Technik und China Gadgets aus Fernost › NerdsHeaven https://www.nerdsheaven.de Reviews, Unboxing und der tägliche Nerd-Wahnsinn. de-DE Sun, 25 Feb 2024 19:00:29 +0000 Sun, 25 Feb 2024 19:00:45 +0000 [email protected] Xiaomi 14 Ultra ab 1097€ – ein neuer Titan unter den Ultra Smartphones? (6,73″, AMOLED, 120 Hz, SD 8 Gen 3, 4x 50 MP, 5000mAh) https://www.nerdsheaven.de/xiaomi-14-ultra/ Preis: ab 1097,00€
Zum Angebot (Tradingshenzhen.com)
Techn. Daten: 6,73" • AMOLED • 3200x1440 Pixel • 120 Hz • Snapdragon 8 Gen 3 • 12 GB RAM256 GB • 5000mAh

NerdsHeaven.de ist Teil des Amazon Partnerprogramm und eBay Partner Network. Wir verdienen Provision für qualifizierte Käufe über Links auf unserer Seite, ohne Mehrkosten für euch. Das hat keinerlei Auswirkung auf unsere Bewertungen.

Wenn man durch die Stadt schlendert, in Cafés sitzt oder in der Bahn unterwegs ist, fallen einem überall Menschen mit ihren Smartphones auf. Jeder nutzt sie auf seine Weise, sei es zum Fotografieren, für Social Media, zum Spielen oder einfach nur, um in Verbindung zu bleiben. In diesem Meer aus verschiedensten, aktuell Modellen sticht das neue Xiaomi 14 Ultra hervor, das aufgrund seiner starken Spezifikationen und Features für Aufsehen sorgt. Aber kann es wirklich mit den großen Namen wie dem Apple iPhone 15 Pro (Max) oder dem Samsung S24 Ultra mithalten?

Xiaomi 14 Ultra

Technische Daten des Xiaomi 14 / Pro

  Xiaomi 14 Ultra
Xiaomi 14 Pro
Display 6,73", AMOLED, 3200 x 1440 Pixel, 120 Hz LTPO, 3000 nits, 1920 Hz PWM
Prozessor Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3, Octa-Core 3,3 GHz, 4nm
GPU Adreno 750
RAM 12/16 GB LPDDR5X
Speicher 256 GB, 512 GB, 1 TB UFS 4.0
Kamera
  • 50 MP Sony LYT-900, 1 Zoll, variable Blende f/1.63 bis f/4.0, OIS
  • 50 MP Sony IMX858, 122° Ultraweitwinkel, ƒ/1.8
  • 50 MP Sony IMX858, 75mm Telekamera,  ƒ/1.8, OIS
  • 50 MP Sony IMX868, 120mm Telekamera, ƒ/2.5, OIS
  • 50 MP Leica Summilux, variable Blende f/1.42 bis f/4.0, OIS
  • 50 MP 115° Ultraweitwinkel, ƒ/2.2
  • 50 MP Portrait Telekamera,  ƒ/2.2
Frontkamera 32 MP Omnivision OV32B
Akku 5000 mAh mit 90 W kabelgebunden / 80W kabellos 4880 mAh mit 120 W kabelgebunden / 50W kabellos
Konnektivität
  • WLAN 7
  • Bluetooth 5.4
  • USB Typ-C
  • GPS/GLONASS/BDS
  • Dual-SIM / eSIM
  • NFC
  • SA/NSA 5G
  • USB 3.2 Gen 2
Features
  • Fingerabdrucksensor unter Display
  • Stereo-Lautsprecher
  • IP68
Maße / Gewicht
  • 161,4 x 75,3 x 9,2 mm
  • 219,8g
  • 161,4 x 75,3 x 8,49 mm
  • 223 g (230 g Titan)
Betriebssystem Xiaomi HyperOS, Android 14

Design und Verarbeitung: Ein Blickfang in jeder Hinsicht

Mit Abmessungen von 161,4mm x 75,3mm x 9,2mm und einem Gewicht von 219,8g präsentiert sich das Xiaomi 14 Ultra als ein beeindruckendes Stück Technik. Das Smartphone ist in verschiedenen Farben und Materialien erhältlich, einschließlich einer Rückseite aus veganem Leder und dem "Xiaomi Shield Glass". Zudem ist es nach IP68 zertifiziert, was es gegen Wasser und Staub resistent macht. Doch warum bietet Xiaomi nicht alle Varianten in Europa an? Für Deutschland wird ausschließlich die 16 GB RAM und 512 GB Speicher Variante erhältlich sein.

Xiaomi 14 Ultra

Display: Ein visuelles Meisterwerk?

Das 6,73 Zoll große AMOLED Display des Xiaomi 14 Ultra beeindruckt mit einer WQHD+ Auflösung und einer dynamischen Bildwiederholungsrate von 1-120Hz (LTPO), die für eine flüssige Darstellung sorgt. Mit einer Helligkeit von bis zu 3000nits und dem breiten DCI-P3-Farbraum könnte dieses Display eines der besten auf dem Markt sein. Doch stellt sich die Frage, ob die dynamische Anpassung der Bildwiederholungsrate in der Praxis wirklich so reibungslos funktioniert, wie es auf dem Papier aussieht.

Leistung: Schnell, schneller, Snapdragon 8 Gen 3?

Unter der Haube des Xiaomi 14 Ultra arbeitet ebenfalls der Snapdragon 8 Gen 3, unterstützt von bis zu 16GB LPDDR5X RAM und bis zu 1 TB UFS 4.0 Speicher. Diese Kombination verspricht herausragende Performance, doch wie schneidet sie im Vergleich zu Konkurrenzprodukten, insbesondere zu Geräten mit Mediatek-Prozessoren, ab? Zwar ist die Verwendung von Xiaomis HyperOS, basierend auf Android 14, ein weiterer Pluspunkt, aber wird die Software das Potenzial der Hardware voll ausschöpfen können?

Xiaomi 14 Ultra

Kamera: Revolution oder nur Evolution?

Das Herzstück des Xiaomi 14 Ultra ist zweifellos das Kamera-Setup, angeführt von einer 50MP Hauptkamera mit Leica-Optik und variabler Blende. Mit insgesamt vier Rückkameras und der Fähigkeit, in 8K aufzunehmen, setzt Xiaomi hohe Maßstäbe. Doch ist es wirklich eine Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell oder den Kamerasystemen der Konkurrenz? Die Verwendung bekannter Sony-Sensoren und Leica-Optiken verspricht zwar Qualität, aber wird das Xiaomi 14 Ultra damit zum neuen Maßstab für mobile Fotografie?

Xiaomi 14 Ultra

Konnektivität und Akkulaufzeit: Fortschritt mit Einschränkungen?

Trotz der beeindruckenden Spezifikationen wie WLAN 7 Unterstützung und einem 5000mAh Akku mit 90W kabelgebundenem und 80W kabellosem Laden. Warum ist die Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu anderen Modellen wie dem Xiaomi 14 Pro mit bis zu 120 Watt kabellosen Ladens reduziert?

Einschätzung und Preis: Ein schwieriges Urteil

Mit einem Startpreis von 1499 € für das Xiaomi 14 Ultra in Deutschland . Doch bei näherer Betrachtung der Konkurrenz und der eigenen Modellpalette von Xiaomi werfen die Preisgestaltung und die Spezifikationen einige Fragen auf. Kann das Xiaomi 14 Ultra seine Versprechen halten und sich als das ultimative Smartphone etablieren, oder ist es doch nur ein weiterer Schritt in der Evolution der Ultra-Smartphones?

Preis: ab 1097,00€
Zum Angebot (Tradingshenzhen.com)
Techn. Daten: 6,73" • AMOLED • 3200x1440 Pixel • 120 Hz • Snapdragon 8 Gen 3 • 12 GB RAM256 GB • 5000mAh

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Sun, 25 Feb 2024 19:00:29 +0000 https://www.nerdsheaven.de/xiaomi-14-ultra/
Arzopa portabler Monitor Testbericht – ab 80€ – Einfaches Plug & Play per USB-C Kabel (15,6″ Full-HD, 60Hz, USB-C, mini HDMI, Lautsprecher) https://www.nerdsheaven.de/arzopa-portabler-monitor/ Preis: ab 135,99€
(Gutscheincode (80 € Sofortrabatt))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: portabler Full-HD Monitor • 16,1 Zoll • USB-Typ-C • mini-HDMI • mini-Displayport • Stereo Lautsprecher • 144 Hz

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Aktuell bekommst du den 15,6 Zoll IPS Monitor für günstige 135,99€ auf Amazon.de im Angebot.

Technische Daten des tragbaren Monitors von Arzopa

  Arzopa 15,6 Zoll
Auflösung  1920 x 1080 Pixel
Bildschirmdiagonale 15,6"
Kontrast 1000:1
Helligkeit 300 cd/m², HDR 
Anschlüsse 1x mini HDMI,  2x USB-Typ-C (1x Daten/Bild, 1x Stromversorgung)
Besonderheiten HDR kompatibel, Plug & Play ready, Stereo Lautsprecher, Schutzhülle + Stütze
Abmessungen & Gewicht 0,7 x 35,5 x 22 cm (TxBxH) / 790g

Arzopa portable monitor
einzelansicht
(Einfach und schlicht, der 15,6 Zoll große Arzopa Portable Monitor)

Einfache Handhabung?

Ein Kabel um sie alle zu binden, und mehr braucht es nicht.😆 Statt mit Kabelsalat und verschiedenen Anschlüssen jonglieren zu müssen, kann man ein einziges USB-C-Kabel verwenden, um den Bildschirm und ein passendes Wiedergabegerät miteinander zu verbinden. Dies bietet zahlreiche Vorteile: zum Einen spart man sich den Ärger, das richtige Kabel finden zu müssen, da USB-C-Kabel mittlerweile der Standard sind und man diese auch mittlerweile überall herumzuliegen hat (wichtig ist nur das es auch Datenübertragung unterstützt).

Um dies nutzen zu können ist natürlich die Voraussetzung, dass dein Gerät eine USB-C Videoausgabe unterstützt, wie es zum Beispiel bei der Nintendo Switch der Fall ist. Vereinzelte Smartphones oder Tablets verfügen auch über einen Typ-C Videoausgang, wie beispielsweise viele Samsung Smartphones oder das Xiaomi Pad 6 Pro.

Die Übertragung der Touchfunktion per Typ-C-Kabel wäre technisch ebenso möglich, dies unterstützt der Arzopa aber leider nicht. Preislich würde man da auch deutlich höher liegen.

Arzopa portable monitor ausleuchtung
(die Helligkeit in dunkler Umgebung ist wie hier zu sehen ausreichend)

Wer noch auf ein HDMI Kabel zurückgreifen muss, benötigt hierfür dann noch einen Adapter auf Mini HDMI. Bei der Verbindungsvariante über den mini HDMI ist ein USB Typ-C-Kabel für die Stromversorgung erforderlich. Als Stromquelle reicht der USB-Port deines Laptops oder auch eine Powerbank völlig aus. Die Stromanforderungen sind recht bescheiden, da lediglich 5V/2A oder 10 Watt Stromzufuhr benötigt werden.

Alle relevanten Kabel und Adapter sind bereits im Lieferumfang des Arzopa Monitors enthalten, ebenso liegt noch ein kompakter Ständer anbei und eine Kunstlederhülle, die magnetisch am Monitor befestigt werden kann.

Arzopa portable monitor
einfach verbunden
(Einfachste Verbindung mit nur einem USB-Typ-C Kabel am Arzopa)

Kann das Display überzeugen?

Werfen wir einen kurzen Blick auf die Details des Displays des Arzopa 15,6-Zoll-Portable USB-C Monitors. Die Bildschirmdiagonale beträgt 15,6 Zoll, was etwa 39,6 cm entspricht, die maximale Auflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixel. Laut Hersteller wird auch HDR unterstützt und die Helligkeit des Displays wird mit 300 cd/m² angegeben, was es ideal für den Einsatz im Innenbereich macht. Von einer echten HDR-Wiedergabe können wir bei der eher normalen Helligkeit des Bildschirms aber nicht sprechen. 

Das IPS Panel überzeugt mit kräftigen Farben, vernünftigen Kontrasten und einer ausreichend scharfenFull-HD Auflösung. Die Blick- und Betrachtungswinkel sind IPS Panel typisch ebenso gut. Für Innenräume muss man nicht einmal zwingend die volle Helligkeit einstellen. 

Arzopa portable monitor Spiegelung
(Auch bei Tageslicht ist die Spiegelung nicht übermäßig)

Gaming wenn dann nur mit 60 Hz

Im Freien könnte die Helligkeit jedoch als etwas zu schwach empfunden werden, was aber ja bei fast allen gängigen Displays der Fall ist. Was positiv zu erwähnen ist, dass der Monitor nicht spiegelt und kann somit auch in einer helleren, mit vielen Lichtquellen versehenen Umgebung genutzt werden.

Wer mehr will, findet im Portfolio von Arzopa auch eine 144 Hz Variante, diese dürfte eventuell für den einen oder anderen Gamer interessant sein, die auf einem kleinen zusätzlichen Display oder unterwegs, per angeklemmten Handheld wie das Steam Deck oder Asus ROG Alley, zocken wollen. Das hier gezeigte Modell unterstützt nur die reguläre 60 Hz Wiedergabe.

Auf Ton muss man bei dem Arzopa auch nicht verzichten, hier wurden auch Lautsprecher verbaut und diese können auch Stereo Sound recht gut wiedergeben.

Arzopa portable monitor
Seitenansicht Arzopa portable monitor
Seitenansicht
(Standhaft mit dem mitgelieferten Kunstledercase)

Simple Bedienung

Die Bedienung ist recht einfach gehalten, da wir hier praktisch nur zwei Bedienelemente haben. Über den normalen Drucktaster kann man den Arzopa Ein- und Ausschalten und zum anderen lassen sich die Eingänge durchschalten.

Arzopa portabler Monitor
Bedienelemente
(Ein eher spartanisches Bedienfeld)

Dann haben wir hier noch einen Taster, der sich nach oben unten regeln lässt und auch auf Druck reagiert, um beispielsweise auf die Bildeinstellungen zu wechseln. Hier kann man ebenso die Lautstärke, Helligkeit, Farben und Kontraste einstellen.

