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Cubot X20 Pro ab 141€

6,3" • 2340x1080 • MediaTek Helio P60 • 6+128GB • LTE (inkl. Band 7/20) • 4000mAh • Android 9.0

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Allzu lange hat sich Cubot nicht Zeit gelassen um einen Nachfolger für das recht beliebte X19 ins Rennen zu schicken. Das Cubot X20 Pro ist bereits ab 141,05€ auf Gearbest.com. Das Handy bietet ein üppiges, randloses IPS-Display mit 6,3″ bei einer Auflösung von 2340×1080 Pixel. Hierbei kommt der nun oft in günstigen Geräten verwendete, aber gute MediaTek Helio P60 zum Einsatz. Interessant dürfte die Kamera Konstellation werden:  12MP Sony IMX486 + 20MP Sony IMX350 + 8MP 128° Weitwinkel. Dazu gesellen sich 6+128GB RAM und natürlich ein großer Akku mit 4000mAh Kapazität.

 

Auf der Vorderseite schaut das neue Cubot X20 aus wie fast jedes aktuell erhältliche Smartphone. Ein 6,3 Zoll großes IPS Display mit 2340×1080 Pixel Auflösung, eine kleine Tropfen-Notch in der sich die Frontkamera mit 13 Megapixel aus dem Hause Sony (IMX214 Sensor) versteckt, wird hier geboten. Dreht man da Smartphone um sieht man direkt wo man sich orientiert hat. Die parallelen zum Google Pixel 4 oder dem Apple iPhone 11 sind kaum zu übersehen. Wer sich daran nicht stört und oder mit den Eigenheiten des Designs anfreundet und eben im günstigen Bereich auch gerne, hätte wird sich am Cubot x20 pro erfreuen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. 😀 

Das 19:9 Format ist wohl kein Erwähnung mehr wert. 😉 Rückseitig wird sogar Glas geboten. Die Leistung liefert ein MediaTek Helio P60 Octa-Core Prozessor mit 2,0 GHz welches das Smartphone auf eine Antutu-Punktzahl von ~139.000 hieft. Weiterhin stehen 6 GB RAM und 128 GB Speicherplatz zur Seite, wenn gleich auch nur der eher langsamere eMMc Speicher genutzt wird. In dem aktuellen Preissegment ist besonders die Größe des Speichers schon mehr als ordentlich. Der Speicherplatz ist dank MicroSD Slot auch noch erweiterbar.

 

Die Rückseite kommt einen jüngst veröffentlichten Smartphone aus dem Hause Apple schon recht nahe. Cubot setzt im X20 Pro ebenfalls auf eine Triple-Kamera. Zunächst würden wir wieder von Fakesensoren ausgehen aber dafür promotet Cubot die konkreten Sensoren und die AI-Funktionen der Kamera zu stark. Hier nutzt man einen 12 Megapixel Sony IMX486 Hauptsensor sowie einen 20MP Sony IMX350 Sensor für die Tiefeninformationen und einen weiteren 8 MP starken Sensor für  die 125° Weitwinkelaufnahmen. Wie gut die Bilder werden können wir noch nicht abschätzen, aber immerhin sind alle 3 Sensoren bei unserem bereits eingetroffenen Testgerät funktional. Das finale Ergebnis zeigen wie gewohnt nur die ersten Tests. Die Frontkamera besitzt einen 13 MP Sensor. In der neuen Software und dank des Helio P60 werden wie bereits erwähnt auch AI Funktionen nutzbar sein. Ob die merkliche Unterschiede machen: siehe erste Tests. 😀

 

Die weitere Ausstattung fällt brauchbar aus: Dual-Band WLAN (inkl. AC), Dual-Sim, LTE (inkl. Band 7/20), USB Typ-C, Bluetooth 4.2 (leider immer noch nicht der neuere Standard 5.0) und GPS.  Auf NFC wird in dieser niedrigen Preisklasse ebenso verzichtet wie auf die LED Nachrichtenanzeige. Ein 3,5mm Port fehlt leider Der Akku nutzt 4000mAh Kapazität und sollte damit für eine ziemlich gute Laufzeit unter Android 9.0 sorgen. Die Abmessung des Smartphones liegen bei 74,6 x 157,1 x 8,5mm inklusive einem Gewicht von 200g.

Eine Frage bleibt für mich aber aktuell bestehen: wo ist der Fingerabdrucksensor versteckt? In den Promo und Unboxing Clips ist er nirgends zu sehen. Ein InDisplay-Fingerabdrucksensor ist ebenfalls nur mit AMOLED Displays möglich und scheidet daher ebenfalls aus. Momentan ist nur ersichtlich das es eine Face Unlock Funktion gibt.

