspeichern. Mehr ist für eine Kalibrierung nicht notwendig.

Wer mag kann hier auch die Modi umschalten auf Musikerkennung, manuelle Farbwahl, eigenen Verläufe sowie auch fertige Themen wie Sonnenuntergänge. Sprachbefehle sind ebenfalls möglich und werden optional über Amazon Alexa oder den Google Assistent umgesetzt. So kann man unabhängig der Govee App auch auch per Sprache die Helligkeit reduzieren.

Nicht immer 100% genaue Erkennung der Farben

Die Ambilight Testvideos (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3) die man so auf YouTube findet, sehen wirklich fantastisch aus. Gerade die Farberkennung beim hier gezeigten, neueren Govee Modell ist deutlich besser und präziser als beim alten Modell. Einen sichtbaren Zeitversatz gibt es fast nicht.

Unser Test an einem 55" Fernseher

Wenn klare Farbdefinitionen auf dem TV vorliegen ist der erzielte Effekt fantastisch. Werden viele, verschiedene Farben in der Wiedergabe auf dem TV dargestellt, werden nur einige dominante Farben abgegriffen und an die LEDs weitergeleitet. Teils erfolgt das dann aber auch nicht ganz korrekt. Gelb ist gelegentlich etwas Grün, Orange wird oftmals dann auch als Rot gewertet. Bei dunklen Bereichen kommt oft Blau oder Lila heraus.

Unser Test an einem 55" Fernseher

Das mag nicht so akkurat sein, doch in schnellen Bewegungen bei viel Inhalt ist das Ergebnis dennoch irgendwie geil. Man muss hier auch einfach bedenken, dass das Set deutlich günstiger und ohne großen Aufwand an Fernseher zwischen 55 und 65 Zoll oder eventuell auch etwas größer/kleiner angewandt werden kann.

Fazit

Der Aufbau ist einfach und wirklich schnell erledigt. Direkt nach dem schnellen Kalibrieren per App ist der LED Streifen einsatzbereit. Das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend wenngleich auch nicht immer 100% akkurat zu den dargestellten Farben. Dennoch hat man nicht nur coole Farbverläufe auf der dahinterliegenden Wand, sondern teilweise auch eine indirekte Raumbeleuchtung. Gerade abends ist das auch recht angenehm und besser als im Dunklen zu sitzen.
Wer es akkurater sucht, muss zu den originalen Philips Ambilight Lösungen greifen oder Zeit und etwa mehr Geld investieren um sich sein Raspberrry Pi Ambilight selbst zu bauen.

Preis: ab 55,89€
(Gutscheincode (7€ Sofortrabatt aktivieren))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: für 55-65" TVs • einzeln adressierbare LEDs • Steuereinheit • FHD Kamera
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Thu, 22 Apr 2021 10:54:02 +0000 https://www.nerdsheaven.de/govee-immersion-tv-hintergrundbeleuchtung-ab-55-65-philips-ambilight-alternative-app-support/
Anbernic RG351V – Retro Handheld im Retro-Format ab 82€ 3.5 Zoll, IPS, Handheld https://www.nerdsheaven.de/anbernic-rg351v/ Preis: ab 81,88€
Zum Angebot (Banggood.com)
Techn. Daten: 3.5 Zoll IPS Display • 7000 Spiele • Dual SD-Karten Slot

Anbernic ist wohl so etwas wie der ungekrönte König im Bereich der Retro-Handhelds. Die beiden Retro Konsolen RG350/M und RG351P/M von Anbernic gehören bei uns zu den beliebtesten Modellen. Sie vereinen eine sehr gute Leistung zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Mit dem Anbernic RG351V soll der Siegeszug fortgeführt werden und das Layout eines bekannten Retro Handhelds aufgegriffen werden. Für einen Preis ab 81,88€ auf Banggood.com bekommt ihr die Konsolen im praktischen Game Boy Design. 

Mehr als 20 unterstütze Systeme

Der Anbernic RG351V kommt dieses mal im Design eines angepassten Game Boy. Mit Anpassungen ist gemeint, dass im Vergleich zum Vorbild der RG351V mit 4 Schultertasten und 4 statt 2 Haupttasten ausgestattet ist. Farblich gibt es die Konsole in 3 Varianten: Schwarz, Weiß und Holz-Optik. Zu den unterstützen System gehört PSP, PS1, NDS, N64, DC, openbor, CPS1, CPS2, FBA, NEOGEO, NEOGEOPOCKET, GBA, GBC, GB, SFC, FC, MD, SMS, GG, MSX, PCE, WSC. Auf diesen Systemen sind die vom Hersteller versprochenen 7000 Spiele verteilt

Solide Hardware im bekannten Design

Wie auch die anderen beiden Modelle des Anbernic RG351 hat auch der RG351V einen RK3326 Quad Core Prozessor mit 1.5 GHz als Herzstück spendiert bekommen. Unterstützung bekommt dieser von einer Mali-G31 MP2 GPU und 1 GB DDR3 RAM. Für die Bildgewalt hat der Handheld ein 3.5 Zoll IPS Display mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel verbaut. Dank 2 MicroSD-Slots ist die Konsole in der Lage gleich 2 Speicherkarten mit jeweils 256 GB zeitgleich zu nutzen. Die laut Herstellerangaben 6 Stunden Laufzeit werden von einem 3900 mAh Akku ermöglicht. Als Betriebssystem kommt ein Open Source Linux System zum Einsatz. Im Lieferumfang befindet sich neben der Konsole noch ein USB-Ladekabel, zwei MicroSD-Karten und eine Bedienungsanleitung.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Der RG351V macht auf dem Papier, wie bereits die älteren Geschwister, einen ebenfalls sehr guten Eindruck. Das Design im Game Boy Format dürfte wohl all die alten Hasen die einen Game Boy ihr eigenen nennen durften eine Reise zurück in die Vergangenheit spendieren. Für einen detailreichen Test der Hardware könnt ihr bei Interesse auch den Artikel zu dem RG351P lesen. Als Fazit lässt sich nur sagen, dass der RG351V auf bewährte Hardware in neuem Design setzt.