Arzopa portable Monitor
Einstellungen Arzopa portable Monitor
Einstellungen
(Übersicht der Bedienung bei dem Arzopa Monitor)

Fazit zum Arzopa Portable Monitor

Der Arzopa Portable Monitor ist einfach in der Handhabung und äußerst praktisch, das es ermöglicht, dein Monitor-Setup schnell und unkompliziert zu erweitern, ohne sich mit einem Kabelsalat oder komplizierter Stromversorgung herumschlagen zu müssen. Die Verwendung eines einzigen USB-Typ-C-Kabels (im Idealfall) als Verbindungslösung ist hier natürlich das absolute Highlight, wenn die Geräte einen Videoausgang unterstützen.

Ob du den Monitor an deinem PC, Nintendo Switch, Xbox, PS3/4/5 oder einem kompatiblen Smartphone betreiben möchtest, die Anwendungsbereiche sind nahezu grenzenlos. Die Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit machen es zu einer unschätzbaren Ergänzung für vielfältige Zwecke. Uns hat der Arzopa überzeugt, die Darstellung ist gut und die Helligkeit für Innenräume mehr als ausreichend.

Preis: ab 135,99€
(Gutscheincode (80 € Sofortrabatt))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: portabler Full-HD Monitor • 16,1 Zoll • USB-Typ-C • mini-HDMI • mini-Displayport • Stereo Lautsprecher • 144 Hz

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Thu, 15 Feb 2024 13:30:00 +0000 https://www.nerdsheaven.de/arzopa-portabler-monitor/
Heizdecke aus Plüsch ab 45€ – etwas für die Frostbeulen unter uns (TÜV, 160x120cm, Abschaltautomatik) https://www.nerdsheaven.de/heizdecke-aus-pluesch/ Preis: ab 44,99€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: TÜV • 160x120cm • 9 Heizstufen • Vorheizfunktion • 9 Zeiteinstellungen • Abschaltautomatik • waschmaschinengeeignet • Timer-Funktion

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Was gibt es Schöneres als sich in der kalten Jahreszeit auf die Couch oder ins Bett zu kuscheln? Wenn man einmal richtig durchgefroren ist, dauert es oftmals ewig bis man sich richtig aufgewärmt fühlt. Mit der Heizdecke muss man nicht mehr ins kalte Bett steigen und wird ordentlich aufgewärmt.

Die Heizdecke aus Plüsch bekommt ihr auf Amazon.de für einen Preis ab 44,99€.

sinnlein Heizdecke aus Plüsch

9 einstellbare Temperaturstufen

Jeder hat ein anderes Empfinden für eine angenehme Wärme. Dafür gibt es bei dieser Decke direkt 9 einstellbare Temperaturstufen. Diese lassen sich mit dem abnehmbaren LCD-Regler einstellen. Die gewählte Temperaturstufe (35 °C - 45 °C) wird einem dann auf der digitalen Anzeige angezeigt. So sollte also für jedes Wohlbefinden die richtige Temperatureinstellung dabei sein. Außerdem gibt es eine Vorheizfunktion, so muss man nicht mehr ins kalte Bett steigen.

sinnlein Heizdecke aus Plüsch

Energiesparen dank Timer

Die Heizdecke mit Timer-Funktion ist eine gute Möglichkeit Energie zu sparen. Man braucht im Winter nicht mehr den ganzen Raum hoch zu heizen, denn gerade am Abend liegt man meistens sowieso nur in der Decke eingekuschelt auf der Couch. Wenn diese dann auch noch beheizt ist, benötigt man rundherum auch vermutlich weniger Wärme. Der Timer lässt sich je nach Bedürfnis in 9 verschiedenen Zeiteinstellungen einstellen und verbraucht somit nicht unnötig Strom. Man kann mit der Heizdecke also auch bedenkenlos ins Bett gehen, ohne sich Gedanken über die Stromkosten machen zu müssen.

sinnlein Heizdecke aus Plüsch

Waschbar und atmungsaktiv 

Wirklich positiv ist, dass die Heizdecke waschbar ist. Dazu einfach den abnehmbaren LCD-Regler entfernen und ab damit in die Waschmaschine. Der Hersteller gibt hier an, dass die Decke bei bis zu 40 °C waschbar ist. Dank des Fleece-Gewebes, welches besonders atmungsaktiv ist, lässt sich die Decke besonders an kalten Wintertagen einsetzen, ohne dass es darunter zu schwitzig wird.

sinnlein Heizdecke aus Plüsch

Sicher durch Abschaltautomatik

Vielen ist nicht wohl dabei, ein elektrisches Gerät mit ins Bett zu nehmen, was vollkommen verständlich ist. Die Heizdecke besitzt aus diesem Grund eine Abschaltautomatik. Falls also doch mal vergessen wurde ein Timer einzustellen oder die Decke einfach zu warm wird, schaltet sie sich automatisch ab. Ob das einem sicher genug ist, muss hier natürlich jeder selbst entscheiden. Ich persönlich würde sie vermutlich nur als Couchdecke benutzen.

Störendes Kabel?

Was sich ein bisschen nervig gestalten könnte ist, dass man immer in der Nähe einer Steckdose liegen muss. Das Kabel ist zwar mit seinen 2,40 Meter ziemlich lang, könnte dadurch aber, je nachdem wo man das Kabel lang legt, zur Stolperfalle werden. Hierzu wäre eine Powerbank eventuell eine bessere Lösung gewesen. Wobei das auch nerven kann, wenn man so einen schweren Akkupack an der Decke hängen hat. Es hat also beides Vor- und Nachteile.

Verschiedene Farben

Natürlich soll die neue Decke auch zur Couch beziehungsweise zur Einrichtung passen. Hier kann man zwischen verschiedenen Farben wählen, sodass jeder etwas Passendes finden dürfte. Außerdem gibt es die Decke in zwei verschiedenen Größen. Die Kleinere misst 160x120 cm und die Größere 180x200 cm. Auf den Bildern wirkt sie wirklich sehr angenehm kuschlig.

Fazit: Heizdecke aus Plüsch kaufen?

Ich als große Frostbeule finde die Heizdecke sehr praktisch. Gerade der Aspekt, dass man nicht den ganzen Raum hoch heizen braucht, wenn man mal wieder friert, ist positiv. Gerade im Schlafzimmer kann man so den Raum auch etwas kühler und damit angenehmer zum Schlafen lassen, aber dennoch in ein warmes Bett steigen. Hierzu kann man sich mit der Decke einfach ins vorgeheizte Bett kuscheln.

Das Einzige was sich eventuell in manchen Situationen blöd macht, ist das Kabel. Das sollte wiederum aber lang genug sein. Also an sich ein cooles Gadget für Frostbeulen, dass zudem Energie sparen kann, was zur jetzigen Zeit immer von Vorteil ist.

Preis: ab 44,99€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: TÜV • 160x120cm • 9 Heizstufen • Vorheizfunktion • 9 Zeiteinstellungen • Abschaltautomatik • waschmaschinengeeignet • Timer-Funktion

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Tue, 25 Apr 2023 08:42:10 +0000 https://www.nerdsheaven.de/heizdecke-aus-pluesch/
Wellue BP2 Connect ab 100€ – auch Blutdruckmessgeräte werden modern! (mit EKG mit WLAN Verbindung) https://www.nerdsheaven.de/wellue-bp2-connect/ Preis: ab 99,99€
(Gutscheincode (30 € Sofortrabatt))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: Blutdruckmessgerät • WLAN und Bluetooth • EKG Tracking • 500 Messungen • mehrere Nutzer • USB-Typ-C • Oberarmmanschette • App

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Wir haben euch bereits schon mal ein Blutdruckmessgerät von Wellue vorgestellt und das kam bei euch super an. Dem Entsprechend testen wir mit dem Wellue BP2 Connect den leicht verbesserten Nachfolger. Was dieses Modell so spannend macht? Es ist nicht nur per Bluetooth synchronisierbar, sondern auch per WLAN-Verbindung.

Schauen wir mal wie das klappt und was wir alles schönes messen können. Das Wellue BP2 Connect bekommt ihr ab einem Preis von 99,99€ auf Amazon.de.

Noch eine Information zum Artikel vorweg: wir sind nicht medizinisch geschult und haben auch keine berufliche Erfahrung im medizinischen Wesen. Entsprechend fehlt uns die Erfahrung für solche Geräte und oder medizinische Ausdrücke/Handhabungen. Entsprechend könnten sich hier auch der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben.

Was kann man mit so einem mobilen EKG prüfen?

Egal wo ihr euch befindet, könnt ihr mit dem mobilen Gerät überall euren Blutdruck und EKG prüfen. Das mag sicherlich nicht jeder benötigen. Wer aber Probleme mit dem Kreislauf, Herz/Herzrhythmus oder gerade eine schwierige OP hinter sich hat, der ist dann schon eher darauf bedacht, es regelmäßig prüfen zu können und weiß somit das mobile EKG zu schätzen.

Überwacht werden hierbei der diastolisch, systolische Blutdruck und die Herzfrequenz. Zusätzlich wird der mittlere Vorhofdruck (MAP) und der Pulsdruck gemessen und überprüft. 

Zum Einsatz kommt zum Messen des Blutdruckes die Oberarmmanschette. Diese ist in der Größe zwischen 22 und 42cm frei einstellbar und wird, wie viele es von ihrem Arztbesuch kennen, mittels Klettverschluss befestigt.

Um die Messergebnisse noch besser verfolgen zu können, kann man mittels der kostenlosen ViHealth App die Ergebnisse langfristig (sogar mit mehreren Nutzern) im Überblick behalten. Und da es doch noch einige Menschen gibt die nicht so technikaffine sind, kann ich euch beruhigen, denn die App ist recht einfach gehalten. Das solltet ihr bedenkenlos hinbekommen. 👌 Im Paket liegt auch eine ausführlich erklärte Anleitung dabei.

Für die medizinische Genauigkeit

Das Wellue BP2 Connect Blutdruckmessgerät mit EKG-Funktion ist von der FDA (US Food and Drug Administration) zugelassen und entspricht den europäischen Standards für Medizinprodukte. Entsprechende Kennzeichnungen wie das CE-Zeichen liegen natürlich auch vor.

Die Koppelung per WLAN

Das ist genau, was das Blutdruckmessgerät ausmacht: die Möglichkeit es per WLAN zu verbinden. Vorweg! Wichtig zu wissen ist, dass hier der WLAN-Name und das Passwort nicht länger als 19 Zeichen sein dürfen. Das hat uns während unseres Testzeitraums einiges an Zeit gekostet herauszufinden. Der Hersteller arbeite an einer Lösung, aber vorerst müsse man diese Einschränkung berücksichtigen.

Unterwegs kabelfrei messen

Richtig praktisch ist, dass man kein Kabel benötigt, um das Gerät nutzen zu können, da es direkt an der Manschette befestigt ist. So kann man auch ohne die App den Blutdruck oder EKG messen. Dazu gibt es ein kleines Display, was dann z.B. die Messkurve oder den Herzschlag anzeigt.

Jedoch finde ich die graue Schrift auf schwarzem Hintergrund bei den Knöpfchen ein wenig schlecht gewählt. Hier hätte man ein wenig mehr auf gute Lesbarkeit setzen können.

Und auch wenn das Gerät nicht mit dem Netz verbunden ist, überträgt es die Daten, sobald es wieder gekoppelt ist. Die Synchronisierung mit der ViHealth App erfolgt wirklich unkompliziert. So gehen keine Ergebnisse verloren.

Auch können die Daten mit Notizen beschriftet werden, um sie später selbst besser einordnen zu können. Die Daten können als CSV- oder PDF-Datei exportiert werden, was dann praktisch wird, wenn man diese vielleicht auch an seinen Arzt weiterleiten möchte oder sich selbst auf dem PC speichern will.

Lange Akkulaufzeit

Mittels integriertem Akku kann man bis zu 500 Blutdruckmessungen durchführen, ohne an die Steckdose zu müssen. Dank USB-Typ-C Port ist das Beladen aber auch kein Problem. Das Beladen dauert nur ca. 2h und dann ist der Monitor wieder voll einsatzfähig.

Echtzeit-EKG- und Arrhythmie-Erkennung

Die EKG-Messung kann auf 4 unterschiedlichen Wegen durchgeführt werden. Am bequemsten ist hierbei vermutlich mit beiden Handflächen die metallischen Außenseiten des Wellue BP2 Connect zu umfassen. Die anderen Möglichkeiten setzen wenigstens eine Hand an der Außenseite voraus und die andere freie Seite kann hierbei an die Bauchdecke, unter die Brust oder auf die Innenseite des Oberschenkels auf Kniehöhe gesetzt werden.

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Hierbei werden auch Probleme wie:

  • Arrhythmie
  • Vorzeitige Schläge
  • Herzpause
  • ST>0,2mv oder ST<-0,2mv

erkannt und gemessen. Diese Daten sind unter „unregelmäßiges EKG“ angezeigt. Für Herzschrittmacher oder automatischen Defibrillator sind die Messungen aber nicht geeignet.

Auch für Schwangere nutzbar

Sicherlich auch nicht ganz unwichtig zu wissen, dass das Messgerät auch für Schwangere nutzbar ist, um den Blutdruck und eventuelle Auffälligkeiten zu erkennen. Die Voraussetzung ist jedoch, dass die Schwangere nicht an Präeklampsie erkrankt ist 

  • Die Präeklampsie ist eine Erkrankung, die bei schwangeren Frauen auftritt und hohen Blutdruck verursacht, hierbei tritt Eiweiß aus dem Blut aus und gelangt in den Urin. Dies geschieht nach der 20. Schwangerschaftswoche. Die Hauptsymptome sind wohl Kopfschmerzen, eine verschwommene Sicht und ein Anschwellen der Füße.

Fazit: Wellue BP2 Connect kaufen?

Schaut man so durchs Web, liest man viel positives Feedback zur Anwendung und der Genauigkeit des Wellue BP2 Connect. Da wir selbst nur vermuten können, ob es tatsächlich so genau ist. Wir sind halt alles andere als medizinisch geschultes Personal.