  • Auf Amazon wurde das Handy bisher nicht bewertet. (Stand 12.09.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Ersteindruck, Verarbeitung & Display

Optisch hebt sich das Cubot x20 Pro nur auf der Rückseite von der Masse ab, ist aber wiederum klar erkennbar woran man sich orientiert hat. Apple und/oder Google dienten hier als Vorbild für die Kameraposition. Über Geschmack lässt sich aber bekanntlich streiten. Das Gerät liegt trotz des recht hohen Gewichts von 233g gut in der Hand, alle Ecken sind abgerundet und so stört das Gewicht nur in den ersten paar Minuten. Die Buttons lassen sich soweit gut erreichen und werden bündig mit dem Metallrahmen wenn man sie drückt.

Die Glasrückseite sieht schick aus und das Cubot x20 pro wirkt so auch hochwertig. Das Display auf der Vorderseite ist ausreichend hell, nur bei direkter Sonneneinstrahlung könnte es nicht genügen. Es lässt sich gut bedienen, trotz vorinstallierter Displayschutzfolie, eine Verzögerung der Eingaben habe ich nicht feststellt. Dafür besitzt es aber kräftigen Farben die für ein IPS Display echt gut rüberkommen. Der Blickwinkel ist ebenfalls gut. Bei hellen Hintergründen erkennt man aber leichte Schattenwürfe um die Notch herum.

Auf den zweiten Blick wird man den Fingerabdrucksensor vermissen. Dieser ist tatsächlich nicht vorhanden. Wäre es ein InCell Fingerabdruckleser hätte es Cubot entsprechend auch stark beworben. Hier liegt nur die Möglichkeit des Face Unlocks vor. Allerdings klappt da meist recht schnell und war tatsächlich auch soweit sicher das es mit einem einfachen Bild nicht ausgetrickst werden konnte. Auf einen 3,5mm Klinken Port muss man leider ebenso wie auf NFC verzichten. Der Lautsprecher ist recht laut, neigt aber auf voller Lautstärke dazu etwas hochton lastig zu werden.

Kamera

Eines muss man Cubot schon mal hoch anrechnen: alle 3 Kamera Sensoren sind funktionstüchtig. Qualitativ erreichen sie aber leider nicht das was man bei den hochwertigen Sony Sensoren erwartet. Für vernünftige Aufnahmen muss das Licht stimmen, das war bei mir nur bedingt der Fall, zudem kann der AI Modus der zuschaltbar ist tatsächlich etwas mehr an Schärfe herausholen. Dennoch sollte man sich bei der Motivauswahl auf kleinere Dinge fokussieren da hier die Details, Schärfe meist auch die Farben und Kontraste stimmiger sind als bei größeren Landschaftsaufnahmen.
Hier wird schnell erkenntlich das der Dynamikumfang schwach ist und die Software/Linsen/Sensoren nur für sehr detailarme Bilder sorgen. Gerade wenn man gerne auch nur Ausschnitte der Bilder nutzen will. Besonders fällt auch die Überbelichtung auf oder unscharfe verwaschenden Bereiche am Rand. Zudem wirken viele Bilder sehr kühl. Gleiches gilt für den Weitwinkelsensor: diesen sollte man einfach vermeiden zu nutzen. Gerade man ein Bereich in der Mitte bietet einen gewissen Fokus, der Rest drumherum ist absolut unscharf und verwaschen, zudem wirkt das Bild zu dunkel, noch detailärmer und und unschärfer. Der Sensor für die Tiefeninformationen macht soweit seinen Job, meist aber nur gut. Denn die Abtrennung zwischen Vorder- und Hintergrund ist immer erkennbar. Hier arbeitet die Software im nachhinein nicht sauber genug.

Die Frontkamera ist aufgrund der kurzen ist Distanz soweit als gut zu bezeichnen, auch wenn hier das kühle, etwas zu dunkel Bild den Eindruck trübt. Die Bildschärfe passt soweit aber. Für Nachtaufnahmen oder Low light Bilder reicht es aber dann nur bedingt aus, oft gibt es nur verwaschene stark, verwackelte Bilder  wenn kaum Licht zur Verfügung steht. Die Frontkamera macht es nur bedingt besser, Reflexionen der Lichtquelle sind stark sichtbar, das Bild oft verwackelt, unscharf da der Fokus nicht sitzt. Der Nachtmodus hilft nur bedingt: dieser reduziert zwar das Grundrauschen, lässt aber Details verschwinden, hellt das Bild aber auch etwas auf, die helleren Stellen ebenfalls, was wiederum Details klaut.
Die Videos können mit maximal FHD und 30 fps aufgezeichnet werden. Können aber weder mit einer Stabilisierung noch mit einem schönen Bild aufwarten. Die Helligkeit schwankt stark zwischen dunklen und helleren Bereichen, die Farben sind ebenfalls zu dunkel und die Auflösung sichtbar zu schwach. Immerhin arbeitet der automatische Fokus halbwegs schnell und funktioniert. Der Ton wiederum ist soweit brauchbar. Die Frontkamera arbeitet mit maximal 720p Videos die auch soweit ok sind.
Kurz gesagt: die Kamera ist überwiegend murks wenn man nicht nur kleinere Aufnahmen/Szenarien ablichten will. Da gibt es besseres im gleichen Preissegment. Sehr schade Cubot!