Features

  • Retro Handheld
  • 3.5 Zoll IPS Display
  • 7000 Spiele
  • Dual SD-Karten Slot
Preis: ab 81,88€
Zum Angebot (Banggood.com)
Techn. Daten: 3.5 Zoll IPS Display • 7000 Spiele • Dual SD-Karten Slot
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Thu, 22 Apr 2021 10:43:25 +0000 https://www.nerdsheaven.de/anbernic-rg351v/
Redmi Airdots 2 ab 11,99€ TWS, In-Ears, Bluetooth 5.0 https://www.nerdsheaven.de/redmi-airdots-2-ab-tws-in-ears-bluetooth-5-0/ Preis: ab 11,99€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: TWS Kopfhörer • DSP-Rauschunterdrückung ,Bluetooth 5.0 • Micro-USB

Mit den Redmi Airdots 2 hat Xiaomis Tochterfirma die nächste Generation ihrer TWS Kopfhörer und damit den direkten Nachfolger der beliebten Redmi Airdots auf den Markt gebracht. Für einen Preis ab 11,99€ auf Amazon.de gibt es von Redmi ein Paar TWS Kopfhörer mit Bluetooth 5.0 und DSP-Rauschunterdrückung. 

Wer jetzt auf große Updates und viele Neuerungen hofft, dem müssen wir gleich einen Dämpfer verpassen. Optisch hat sich an den Redmi Kopfhörern nämlich nichts geändert. Wie der Vorgänger kommen auch die Redmi Airdots 2 im Bud Design und auch die Ladeschale scheint identisch zu sein.

Auch aus technischer Perspektive lesen sich die Redmi Airdots 2 fast identisch zum Vorgänger. Wie gehabt sind 7,2mm dynamische Treiber verbaut worden. Pro Stecker ist ein 43 mAh Akku verbaut. Dieser soll laut Herstellerangaben für rund 4 Stunden Audiowiedergabe ausreichen (abhängig von Lautstärke und Audioinhalt). Mit der Ladebox können die Buds bis zu 3x wiederaufgeladen werden wodurch sich die Akkulaufzeit dank eines 300 mAh Akkus um bis zu 12h verlängern kann. Eine vollständige Akkuladung dauert 2 Stunden und erfolgt über Micro-USB. Die Verbindung mit dem Smartphone wird wie gewohnt über Bluetooth 5.0 aufgebaut. Die unterstützten Bluetooth Profile sind AVRCP / HSP / HFP / A2DP. Die einzig wirkliche Neuerung der TWS ist, dass die verbauten Mikrofone komplett überarbeitet worden sein sollen und nun eine DSP-Rauchunterdrückung bieten.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Redmi Airdots 2 nicht sonderlich vom Vorgängermodell. Es scheint mehr Upgrade als ein wirklicher Nachfolger zu sein. Auch die Tatasche das die Redmi Kopfhörer immer noch auf einen Micro-USB Anschluss setzten statt wie andere Hersteller auf USB-C umzusteigen ist im Jahr 2020 mehr als fragwürdig. Des Weiteren sollte der fehlende aptX Codec so manche Nutzer weiterhin ein Grund zum Ausweichen auf andere Modelle sein. Da fragt man sich ob ein Upgrade mit so wenig wirklichen Verbesserungen überhaupt nötig gewesen ist. Am Ende kann man nur sagen das man für einen recht kleinen Preis dennoch einen Satz brauchbare Kopfhörer bekommt.

Features

  • TWS Kopfhörer
  • DSP-Rauschunterdrückung
  • Bluetooth 5.0
  • Micro-USB
Preis: ab 11,99€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: TWS Kopfhörer • DSP-Rauschunterdrückung ,Bluetooth 5.0 • Micro-USB
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Thu, 22 Apr 2021 09:16:56 +0000 https://www.nerdsheaven.de/redmi-airdots-2-ab-tws-in-ears-bluetooth-5-0/
Alfawise C50 ab 110€ Mini Laser-Gravierer https://www.nerdsheaven.de/alfawise-c50-ab-mini-laser-gravierer/ Preis: ab 110,11€
Zum Angebot (Gearbest.com)
Techn. Daten: 1600 mw Laser • out of the Box Nutzbar • G-Sensor • Appsteuerung

Wir haben euch ja schon den ein oder anderen Laser Gravierer (bspw. Ortur Laser Master) vorgestellt, doch waren diese recht groß und sperrig. Jetzt wollen wir euch mit dem Alfawise C50 eine kleinere, einsteigerfreundliche Versionen eines solchen Gravierers anbieten. Für einen Preis ab 110,11€ auf Gearbest.com bietet Alfaweise einen kompakten Gravierer mit App Support und einer Gravurfläche von 9.8 x 9.8 cm.

Der Alfawise C50 ist im Gegensatz zu den anderen Gravierern die wir euch vorgestellt haben kein Bausatz, sondern kann out-of-the-Box genutzt werden. Das Design des Alfawise C50 ist recht simpel gehalten. An der Oberseite befinden sich X- und Y-Achse und unten drunter wird das Werkstück platziert. Um die Augen zu schützen sind die Standfüße aus durchsichtigem, grünen Plastik. Der Laser hat eine Stärke von 1600 mW. Mit diesem erreicht man eine Gravurtiefe von 2mm. Der Hersteller wirbt besonders mit dem verbauten Laser, da dieser aus dem Hause Osram stammen soll.