Was aber die Funktion angeht, ist es eine einfache und bequeme Benutzung. Zudem gefällt uns die Datenanalyse gut und die App ist einfach und verständlich erklärt. Am Praktischsten ist einfach, dass man es unterwegs ohne Kabel nutzen kann, was gerade auf Reisen super ist. 

Wer gesundheitliche Schwierigkeiten hat und diese einfach im Blick behalten will, dem kann ich das Blutdruckmessgerät mit EKG definitiv empfehlen.

Preis: ab 99,99€
(Gutscheincode (30 € Sofortrabatt))
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Techn. Daten: Blutdruckmessgerät • WLAN und Bluetooth • EKG Tracking • 500 Messungen • mehrere Nutzer • USB-Typ-C • Oberarmmanschette • App

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Fri, 01 Apr 2022 06:56:55 +0000 https://www.nerdsheaven.de/wellue-bp2-connect/
Faltbares Schneidebrett mit Schere ab 16,90€ (Faltbar, integriertes Sieb, spülmaschinenfest) https://www.nerdsheaven.de/faltbares-schneidebrett/ Preis: ab 16,90€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: Faltbares Schneidebrett • integriertes Sieb • spülmaschinenfest • Multifunktionsschere

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Man steht gerade in der Küche und schnippelt das Gemüse und möchte es nochmal abspülen. Dafür macht man alles extra nochmal in ein Sieb, aber meistens fällt da immer etwas daneben, zumindest mir. 😁 Dafür gibt es eine praktrische und einfach Lösung, nämlich dieses faltbare Schneidebrett. Erhältlich ist es schon ab 16,90€ auf Amazon.de.

Dieses faltbare Schneidebrett gibt es ausschließlich in einem knackigen Apfelgrün. Es besteht aus Kunststoff und ist idealerweise spülmaschinenfest. Das Schneidbrett hat einen Durchmesser von Ø 27 cm und hat als Clou an einer Seite noch ein Sieb verbaut. Das heißt wenn man etwas geschnitten hat, kann man es direkt mit dem Schneidbrett abwaschen und alles dank Faltbarkeit bequemer in einen Topf oder eine Schüssel schütten.

Als Erweiterung kann man sich zusätzlich noch eine Multifunktionsschere dazu kaufen. Diese ist passend in der gleichen Farbe erhältlich, doch was diese Schere so besonders macht ist ihre Vielfältigkeit.

Man kann die Schere nämlich auch als Messer, Flaschenöffner, Dosenöffner, Nussknacker, Schraubenschlüssel und vieles mehr nutzen. Was man auch erwähnen muss ist, dass laut Hersteller die Schere sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet ist.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Für jeden etwas der gerade ein Schneidebrett kaufen möchte und dennoch flexibel sein möchte. Auch für die Erweiterung mit der Schere ein guter Deal und im Set wirklich ein Kracher. Leider sehen wir die Preise noch als etwas zu teuer an. Sollte das Brett in Richtung 5-6€ gehen oder das Set bei 10-12€ landen, dann lohnt es sich zuzuschlagen. Auch laut den Amazon Rezensionen gibt es kaum etwas zu beklagen und alles scheint für dieses Schneidebrett zu sprechen. Sowohl Qualität als auch Nutzen seien gegeben. Von mir eine klare Kaufempfehlung, denn vor allem als Set mit der Multifunktionsschere ist es interessant.

Features

  • Faltbares Schneidebrett
  • integriertes Sieb
  • spülmaschinenfest
Preis: ab 16,90€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: Faltbares Schneidebrett • integriertes Sieb • spülmaschinenfest • Multifunktionsschere

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Mon, 10 May 2021 21:46:11 +0000 https://www.nerdsheaven.de/faltbares-schneidebrett/
REOKILY Ladestation 3 in 1 ab 42€ – Kabellos laden mit Stil (15 W max., 3 in 1, Faltbar, Kompakt) https://www.nerdsheaven.de/reokily-ladestation-3-in-1/ Preis: ab 42,49€
(Gutscheincode (15 % Sofortrabatt))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: 15 W max. • 3 in 1 • Faltbar • MagSafe

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Nutzt du auch über den Tag verteilt mal deine Kopfhörer und hast auch noch deine Smartwatch am Handgelenk und dazu kommt den noch das Energiehungrige Smartphone dazu. Kabelsalat ist da vorprogrammiert. Helfen kann da die 3 in 1 Ladesstation, um deine Geräte zeitgleich mit Energie zu versorgen. Ihr bekommt die stylische und kompakte Ladestation zum Preis ab 42,49€ auf Amazon.de im Angebot.

3 in 1Ladestation A80
(Auch die AirPods finden ihren Platz auf der Oberseite des Ständers)

Was steckt drin?

Der Rahmen ist aus Zink und erinnert stark an das Design des iPhone 15 mit den eckigen Rahmen. So auch fügt sich das Design zu dem, wofür es dann gemacht ist, denn hier können nur Smartphones mit MagSafe beladen werden oder die dies nachgerüstet haben zwecks eines Metallringes wie diese von ESR. Genauso verhält es sich mit der Ladefläche für die Smartwatch und der Kopfhörer. Gemacht für Apple jünger, die AirPods nutzen und eine Apple Watch. 

3 in 1 Ladestation A80
Design Iphone 15

Das Smartphone kann mit maximal 15 Watt beladen werden, was auch der maximalen Aufnahme bei Apple Geräten der Fall ist. Die Airpods können wiederum mit 5 Watt beladen werden und die Apple Watch mit 2,5 Watt, was dann doch erheblich länger dauert als bei Original Schnellladegerät. Bei originalen Schnellladepads sind bis zu 18 Watt möglich. Einzig das Plastik wirkt etwas billig, aber auch nur bei genaueren hinschauen.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Sieht nicht nur gut aus, sondern kann man auch praktischerweise komplett zusammenfalten, sodass es kompakt in die Tasche passt und auch auf Reisen oder einfach mit in den Rucksack genommen werden kann. So kann die Ladestation auch als Smartphonehalter dienen, wenn man unterwegs in der Bahn oder im Bus etwas streamen möchte, ohne Krämpfe in den Händen zu bekommen.

3 in 1Ladestation A80
Zusammengefaltet
(Zusammengeklappt, kompakt und perfekt für unterwegs)

Fazit zu der MagSafe 3 in 1 Ladestation:

Stylisch, kompakt und funktional, das beschreibt es ganz gut. Preislich liegen wir hier so bei rund 50 € und wenn die Ladestation mal im Angebot ist, kann man auf jeden Fall zuschlagen, für all diejenigen, die auf eine coole Optik stehen und auf das Praktische nicht verzichten wollen.

Preis: ab 42,49€
(Gutscheincode (15 % Sofortrabatt))
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: 15 W max. • 3 in 1 • Faltbar • MagSafe

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Fri, 09 Feb 2024 16:00:49 +0000 https://www.nerdsheaven.de/reokily-ladestation-3-in-1/
Amazfit GTS 4 ab 176€ – ein gelungenes Upgrade? (SpO2, Schlaf-, Stress-, Zyklusüberwachung, 150+ Sportmodi) https://www.nerdsheaven.de/amazfit-gts-4/ Preis: ab 175,74€
Zum Angebot (Mediamarkt.de)
Techn. Daten: 1,75 Zoll Amoled Display • 154 Sportmodi • BioTracker 4.0 • automatische Sporterkennung • 5 ATM Wasserdicht

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Der Hersteller Amazfit geht mit der Amazfit GTS 4, wie es der Name vermuten lässt, in die vierte Runde. In der neuen Version kommen ein paar Features dazu, aber die Akkulaufzeit verringert sich um ungefähr 4 Tage. Bestellen könnt ihr die Smartwatch für einen Preis ab 175,74€ auf Mediamarkt.de

Amazfit GTS 4 verschiedene Farben und Armbänder

Technische Daten im Überblick

  Amazfit GTS 4 Amazfit GTS 3
Display 1,75" AMOLED, 390 x 450 Pixel, 341 ppi 1,75″ AMOLED, 341 ppi
Akku 300 mAh, bis zu 8 Tage Laufzeit 250 mAh, 12 Tage Laufzeit
Konnektivität 2,4GHz WLAN, Bluetooth 5.0, BLE, Dual-Band Ortung und 6 Satelliten Ortungssysteme Bluetooth 5, GPS
App Anbindung Android, iOS Android, iOS
Wasserresistenz 5 ATM 5 ATM
Features
  • Biometriesensor BioTracker 4.0
  • 154 Sportmodi
  • 24 Stunden Überwachung(Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Stress)
  • Überwachung der Schlafqualität
  • Tracking des Menstruationszyklus
  • Amazon Alexa
  • Offline-Sprachassistent
  • Mini-Apps
  • Vorteilskarten
  • Biometriesensor BioTracker 3.0
  • 150 Sportmodi
  • Schlaftracking
  • Alexa
  • Offline-Sprachassistent
  • permanente SpO2-Messung

Beim Design bleibt allen beim Alten

Das Grunddesign ist gleich geblieben. Man bekommt wieder das rechteckige Design mit einer Krone an der Seite. Als Eyecatcher kommt hier wieder ein 1,75 Zoll AMOLED Display zum Einsatz, mit einer Auflösung von 390 x 450 Pixeln und einer ppi von 341. Also verbaut man in der vierten Generation dasselbe Display, wie es schon der Vorgänger hatte.

Das Gehäuse mit einer Dicke von 9,9 mm ist wieder aus Aluminium gefertigt und man bekommt die Smartwatch in mehreren Farben. Dabei bekommt man die Smartwatch in der Farbe Autumn Brown mit einem Nylon-Armband. Wie man es gewohnt ist die Amazfit GTS 4 mit 5 ATM wasserdicht.

Amazfit GTS 4 Farben und Armbänder

ZeppOS 2.0 komplett ausgereizt

Amazfit verzichtet weiterhin auf ein offenes Betriebssystem wie OneUi oder WearOS, aber dafür reizt der Hersteller sein eigenes ZeppOS komplett aus. Das ist zwar noch immer recht eingeschränkt, bietet aber den Vorteil eines auf die Hardware optimierten Betriebssystems.

Des Weiteren öffnet sich auch das ZeppOS 2.0 immer mehr. So erlaubt das System mittlerweile unterschiedliche Darstellungen der Apps, verschiedene Farbprofile und ein Mini-App-Ökosystem, das immer weiter ausgebaut wird. Beispielsweise gibt es jetzt eine Go-Pro-App oder Spiele wie einen Minesweeper-Klon.

Amazfit GTS 4 überarbeitetes Zepp OS

Mit Sturzerkennung

Auch lassen sich Vorteilskarten, wie z.B. von Starbucks hinzufügen. Ähnlich wie es bei der neuen Apple Smartwatch der Fall ist, gibt es auch eine Sturzerkennung. Der Unterschied zu Apple ist hier jedoch, dass nicht sofort der Notruf verständigt wird, sondern eine Notrufnachricht mit Standortinformationen an einen hinterlegten Notfallkontakt gesendet wird.

Amazfit GTS 4 Vorteilskarten für das Shopping

 

Smart wird die Uhr hauptsächlich durch einen smarten Assistenten. Im Falle von Amazfit setzt man schon seit der zweiten Generation auf Amazons Alexa. Zusätzlich gibt es noch einen Offline-Sprachassistenten, der aber nur grundlegende Befehle wie Starte Modus-X ausführen kann.

Offline Musik dank Speicher und Lautsprecher

Dank Mikrofon und Lautsprecher lässt sich nicht nur mit aktiver Bluetooth Verbindung über die Uhr Telefonieren, sondern auch in Kombination mit dem intrigierten Musikspeicher auch Offline Musik hören.

Amazfit GTS 4 Bluetooth Telefonie + Musikwiedergabe

Duales GPS und größerer Akku

Beim Akku wird die Kapazität noch einmal um 50 mAh vergrößert, womit die GTS 4 auf eine Gesamtakkukapazität von 300 mAh kommt.

Trotz größeren Akku verringert sich durchschnittliche Akkulaufzeit auf 8 Tage, wo der Vorgänger noch 12 Tage geschafft hat. Bei präziser GPS Ortung soll der Akkulaufzeit sogar nur 16 Stunden ausreichen. Immerhin ist im Energiesparmodus eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Tagen möglich. Aufgeladen wird weiterhin über ein Magnetkabel. Hier könnte der Hersteller gerne auf kabelloses Laden umsteigen.

Amazfit GTS 4 bis zu 8 Tage Akkulaufzeit

Mehr Daten danke besserem Sensor

Mit dem neuen BioTracker 4.0 PPG Herzfrequenzsensor kann der neuste Ableger aus dem Hause Amazfit kann man nun ein Drittel mehr Daten als noch beim Vorgängermodell erfassen. Der neue Sensor in Kombination mit dem verbesserten Algorithmus soll nach eigenen Angaben auf der gleichen Stufe sein wie die Messung mit einem Brustgurt

Eine permanente Messung von Puls, Blutsauerstoffsättigung und dem Stressniveau sowie eine 1-Push-Messung sind ebenfalls möglich. Das Schlaftracking ist auch noch einmal komplett überarbeitet worden. Dabei werden REM-Phasen, Nickerchen und die Atemqualität erkannt.

Amazfit GTS 4 Gesundheitsmanagment

Über 150 Sportmodi

Insgesamt bietet die GTS 4 über 150 Sportmodi, wovon acht von der automatischen Trainingserkennung unterstützt werden. Gerade für das Joggen und Fahrradfahren integriert Amazfit das GPS. Im Vergleich zum Vorgänger verbaut man diesmal Dual-Band GPS, wie es auch in der Apple Watch Ultra verbaut worden ist.

Amazfit GTS 4 Dual GPS für die navigation

Wer z.B. auf einem Sportplatz seine Runden laufen geht, kann von dem Track-Running-Modus profitieren, der die Runde und die Distanz auf eine Spur anpassen kann. Zusätzlich gibt es noch einen Routenimport über die Zepp-App, was auch eine Trackback-Navigation ermöglicht.

Amazfit GTS 4 Routenplanung und BackTracking

Automatische Trainingserkennung

Auch Kraftsportler kommen bei der GTS 4 nicht zu kurz, nach einem OTA-Update stehen einem 25 verschiedene Kraftsportübungen in der automatischen Trainingserkennung zu Verfügung. Unter anderem Kniebeugen oder Bankdrücken sollen dabei erkannt werden. Dabei werden Wiederholungen automatisch mitgezählt und Ruhepausen erkannt.

