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Ulefone Power 6 Testbericht – ab 126€

6,3" • 2340x1080 • MediaTek Helio P35 • 4+64GB • LTE (inkl. Band 20) • NFC • USB Typ-C • 6350mAh • Android 9.0

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Das  Ulefone Power 6 mit dem neuen Helio P35 Octa-Core und einem 6350mAh Akku bekommst du bereits ab 126,19€ auf Gearbest.com. Das Smartphone bietet ein großes randloses IPS-Display mit 6,3″ mit einer Auflösung von 2340×1080 Pixel. Neben dem aktuellen Android 9 kann man auch NFC und alle wichtigen LTE Frequenzen für Deutschland nutzen.

Das neue nutzt die bekannte Optik fast aller aktuell erhältlichen Smartphones auf dem Markt. Angefangen bei dem 6,3″ randloses IPS-Display im 19:9 Format mit einer Auflösung von 2340×1080 Pixel sowie der Tropfen-Notch für die 16 Megapixel Frontkamera. Das Smartphone hebt sich eigentlich nicht von der Masse ab, lediglich die Position der Kamera auf der Rückseite ist etwas anders als üblich und erinnert eben auch irgendwie stark an einen anderen Hersteller. 🤔
Die Leistung liefert der neue MediaTek Helio P35 Octa-Core Prozessor mit maximal 2,3 GHz. Hierbei wird eine Antutu-Punktzahl von 86423 erreicht. Durch Android 9 und den neuen SOC gefertigt in 12nm (die Helio P60/P70er Reihe nutzt ebenfalls 12 nm) sollte das Betriebssystem flüssig laufen und mit der gegebenen Leistung auch für den normalen Alltag inklusive leichter Casual Spiele genügen. Weiterhin stehen 4 GB RAM und 64 GB Speicherplatz zur Seite. Letzerer ist zudem auch dank Dual-Sim Hybrid Slot erweiterbar.

Ulefone setzt im Power 6 auf ein altbewährtes Dual-Kamera Setup. Dabei kommt auf der Rückseite ein 16 MP zusammen mit einem 2MP Sensor zur Verwendung. Genauere Sensoren sind jedoch nicht bekannt. Die Frontkamera nutzt ebenfalls einen 16 MP Sensor. Die Blenden der Kameras liegen bei f/1.8 und der zweite 2.0 Megapixel Sensor arbeitet mit einer Blende von f/2.0. Die Qualität der Kamera wird sicherlich im soliden Bereich liegen. Weiteres zeigen nur ausführliche Tests. Ebenso wird sich zeigen müssen ob der zweite Sensor auch nativ unterstützt wird oder ob es sich um einen Fakesensor handeln könnte.

Die sonstige Ausstattung fällt solide aus: Dual-Band WLAN (inkl. AC), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 20, VoLTE), NFC, eine Benachrichtigungs-LED, USB Typ-C, Bluetooth 5.0 und GPS (Glonass, Beidou, Galileo). Der Fingerabdrucksensor sitzt auf der Rückseite. Wer mag kann natürlich auch die Face Unlock Funktion nutzen. Auf einen 3,5mm Kopfhöreranschluss wird scheinbar nun auch verzichtet.

Der Akku besitzt 6350mAh Kapazität und sollte damit für eine recht ordentliche  Laufzeit unter Android 9.0 sorgen, wenngleich auch nicht auf dem Niveau aktueller Prozessoren. Bei 12nm Fertigungsprozess sollten aber spürbare Unterschiede zu den Helio X oder P20/P23 Modellen ersichtlich sein. Auch sollten sich die Ladezeiten des mächtigen Akkus in Grenzen halten, da auch eine Schnelladefunktion mit bis zu 3A bei 5V unterstützt wird. Die Abmessung des Telefon betragen 75,8 x 159,1 x 10,0mm bei einem Gewicht von 207g. Hier sollte man vorzugsweise nicht zu kleine Finger haben um das recht dicke Telefon auch anständig in der Hand halten zu können.