Die Gravurauflösung beträgt 508 dpi. Motive mit einer höheren Auflösung werden automatisch auf die maximale Auflösung runterskaliert. Die effektive Gravurhöhe beträgt bis zu 8cm je nach gewähltem Material und die Gravurfläche hat eine Größe von 9.8 x 9.8 cm. Die Materialien, die graviert werden können, sind: Holz, Keramik, Pappe, Bambus, Leder, Obstschalen, Fruchtkerne, Gummi, Kunststoff und beschichtete Metalloberflächen. Neben dem Gravieren kann der Alfawise C50 auch schneiden. Die folgenden Materialien lassen sich schneiden: Furnier, Pappe, Papierkarton, Vliesstoff , EVA und einiges mehr.

Der Laser von Alfawise wird von einen G-Sensor unterstützt, wobei der Sensor dafür sorgt das bei Vibrationen, Stößen und anderen Fremdeinwirkungen von außen das Gerät automatisch gestoppt wird. Nach einer Neukalibrierung setzt der Laser wieder an der alten Stelle an und beendet das Projekt. Zur einfachen Bedienung wird der Alfawise C50 mit einer App gesteuert. In der App lassen sich alle Einstellungen verändern und Vorlagen speichern, sowie Firmware Updates aufspielen. Im Lieferumfang befindet sich der Gravierer, 20x Tickerband, 5x Filzstoff, 4x Holzwürfel, 5x Holzbrett und eine Schutzbrille.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Der Alfawise C50 ist eher ein Einsteigergerät oder für Personen die kleine Projekte verwirklichen wollen. Positiv ist das der Laser out-of-the-Box betriebsbereit ist. Wie gut der Alfawise C50 letztendlich arbeitet lässt sich erst nach einem Test sagen. Durch die beiliegenden Materialien im Lieferumfang kann man sofort anfangen zu gravieren. Wer den Einstieg in das Gravieren per Laser wagen will, für den ist das Alfawise C50 Set sicherlich eine Empfehlung wert.

Features

  • Laser Gravierer
  • 1600 mW, G-Sensor
  • out-of-the-Box nutzbar
  • großer Lieferumfang
  • App Steuerung
Preis: ab 110,11€
Zum Angebot (Gearbest.com)
Techn. Daten: 1600 mw Laser • out of the Box Nutzbar • G-Sensor • Appsteuerung
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Thu, 22 Apr 2021 09:05:17 +0000 https://www.nerdsheaven.de/alfawise-c50-ab-mini-laser-gravierer/
Xiaomi Mi TV Stick Testbericht – ab 27,99€ Android TV, FHD, Google Play Store https://www.nerdsheaven.de/xiaomi-mi-tv-stick-ab-android-tv-fhd-google-play-store/ Preis: ab 27,99€
(Gutscheincode EDTVSTICK)
Zum Angebot (Edwaybuy.com)
Techn. Daten: HDMI Stick • 1920x1080p • 1GB + 8GB • Cortex A53 2GHz • Mali 450 • Android TV 9.0 • Google Spracheingabe • ChromeCast

Der Xiaomi Mi TV Stick Könnte deinen antiquierten alten Fernseher aufmöbeln mit einer Smart TV Funktion das ganze gibt es schon ab 27,99€ auf De.edwaybuy.com im Angebot. Dank Android TV bekommt man eine leicht verständliche und flott zu bedienend Oberfläche und den Zugriff auf den Google Play Store sowie Streaming Anbietern wie Amazon Prime, Netflix, Disney+ oder Youtube.

Wenn du einen alten TV besitzt und mit der Leistung deiner Smart TV Funktion nicht zufrieden ist oder gar keine Smart TV Funktion besitzt, könntest du mit dem Xiaomi Mi TV Stick die diese Funktion leicht Upgraden. Prakischerweise  läuft Android TV auf dem HDMI Stick und mit der beiheiligen Fernbedienung kann per Sprache das System auch bequem von der Couch aus gesteuert werden.
Die Systemsprache des HDMI Sticks ist auf Deutsch nutzbar und das einrichten mit einem vorhandenen Google Konto ist kinderleicht. Die maximale Ausgabe der Video Auflösung liegt bei 1920x1080 Pixel. Wenn das Widevine Level 1 erfüllt wird können Amazon Prime Video und Netflix auch Full-HD gestreamt werden.

Vergleich: Xiaomi Mi TV Stick und Amazon Fire TV Stick

  Xiaomi Mi TV Stick Amazon Fire TV Stick (Full-HD)
Betriebssystem Android TV 9 Fire OS
Sprachassistent Google Sprachassistent Alexa Sprachassistent
CPU ARM Quad Core Cortex A53 MediaTek 1,3 GHz Quad-Core ARM
GPU Mali GPU 450 Mali GPU 450
Arbeitsspeicher 1 GB 1 GB
Flashspeicher 8 GB 8GB
WLAN 802.11a/b/g/n/ac - 2,4 / 5 Ghz 802.11a/b/g/n/ac - 2,4 / 5 Ghz
maximale Auflösung 1920x1080 Pixel 1920x1080 Pixel
Bluetooth 4.2 4.1
Anschlussmöglichkeiten HDMI, Micro-USB (Stromversorgung am Fernseher-USB möglich) HDMI, Micro-USB (Stromversorgung am Fernseher-USB möglich)
Sound- und Videounterstützung Dolby Audio, DTS-HD Dolby Audio 5.1 Surround Sound, 2ch Stereo, HDMI Audio Passthrough bis 7.1
Abmessungen 92,4 mm x 30,2 mm x 15,2 mm 95 mm x 31 mm x 13 mm
Gewicht 26,5 g 32g