Zusätzlich gibt es jetzt noch eine Kooperation mit adidas Running und Strava.

Amazfit GTS 4 Autoamtische Sporterkennung

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Die Amazfit GTS 4 baut da weiter auf, wo die GTS 3 aufgehört hat. Alles in allem verbessert man eine ohnehin schon gute Smartwatch noch weiter und baut seine Features vor allem für den Sport weiter aus. Die rundum verbesserten Sensoren und das Dual-Band GPS dürften aber nicht nur für Sportler interessant sein, sondern auch für alle, die einfach auf ihre Werte achten wollen.

Ebenfalls ist es positiv, dass man bei der 4ten Generation wieder alle Features verbaut, die man bei der dritten Generation vermisst hat. Dazu zählen beispielsweise der Offline-Musikspeicher und das Mikrofon für die Bluetoothtelefonie.

Amazfit GTS 4

Jedoch landet Amazfit durch die Preiserhöhung in einem Preissegment, wo es starke Konkurrenten wie die beispielsweise die Huawei Watch GT 3 gibt, die durch sehr gute Tracking Ergebnisse punkten können. Hier machen der verbesserte BioTracker 4.0 und das Dual-GPS zwar einen Unterschied, aber ob das am Ende des Tages reicht, muss wohl der Kunde je nach den eigenen Vorlieben entscheiden. 

Als Träger einer GTS 3 kann ich sagen, dass die Verarbeitung und Funktionen auf einem wirklich guten Niveau sind und es eigentlich nichts zu beanstanden gibt. Auch kann man hier positiv hervorheben, dass es auf den verschiedenen Plattformen wie z.B. Amazon eine Menge Zubehör wie Schutzhüllen oder Ersatzarmbänder zu kaufen gibt.   

Preis: ab 175,74€
Zum Angebot (Mediamarkt.de)
Techn. Daten: 1,75 Zoll Amoled Display • 154 Sportmodi • BioTracker 4.0 • automatische Sporterkennung • 5 ATM Wasserdicht

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Thu, 22 Sep 2022 21:45:13 +0000 https://www.nerdsheaven.de/amazfit-gts-4/
Philips PicoPix Nano / Micro / Max ab 85€ (DLP-LED Beamer, portabel, integrierter Akku) https://www.nerdsheaven.de/philips-picopix-nano-micro-max-ab-dlp-led-beamer-portabel-integrierter-akku/ Preis: ab 85,10€
Zum Angebot (Amazon.de)
Techn. Daten: 150Lumen • 960x540 • Mini HDMI • Micro-USB • Dual-Band WLAN • 3000mAh Akku

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Technisch ist es extrem spannend geworden wenn man sieht wie klein so ein portabler Projektor mit ausreichender Helligkeit sein kann. Gerade die auf eine Handfläche passenden, wirklich kleinen Philips PicoPix Nano und Micro Beamer hinterlassen Eindruck. Je nach Modell geht es bereits ab 0,00€ auf los.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max

Bevor wie uns den 3 mehr als handlichen DLP-LED Projektoren widmen, gibt es hier die technischen Daten und Unterschiede der einzelnen Geräte. 

  PicoPix Nano PicoPix Micro PicoPix Max
Auflösung 640x360 Pixel 960x540 Pixel 1920x1080 Pixel
Helligkeit 100 Lumen 150 Lumen 880 Lumen
Technik DLP-LED DLP-LED DLP-LED
Bildgröße bis 60" bis 80" bis 120"
Anschlüsse Micro-USB (OTG Fähig), Micro-SD Micro-USB (OTG Fähig), Mini-HDMI  HDMI, USB, USB-Typ-C, Micro-SD
Konnektivität Dual-Band WLAN Dual-Band WLAN Dual-Band WLAN, Bluetooth
Features eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, manueller Fokus eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, manueller Fokus Vollwertiges Android 9 (ohne Google), eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, automatischer Fokus
Akku 1800mAh, ca. 80 Min. Laufzeit 3000mAh, ca. 115 Min. Laufzeit 16500mAh, ca. 3-3,5h Laufzeit

PicoPix Nano

Fangen wir direkt beim kleinsten Modell der Philips PicoPix Serie, dem Philips PicoPix Nano, an. Bilder können es nur teilweise vermitteln wie winzig dieser DLP-LED Projektor tatsächlich ist.

Mit einer Abmessung von gerade mal 62 x 48 x 52.3mm wird es aber sehr deutlich: er ist verdammt klein und mit gerade einmal 136g Gewicht auch ziemlich leicht. Aus technischer Sicht ist er natürlich auch das schwächste Modell. Bei der Größe ist das alles aber andere als verwunderlich.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Bedienelemente

Die Helligkeit liegt bei 100 Lumen und die Auflösung des dargestellten Bildes bei 640 x 360 Pixel. Letzteres klingt wenig, genügt aber um eine Übertragung vom Smartphone per integrierten Dual-Band WLAN und Screen Mirror oder AirPlay für Apple Geräte darzustellen.

Per Micro-USB und einem Adapter USB kann man Musik, Bilder und Filmchen via USB-Datenträger wiederzugeben. Alternativ kann auch eine Micro-SD Karte in das Gerät gesteckt werden.

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so gesehen nicht viel zu mosern. Das gilt für alle der folgenden bzw. hier getesteten Modelle. Lediglich der Hochglanzlack ist völlig deplatziert, da man die kleinen Geräte somit komplett mit sichtbaren Fingerabdrücken überzieht. Hier hätte man eher eine matten Lack vorziehen sollen der eben nicht so anfällig gegen anfassen ist. Zwar liegt jedem Projektor dem Lieferumfang ein Transportbeutel bei, aber das hilft nur bedingt. 

Anschlussmöglichkeiten & System

Über einen HDMI Eingang verfügt der Winzling nicht. Ebenso gibt es nur ein sehr einfach gestricktes System mit dem man die Möglichkeit hat auf den internen Mediaplayer zuzugreifen, eine drahtlose Verbindung herzustellen oder in die rudimentären Einstellungen zu gehen.

An der Farbgebung oder den Bildeinstellungen kann ich zum Beispiel absolut nichts einstellen. Der PicoPix Nano ist sozusagen "ready to use". Vorrangig ist der Beamer natürlich bequem für gestreamte Inhalte geeignet. Der Fokus wird per Stellrädchen auf der Rückseite manuell eingestellt und ist etwas fummelig.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max System


Die Bedienung des Systems erfolgt über 3 seitliche Tasten. Das ist etwas umständlich und auch unpraktisch. Eine Fernbedienung wie bei den folgenden 2 Modellen liegt hier leider nicht bei. Ebenso besteht auch keine Möglichkeit den kleinen Projektor auf ein Stativ zu schrauben. Hier ist nur der Einsatz auf dem Tisch oder einem Regal möglich.

Eine automatische Trapez Korrektur liegt zwar vor, diese nimmt aber nur grobe Veränderungen war und setzt diese dann entsprechend um. Ein manuelles Anpassen der Trapezkorrektur ist aber möglich.

Durch den integrierten Akku mit 1800mAh Kapazität ist es möglich ~80 Minuten Laufzeit zu erreichen. Via Micro-SD Karte konnten wir die längste Zeit herauskitzeln. Per USB oder WLAN fällt man hier etwas zurück. In den meisten Fällen genügt es aber für eine Filmlänge. Die integrierten 2 Watt Lautsprecher sind ausreichend um das ganze Geschehen etwas zu untermalen. Die Lautstärke ist für lebhafte Räumen aber zu gering.

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Nano

Die projizierte Bildfläche wird mit bis zu 60" angegeben. Der Sweetspot aus Auflösung und der maximalen Helligkeit liegt für uns aber eher so bei 20-27". Die Darstellung ist soweit solide und auch die Helligkeit ist, je nach Dunkelheit des Raumes, auch ebenso ausreichend. Die Auflösung ist gerade bei größerer Projektion aber klar zu erkennen. Für Pixelzähler ist das nichts.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Menü
(Wie üblich spiegeln diese Aufnahmen nicht die tatsächliche Qualität der Projektion wieder, das gilt für alle folgenden Bilder)

An dem Bild kann wie wie bereits geschildert nichts verändern. Ist der Raum stockdunkel kann man sicherlich auch ein größeres Bild projizieren, aber durch eine doch sehr geringe Auflösung sind dann entsprechend pixelige Bilder an der Wand zu sehen. Die Bildschärfe an sich ist zwar gut, aufgrund der geringen Auflösung gehen viele Details natürlich verloren.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Bildqualität

Fazit

Für eine spontane Projektion von Smartphone-Inhalten oder Videos bei Freunden, ganz spontan aus der Hosentasche gezaubert, taugt der PicoPix Nano Projektor dennoch. Für eine bessere und hellere Darstellung muss man aber wie üblich mehr investieren.

PicoPix Micro

Und da kommt dann auch direkt der kaum wirklich größere PicoPix Micro Projektor in Spiel. Die Abmessungen liegen bei ebenso handlichen 74 x 76 x 34mm. An der eher umständlichen Bedienung auf der Rückseite hat sich nicht viel verändert, aber durch die beiliegende Fernbedienung ist es deutlich bequemer und intuitiver steuerbar.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Zubehör 

Die Helligkeit liegt hier bei maximal 150 Lumen und die Auflösung beträgt 960 x 540Pixel. Auch hier wird per Stellrädchen die Bildschärfe seitlich des Gerätes manuell eingestellt.

Anschlussmöglichkeiten & System

Als Anschlussmöglichkeit fehlt nun aber der Micro-SD Port, dafür hat der Mini-HDMI Eingang Einzug gefunden. Der Micro-USB Port kann auch mittels Adapter mit USB Sticks gefüttert werden, aber auch hier kann ich bequem per kabelloser Verbindung auf AirPlay oder Screen Mirror/Miracast Inhalte per Dual-Band WLAN von unterschiedlichsten mobilen Endgeäten spiegeln.

  Philips PicoPix Nano / Micro / Max Einstellungen

Das System ist identisch zum Nano Modell und lässt keine weiteren Anpassungen oder vielfältige Einstelllungen zu. Der Akku misst hier 3000mAh und soll für ~115 Minuten Laufzeit sorgen. Auch hier kann die Wiedergabezeit etwas schwanken, je nach konsumierten Inhalt. 

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Micro

Für das angenehme Hinstellen oder Ausrichten liegt ein kleines Dreibein-Stativ bei. Auch hier liegt eine Trapezkorrektur vor, die ebenso nur auf starke Bewegungen reagiert. Die Bilddiagonale wird seitens Philips mit maximal 80" angegeben. Je nach Abdunklung des Raumes ist das sicherlich auch möglich.

Für uns in unserem Testszenario bei nicht gänzlich abgedunkelten Räumen haben wir eine Größe von ~24-40" für gut befunden. Ist der Raum stockdunkel mag man auch eine etwas bessere Lichtausbeute bekommen und kann das Bild auch etwas größer ziehen. Die Auflösung ist sichtbar besser als beim Nano Modell. Ebenso ist die Mini-HDMI Zuspielung deutlich besser als nur per Stream oder USB Datenträger. So kann ich auch Konsolen oder andere Wiedergabegeräte zum Abspielen nutzen. 

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Philips PicoPix Nano / Micro / Max

Die Bildqualität ist recht identisch zum Nano Modell, aber sichtbar heller und wie schon geschildert auch sichtbar besser aufgelöst. Dadurch erreicht man auch eine etwas bessere Bildschärfe. Da hier aber das gleiche, sehr einfache System vorliegt kann man ebenso wenig etwas am Bild verändern. 

Fazit

Durch die ebenso kompakte Größe, dem etwas hellerem, besser aufgelösten und größerem Bild sowie dem HDMI Eingang ziehen wir das PicoPix Micro Modell dem PicoPix Nano Projektor vor. Eine perfekte Bildqualität oder kinoreife Darstellung darf man weder beim Nano noch beim Micro erwarten. Für den spontanen, mal eben aus der Hosentasche gezogenen, Einsatz sind die beiden Projektoren aber sehr gut geeignet.

PicoPix Max

Der PicoPix Max ist unter den kleinen Mini-Projektoren wohl der leistungsstärkste und spannendste Projektor. Die Anschlüsse auf der Rückseite fallen mit USB-C, USB-A, HDMI, Micro-SD bedeutend umfangreicher aus. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit per Dual-Band WLAN und Apple AirPlay/Miracast Inhalte zu streamen. Zudem liegt eine Full-HD Auflösung vor und eine maximale Helligkeit von beachtlichen 880 Lumen. Damit hebt der DLP- LED Projektor sich von seinen beiden kleinen Geschwistern deutlich ab.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max 

Ebenfalls Punkte sammelt der Beamer durch seine automatische, viel feiner agierende, Trapezkorrektur inklusive einem automatischem Fokus, der auch manuell eingestellt werden kann. Die einzelnen Abstufungen des Fokus sind aber nicht so feingliedrig wie ich es mir wünschen würde.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max System

Die Wiedergabe kann auch mittels USB-Typ-C Kabel eines kompatiblen Smartphones/Tablets genutzt werden. Mein Huawei P40 setzte dies prompt um. Ein Notebook mit Typ-C Videoausgang verweigerte aber den Dienst.

Konnektivität, Bedienbarkeit & Oberfläche

Dem Projektor liegt eine Fernbedienung bei. Alternativ kann ich aber über einen Touchbereich auf der Oberseite des Beamers das System auch bedienen. Per Fernbedienung ist die Bedienung bedeutend intuitiver und einfacher. Dem System liegt eine vollwertige, angepasste Android Oberfläche vor. Auf Google Apps oder einen Google Play Store muss man allerdings verzichten.