  • Auf Amazon ist das Import Smartphone noch nicht zu finden. (Stand 20.06.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Das Ulefone Power 5 hatte sich ziemlich gut geschlagen, bot ein robustes Gehäuse, einen mehr als 11.000mAh großen Akku und induktives Laden. War aber ein Ausreißer mit der Outdoor Optik im normalen Ulefone Power Repertoire. Das Ulefone Power 6 geht wieder zurück zu den eigentlichen Wurzeln und bietet ein aktuelles Design mit Tropfen-Notch in der Mitte des ziemlich guten und Blickwinkelstabilen 6,3 Zoll IPS Displays. Die Verarbeitung ist gut, die Buttons an der Seite aber etwas zu leichtgängig und beim drücken bündig mit dem Gehäuse.
Die Rückseite besteht aus Kunststoff, ist recht schick und ansehnlich, hat aber bei genaueren Hinsehen oder passenden Reflexionen kleine Beulen/Druckstellen. Diese sieht man aber wirklich nur im richtigen Licht, mit genutzter, beiliegender Schutzhülle schon gar nicht mehr.
Bleiben wir auf der Rückseite: das Dual-Kamera Setup ist tatsächlich wieder mit eiern Fake Kamera bestückt. Erkennbar am furchtbar schlechten “Blur/Bokeh” Modus. Wobei die gesamte Kamera Performance ziemlich mau ist, unabhängig des Fake Sensor.
Und weil wir schon beim meckern sind: die Performance des neuen Helio P35 (der kaum besser oder schneller ist als die alten P23/P25 Kerne) bietet eine teils derart schlechte Performance wie man es eigentlich nicht erwarten würde mit der gegebenen Leistung.
Vermutlich liegt es auch an der schlechten Kühlung des Prozessors, auch der neue Fertigungsprozess in 12nm macht es nicht besser. Unter Antutu, selbst ohne Benchmark steigt die Auslastung der 8 Kerne direkt auf 100% und die Temperatur auf 50-65°. Bin ich außerhalb dieses Programmes und nutze eine andere App zum betrachten der Wärmeentwicklung lande ich meist eher bei 40°, gehe ich zurück in Antutu->Boom, gleiche Entwicklung.
Beim Oukitel K9 ist der gleiche SOC verbaut, hier hält sich die Temperatur in Antutu in der CPU Übersicht bei 45-50°, teils aber auch auf 55°.  Die Auslastung des CPUs liegt aber nicht so hoch. Also kann man hier von einer schlechten Anpassung und einer schlechten Kühlung sprechen.

Kamera

Die Kamera ist selbst für ein 140€ Gerät kaum brauchbar. Mal abgesehen vom zweiten Sensor mit 2 MP der wieder mal nur Fake ist. Hoffnungslos überbelichtete Bilder, wenig Details in der Tiefe, schlechten Fokus (bis auf Macro/Nahaufnahmen), einem rotstich und schlechtem Blitz für Low light Aufnahmen. Ebenso gibt es keine Möglichkeit HDR Einzuschalten oder Zeitlupe oder TimeLaps aufzuzeichnen. Die Frontkamera ist nicht besser, bietet zwar nicht den rotstich ist dagegen aber blass und Farbarm, trifft aber auch kaum die Schärfe auf unterschiedlichen Entfernungen. Hat man hier wenig Licht zur Verfügung geht es absolut nach hinten los: zu dunkel, unscharf verwaschen nichts an Details auszumachen. Sehr schwach! Die Videos in FHD mit EIS der nichts bringt, sind verwackelt, artefaktiert da zu wenig Bitrate, ebenfalls überbelichtet und mit rotstich versehen. Lediglich die Audio Spur ist ok. Qualitativ sieht es nicht mal wie eine Full-HD Aufnahme aus.

Performance

Die grundsätzliche Performance in den Benchmark Programme suggerieren eine recht gute Leistung, wenngleich auch nicht schneller als die alten P23 SOCs. Die Lese- und Schreibraten können sich soweit im Durchschnitt einsiedeln, die Benchmark Ergebnisse reichen normal für ein flüssiges System und auch für die meisten Spiel aus. Zocken kann man fast alles, aber Arc mit der verwendeten Vulcan API versagt eine Darstellung. Für Pubg reicht es aber noch aus. Wie beim alten SOC auch schon aber nur für “ausgeglichen” und “mittlere” Details. Eine Leistungssteigerung zum P23 bekommt man hier nicht zu sehen.