Eine äußerst praktische Funktion ist die Chrome Cast Funktion mit der jedes Endgerät (Notebook, Tablet etc.) das im selben  Netzwerk verbunden ist auf diesen TV Stick ihre Inhalte streamen kann. Der vorinstallierte Google Play Store ist es zwar vom Inhalt eingeschränkt, bietet aber dennoch über 4.000+ Apps die installiert und genutzt werden können, darunter auch Spiele. 
Der verbaute Quad Core ist ausreichen um das System flüssig zu bedienen und ebenfalls auch um Casual Spiele oder leichte, anspruchslosere Spiele zu spielen. Der verbaute Cortex A53 Prozessor leistet 2 GHz bietet 1 Gigabyte RAM und 8 Gigabyte internen Speicher, letzteres ist nicht erweiterbar.

Weiterhin liegen Bluetooth 4.2 sowie Dual-Band WLAN mit 2, 4 GHz und 5 GHz Frequenz bereit. An Audio Codecs werden Dolby und DTS unterstützt. Videoformate und Codes können mit VP8, VP9, VC-1, H263, H.264, H.265, MPEG1/2/4/ RMOV, AVI, MKV, TS, Mp4 abgespielt werden. Wer den Xiaomi Mi TV HDMI Stick an einem AV Receiver betreibt kann auch mit 5. 1 Audio Ausgabe seine Lautsprecher befeuern.

Was macht der Xiaomi Mi Tv Stick anders als der Amazon Fire TV Stick?

Aus technischer Sicht offenbar erst einmal herzlich wenig. Beide HDMI TV Sticks bieten nur eine ausreichende Leistung an. Das genügt um das jeweilige Betriebssystem flüssig darzustellen, Streams ohne Probleme zu verarbeiten oder auch Inhalte vom Smartphone direkt zu spiegeln. Für hochkarätige Spiele zum Beispiel aber dann nicht mehr.

Der große Unterschied liegt dann doch eher in der Software, also im Betriebssystem. Xiaomi nutzt hier Android TV von Google, der Google Play Store ist entsprechend auch nutzbar und bietet locker 4000+ und mehr Apps an die man nutzen könnte. Mit der Vielfalt des Handy Google Play Stores kann die Android TV Version aber nicht mithalten.

Amazon dahingegen setzt auf ihr eigenes Fire OS Betriebssystem, welches auch etwas flüssiger und besser läuft. Auf Google Apps oder Konnektivität muss man hier verzichten, auch ist der Amazon Store zwar recht umfangreich aber ebenso eingeschränkt. Einige App wie Youtube lassen sich hier zum Beispiel nicht finden, kann aber alternativ im Silk Browser dargestellt und wiedergegeben werden.
Da das ganze auch hier wie bei Xiaomis Stick per Spracheingabe abrufbar ist, erspart man sich lästiges suchen oder unbequemes öffnen per Fernbedienung.
Beide Systeme haben vor- wie auch Nachteile. Amazon ist quasie Google frei, wobei Xiaomi voll auf Google setzt. Beide TV Sticks nutzen einen eigenen Store um Apps laden zu könne, beide sind aber eingeschränkt, zum Teil auch weil sie bestimmte Apps aus Lizenzgründen nicht nutzen dürfen ( zb. Amazon Fire TV Stick + Youtube). Wer sich mit den jeweiligen Besonderheiten beider Geräte/Systeme  etwas beschäftigt kann aber per Sideload oder Netzwerk Übertragung auch andere alternative Stores oder fehlende Apps nachinstallieren.

In der Einrichtung beider Systeme gibt es aber keine Probleme, man wird durch Menüs geführt und kann die Ersteinrichtung in wenigen Minuten beenden. Die Voraussetzung hier ist dann natürlich ein aktives Amazon bzw. Google Konto, je nach dem welchen Stick ihr nutzen wollt.

Die Auswahl der Apps obliegt auch nicht immer dem System, Sky Go zb. wird man weder auf Amazon noch im Android TV Store finden. Das liegt direkt an Sky. alternativ bleibt da meist nur Sky Ticket, das aber wiederum mit dem normalen Sky Abo nicht funktioniert (meines Wissens nach):

Das Einbinden von Kodi ist zum Beispiel mit dem Xiaomi Mi TV Stick kinderleicht via App Store zu erledigen. Amazons Fire TV Stick muss erst per Sideload und deutlich komplizierteren Abläufen umgesetzt werden.

Wie schon geschildert sind es zwei ziemlich unterschiedliche Systeme die aber im Kern das gleiche ermöglichen. Auf einem Wiedergabegerät mit HDMI sowie für die zusätzliche Stomversorgung ein USB Port Inhalte von On Demand Streaming Services (Amazon Prieme Video, Netflix, Disney+, Youtube, etc. ) abzuspielen und  wiederzugeben. Zudem kann man unterschiedlichste Apps oder Spiele bequem von der Couch aus herunterladen und nutzen, gelegentlich ist ein gekoppeltes Gamepad dafür aber dann doch praktischer. Das einspielen von anderen Quellen oder Screen Mirroring gelingt auf beiden TV Sticks im gleichen Netzwerk ohne Probleme. Weiterhin könnte man auch Smart Home Produkte direkt per Sprache steuern. 

Welcher TV Stick ist der Richtige für mich?