Für das Herunterladen zusätzlicher Apps ist aber Aptoide vorinstalliert worden. Das System unterstützt die Digital Right Managements / DRM mit dem verbundenen Widevine L1 Level. Amazon Prime Video und Netflix sind vorinstalliert und nach einer Anmeldung auch direkt nutzbar. Ein Ableger der YouTube App ist ebenfalls vorhanden.  Updates zieht sich das System für die jeweilig genutzte App auch automatisch. Das System selbst hat auch bereits ein größeres Update bekommen.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max Philips PicoPix Nano / Micro / Max Philips PicoPix Nano / Micro / Max

Ebenso kann ich andere Wiedergabegeräte per Bluetooth direkt koppeln. Das Prozedere an sich war kein Problem und auch die Wiedergabe in der Android Oberfläche nicht. Wechsle ich aber auf HDMI verliert das System die Verbindung zum gekoppelten Lautsprecher und gibt den Ton auf den durchschnittlich klingenden, internen Lautsprechern des Projektors wieder. Wechsle ich die Quelle zurück zum Android System, wird wieder wie gewünscht über das gekoppelte Bluetooth Gerät abgespielt.  

Der integrierte Akku misst deutlich größere 16500mAh Kapazität und genügt so auch deutlich länger als für nur einen Film. Maximal 3-3,5 Stunden kann man so an Wiedergabezeit erreichen. Das parallele Beladen und nutzen geht natürlich auch.

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Max

Das Android System lässt einiges an Einstellungen zu. Am Bild kann ich aber nur die Helligkeit, Schärfe, Kontrast und  Sättigung anpassen. Mehr kann ich hier auch nicht verändern. Ein nachträgliches Kalibrieren der Farben ist so leider auch nicht möglich. Da aber auch dieser kleine Projektor für einen "ready to use" Einsatz ausgelegt ist und somit auch in der Bedienbarkeit einfach gehalten wird, ist es je nach eigenem Anspruch eher nicht so das Problem.

Am Bild gibt es wenig zu meckern. Natürlich ist es nicht perfekt und kann mit der kompakten Größe des Projektors auch nicht sein, aber die Full-HD Auflösung ist immer noch in Ordnung und ausreichend um auch Projektionen auf maximal 120" durchzuführen.

Philips PicoPix Nano / Micro / Max

Unser Sweetspot liegt hier aber eher bei 65-75" bei einem nicht ganz abgedunkelten Raum. Wie bei den anderen beiden Beamern ist die Lichtausbeute in gänzlich dunklen Räumen natürlich besser. Die Darstellung selbst hat uns jedoch gefallen. Allerdings sollte man nicht zu viel an der Gamma-Einstellung nach oben anpassen. Hier wird das Bild einfach nur zu hell und verliert an Dynamik der Farben sowie an den Kontrasten. Viele Details oder Übergänge der einzelnen Farben verschwinden dann einfach bei 100% Helligkeit/Gamma. Im Test lief der PicoPix Max  in der Standard Einstellung von 50% Helligkeit. Durchweg haben wir hier aber die beste Wiedergabe erhalten. 

Fazit

Das Max Modell hat mir im Test durchweg am besten gefallen: vielfältige Anschlussmöglichkeiten, ein sauberes, recht helles Bild gemessen an der wirklich kompakten Größe. Außerdem war eine einfache Bedienung des Android Systems möglich. Für einen Otto Normal Verbraucher dürfte das Gerät in dieser Preisklasse aber wohl furchtbar uninteressant sein.

Hier muss man schon die berufliche Nutzung in den Vordergrund rücken. Den Projektor geschnappt, in der beiliegenden Transporttasche verstaut, beim Kunden herausgenommen, auf dem Tisch oder mit dem ebenfalls beiliegenden Stativ aufgestellt und die Präsentation bei leicht gedimmten Raum durchgeführt. Kein umständliches Anschließen, kein separate Stromzufuhr benötigt. Dank Medienplayer und integriertem, internen Speicher sind Bild, Ton und Video direkt abrufbar.

Wer für private Bereiche einen portablem Projektoren sucht wird einige, auch günstigere Geräte finden die sogar mehr Helligkeit liefern werden. Von den Ultra kompakten Abmessung fehlt dann aber auch jede Spur. Und genau das macht den PicoPix Max so besonders.

Preis: ab 85,10€
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Mon, 16 Nov 2020 22:42:47 +0000 https://www.nerdsheaven.de/philips-picopix-nano-micro-max-ab-dlp-led-beamer-portabel-integrierter-akku/
OnePlus 12 Testbericht – ab 657€ – OnePlus ist endlich wieder zurück (6,82″, 4500 nits, SD 8 Gen 3, 5400 mAh) https://www.nerdsheaven.de/oneplus-12/ Preis: ab 657,00€
Zum Angebot (Tradingshenzhen.com)
Techn. Daten: 6,82" • 3168x1440 Pixel • LTPO • 120 Hz • Snapdragon 8 Gen 3 • 12 GB RAM256 GB • 5400 mAh

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Stell dir vor, du hältst ein Smartphone in der Hand, das nicht nur durch seine Leistung, sondern auch durch sein Display beeindruckt. Das OnePlus 12, der Nachfolger des OnePlus 11, scheint genau das zu bieten. Mit einem 6,82 Zoll AMOLED-Display, das eine HDR-Spitzenhelligkeit von 4.500 Nits erreicht, verspricht das Gerät, das hellste Smartphone-Display auf dem Markt zu sein. Aber was bedeutet das eigentlich für dich als Nutzer? Los geht es mit dem OnePlus 12 aktuell zum Preis von 657,00€ auf Tradingshenzhen.com.

OnePlus 12 Hasselblad Kamera Setup
(Optisch hält man sich am Vorgänger mit einem schicken aber leicht aufbauenden Kamera Setup)

Technische Daten des OnePlus 12

  OnePlus 12
Display 6,82" AMOLED, 3168×1440 Pixel, 1-120 Hz, LTPO, 4500 nits peak, 2160 Hz PWM
Prozessor Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3, bis 3,3 GHz, 4nm
GPU Adreno 750 GPU
Arbeitsspeicher 12/16/24 GB LPDDR5X
Speicher 256/512/1024 GB UFS 4.0
Hauptkamera
  • 50 MP Sony LYT808, ƒ/1.6, OIS
  • 48 MP Sony IMX581 Ultraweitwinkel, ƒ/2.2
  • 64 MP OV64B Tele, 3x opt. Zoom
Frontkamera 32 MP Sony IMX615, ƒ/2.4
Akku 5.400 mAh, 100 W, 50 W drahtlos, Reverse Charging
Konnektivität Bluetooth 5.4, USB-C 5 GBit/s, GPS, NFC, 5G, eSIM, WLAN 7
Features Fingerabdrucksensor unter dem Display, Stereo-Speaker
Betriebssystem Android 14
Abmessungen 154,3 x 75,8 x 9,1 mm, 220g

Info & Update OxygenOS

Nach der offiziellen Vorstellung ist das Gerät auch bald direkt über OnePlus.com vorbestellbar. Preislich müsst ihr hier aber aktuell 949€ einplanen. Um die Firmware braucht ihr euch dann keine Gedanken zu machen, OxygenOS wird direkt vorinstalliert sein. Übrigens soll der Verkauf nach der Regelung des Patent-Rechsstreits mit Nokia, auch wieder in Deustchland starten! Wie, wann oder genauere Details stehen aber noch aus.

Die von uns vorgestellte chinesische Versuon setzt auf ColorOS und chinesischer/englischer Sprache. Ab sofort könnt  ihr auf Tradingshenzen.com die OxygnOS ROM flashen lassen, laut Infos kommt wohl auch ein Tutorial wie ihr es selbst mit eurer Import Version des OnePlus 12 erledigen könnt.  

OnePlus 12 OxygenOS flash
(Wer jetzt bestellt, bekommt die globale OxgenOS Firmware)

Am 23.01.2024 wird das OnePlus 12 offiziell für den Rest der Welt inklusive EU, mit einer kleinen Ausnahme von Deutschland, veröffentlicht. Wir haben uns bereits die chinesische Import Version angeschaut und können euch bereits sagen wie gut das neue Flagship von OnePlus abschneidet.

Der Import mag sich preislich sicher lohnen, bietet nach wie vor aber den Nachteil das (aktuell) das System nur in Englisch/Chinesisch nutzbar ist und ohne vorinstallierte Google Apps und mit etlichen chinesischen Programmen daherkommt. Google kann aber vollumfänglich genutzt werden, NFC, bargeldloses bezahlen etc. mach keine Problem. Der Empfang per 4G oder 5G ist auch komplett abgedeckt, lediglich das nicht so wichtige LTE Band 32 wird nicht unterstützt.

Displaytechnologie auf dem Prüfstand

Das OnePlus 12 setzt auf ein LTPO-Panel, das eine Bildwiederholrate von 1 Hz bis 120 Hz unterstützt. Die Auflösung liegt bei 3.168 × 1.440 Pixeln, es wird Dolby Vision unterstützt und die maximale Spitzenhelligkeit liegt bei wahnwitzigen 4500 Nits. Doch was heißt das in der Praxis? Ein helleres Display kann vor allem unter direkter Sonneneinstrahlung Vorteile bieten. Allerdings stellt sich die Frage, wie sich dies auf den Akkuverbrauch auswirkt. Es wird angegeben, dass das Display im SDR-Betrieb immerhin 1.600 Nits erreicht.

OnePlus 12 Curved Display
(Sehr großes, sehr helles Curved Display)

Die Spitzenhelligkeit kann man somit nur mit entsprechend HDR oder Dolby Vision Content nutzen. Der Unterschied ist im direkten HDR Vergleich aber schon ersichtlich, für den normalen Umgang im Alltag aber nicht spürbar. Die Verwendung eines BOE-Panels könnte darauf hindeuten, dass OnePlus hier einen Kompromiss zwischen Leistung und Kosten eingegangen ist.

Die Darstellung auf dem Display weiß jederzeit zugefallen. Die Auflösung ist auch auf FHD+ reduzierbar, der Unterschied in der Auflösung wird wohl nur den wenigsten auffallen. Die unterschiedlichsten Helligkeitsstufen sorgen jederzeit für ein angenehmes betrachten. Wie üblich kann man in den Einstellungen auch die Farbgebung und Temperatur anpassen. Glänzen kann es absolut bei HDR Content. Die Standardhelligkeit im Alltag ist so hoch, dass sonnige Tage auf dem abgerundeten Display keine Probleme bereiten.

Der Fingerabdrucksensor unter Glas funktioniert sehr gut, ebenso wie die Frontkamera zum Entsperren per Gesichtsdaten. Auf Wunsch erhellt sich das Display auch automatisch.

Kamera-Setup: Hasselblad als Partner

Die Triple-Kamera mit Hasselblad-Branding scheint ein weiteres Highlight zu sein. Die Hauptkamera mit 50 MP, einer f/1.6 Blende und einem Sony LYT808 Sensor soll hochauflösende Bilder ermöglichen. Ergänzt wird das Setup durch eine 48 MP Ultraweitwinkel-Kamera und eine 64 MP Tele-Kamera, die einen 3x optischen Zoom und einen 120-fachen Hybrid-Zoom bietet. Bei der Videoaufnahme werden auch 8K@24fps-Aufnahmen unterstützt. Insgesamt klingt das alles vielversprechend, aber wie sich das in der Realität darstellt, bleibt abzuwarten.

OnePlus 12 Rückseite

Hauptkamera

Durchweg ist es ein Point & Shoot Kamera-Setup. Sprich aus der Hosentasche gezogen und ein paar schicke Bilder gemacht. Hier können die Bilder schon überzeugen, bieten eine gute Farbabdeckung, gute Kontraste und weisen keine Überbelichtung auf. Die Bildschärfe ist gut, der dynamikumfang ebenso, kann kann sich aber nicht gegen Galaxy S23 Ultra, Pixel 8/Pro, Vivio x100 oder Oppo Find N3 behaupten. Betrachtet man den chinesischen Importpreis von etwas über 500€ ist das aber auch verständlich.

OnePlus 12 Hauptkamera OnePlus 12 Hauptkamera OnePlus 12 Hauptkamera OnePlus 12 Hauptkamera

3x optischer Zoom

Mit der verbauten Teleobjektiv Kamera besteht die Möglichkeit einen 3x fachen optischen Zoom für Bild und Videoaufnahmen (leider nur bei 4k@30 Hz) zu nutzen. Das spiegelt sich in einem Nahtlosen Übergang und guter Schärfe wieder. Alles darüber hinaus ist aber nur noch digital und bekommt je nach Zoomstufe ein immer schlechteres Ergebnis. Nichts was man nicht auch schon von anderen Herstellern kennen würde.

OnePlus 12 optischer Zoom OnePlus 12 optischer Zoom OnePlus 12 optischer Zoom

Weitwinkelaufnahmen

Hier ist das Bild etwas dunkler in den Aufnahmen als mit dem Hauptsensor. Am Rand hat man die typische Unschärfe und auch Verzerrungen, die Details in der Bildtiefe fallen ebenso geringer aus als mit der Hauptkamera. Durchweg passen die Aufnahmen gut, wirken aber dunkler als mit dem Hauptsensor aufgenommen.

OnePlus 12 Weitwinkelaufnahmen OnePlus 12 Weitwinkelaufnahmen

Makroaufnahmen

Ein manuelles Umschalten entfällt, der Hauptsensor schaltet selbstständig in den Makromodus um. Somit gelingen sehr einfach und bequem gute nahe Aufnahmen. Die Schärfe ist ziemlich gut, ebenso wie die Details, farblich verändert sich kaum etwas.

OnePlus 12 Makroaufnahmen OnePlus 12 Makroaufnahmen OnePlus 12 Makroaufnahmen

Portraitaufnahmen & Hasselblad Filter

Die Hauptkamera schaltet automatisch auf den 3x Zoom bei Nutzung der Portraitfunktion, wahlweise kann natürlich auch 2x oder 1x genutzt werden. Die Hintergrundunschärfe fällt gut aus, kann wie gewohnt auch manuell angepasst werden. Wer Abwechslung in seine Bilder bekommen möchte, kann die vordefinierten Hasselblad Filter verwenden, die Lichtstimmung und Qualität der Bilder verändert sich aber. 

Ohne die Filter gefallen mir die Aufnahmen sehr gut, gerade die Bildschärfe und Details im Gesicht. Die Farbgebung fällt für meine Begriffe sehr realistisch aus.