System

Das System hat sich in den letzten Monaten/Jahren nichts geändert, weder wurden die Übersetzungsfehler beseitigt noch bekommt man einen aktuellen Sicherheitsstand (Mai 2019) von Google. Ebenso bleibt es beim Widevine L3 Level für Amazon und Netflix. Dementsprechend keine Full-HD Streams für diese beiden Streaming Anbieter. Wie bereits geschildert hat man eine teils schlechte Performance aus unerfindlichen Gründen. Im Google Browser ploppte nur eine Push Nachricht ein und der Browser war kurzzeitig nicht mehr zu gebrauchen. Hier stimmt vorn und hinten die Anpassung nicht. Ebenso passiert das im prall gefüllten Pull Down Menü.. Hakelige Animationen und ruckeliges herunterziehen. Ist die Leiste leer: kein Problem.

Konnektivität

Die Gesprächsqualität an sich ist gut, nur hab ich meinen Gesprächspartner nur sehr leise verstanden. Im Straßenverkehr kann ich so vermutlich kaum ein vernünftiges Gespräch führen. Andersrum wurde ich sehr gut und auch laut verstanden. Der GPS Empfang ist gut und auch halbwegs schnell gefunden, bietet genügend Satelliten und eine gute Navigation. Der Hardware Kompass macht mir aber sorgen, erst musste ich ihn kalibrieren und bekam ein recht genaues Ergebnis, später war dieses wieder um ein paar Grad verschoben. Verlass ist somit nicht auf den Kompass. Das Dual-WLAN ist rein vom Datendurchsatz und der erreichten Geschwindigkeit sehr gut, verliert aber wichtige Punkte in der Reichweite. Denn die ist deutlich geringer als bei anderen Geräten. So steht man wie gewohnt an einem Platz wo man sonst Empfang hatte und stellt nun fest das man keinen WLAN  Empfang mehr hat.
Der 6350mAh Akku sollte 3-4 Tage genügen, was man wohl auch schaffen kann. Die Display On Time ist dennoch nur bei 10-14 Stunden, je nach Nutzer Szenario. Gerade mit dem neuen 12nm Fertigungsprozess hätte man hier mehr erwatet. Das leisten auch andere 4000mAh Geräte ohne Probleme. 

Fazit

Das Ulefone Power 6 ist eines der Telefone die am aktuellen Markt keine Bewandtnis haben. Weder gibt es Updates (maximal “minor Bugfixes” zu Beginn, da kam aber noch nichts) noch bekommt man eine brauchbare Kamera mit zwei funktionierenden Sensoren. Die mangelhafte Systemperformance, keine wirkliche Anpassung an den SOC inkl. schlechter Kühlung, die immer noch lückenhafte Übersetzung, der nicht korrekte Kompass und die nur durchschnittliche Akkulaufzeit (für die Akku Kapazität) sind einfach zu viele Negativpunkte auf der Liste. Da rettet das tolle Display und der NFC Chipsatz auch nichts mehr.
In dem Falle: lasst die Finger weg und greift zu einem Xiaomi oder Lenovo Smartphones in dieser Preisklasse um 150€. Die haben deutlich mehr Dampf, arbeiten korrekt und besitzen zudem noch vernünftige Kameras und teils auch 4000mAh große, ausdauernde Akkus.

Features

  • 6,3″, 2340x108p
  • MediaTek Helio P-35 Octa-Core 2,3GHz
  • 4GB +64GB RAM, erweiterbar
  • 16+2MP Dual-Kamera, 16MP Frontkamera
  • Dual-Band WLAN (+AC), Dual-SIM, LTE (inkl.Band 20), Bluetooth 5.0, USB Typ-C
  • 6350mAh Akku, Android 9.0
  • Plastikgehäuse, Fingerabdrucksensor

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