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FIIDO D1 / Alfawise X1 Testbericht – ab 447€

Varianten * 04.06.2020 - 11:55 Uhr aktualisiert zzgl. Versand. Beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland werden 19% EUSt fällig und es können Zollkosten ab 150€ Warenwert hinzukommen. (Weitere Infos)

Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Gerade bei diesen sommerlichen Temperaturen muss man sparsam mit seiner Energie umgehen. Wer dennoch recht flott unterwegs sein möchte, schafft sich z.B. das  FIIDO D1 an. 😀
Mit 3 nutzbaren Modi kann man via Muskelkraft, unterstützt oder auch komplett motorisiert fahren. Die Leistung erbringt ein 250Watt starker Motor der mit einer Akkuladung maximal 40km oder im Unterstützungsmodus bis zu 80km erreichen soll. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 25km/h (abhängig von Gewicht und Strecke) Das faltbare Fahrrad bekommst du ab 446,66€ auf Tomtop.com.

Update Version von Gearbest: Alfawise X1

Mit der hauseigenen Marke Alfawise schnappt Gearbest sich immer mehr Produkte bekannter Hersteller und verbessert sie marginal und vertreibt sie exklusiv. Technisch hat sich hier entsprechend wenig getan: ein 250 Watt starker Motor, ein minimal kleinerer 7,5Ah Li-ionen Akku (statt 7,8Ah) mit maximal 30 km Reichweite bei einer maximalen Geschwindigkeit von 25km/h, 14 Zoll Reifen, ein schnelles 3-Schritte zusammenfalten und eine maximale Zulast von 120kg bei einem Eigengewicht von ~18kg sind ziemlich ähnlich. Lediglich der Aufbau der Lenkstangen ist etwas anders angeordnet und verzichtet scheinbar auf die Smartphonhalterung, der USB Port zum Beladen ist wiederum erhalten geblieben. Ebenfalls ist eine Version mit einem 10,4mAh Akku erhältlich, die technischen Daten haben sich hier nicht verändert die Reichweite sol laber nun zwischen 40-70km liegen. 

 

 

FIIDO D1

Aufklappen, drauf setzen, losfahren. Ganz so einfach ist es damit hier in Deutschland leider nicht. Das faltbare, elektrische Fahrrad FIIDO D1 ist äußerst interessant (wie die anderen Vertreter auch), darf bei uns offiziell aber nur im elektrisch unterstützten Modus bewegt und genutzt werden wie es andere in Deutschland erhältliche E-Bikes ja auch machen. Der reine elektrische Betrieb ohne eigene Muskelkraft darf laut StVO nicht vorhanden sein, ist aber verbaut und ist nach aktueller Gesetzeslage in Deutschland nicht auf den öffentlichen Straßen erlaubt.

Das faltbare, elektrische Rad ist 130cm lang und mit komplett ausgefahrenem Lenker 95cm hoch, die Sitzhöhe liegt bei max 75cm. Mit ca. 18kg ist es nicht gerade ein Leichtgewicht, bleibt aber im tragbaren Rahmen.
Die 14 Zoll Reifen können je nach Gewicht des Fahrers (max. 120kg) und dem genutzten Untergrund bis zu 25km/h schnell angetrieben werden. Dafür sorgt der 250 Watt starkte Motor der je nach genutzten Modus eine Reichweite bis zu 40km (purer elektrischer Modus) oder 80 km (unterstützender Modus) erreicht. Der dafür ebenfalls zuständige Akku bietet 280.8Wh / 7.8Ah. Eine vollständige Aufladung nehme wohl 6 Stunden in Anspruch. Wer aus eigener Kraft in die Pedale tritt, kann natürlich je nach Ausdauer auch unendlich lang fahren. 😀

Am höhenverstellbaren Lenkrad ist ein kleines Display mit Informationen zur verbleibenden Leistung und der gefahrenen Geschwindigkeit angebracht. Neben einem Smartphone Halter sind 2 Bemsen (links/rechts), Licht, Hupe und der Gashebel sowie Buttons für die unterschiedlichen Modi untergebracht. Zum Schutz der verwendete Technik sind auch unterschiedliche Absicherung wie Kurzschlussschutz, Überstromschutz, Überladeschutz, Tiefentladeschutz, Niederspannungsschutz und Temperaturschutz etc. verbaut.

  • Auf Amazon ist dieses Import-Fahrrad nicht zu finden. (Stand 01.06.2018)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Das faltbare elektrische Fahrrad soll super funktionieren. Allerdings sei es nicht ganz so handlich wenn es zusammengeklappt ist. Ohne Unterstützung sei es auch (aus Mangel an Gängen) etwas schwer fahrbar.

Features

  • faltbar, höhenverstellbar
  • ca. 18kg Gewicht
  • elektrisches Fahrrad
  • max 25km/h
  • zwischen 40-80km Reichweite
  • Zuladung max 120kg
  • 250W Motor, 7.8Ah, 280.8W Akku

Video

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13 Kommentare
  1. Wilpe
    Wilpe sagte:

    Hab ich das richtig verstanden.. ich darf mit dem Teil auf deutschen Straßen fahren solange ich den reinen elektrischen Betrieb nicht benutze? Das wird doch im Ernstfall sicher schwer zu beweisen sein. Oder muss ich den Modus mit technischen Mitteln unnutzbar machen (z.B. indem ich die Schalterstellung blockiere)?