OnePlus 12 Portraitaufnahmen  OnePlus 12 Portraitaufnahmen OnePlus 12 Portraitaufnahmen OnePlus 12 Portraitaufnahmen OnePlus 12 Portraitaufnahmen OnePlus 12 Portraitaufnahmen

Frontkamera

Die Frontkamera schneidet durchschnittlich ab, die Farbgebung ist etwas wärmer, die Schärfe lässt auch etwas nach, die Unschärfe im Portraitmodus weis aber wieder zu gefallen. Bei wenig Licht erhält man noch akzeptable Ergebnisse. Videos können in 4k@30 Hz aufgezeichnet werden, beim Gehen oder Laufen vibriert aber das gesamte Bild mit.

OnePlus 12 Frontkamera OnePlus 12 Frontkamera OnePlus 12 Frontkamera OnePlus 12 Frontkamera OnePlus 12 Frontkamera

Nachtaufnahmen

Auch hier kann die Kamera gegen die anderen Flagship Konkurrenten gut mithalten. Ohne direkten Vergleich schneidet der Nachtmodus gut ab, vergleicht man es gegen ein iPhone 14 Pro zieht auch hier das OnePlus 12  in der Detailstufe der Bilder etwas den kürzeren. 

OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus OnePlus 12 Nachtmodus

Videoaufnahmen

Das Smartphone ist in der Lage 8K@24 hz aufzuzeichnen, ebenso 4k@60/30 hz. Der Autofokus arbeitet hervorragend und kann auch als Nahfokus verwendet werden, das umschalten klappt recht zügig. Bei 4K Aufnahmen bei 60 hz bleiben im Zoom leider digital. Warum das einige Hersteller (zB. Oppo, Xiaomi) nicht umsetzen können, bleibt mir ein Rätsel, Google bekommt es beim Pixel 8 Pro auch hin. Schalte ich auf 4k@30 Hz um habe ich den sichtbar besseren 3x optischen Zoom und kann auch auf den Weitwinkelsensor umschwenken wenn ich zurück zoome.

Die Bildstabilisierung ist gut, zeigt aber eine eher leicht wackelige Stabilisierung, die bei der direkten Konkurrenz nicht so ausfällt.   

Leistung und Speicheroptionen

Unter der Haube arbeitet der Snapdragon 8 Gen 3, Octa-Core mit 3,3 GHz kombiniert mit bis zu 24 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB Flash- UFS 4.0 Speicher. Dies verspricht natürlich eine hohe Leistungsfähigkeit, vor allem für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele. 

OnePlus 12

Die Leistung des Snapdragon 8 gen3 ist hinlänglich bekannt, das schafft entsprechend auch das OnePlus 12. Wer das System dauerhaft zu 100% Ausreizt wird eine leichte Performance Drosselung erkennen können. Hier erreicht man dann "nur" ~73%. Das ist aber nur unter Benchmark Bedingungen bemerkbar, wer Games wie Genshin Impact auf vollen Details spielt, wird davon nichts mitbekommen.

 OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 Benchmark OnePlus 12 CPU Stresstest

Die Abwärme auf der Rückseite im 3D Mark Stresstest lag bei mir gemessen an einem Hotspot bei 40°C. Drumherum so bei 35-38°C. Unangenehm wurde es zu keiner Zeit, auch nicht am Metallrahmen. Im normalen Alltag, was nichts von der Abwärme oder der Drosselung zu merken.

Das System läuft aber sauber und geschmeidig, nicht zuletzt liegt es wohl auch an den sehr guten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten des internen Speichers der per UFS 4.0 angebunden ist, ebenso wie der sehr flotte LPDDR5X RAM.

OnePlus 12 Lese. und Schreibgeschwindigkeiten

System und Konnektivität

Bei der grundsätzlichen Konnektivität gibt es keine Probleme, sei es der 5G Empfang, 4G Empfang (alle wichtigen Frequenzen werden abgedeckt, lediglich Band 32 fehlt in der chinesischen Import Version), Bluetooth 5.4, WLAN 7, wie auch NFC und GPS funktionieren so wie sie sollen. Das System deckt zudem das Widevine Level L1 ab und kann unter Netflix mit Full-HD Streams genutzt werden. Video Features wie HDR/HDR10+, HLG und Dolby Vision werden ebenso vom System unterstützt.

OnePlus 12 GPS OnePlus 12 GPS OnePlus 12  WLAN OnePlus 12 OnePlus 12 OnePlus 12 OnePlus 12 Google safety Check OnePlus 12 Videomodi OnePlus 12 Netflix Full-HD OnePlus 12 Widevine Level L1

Wie gewohnt liefert OnePlus recht viele Updates und bietet 4 Jahre Android Updates und 5 Jahre Sicherheitsupdates. Im Testzeitraum trudelten bereits 2 umfangreiche Updates mit einigen Verbesserungen ein. 

OnePlus 12 Updates OnePlus 12  Updates

Fans der ersten Stunde wird es nicht entgangen sein: OxygenOS wird nicht mehr verwendet sondern das ebenso bei Oppo genutzte Color OS. Grundsätzlich läuft auch dieses Betriebssystem auf Basis Android 14 sehr gut, ist aber nicht mehr Vanilla wie OxygenOS. Wesentlich mehr Apps haben (zumindest in der chinesischen Import Version) ihren Weg in das System gefunden

Akku und Ladetechnologie

Der 5.400 mAh Akku kann sowohl über USB-C mit bis zu 100 Watt als auch drahtlos mit maximal 50 Watt geladen werden. Interessant ist die Aussage, dass der Akku nach 1.600 Ladezyklen noch 80% seiner Kapazität behalten soll. Dies könnte auf eine längere Lebensdauer des Gerätes hindeuten.

Die Kapazität ist im Vergleich anderer Hersteller mit gut 400-600 mAh Kapazität größer ausgefallen, was sich auch in der Akkulaufzeit niederschlägt. Hardcore Nutzer sollten einen Tag richtig gut überstehen, die zurückhaltenderen Nutzer kommen vermutlich endlich mal wieder gut 2 Tage aus.

Reicht es aber mal nicht aus: ist der Akku aber auch ganz locke runter 45 Minuten wieder gefüllt.

Zusätzliche Merkmale

  • Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos, die vernünftig klingen
  • Integrierter Fingerabdrucksensor im Display der sehr gut funktioniert
  • USB-C-Port mit Datenraten bis 5 Gbit/s und Videoausgabe
  • IP65-Zertifizierung: Schutz gegen starken Regen, aber nicht wasserdicht
  • Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4

Verfügbarkeit und Preis

Das OnePlus 12 ist in China ab ca. 560 Euro erhältlich, und ein globaler Launch ist für den 23. Januar 2024 geplant. In Deutschland wird es jedoch aufgrund anhaltender, rechtlicher Patentprobleme mit Nokia nicht erscheinen. Der Import aus einem EU Land, eventuell sogar via Amazon.de ist aber weniger das Problem.

OnePlus 12

Einschätzung

Das OnePlus 12 kann sich gerade als Import preislich sehr stark positionieren. Die Verarbeitung, Optik, Hardware und Performance spielen auf einem sehr hohen Level mit. Die Kamera kann auch wirklich gut punkten, hat aber wie die Konkurrenz von Xiaomi, Oppo und wie sie so alle heißen das kleinen Defizit keinen optischen Zoom bei 4K@60fps nutzbar zu machen. Vergessen die Entwickler einfach nur einen Haken im Quellcode zu aktivieren? Ich meine Google kocht auch nur mit Wasser, kann aber auf den 5x optischen Zoom auch bei 4K@60hz beim Pixel 8 Pro zurückgreifen...

Im Allgemein schneidet die Kamera gut ab, ist aber der direkten Konkurrenz wie dem Vivo X100, Oppo Find N3, Pixel 8/Pro oder einem Galaxy S23 Ultra oder Xiaomi 14 Pro unterlegen. Hier hab ich beim Kamera Koop Partner Hasselblad etwas mehr erwartet. In der Vergangenheit hat OnePlus ja immer gut mithalten können, aber ein Quäntchen mehr an Qualität fehlte halte eben schon immer.

Der Rest der Hardware ist top, selbst alle wichtigen Features wie Widevine L1 und 4G/5G LTE Bänder und lange Updates werden auch komplett bei der Chinesischen Import Version unterstützt. Wer also mit einem chinesisch /englischen System umgehen kann, kann auch fast bedenkenlos zur Importversion greifen. Lediglich eine vollumfängliche IP68 Wasser- und Staubdichtigkeit fehlt nach wie vor noch.

Gegen einen kleinen aufpreis bekommt ihr ab jetzt auch die globale Version.

Preis: ab 657,00€
Zum Angebot (Tradingshenzhen.com)
Techn. Daten: 6,82" • 3168x1440 Pixel • LTPO • 120 Hz • Snapdragon 8 Gen 3 • 12 GB RAM256 GB • 5400 mAh

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Mon, 29 Jan 2024 09:41:00 +0000 https://www.nerdsheaven.de/oneplus-12/
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Der direkte Nachfolger eines der besten 3D-Drucker der vergangenen Jahre steht in den Starlöchern. Der Artillery Sidewinder X2 will mit kleineren, aber durchdachten Verbesserungen wieder an die Spitze der 3D-Drucker Charts. Erhältlich ist dieser ab 179,92€ auf Banggood.com.

Artillery Sidewinder X2 Testdruck Octoalien
(Drucken kann er schon mal gut)

Technische Daten des Sidewinder X2 und Sidewinder x1

  Artillery Sidewinder X2 Artillery Sidewinder X1
Druckfläche 300 x 300 x 400 300 x 300 x 400
Mainboard  32 Bit Ruby Board 8-Bit Makerbase
Extruder Typ Titan Direct Drive Extruder Titan Direct Drive Extruder
Düsen Typ Volcano Düse, 0,4mm, 1,75mm Filament Volcano Düse, 0,4mm, 1,75mm Filament
Druckbett Glass-Keramik Glass-Keramik
Temperatur Düse/Druckbett 240°C/130°C 240°C/80°C
Stepper Driver Ultra Silent Ultra Silent
Drucker Auflösung X/Y 0,05mm, 0,1mm 0,05mm, 0,1mm
Layer/Schichte Auflösung 0,01mm 0,01mm
Maximale Druckgeschwindigkeit 150mm/s 150mm/s
Stromverbrauch max. 700 W max. 600 W
Besonderheiten
  • Filamentsensor
  • Resume Print Funktion
  • Duale Z-Achse
  • LED-Beleuchtung
  • Auto-Leveling Funktion
  • Filamentsensor
  • Resume Print Funktion
  • Duale Z-Achse
  • LED-Beleuchtung
     

Sidwinder X2 vs X2 Frontansicht
(Artillery Sidewinder X2 vs. Sidewinder  X1)

Wenige aber durchdachte Unterschiede 

Auf den ersten Blick erkennt man wohl eher nur geringfügige, kosmetische Veränderungen am Artillery Sidewinder X2. So sticht die blaue Extruder Abdeckung sowie die blaue Abdeckung die quer oberhalb verbaut wurde ins Auge. Eine nicht sichtbare Änderung ist das eigens entwickelte 32-Bit Board im Inneren des Gehäuses. Im Erstlingswerk werkelte noch ein 8-Bit Mainboard.  

Artillerie Sidewinder X2 Mainboard 32 Bit

Weiterhin hat man an der schon ziemlich guten Kabelführung weitere Verbesserungen vorgenommen. So ist die Stromversorgung auf der Hinterseite des Druckbettes (Y-Achse) besser und dicker ummantelt. Ebenso bekommen die Flachbandkabel nun bessere Kabelklipse spendiert.

Artillery Sidewinder X2 Druckbett Kabel

Eine weitere eher kleine Verbesserung ist die Filametrollen Führung auf dem Drucker. Hier wird nun eine durchgehende Rolle verwendet um Größenunterscheide der Filamentrollen besser abzudecken. Beim alten Modell lagen hier 4 einzelne Rollen mit recht wenig Spielraum vor.

Die wohl größte Verbesserung ist der nun integrierte Autolevel Sensor. Nicht das es diesen unbedingt benötigt hätte, aber so spart man sich ein paar Arbeiten und Handgriffe.

Artillery Sidewinder X2 Autolevel Sensor
(Endlich auch mit einem Autolevel Sensor ausgestattet)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Schnellerer Aufbau

Der Vorgänger konnte schon recht angenehm flott (auch ohne großartige Vorkenntnisse) aufgebaut werden. Der Sidewinder X2 soll hier nochmals flotter zusammengebaut werden können. Wie gewohnt liegt eine Anleitung bei, die Schritt für Schritt durch den Aufbau und die Menüs des Touchscreens führt. Der Aufbau soll wohl in 10 Minuten machbar sein.

Tatsächlich ist der Aufbau absolut kein Problem. Man muss lediglich alles aus der großen Umverpackung herausnehmen und hat gerade mal 2 Bauteile auf dem Tisch liegen: die Recheneinheit mit dem Druckbett und die Z-Achse mit dem Druckkopf. Beides wird nun aufeinander gesteckt (Druckkopf zeigt nach vorn) und wird nun von unten, mit schon 4 vorliegenden eingesetzten Schrauben, verschrauben.

Ein paar Klebebänder und Kabelstrapse die als Transportsicherung dienten, müssen noch entfernt werden. Die nun frei liegenden Kabel sind so kurz gehalten das sie nur an eine Position passen. Die 3 Kabel sind schnell eingesteckt nun muss lediglich noch der Filamentrollenhalter mit integriertem Filament Sensor aufgebaut werden.

Auch das geht flott, wenn man sich an die farbige Anleitung hält.  

Alles beim Alten

Wenn es um die technische Umsetzung geht, ist bis auf das neue Mainboard, alles eher beim Alten geblieben. Hier und da sind kleinere Verbesserungen am Druckkopf ersichtlich. Die Funktion als Direct Drive Extruder bleibt aber identisch.

Artillery Sidewinder X2 Druckkopf

Der integrierte Feeder bleibt weiterhin aus Kunstsoff. Beim Vorgänger musste ich ihn nach mehr als 1000 Stunden Druckzeit austauschen. Auch hier wird wieder die Volcano Düse verwendet.