Performance

An der gegebenen System Performance gibt es eigentlich nichts zu meckern, die Geschwindigkeit im System oder beim starten von Apps ist gut. Gerade der üppige RAM mit 6 GB oder der 128 GB Speicherplatz, der auch erweiterbar ist, sind wirklich gut dimensioniert für den schmalen Preis. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sind soweit gut für da gegebene Preissegment. Alle aktuellen Spiele kann man mit dem Helio P60 spielen, auch wenn es SOC/GPU bedingt Einschränkungen in Auflösung oder Details gibt. 

System

Mail oder Bloatware ist im System nicht vorhanden, auch die Anpassungen von Cubot halten sich stark zurück. Entsprechend gibt es auch keine Überraschungen oder Besonderheiten, ein Update trudelte im Testzeitraum nicht ein. Allerdings hat Cubot wohl versprochen die Kamera Qualität zu verbessern. Nach fast 2 Monaten ist hier aber noch nichts passiert. So wie ich Cubot kenne wird da wenn es ein Update geben sollte aber auch kein riesen Unterschied ersichtlich sein. Wie üblich wird auch nur Widevine L3 erreicht,Amazon Prime und Netflix kann man aber dennoch Mobil anschauen.

Konnektivität

Cubot bewirbt das Smartphone mit Dual-Band WLAN. Allerdings ist es nicht in der Lage 5GHz netzte zu erkennen oder sich damit zu verbinden. Entsprechend eingeschränkt ist die maximale Downloadrate. In der Verbindungreichweite des WLANs oder gar im Betrieb fällt das zum Glück nicht negativ auf. Der Empfang ist gut, ebenso die Gesprächsqualität, alle wichtigen LTE Bänder wie 7/20 sind nutzbar ebenso VoLTE oder WlanCall. Das GPS Signal ist auch gut und flott gefunden, allerdings zeigt der Hardware Kompass nicht die korrekte Richtung an. Dementsprechend könnte es zu Orientierungsschwierigkeiten in der Richtungsangabe kommen.

Akku

Mittlerweile gehört der 4000mAh große Akku zum guten Ton. Dei Laufzeit des Cubot x20 Pro ist gut, an der finalen Optimierung fehlt es aber. Dennoch kann man hier gut und gerne bis zu 10 Stunden On Screen zeit erreicht wenn man zB. nur Youtube konsumiert, eventuell sogar etwa länger. Wer zockt und leistungshungrige Apps nutzt erreicht diese Zeit natürlich nicht.  Dennoch sollte man so locker einen Tag überstehen und bei normaler der geringer Nutzung auch den zweiten erreichen, Aufgeladen ist da Smartphone mit dem beiliegenden 10W Netzstecker in 2 Stunden.

Fazit

Eine tolle Performance ein schönes Display, viel RAM und Speicher, eine (je nach Geschmack) ansprechende Optik, gute Verarbeitung und hochwertige Kamera Sensoren. All das könnte zu einem tollen Komplettpaket mutieren wären da nicht die schwachen Bilder und Videos der Kamera. Somit verschenkt Cubot leichtfertig viele entscheidende Punkte für die Kaufkriterien der zukünftigen Kunden. Ebenso der fehlende 3,5mm Port oder der Fingerabdrucksensor der weggelassen wurde. Beides Features die nicht viel Geld kosten aber immer noch gefragt sind. Somit mag das Cubot X20 pro nur für diejenigen interessant sein, die viel Performance und Speicher für wenig Geld suchen. Wer ein alltagstaugliches Smartphone in allen belangen sucht wird nicht glücklich werden. Zumal die Konkurrenz (Xiaomis Redmi 8/ Redmi Note 7/ Note 8) für gleiche oder etwa mehr Geld bedeutend bessere Kameras verwendet.

Features

  • 6,3″, 2340×1080 Pixel, IPS
  • MediaTek Helio P60, Octa-Core, 2,0GHz
  • 6GB+128G, erweiterbar
  • 12+20+8MP Tripple-Kamera, 13MP Frontkamera
  • LTE (inkl. Band 7/20), Bluetooth 4.2, USB Typ-C
  • 4000mAh Akku, Android 9.0
  • Metallgehäuse, Glasrückseite

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5 Kommentare
  1. Fabian
    Fabian sagte:

    werdet ihr das X20 Pro im Test haben?
    Bin bei dem Preis sehr geneigt mein Maze Alpha als Firmenhandy abzulösen

  2. Lucas
    Lucas sagte:

    Das Cubot x20 pro hat kein 3,5 Kopfhöreranschluss. Das sieht man in den Fotos von Cubot auf ihrer Seite.

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