Die Frage kann man so tatsächlich nur bedingt oder überhaupt nicht beantworten. Ob man nun den Mi TV Stick oder doch die Amazon Fire TV Stick Lösung kauft liegt wohl am eigenen Geschmack. Wie kurz geschildert haben beide Systeme Vor- wie auch Nachteile. Die Leistung ist bei beiden TV Sticks eher mager was Spiele Performance angeht.

Wer ein höher aufgelöstest Bild in 4K und andere, bessere Tonformate wie Dolby Atmos sucht, oder HDR Inhalte mit Dolby Vision, HLG, HDR10+ wiedergeben möchte, kann direkt zum Amazon Fire TV Stick 4k greifen. Dieser taktet mit 1,7 GHz auch etwas flotter als die beiden Full-HD HDMI Stick Varianten von Xiaomi und Amazon. Allerdings sind die gesonderten Tonformate nicht bei jedem Streaming Anbieter verfügbar, bzw. so gesehen auch noch eher selten in gestreamten Filme vorzufinden.

  • Auf Amazon liegen noch keine Rezensionen vor. (Stand 09.07.2020)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

 
(Die Fernbedienung ist größer als der HDMI Stick selbst.) 

 Wie zu erwarten und oben schon beschrieben macht der Xiaiom Mi TV Stick nichts großartig anders oder gar besser als ein Amazon Fire TV Stick. Die Oberfläche von Android TV 9 ist sauber und aufgeräumt, kann in der Auflistung leicht und bequem angepasst werden und die Grundsätzliche Arbeitsgeschwindigkeit geht in Ordnung. Leidlich das erstmalige Laden (auch nach einem Neustart) der Apps oder Anwendungen nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Hier kann der Amazon Fire TV Stick mit einer besseren Performance des Fire OS Systems überzeugen.


(Das Android 9 TV System, sowie der Google Play Store)

Im Testzeitraum trudelte auch direkt ein Update für den Xiaomi Mi TV Stick ein, welcher ein paar Kleinigkeiten verbesserte. Eventuell wird das zukünftig mit folgenden Updates auch ein wenig an der Ladegeschwindigkeit der Apps etwas verbessern. Ansonsten macht der HDMI Stick genau das was man von ihm verlangt: Apps starten und Video oder Musik abspielen. Streaming Anbieter wie Spotify kann man ja auch direkt nutzen.
Für den Betrieb braucht man zusätzlich aber ein USB Kabel um den Stick mit Strom zu versorgen, das liegt dem Lieferumfang bei, eine flexible HDMI Weiche allerdings nicht. Gerade wer etwas wenig Platz bei den TV Anschlüssen hat, wird sich darüber sich erärgern. Der Xiaomi Mi TV Stick ist nicht gerade sehr schmal und könnte andere Port blockieren.

Ersteinrichtung


(Die Ersteinrichtung ist einfach und bebildert)

Das Ersteinrichten geht sehr bequem und halbwegs schnell über die Bühne. Wer ein bestehenden Google Account hat kann sich fast direkt damit verbinden, das geht per Smartphone mit dem Sprachbefehl "Ok Google, richte mein Gerät ein", oder sollte dies nicht klappen verbindet man sich mit seinem heimischen WLAN und geht danach auf „androidtv.com/setup“ und gibt einen mehrstelligen Code ein. Fertig. Einfacher geht es kaum.
Natürlich muss man noch ein paar AGB´s bestätigen sowie eine kleine Einleitung ins System durchlaufen.

 

Danach kann man das System direkt benutzen, Apps über den Google Play Store suchen und installieren bzw. sich bei den üblichen Verdächtigen wie Amazon Prime Video, Netflix, Disney+ oder Youtube anmelden. Wie bereits geschildert fallen da aber einige Apps bei raus, nicht alles ist findbar, das gängigste für eine TV Anwendung aber schon, so auch Kodi. Darüber könnte ich mit etwas Aufwand wohl auch Sky Go installieren und laufen lassen, als App ist Sky Go leider nicht im Play Store unter Android TV zu finden.  


(Einige Apps lassen sich deutlich bequemer über den PC  via Browser auf den Mi TV Stick bringen)

Alternativ kann ich auch bei einigen Apps die deutlich bequemere Browser Übersicht am heimischen PC nutzen um den Play Store zu durchsuchen. Dort kann ich dann unter den gelisteten Geräten meist auch den Xiaomi TV Stick auswählen um die App direkt auf dem Stick zu installieren. Auch wenn nach wie vor nicht alles unterstützt wird. Per Sideload und Netzwerk Verbindung kann ich sicherlich auch Alternative App Stores installieren und nutzen.


(natürlich wird Widevine Level 1 für Full-HD Streams unterstützt)

Wie dem auch sei, egal was man an Apps oder Digital Right Management versehene Apps wie Amazon Prime Video oder Netflix nutzt, kann auch hier die volle Auflösung streame. Das Widevine L1 Level ist im System integriert und bietet somit das Streamen von Full-HD bei 1920x1080 Pixel Inhalten. Eine höhere Auflösung kann der HDMI  Stick nicht darstellen. 

Spracheingabe

Mit der beiliegenden Fernbedienung hat man eine leichte und schnell erlernbare Steuerung und Bedienung für das System in der Hand. Wer mag kann auch die Google Sprachsteuerung nutzen und so per einmaligen Tastendruck auf den Sprach Assistenten zb. "öffne Amazon Prime Video" sagen um direkt zum entsprechenden Programm gebracht zu werden. Komplizierte Anfragen kann man hier bei aber nicht wirklich nutzen, denn meist wird man nur auf eine Youtube Suchergebnisliste verwiesen. Die Spracheingabe selbst funktioniert soweit gut, aber man merkt das es nicht tiefer ins System integriert wurde,  wie zB. am Smartphone. Denn auch einen nutzbaren vorinstallierten Browser gibt es nicht um Suchanfragen darzustellen. Liegt aber sicher auch an der eher Bescheidene Bedienung im Browser per Fernbedienung.