Die Z-Achse wird ebenso erneut doppelt geführt. Ob sie nun etwas mehr Stabilität im oberen Bereich hat, kann ich noch nicht beurteilen. Auffällig ist aber das man nun keinen Aluminium Querträger verbaut sondern einen aus Kunststoff mit dem Sidwinder Schriftzug drauf. An der Stabilität sollte das eigentlich nichts ändern, wirkt natürlich etwas frischer, aber auch günstiger. 

Artillery Sidewinder X2 Touchdisplay
(Touchdisplay und die USB/ MicroSD Karten Slots)

Die Bedien- und Recheneinheit verfügt erneut über ein farbiges Touchdisplay. Das System ist einfach und strukturiert aufgebaut. Oberhalb, seitlich davon befindet sich der USB-A Anschluss und MicroSD Slot um die Daten einzuspeisen, die man am PC per Slicer Software errechnet hat. Welche Software ihr hier nutzt obliegt euch.

Ich kann euch aber nach wie vor die angepasste Versionen von Creality3D empfehlen. Diese liefert aus dem Stehgreif ein besseres Druckergebnis als die Standard Cura Versionen.

Das Display reagiert wie beim Vorgänger schon sehr gut auf die Eingaben. Allerdings fehlt es hier und da an eine klaren Struktur und bessere Möglichkeiten zum einstellen.  Der Autolevel Sensor wird beispielsweise nicht über den Menüpunkt "leveln" angesprochen sonders versteckt sich unter "More". Dort kann man dann das automatische ausrichten durchlaufen lassen.

Bisher bekannte Bugs 

Wer hier etwas zu forsch rangeht und die Autolevel Funktion mehrfach drückt muss es leider auch so lange abwarten bis der Sidewinder X2 fertig ist. Abbrechen kann ich den Vorgang nämlich nicht. 

Unsere eingetroffene Testversion hat aber Fehler in der Darstellung. Warum auch immer fehlen für eine längeren Zeitraum sämtliche Hintergrundgrafiken und man bekommt nur weiße Kästchen zu sehen. Irgendwann, warum auch immer passt die Darstellung wieder. Aber auch dann nur bedingt: im Druckmenü werden nur falsche Symbole dargestellt die nicht erkennen lassen was sich dahinter verbirgt. 

Artillery Sidewinder x2 Fehler in der Darstellung des Display
(Das soll definitiv nicht so aussehen...)

Ein neues Flashen des Displays ist mir aber noch nicht gelungen. Denn es macht auch die Datenträgererkennung Probleme. Der beiliegende USB Stick wird nur sporadisch erkannt, ebenso wie ein anderer den ich in Griffreichweite habe. Wird er erkannt und ich starte den Drucker neu, wird aber eben kein flashen Vorgang aktiviert, sondern nur neu gestartet. 

Ersatz ist aber schon unterwegs.

Update: 

Ein neues 32-Bit Ruby Board V1.2 und ein neues Display Board kam gerade per Post an. Hier hat der Support schnell und unkompliziert geholfen. In den kommenden Tagen werde ich diese wechseln und schauen ob der Drucker nun wieder anstandslos läuft.

Das Mainbord war es schon mal nicht. Tatsächlich scheint das Display und das damit verbundenen kleine Board inklusive USB und MicroSD Karten Slot beschädigt gewesen zu sein. Nach dem Wechsel sprang der Drucker wie gewohnt an, stellte das Menü normal dar und, viel wichtiger, erkannte wieder den eingesteckten USB Stick.

Wobei ich hier sagen muss dass das erkennen des USB Sticks spürbar lange dauert und dennoch nicht immer klappt. Ein Neustart hilft aber auch hier.

Anpassung der Slicer Software

Auf dem beiliegenden USB Stick sollte eigentlich Software und fertig bearbeitete Dateien vorliegen. In meinem Fall lag nur die PDF der Anleitung vor. Gut auf der Webseite von Arillery kann man den Inhalt herunterladen. Allerdings fehlt die Textdatei mit einer G-Code für die Beachtung der Autolevel Sensor Daten/ Messung. Laut Anleitung sollte diese Datei vorliegen, fehlt aber auch im Download vom Hersteller. 

Folgende Textzeile müsst ihr in der Start G-Code nach der ersten Zeile unter den Drucker Einstellungen hinzufügen:

M420 S1 Z10

Danach sollte es in Etwa so aussehen:

G28 ;Home
M420 s1 z10
G1 Z15.0 F6000 ;Move the platform down 15mm
;Prime the extruder
G92 E0
G1 F200 E3
G92 E0

Die Textzeilen sind aber variabel und können von Software zu Software etwas unterschiedlich sein.  Mein Beispiel entstammt von der Creality Slicer 4.8 Software.

Erste Druckversuche

Filament lag leider nicht bei, also besorgt euch da gleich dazu. Meine Empfehlung geht an das PLA Filament von Geeetech, das bekommt ihr auf Amazon.de für ~20-23€. Die Angebote wechseln und schwanken, oft gibt's auch Rabatt.

Die Testdatei "Cube" liegt auf dem USB Stick/als Download des USB Stick Inhalts bei. USB Stick eingelegt, Filament eingeführt, auf das aufheizen gewartet und los gings. Das ausleveln klappte gut, wobei es noch ein Hauch genauer hätte sein können. Der Cube war nach nicht allzu langer Zeit fertiggestellt. Mein verwendetes Filament war nicht das Beste, aber der Sidewinder x2 hat direkt ein gutes Druckergebnis erzielt.

Klar sieht man bei gutem Licht die einzelnen Layers des Drucks. Aber im gesamten bin ich mit dem Ergebnis ohne Anpassung schon ziemlich zufrieden.

Artillery Sidewinder x2 erste Druckversuche Artillery Sidewinder x2 erste Druckversuche Artillery Sidewinder x2 erste Druckversuche
(Der Test Cube schaut schon mal gut aus)

Auch mit einer  selbst erstellten Datei gab es keine Probleme. Das Octo Alien (auf Thingiverse.com zu finden) wurde sauber gedruckt und weist keine groben Probleme auf. Die Schichthöhe lag hier bei 0,16mm und wurde mit dem Creality Slicer 4.8 bearbeitet. Anpassungen hab ich in den Einstellungen nicht vorgenommen.

Ein paar Druckstreifen sind durch die Aufnahme erkennbar, unter realen Bedingungen ist der Druck sehr sauber geworden.

Artillery Sidewinder X2 Testdruck Octoalien Artillery Sidewinder X2 Testdruck Octoalien
(Auch das bewegliche Octo Alien wurde sauber gedruckt)

Mit dem Artillery Sidewinder x2 hab ich nun auch wieder etliche Stunden gedruckt und bin soweit zufrieden mit dem was der Drucker ausspuckt. Die Geschwindigkeit ist jetzt nicht überragend schnell, hier gehe ich aber auch eher immer auf Sicherheit bzw. Schönheit: je langsamer um so sauberer werden die Drucke.

Vorzeitiges Ende...

Das wars dann aktuell aber auch erst einmal mit dem testen, denn ich bekomme weder eine MicroSD Karte noch einen USB Stick mit Daten im Drucker zum laufen. Er erkennt sie einfach nicht mehr an.

Ebenso bleibt das Problem mit den weißen Kästchen der Optionen im Displaybestehen. Momentan bin ich mit meinem Latein am Ende da selbst eine frische MicroSD Karte und eine Originale Firmware/ Update einfach nicht funktionieren. Ich denke hier liegt ein Hardware Fehler vor. Bis dahin hat der Sidewinder X2 aber sauber gedruckt. 

Andere Reviewer oder Tester haben/hatten scheinbar dieses Problem nicht. 

Mit dem austauschen des Mainboards und Displays konnte ich den Fehler aber beheben. Jetzt wird wieder gedruckt.

Fazit: Artillery Sidewinder X2 kaufen?

Schnell aufgebaut, schnell in Betrieb genommen und mit zuverlässiger, guter Druckqualität gesegnet. Der leicht verbesserte Artillery Sidewinder X2 hat direkt gute Ergebnisse erzielt und ist leicht bedienbar. 

Die Firmware selbst ist aber identisch zum X1 und bietet wenige Einstellmöglichkeiten. Auch kann ich das Autoleveln in der Durchführung nicht beenden. Gerade dann ärgerlich wenn man zweimal das Autolevel angetippt hat und es nicht abbrechen kann. zudem sind einige Funktionen unlogisch im System verteilt. 

Leider kann ich kein finales Fazit abgeben, da mein Testgerät Fehler aufweist die ich nicht ohne weiteres beheben kann. So ist das Display ohne farbige Symbole versehen, was die Navigation schwieriger gestaltet und es werden weder USB Sticks noch MicroSD Karten erkannt. Ebenso gelingt es mir nicht eine andere Firmware zu flashen. Somit konnte ich eben nur 2 Testdrucke durchführen. Danach war Schluss.😥

Das neue Mainboard und Display ist eingetrudelt, ich halte euch auf dem Laufenden. 😉

Wie zu erwarten ist die Druckqualität identisch zum Sidewinder X1, der Autolevel Sensor, sofern man ihn korrekt eingestellt hat, macht einen guten Job. Für mich persönlich ist er aber eher nicht so notwendig, zumal man den Gcode dafür anpassen muss. Ganz ungeachtet kann man die Stellräder am Druckbett aber somit auch nicht lassen. Da diese wie das Druckbett natürlich auch halbwegs genau fest eingestellt werden müssen um unnötige Vibrationen oder ein Spiel in den Federn vorzubeugen.

Nach wie vor gibt es da nichts zu meckern, der Drucker druckt nun nach dem Austausch der beiden erwähnten Komponenten wieder fleißig ohne Probleme. An der Druckqualität hat sich natürlich nichts verändert. 

Wirklich drastische Veränderungen hat Artillery hier nicht vorgenommen. Eher behutsame Anpassungen die den ohnehin schon sehr guten Vorgänger nun einfach noch etwas besser machen sollen. Drucktechnisch hat sich hier nichts großartig verändern. Die Basis ist ja im Kern, bis auf das eigens entwickelte Mainboard, gleich geblieben. Spannend wird es natürlich beim Preis. Ob wir hier auch unter das 300€ Niveau des Vorgängers kommen?

Mittlerweile sind die Preise schon gut gefallen, wenn nicht gerade der Sidewinder X1 im Angebot ist, kann man beim Sidewinder x2 bedenkenlos zuschlagen.

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Das Outdoor-Smartphone mit dem gewaltigen Akku bekommt ihr zum Preis ab 169,99€ auf Geekbuying.com im Angebot. Das damit auch ein saftiges Gewicht von in diesem Fall 498 Gramm einhergehen, sollte nicht unerwähnt sein.

Technische Daten des Fossibot F102

  Fossibot F102
Display 6,58", IPS, FHD+, 2408 x 1080 Pixel
Prozessor MediaTek Helio G99
Grafikchip Mali-G57 MC2
RAM 12 GB
Interner Speicher 256 GB, erweiterbar
Kamera
  • 108 MP, Samsung S5KHM2SP03, f/1.79
  • 20 MP Infrarot, Sony IMX350, f/2.2
  • 5 MP Makro, f/2.2
Frontkamera 32 MP, Sony IMX616, f/2.0
Akku 16.500 mAh
Konnektivität LTE Band 20, Bluetooth, USB-C, GPS, NFC
Features 3 Watt Taschenlampe, Nachtsichtkamera
Maße / Gewicht
172,3 x 82,6  x 25,6 mm / 498 Gramm
Betriebssystem Android 13
Preis  ~ 265 € UVP

FOSSiBOT F102
Lieferumfang
(Lieferumfang des Fossibot F102)

Gewaltiger Akku, gepaart mit solider Technik?

Wir haben uns das F102 mal genauer angeschaut und schon beim Anheben des Kartons weiß man schon hier ist ein Schwergewicht drin. Ausgepackt und siehe da, wie man es schon geahnt hat, kam ein richtiger Bolide zum Vorschein. Da dürfte dann das Gewicht von 498 Gramm (nachgewogen) bei einer Akkukapazität von 16.500mAh auch nicht weiter verwundern.

Daher sind natürlich auch die Abmessungen vom Fossibot F 102 enorm. Mit seinen großzügigen Abmessungen von 172,3 x 82,6 x 25,6 Millimetern und einer Dicke von 26 Millimetern zählt das Fossibot F102 zweifellos zu den größeren Outdoor-Smartphones und diese sind in der Regel schon ziemlich ausladend. Der Megaakku treibt hier den MediaTek Helio G99 an, mit ordentlichen 12 GB RAM. Ob das Gesamtpaket überzeugen kann, wird nachfolgend noch ausführlich getestet.

Optik die überzeugt!?

Wie schon erwähnt ist die Optik dominiert von der Akkukapazität und man erhält ein ganz schön wuchtiges Outdoor-Smartphone. Das Display ist eingefasst in einen Kunststoffrahmen und soll so vor Stürzen geschützt sein. Eine Displayschutzfolie ist bei Auslieferung bereits auf dem Display aufgebracht, diese bietet aber bekanntlich nur wenig zusätzlichen Schutz. Ich mag bezweifeln, dass hier das Display ausreichend vor Stürzen geschützt ist, wenn es direkt auf das Glas fällt.

Im Gesamten ist die Verarbeitung gut und das F102 ist gemäß den IP68/69-Standards vor Staub und Wasser geschützt und hat zusätzlich den MIL-STD-810H-Test bestanden.

FOSSiBOT F102
Display Detailansicht
(Display mit Folie und Kunststoffrahmen, zu wenig Schutz für ein Outdoor-Smartphone?)

Die Rückseite des F102 wird von einer recht großen, kreisrunden 3-Watt-LED-Leuchte geprägt, die aus 300 einzelnen LEDs besteht und mit einer Helligkeit von bis zu 495 Lumen die Dunkelheit regelrecht vertreibt. Über der großen LED-Einheit befindet sich eine kleinere LED als Kamerablitz, gefolgt von drei Kameralinsen.

Fossibot F102
Rückansicht
(Rückansicht des Fossibot F102 mit der sehr dominanten Taschenlampe)

Auf der linken Seite des F102 sind ein orangefarbener und ein roter Taster platziert. Während der rote Taster individuell belegt werden kann, dient der orangefarbene zur Steuerung der integrierten Taschenlampe. Ein 2-sekündiges Drücken der orangefarbenen Taste aktiviert die Taschenlampe und durch wiederholtes Drücken lassen sich verschiedene Beleuchtungsmodi auswählen, darunter 50% Helligkeit, 33% Helligkeit, Stroboskop und eine SOS-Funktion.