  2. Ronny
    Ronny sagte:

    @Wilpe so in etwas ist es laut Gesetzeslagee in Deutschland… Sicher wird das beweisen schwer, aber weiß den jemand das es auch automatisch fahren kann? 🙂 Auf Privat Gelände bleibt man auf der sicheren Seite.. im öffentlichen Straßenverkehr ist es so aber nicht die beste Lösung. Und solange die gesetzte nicht angepasst werden kann man damit natürlich auch Probleme bekommen

  3. Gelee
    Gelee sagte:

    Wenn das Fiido D1 eine Gangschaltung hätte…, so schafft man auch bergab mit bloßer Muskelkraft nur 30km, wem man kräftig im gefühlten ersten Gang tritt., Bergauf mit Motorunterstützung so um 19 Km/h, wird auch nicht mehr, wenn man im nur E-Modus fährt und trotzdem tritt. Aber für den Preis so um die 380 Euro ganz nett. Wiege ca 88 kg bei 180 cm.

  4. Jenson
    Jenson sagte:

    @Gelee: kannst du vielleicht etwas genauer deine Erfahrungen vom Bike mitteilen? Meins ist bestellt und das warten fällt schwer 🙂

    Wie lange ging bei dir der Versand? Wie viel km/h schafft es auf der geraden im Elektromodus und im assistierten Modus in echt? Reichweite? Wie laut ist der Motor?

    Vielen Dank würde mich über eine Antwort freuen

  5. Ronny
    Ronny sagte:

    Die zu erreichenden Geschwindigkeiten können wir so bestätigen, ich empfinde die 20 angetrieben oder 25 per Unterstützung aber voll ausreichend, je nach Sitzhöhe hat man aber auch mächtig mit den Beinen zu tun. Aber ansonsten ein wirklich klasse Bike. Hat bei uns nun gut und gerne 100km gefressen 🙂 Mit zwei drei Gängen wäre es aber deutlich leichter zufahren, macht trotzdem sehr viel Spaß 🙂
    Grüß Ronny

  6. Chriztian
    Chriztian sagte:

    "Der reine elektrische Betrieb ohne eigene Muskelkraft dürfte laut StVO nicht genutzt werden."

    Wer schreibt nur so einen Bullshit. Der Modus dürfte gar nicht vorhanden sein – ihn nicht zu benutzen, reicht nicht aus.

    Man kann das natürlich ignorieren, was auch viele tun, aber wenn es blöd lauft, kostet es Strafe und der Führerschein ist in Gefahr, bei Unfällen hat man Spaß mit der Versicherung.

  7. Celal
    Celal sagte:

    Mit dem Alfawise X1 fahre ich derzeit und kann mich nicht beschweren, bezüglich des StVo ist es anscheinend kein Problem. Ein Polizist hat sich das Rad angeschaut und war nur begeistert wie praktisch so etwas ist. Er hat nicht Mal damit gerechnet dass es sowas wie ein Moped ist. Finde es echt toll wie schnell ich damit fahren kann wenn ich die Sicherung raus nehme. Bis zu 50 kmh dann

  8. Ronny
    Ronny sagte:

    Ich denke hier liegt es auch daran das die eigentlichen Richtlinien nicht so bekannt sind, ich sehe es aber auch so, schlimm oder gar gefährlich sind die Fahrzeuge nicht. Wenn der vollautomatische Modus nicht verbaut wäre, gäbe es soweit sicherlich eh nichts zu beanstanden. 🙂

  9. Dieter
    Dieter sagte:

    Wenn man nur den "unterstützten" Modus benutzt und damit herumfährt, wird kein Polizist einem anhalten. Man kann dies noch unterstüzen, indem man den Gashebel mit Band sauber abklebt und ihn somit "unbrauchbar und unsichtbar" macht.
    Die Unterstützungskraft ist so stark, dass man im zweiten Gang mir 20 km/h mühelos dahingleiten kann. Für Steigungen benutze ich die dritte oder vierte Stufe. So erreiche ich ( 90 Kg) in hügeligem Gelände 40 km. Das reicht, zumal das Rad nicht für Radtouren als solches gedacht ist, sondern als Hilfsmittel bei kurzen ( (2 -10 Km) Entfernungen. Und da macht es Spaß!
    Ebenso punktet das Rad mit seiner Faltgröße und seinem Gewicht bei Fahrten im Auto und in der Bahn.

  10. Ronny
    Ronny sagte:

    Was man persönlich au der Straße macht ist dann dein "Problem" laut Regelung und Gesetzgebung ist es eben nicht erlaubt. Ich denke das das auch nicht als so dramatisch angesehen werden wird, aber man weiß es eben nicht und wenn dem dann doch so ist, das du kontrolliert wirst und der Beamte streng nach Paragrafen arbeitet, darfst du es nicht fahren.

  11. Dieter
    Dieter sagte:

    Ok, dann sollte man es mal klar ausdrücken:

    Die Räder sind in der derzeitigen getesteten Ausführung in Deutschland nicht erlaubt!

  12. Dieter
    Dieter sagte:

    VORSICHT !!!

    Wenn man anhält und absteigt – wesalb auchi mmer – sollte (muss) man die Leisstungsstufe auf 0 stellen..
    Es könnte passieren, das man – bei welcher eingeschalteten Leistungsastufe auch immer – beim Schieben oder bei einem Schwätzchen unwillkürlich leicht am Gasgriff dreht. Und schon saust das Ding los. Man hält es zwar am Lenker zunächst fest, der geht dann hoch und das Antriebsrad saust mit viel Kraft unten durch. Das Ganze kann leicht außer Kontrolle geraten und Personen – und Sachschaden anrichten.
    Bei der Leistungsstufe 0 kann so was nicht passieren.

    Sonst war ich mit dem Bike mehr als zudreieden.

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