Fazit

Zum aktuellen gegebenen Preis ist der Xiaomi mi mi TV Stick zwar interessant aber preislich auf dem gleichen Niveau wie der Amazon Fire TV Stick der ebenfalls für Rund 40 Euro erhältlich ist. Die Performance des Mi TV Stick ist nicht immer so super, ist aber für das Streaming absolut ausreichend. Der Vorteil ist dass hier Google komplett genutzt werden kann und wenn der Preis sinkt dürfte es durchaus interessant werden. Ob man nun den Mi TV Stick oder den Amazon Fire TV Stick kauft liegt eher an euch, falsch macht man mit beiden nichts und ob ich nun bei Google gefangen bin oder bei Amazon, das macht den Kohl wohl nicht fett. :D  Der Nachteil bleibt das keine 4K Inhalte wiedergegeben werden können dafür müsste man einen anderen Stick kaufen wie zum Beispiel den Amazon Fire 4K TV Stick der für ca. 60€ den Besitzer wechselt.

Features

  • HDMI Stick
  • Auflösung maximal 1920x1080p
  • 1GB RAM, 8GB Speicher
  • Cortex A53 2GHz, Mali 450
  • Android TV 9.0
  • Google Spracheingabe, ChromeCast
Preis: ab 27,99€
(Gutscheincode EDTVSTICK)
Zum Angebot (Edwaybuy.com)
Techn. Daten: HDMI Stick • 1920x1080p • 1GB + 8GB • Cortex A53 2GHz • Mali 450 • Android TV 9.0 • Google Spracheingabe • ChromeCast
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Thu, 22 Apr 2021 08:02:06 +0000 https://www.nerdsheaven.de/xiaomi-mi-tv-stick-ab-android-tv-fhd-google-play-store/
Jimmy JV85 ab 177€ Akkusauger, 23.000Pa https://www.nerdsheaven.de/jimmy-jv85-ab-akkusauger-23-000pa/ Preis: ab 177,29€
(Gutscheincode JIMMYJV85)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: Akkusauger • 23.000Pa • 2500mAh Akku

Die Modelle der Xiaomi Marke für Akkusauger namens Jimmy gehören mit zu den günstigeren Akkusaugern am Markt. Der Jimmy JV85 ist bereits ab 177,29€ auf Geekbuying.com erhältlich und nutzt einen 500W starken Motor um 23.000 Pa Saugleistung zu generieren. Wie er sich im Test schlägt, lest ihr hier.

Optisch unterscheidet sich der Jimmy JV85 nur in der Farbgebung vom großen Bruder, dem JV85 Pro, den wir bereits testen konnten. Die kleinen leistungstechnischen Unterschiede bzw. das abknickbare Hauptrohr des Pro Modells machen hier eher den Unterschied. Fassen wir alles kurz zusammen.

Technische Details im Überblick

  Jimmy JV85 Jimmy JV85 Pro
Saugleistung 23.000Pa/185 Airwatt 25.000Pa/200 Airwatt
Watt 500W 600W
LED Display Ja  Ja
Staubbehälter 0,6 l 0,6 l
Saugstufen 3x 3x
Akkulaufzeit 12/20/60 Min 15/30/70 Min
Akkugröße 7x2500mAh 25,2V 8x2500mAh 28,8V
Besonderheiten entnehmbarer Akku entnehmbarer Akku, knickbares Saugrohr

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Wie zu erkennen leistet das Pro Modell etwas mehr Saugleistung für den Alltag. Hierbei muss man aber bedenken das es sich um die maximale Saugleistung handelt die man vermutlich je nach Bodenbelägen eher nur auf Teppichen ausspielt. Durchweg können wir aus Erfahrung aber bestätigen, dass das keinen riesigen Unterschied macht. Viel wichtiger ist das beiliegende Zubehör und ganz im Speziellen die Teppichbürste.

Ausreichendes Zubehör

Neben dem Handsauger, den angesteckten Staubbehälter mit 600 Milliliter Fassungsvermögen und den integrierten HEPA Filtersystem liegt auch der wechselbare Akku, das lange, metallisch blau schimmernde Saugrohr, der große Saugkopf mit Softwalze, wechselbare Teppichbürste, ein kleiner Saugkopf für Möbel und Polster, eine 2-in-1 Polster Aufsatz, eine Fugendüse,  sowie die kleine Ladestation (mit zu wenig verstau Möglichkeiten für das gesamte Zubehör) und ein entsprechendes Ladekabel sowie Befestigungsmaterial bei.  Auf einen Flexschlauch oder eine Ladestation, die das gesamte Zubehör verstaut, muss man aber verzichten.


(Gut verpackt mit ausreichendem Zubehör)

Solide Verarbeitungsqualität

Der Saugkopf ist gut verarbeitet  und wirkt von den glänzend grauen bzw. blauen Highlights frisch im Design. Das glänzende, graue Kunstsoff ist hierbei eher neutral und unauffällig. Das metallische Blau wurde daher gezielt als Hingucker platziert. Das An- und Abstecken des Saugrohres oder des Saugkopfes geht per Druckknopf leicht von der Hand, bzw. rastet auch entsprechend fühlbar ein.