Fossibot F102
Taschenlampe
(Taschenlampe des Fossibot F102, der Raum wird komplett ausgeleuchtet)

Der USB-C-Anschluss des F102 ist durch eine Gummiabdeckung vor Wasser und Staub geschützt. Das Fossibot F102 verfügt über Stereo-Lautsprecher, die sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite angebracht sind und selbst an eine Benachrichtigungs-LED wurde gedacht. Diese LED befindet sich in der linken, oberen Ecke und signalisiert Benachrichtigungen mit einer blauen LED.

Display für den Outdoorbereich?

Das Fossibot F102 ist mit einem 6,58-Zoll-Full-HD-Display ausgestattet, das eine Auflösung von 2408 x 1080 Pixel bietet. Dies führt zu einer Pixeldichte von 401 Pixeln pro Zoll und gewährleistet, dass Inhalte scharf dargestellt werden, ohne dass einzelne Bildpunkte erkennbar sind. Das Display des Fossibot F102 bietet zudem eine Bildwiederholungsrate von bis zu 120 Hz.

Die Displayhelligkeit des Fossibot F102 befindet sich im mittleren Bereich und erreicht maximal 550 Lux. Bei Sonnenlicht wird es jedoch schwierig, Bildinhalte auf dem Display klar zu erkennen. Des Weiteren arbeitet der Helligkeitssensor relativ langsam, wodurch die automatische Helligkeitsregulierung ziemlich zögerlich ist. Insbesondere in den ersten Sekunden nach dem Wechsel in sonnige Umgebungen bleibt das Display oft zu dunkel, was die Sichtbarkeit erheblich beeinträchtigt.

Die Farbwiedergabe ist überraschend lebhaft und gibt daher wenig Anlass zur Kritik. Klar hätte man sich hier schon ein AMOLED Display gewünscht, aber preislich lägen wir dann vermutlich schon weitaus höher.  

Ein Prozessor der überzeugt?

Hier setzt Fossibot auf einen alten Bekannten, und zwar den MediaTek Helio G99, der auch schon in der Vergangenheit öfters in dem Smartphone Bereich aus Übersee zum Einsatz kam und schon einige Tage auf dem Buckel hat. Diesem werden immerhin beachtliche 12 GB RAM zur Verfügung gestellt. 

Der Helio G99, ein SoC der Mittelklasse, besteht aus zwei ARM Cortex-A76-Kernen, die Taktfrequenzen von bis zu 2,2 GHz erreichen können, und sechs kleine ARM Cortex-A55-Kernen. Der MediaTek Helio G99 wird im 6-Nanometer-Verfahren hergestellt, was seine Energieeffizienz und Stromspareigenschaften optimiert. Wir kommen hier auf einen AnTuTu Wert von 436.653, was aktuell einem Smartphone der (unteren) Mittelklasse absolut gerecht wird.

Fossibot F102
Antutu wert

In Bezug auf den internen Speicher verfügt das Fossibot F102 über großzügige 256 GB UFS 2.2 Speicher. Für diejenigen, die keine Dual-SIM Funktion benötigen, besteht die Möglichkeit, den internen Speicher durch eine microSD Speicherkarte zu erweitern, hier wird derselbe Slot benutzt, umgangssprachlich auch als Hybridslot bekannt.

Insgesamt kann man sagen, dass der Helio G99 gute Dienste leistet und auch gut performen kann. Im Zusammenspiel mit dem Arbeitsspeicher von 12 GB hat man hier auch genug Reserven.

Kamera mit 108 MP, die was leisten kann?

Kommen wir nun zum Kamera Setup. Hier wird man schon hellhörig bei der Anzahl an Megapixel von 108 bei der Hauptkamera. 

Hauptkamera

Fossibot hat der Hauptkamera einen 108-Megapixel-Sensor von der Marke Samsung verliehen und dieser kann bei optimalen Lichtverhältnissen passable Bilder liefern. Ich habe aber tatsächlich aufgrund des hochaufgelösten Samsung Sensors doch noch etwas mehr erwartet.

Fossibot F102 Foto Hauptkamera
(Foto mit der Hauptkamera im relativ gut ausgeleuchteten Raum, nativ anschauen)

Selfiekamera

32 Megapixel, mit einem Sensor von Sony der für passable Selfies sorgt, aber dann doch etwas schwach in der Detailtiefe ist. Doch durchaus brauchbar für normale Anwendungen wie Videotelefonie oder normale Portraitaufnahmen.

Fossibot F102
Selfiekamera
(Selfie mit der Frontkamera mit guter Beleuchtung, fast schon besser als die Hauptkamera)

Nachtsichtkamera

Die Nachtsichtkamera hat mich dann doch überrascht und ich muss sagen, dass diese echt gute Ergebnisse liefert. Hier nutzt das Fossibot F102 einen 20-Megapixel-Sensor von Sony, der mithilfe einer Infrarot-LED das Filmen und Fotografieren selbst bei völliger Dunkelheit ermöglicht.

Fossibot F102 
Nachtsichtkamera
(Links ein Bild einer Maske in Grau, rechts eine Maske mit Schattierungen und diese sind gut Sichtbar)

F Fossibot F102
Nachtsichtkamera 
(auch bei fast absoluter Dunkelheit sind recht passable Bilder mit der Nachtsichtkamera möglich)

Makro Kamera

Das Fossibot F102 verfügt über eine separate Kameralinse für Makro-Aufnahmen, die mit einem 5-Megapixel-Sensor von Hynix ausgestattet ist. Diese Linse ermöglicht das Erfassen von Detailaufnahmen und Nahaufnahmen die in die Detailtiefe gehen soll. Auch wenn die Bilder sehr farbarm wirken, so sind zumindest ausreichend Details vorhanden, um diesen Sensor halbwegs sinnvoll nutzen zu können.

Fossibot F102
Makroaufnahmen
(Die Makro-Aufnahmen sind solide, etwas verwaschen aber brauchbar)

Konnektivität

Hier gibt es gleich schonmal ein Dämpfer, und zwar wird man hier auf 5G verzichten müssen. Ich denke aber das dies noch völlig ausreicht und man noch ein paar Jahre mit dem LTE/4G Netz ausreichend abgedeckt sein wird. Hier werden aber alle wichtigen Frequenzen abgedeckt wie zum Beispiel das LTE Band 20. VoLTE kann ebenfalls genutzt werden, aber leider ist VoWLAN leider nicht möglich.

Das Fossibot F102 nutzt für die Standortbestimmung GPS in Verbindung mit Glonass, Beidou und Galileo. Hier konnten wir auch keine großartigen Abweichungen feststellen. NFC für kontaktloses Bezahlen ist beim F102 ebenfalls möglich und ist für diejenigen, die nicht immer ihre Brieftasche dabei haben ideal. Ich persönlich nutze dies mittlerweile nur noch wo es geht. Die Bluetooth-Schnittstelle des Geräts entspricht dem Standard von 5.2.

Darüber hinaus ermöglicht das F102 auch den Empfang von FM-Radiosendern. Hierfür müssen allerdings passende USB-C-Kopfhörer angeschlossen werden, die gleichzeitig als Antenne dienen und somit den Radioempfang ermöglichen. Was, wenn man so darüber nachdenkt, auch im Outdoortelefon Bereich doch ganz praktisch sein kann, falls mal doch kein Mobilfunknetz vorhanden ist, so kann man wenigstens sich mit FM-Radio auf dem Laufenden halten. 

Noch wichtig zu erwähnen ist, dass Widevine L1 leider nicht unterstützt wird, sondern nur Widevine Level 3 und somit lassen sich zwar auch Amazon Prime Video und Netflix streamen aber nur in deutlich schlechterer Auflösung in unter 720p.

Akku, der nicht so schnell schlapp macht!

Wenn das F102 hier nicht punkten kann, dann weiß ich auch nicht. Hier hat Fossibot vielleicht etwas übertrieben, denn 16.500 mAh sind schon gewaltig und dies spiegelt sich dann auch bei der Größe und dem Gewicht wieder. Trotzdem muss man sagen, dass es sich hier ja um Outdoor Smartphone handelt und es somit auch seine Anhängerschaft finden wird, die auch viel Akkuleistung benötigen. Beladen wird der Akku mit den im Lieferumfang enthalten Netzteil und hier wird mit bis zu 33 Watt geladen. Um den Akku vollständig zu laden, werden dann aber auch hier ca. 4 Stunden fällig. Denn Akku an einem Tag leer zu saugen ist so gut wie unmöglich, und hier wäre es absolut sinnvoll gewesen, wenn Reverse-Charging unterstützt werden würde, um auch andere Geräte aufladen zu können.

Fazit zum Fossibot F102!

Mann muss schon sagen, dass wir hier ein gewaltiges Smartphone haben und es sich manchmal schon komisch in der Hosentasche anfühlt. Abgesehen davon konnte das Fossibot F102 aber überzeugen. Die Kamera leistet passable Dienste, aber diese könnte dann doch etwas besser sein, zumal die Erwartungshaltung bei einer so hohen Angabe von 108 MP natürlich auch eine andere ist. Ein paar Highlights haben wir dann doch, wie zum Beispiel die wirklich helle Taschenlampe sowie die gut funktionierende Nachtsichtkamera. Auch fand ich das NFC an Bord ist positiv sowie das Entsperren über Face-ID.

Nicht so überzeugt hat das Display mit seiner Helligkeit und im Zusammenspiel mit dem Helligkeitssensor, was ja eigentlich im Outdoor bereich besser funktionieren sollte. Alles in allem bekommt man hier viel Technik für einen schmalen Preis und wer sich nicht an dem Gewicht stört und ein Outdoor-Smartphone benötigt, mit etwas mehr Akku kann bei dem Fossibot F102 nichts falsch machen. 

Preis: ab 169,99€
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Techn. Daten: 6,58 Zoll Display • FHD+ • 120Hz • 12 GB RAM • Helio G99 • 108MP • NFC • Nachtsichtkamera • Android 13 • 3 Watt Taschenlampe

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Mon, 06 Nov 2023 14:45:39 +0000 https://www.nerdsheaven.de/fossibot-f102/
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Techn. Daten: 1x HDMI 2.0 4K@60Hz • 3x USB-A • 1x USB-C 100 Watt PD • 1x LAN-Anschluss

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Auch wenn Valve es mittlerweile geschafft hat ihren eigene Docking Station auf dem Markt zu bringen haben die Drittanbieter nicht einfach aufgehört und ihre eigenen Versionen weiter verbessert. Mit der Docking Station aus dem Hause JSAUX gibt es eine günstige Alternative zu Steams eigenen Produkt. Bestellen könnt ihr die Dockingstation für einen Preis ab 37,99€ auf Amazon.de

JSAUX Docking Station für Steam Deck, 6-in-1

Technische Daten der JSAUX Dockingstation

  JSAUX Dockingstation
Anschlüsse
  • 1x HDMI 2.0 4K@60Hz
  • 3x USB-A
  • 1x USB-C 100 Watt PD
  • 1x LAN-Anschluss
Material Aluminium
Version HB0603 2. Generation

Alles in einem Gerät

Die Dockingstation bietet ein rundum Paket für das Steam Deck. In dem Gehäuse aus Aluminium verbaut der Hersteller die komplette Technik und gleichzeitig dient das Gehäuse auch als Standfuß. Entsprechend simpel ist auch das Design gehalten.

JSAUX Docking Station für Steam Deck, 6-in-1

Viele Anschlüsse auf kleinen Raum

Bei der Auswahl der Anschlüsse kann die JSAUX Dockingstation so richtig punkten. Hier verbaut der Hersteller gleich drei USB-A Anschlüsse, sodass man eigentlich alle wichtigen USB Geräte wie eine Maus oder Tastatur mit dem Steamdeck verbinden kann.

Damit das nicht alles auf dem kleinen Bildschirm ertragen muss, verbaut der Hersteller direkt einen HDMI Anschluss. Dieser ist in der Lage eine Auflösung von bis zu 4K bei 60 Hz darzustellen.

JSAUX Docking Station für Steam Deck, 6-in-1

Um das Steamdeck mit Strom zu versorgen, verbaut man noch einen USB-C-Anschluss mit einer Leistung von bis zu 100 Watt. Das ist aber nur mit dem richtigen Netzteil möglich. Die 100 Watt sind tatsächlich etwas über dimensioniert, benötigt das Steamdeck zum Beladen eigentlich nicht mehr als  45 Watt.

Der Rest der Kapazität kann aber auf die angeschlossenen Geräte verwendet werden. Wobei man das ziemlich sicher nicht mit einer externen Festplatte und oder Maus und Tastatur benötigt. Aber wie sagt man so schön: lieber haben als brauchen.

Zusätzlich verbaut der Hersteller einen Ethernet-Port, wodurch die Verbindung zum Internet sicherlich schneller und stabilere werden dürfte als über WLAN.

JSAUX Docking Station für Steam Deck, 6-in-1 

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Angeboten wird die JSAUX Dockingstation für einen Preis von ca. 50€, was rund die Hälfte von Steams Originalprodukt ist. Von der Verarbeitung her dürfte hier alles auf einem sehr guten Niveau sein. Auch die sind die vielen Anschlüsse und der 4K HDMI Port positiv zu erwähnen. Im direkten Vergleich zum Original fehlt allerdings ein Display Port. Auf dem kann man aber meiner Meinung nach auch verzichten, wenn man sein Steam Deck nicht mit mehreren Monitoren betreiben möchte.

Da die Bildwiederholfrequenz eh auf 4k@60 gedeckelt ist es nicht so schlimm. In verringerter Auflösung könnte man natürlich mehr Fps erreichen, ob das für die Steam Deck Hardware aber wirklich die Relevanz ist oder welche Titel so wenig Performance benötigen, sei mal dahingestellt. Es ist schlichtweg ein Handheld und kein hochgezüchteter Gaming-PC. 😋

Preis: ab 37,99€
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Wed, 14 Dec 2022 07:31:40 +0000 https://www.nerdsheaven.de/jsaux-dockingstation/