(Moderne Optik und gute Verarbeitung bzw. interessante Farbkombination)

Haptisch liegt das Handstück gut in der Hand, lediglich die Bedienelemente sind nicht unbedingt mit einer Hand erreichbar. Weiter hinten am Griff wäre es auch per Daumen bedienbar. Wer zwischen Teppich und Laminat hin und her wechselt, muss entsprechend die Saugstufen manuell einstellen. Eine automatische Erhöhung der Saugleistung für Teppiche liegt nicht vor.


(Das Zubehör wirkt leider wie beim Pro Modell ehr günstig mit langweiligen matten grau)

Das Zubehör kann die angenehme Optik des Handstückes leider nicht halten. Das Grau ist hier matt und gerade die Aufsätze wirken teilweise wie ein schlechter Kunststoffguss. Hier wirkt das Gesamtbild nur solide. Qualitativ wirkt sich die Optik aber nicht auf die Aufsätze aus.  Die Langlebigkeit der Schiebemechanismen stelle ich aber, wie bereits beim JV85 Pro Modell, in Frage. Hier wurden keine Taster verbaut sondern Kunststoffschieber und Klemmvorrichtungen genutzt. 

Fest verbauter Staubbehälter

Der Staubbehälter an sich ist fest verbaut und kann nur über einen Klappe am Handstück entleert werden. So lässt er sich nur über offenen Müllbehältern bequem entleeren. Die HEPA Filter erreicht man auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Deckel der abgedreht werden kann. Das Entnehmen der Filter, bzw. das Reinigen ist somit auch kein Problem. Gleiches gilt für die Bürsten, denn auch die können bequem aus der Bodendüse entnommen und gereinigt werden.


(Entleeren des Staubbehälters, entnommenes HEPA Filtersystem)

Inklusive Display & wechselbaren Akku

Bei aktuellen Akkusaugern gehört ein Display für die einzelnen Saugstufen und den Akkustand wohl zum guten Ton. Einen wirklichen Mehrwert als die prozentuale Akkuanzeige darzustellen hat es aber meist kaum. Da kann der wechselbare Akku schon eher überzeugen. Leider kann dieser nur eingesteckt im Handstück beladen werden. An der minimalistischen Wandhalterung funktioniert das hingegen nicht.


(Nettes Display mit einigen wenigen Anzeigen, wechselbarer Akku)

Gute Saugleistung für den normalen Alltag auch für normale Teppiche

Wie die gängigsten Akkusauger legt auch der Jimmy JV85 ein ordentliches Ergebnis mit guter Saugleitung an den Tag. Das bedeutet das wir Laminat, Velourböden, Fliesen und Parkett meist mit der Eco Saugstufe problemlos reinigen können. Hier ist es auch völlig unabhängig davon ob man die Teppichbürste oder die Hartbodenbürste nutzt. Sollte die Verschmutzung etwas größer oder schwerer sein, genügt die mittlere Saugstufe "Hoch" aus, um den Schmutz aufzusaugen. 


(Er macht auch auf einfachen Teppichen was er soll: reinigt vernünftig, eine automatische Teppicherkennung liegt aber nicht vor)

Je nach Beschaffenheit und Verunreinigung  des Teppiches reichen die beiden unteren Saugstufen völlig aus. Habt ihr eine stärkere Verschmutzung oder gar den Fußabtreter im Eingangsberiech im Visier ist die "Turbo" Saugstufe angebracht.
Der Bürstenkopf ist fast geschlossen und gröberer Dreck oder Schmutz wird nicht nach vorne rauskatapultiert. Die Ansaugkraft auf Teppichen ist in Ordnung, aber nicht so stark das kleinere Teppiche damit umhergeschoben werden können. Wer wirklich dicke, schwere oder langflorige Teppiche nutzt, wird hier vermutlich nicht ganz zum guten Reinigungsergebnis kommen. Allerdings können wir das aus Mangel an dicken Teppichen nicht testen.


(Fast geschlossene Saugbürste mit guter Saugleistung, aber ohne am Teppich festzukleben)

Grob zusammengefasst kann man sagen das der normal anfallende Schmutz und Dreck im Haushalt für den Jimmy JV85 kein Problem darstellt. Wer viele Teppiche im Haushalt besitzt wird vermutlich mit der Saugleistung und der Akkulaufzeit der Akkusauger nicht zufrieden sein. Hier kommt man mit einem maximal 900W strombetriebenen Kabelsauger besser zurecht, aber ist eben auch nicht so flexibel aufgrund des Stromkabels.

Hörbare Lautstärke im Betrieb

Mit maximal 82 dB ist der JV85 Akkusauger nicht gerade leise unterwegs. Zumindest auf höchster Saugstufe nicht. Auf den beiden unteren Saugstufen ist er natürlich auch hörbar, aber nicht ganz so laut. Mit dem großen Saugkopf ist die rotierende Rolle aber ebenso hörbar wie das Gebläse am Handstück des Linksseits verbauten Abluftgitters. Letztendlich aber auch alles im Rahmen und für den Moment der Verwendung auch kein Problem.

Durchschnittliche Akkulaufzeit

Die maximale Nutzbarkeit des Saugers ist mit 60 Minuten angegeben. Die erreicht man aber nicht mit der Nutzung der elektrischen Saugköpfe, hier reduziert sich die Zeit auf ca. 45 Minuten auf geringster Saugstufe. Auf mittlerer Stufe erreichen wir ca. 20 Minuten Laufzeit und auf der Turbostufe nur noch durchschnittliche 12 Minuten. Im Endeffekt kann man wohl die meisten Räume mit einer Akkuladung reinigen. 

Fazit

Auch der nicht Pro Ableger des JV85 Akkusaugers kann mit der Saugleistung und der Akkulaufzeit im Vergleich zur Konkurrenz mithalten. Lediglich die kleine Wandhalterung/Ladestation fällt mir erneut negativ auf, da hier nicht alles an Zubehör zeitgleich verstaut werden kann. Ansonsten erfüllt sie aber ihren Zweck, wenngleich sie nicht besonders schick aber immerhin kompakt ist. In Punkto Verarbeitung und Qualität kann das Handstück, das lange Rohr und die Bodenbürste überzeugen. Das ausreichende Zubehör überzeugt nur bedingt. Hier unterscheidet sich leider auch das JV85 Pro Modell nicht.

Preis: ab 177,29€
(Gutscheincode JIMMYJV85)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: Akkusauger • 23.000Pa • 2500mAh Akku
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Thu, 22 Apr 2021 07:36:53 +0000 https://www.nerdsheaven.de/jimmy-jv85-ab-akkusauger-23-000pa/
Tronsmart Element Force Testbericht – ab 39€ 40W Bluetooth Lautsprecher, IPX7, NFC https://www.nerdsheaven.de/tronsmart-element-force-ab-40w-bluetooth-lautsprecher-ipx7-nfc/ Preis: ab 38,95€
(Gutscheincode GKBTS23)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 40W Stereo Lautsprecher • Bluetooth 4.2 • IPX7 • Robust • NFC • Aux-In • MicroSD Slot

Outdoor Lautsprecher gibt es einige aber wenn diese dann auch noch gut klingen und wirklich robust sein soll, wird es unübersichtlich. Der Tronsmart Element Force soll genau das bieten und ist bereits für 38,95€ auf Geekbuying.com erhältlich. Der robuste Lautsprecher soll dabei mit hoher Leistung von 40W, IPX7 Zertifizierung und NFC punkten.

Der mit 780g nicht ganz leichte und mit 204 x 64 x 80 mm auch nicht ganz kompakte Lautsprecher macht schon durch sein wuchtiges Äußeres einen imposanten Eindruck. Wie der Name bereits suggeriert soll der Element Force besonders widerstandsfähig gegen Wasser und Staub sein (IPX7 Zertifizierung) und auch Stürze und Stöße aushalten können. Die verbauten Stereo-Lautsprecher leisten jeweils 20W wodurch man auf eine Gesamtleistung von 40W kommt. Auf der Rückseite befindet sich ein passiver Subwoofer der in dem geschlossenen Gehäuse mitspielt und die tiefen Frequenzen wiedergibt. Tronsmart bietet zur klanglichen Anpassungen 3 verschiedene Equalizer-Modi die über eine der gummierten Tasten auf der Oberseite des Lautsprechers aktiviert werden kann.

Die Kopplung erfolgt mittels Bluetooth 4.2 und kann bequemerweise über ein NFC Tag auf der Oberseite erfolgen. Zusätzlich zur Bluetooth Wiedergabe besitzt der Tronsmart Element Force noch einen MicroSD Slot sowie einen Aux-In. Zum Beladen des 6600mAh Akkus wurde ein USB Typ-C Port verbaut wodurch der Element Force einer der wenigen, aktuellen Bluetooth Lautsprecher ist, der bereits auf den aktuellen Anschluss setzt. Dank des recht großen Akkus gibt Tronsmart die Spielzeit mit bis zu 15 Stunden an, was sich jedoch nicht auf die Maximallautstärke bezieht. Die Ladezeit über den USB Typ-C Port wird mit 3 Stunden angegeben. Wer gleich 2 Lautsprecher besitzt, kann diese im TWS Stereomodus betreiben und beide Element Force Lautsprecher kabellos miteinander koppeln.

  • Auf Amazon wird mit 4,7 Sternen bei 187 Kundenrezensionen bewertet. (Stand 10.05.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Wir konnten den Element Force bereits unter die Lupe nehmen. Der Lautsprecher verspricht aufgrund seines Namens nicht zu viel und steckt problemlos Stöße und Stürze weg und ist ausreichend vor Wasser und Staub geschützt und übersteht auch mal einen Tauchgang ins Wasser. Die 40W Angabe der Stereo-Lautsprecher und der Hinweis auf eine starke Basswiedergabe suggerieren jedoch etwas mehr als der Lautsprecher letztlich liefert. Der Klang klingt sauber und rund und verzerrt auch auf hoher Lautstärke nur minimal. Der beworbene, starke Bass ist jedoch eher durchschnittlich und spielt eher im Hintergrund mit. Seitens des Bass können andere Bluetooth Lautsprecher da schon noch mehr liefern. Wer jedoch ein rundes Gesamtpaket mit einer Vielzahl an Wiedergabemöglichkeiten, NFC-Kopplung und einem wirklich robusten Äußeren sucht, macht mit dem Element Force garantiert nichts verkehrt.

Features

  • Robuster Outdoor Bluetooth Lautsprecher
  • 40W Stereo-Lautsprecher, passiver Subwoofer
  • Bluetooth 4.2, MicroSD Slot, Aux-In, USB Typ-C, NFC
  • 6600mAh Akku, IPX7
Preis: ab 38,95€
(Gutscheincode GKBTS23)
Zum Angebot (Geekbuying.com)
Techn. Daten: 40W Stereo Lautsprecher • Bluetooth 4.2 • IPX7 • Robust • NFC • Aux-In • MicroSD Slot
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Thu, 22 Apr 2021 07:19:35 +0000 https://www.nerdsheaven.de/tronsmart-element-force-ab-40w-bluetooth-lautsprecher-ipx7-nfc/