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UMIDIGI S3 Pro Testbericht – ab 241€

6,3" • 2340x1080 • MediaTek Helio P70 • 6+128GB • LTE (inkl. Band 20) • USB Typ-C • NFC • 5150mAh • Android 9.0

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Nach den lange verzögerten UMIDIGI S2 Modellen, wurde nun ein adäquater Nachfolger angekündigt der alle aktuellen Trends aufgreift und per Crowdfunding auf Indiegogo.com finanziert wird. Aktuell bekommst du das UMIDIGI S3 Pro für 240,50€ auf Gearbest.com. Das Smartphone bietet ein randloses IPS-Display mit 6,3″ und einer Auflösung von 2340×1080 Pixel. Dabei wird das Handy als eines der ersten Geräte vom neuen MediaTek Helio P70 angetrieben.

Das UMIDIGI S3 Pro besitzt ein 6,3″ randloses IPS-Display im 19:9 Format und einer Auflösung von 2340×1080 Pixel. Glücklicherweise verbaut man eine deutlich schlankere Waterdrop-Notch für die Frontkamera und ist vom letztjährigen Trend der riesigen Aussparungen weg. Die Leistung liefert dabei als eines der ersten Smartphones der neue MediaTek Helio P70 Octa-Core Prozessor mit 4x 2,1 GHz sowie 4x 2,0 GHz wodurch es das Smartphone auf eine Antutu-Punktzahl von 156000 schafft. Im Schnitt bringt der SOC eine um 10-15% gesteigerte Leistung im Vergleich zum bereits guten Helio P60 Vorgänger. Außerdem stehen 6 GB RAM und üppige 128 GB Speicherplatz zur Seite der sich nochmals dank MicroSD Slot erweitern lässt.

UMIDIGI setzt im S3 Pro auf eine Dual-Kamera mit aktueller allgegenwärtiger hoher Auflösung. Dabei kommt auf der Rückseite der Sony IMX586 Sensor mit 48 MP (f/1.7, bekannt aus dem Honor View 20) zusammen mit einem 12MP Sensor zum Tragen. Der 48MP Sensor wird dabei dank Pixel Binning jeweils 4 Pixel zu einem Pixel zusammenfassen wodurch es zu einer optimierten 12MP Auflösung kommt. Dadurch verbessern sich die Details in den Bildern als auch die Lowlight Performance. Die Frontkamera nutzt einen Sony IMX376 Sensor mit 20 MP der in besagter Waterdrop-Notch untergebracht wurde. Inwiefern die Dual-Kamera wirklich funktional ist und UMIDIGI auch aus dem starken Sony Sensor mit der entsprechenden Software gute Bilder liefern kann, bleibt abzuwarten. Die Vorraussetzungen sind auf jeden Fall gegeben und fallen in dieser Preisklasse sehr gut aus.

Lobenswerter Weise fällt das Design des UMIDIGI S3 Pro sehr schlicht aus und setzt auf bekannte und beliebte Elemente. Eine Besonderheit stellt dabei die aus Keramik gefertigte Rückseite dar. Bisher ist uns nur Xiaomi mit der Mi Mix Reihe bekannt die ebenfalls auf Keramik setzen. Der große Vorteil ist, dass Keramik nahezu nicht verkratzen kann. Natürlich kann Keramik auch brechen, weshalb Stürze weiterhin gefährlich für das Smartphone sind. Wie gewohnt befindet sich auch ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

Die sonstige Ausstattung fällt sehr solide aus: Dual-Band WLAN, Dual-SIM, LTE (inkl. Band 20), NFC, USB Typ-C, Bluetooth 4.1 und GPS. Ein 3,5mm Kopfhöreranschluss ist ebenso vorhanden. Der Akku nutzt eine sehr üppige 5150mAh Kapazität und sollte damit für eine sehr gute Laufzeit unter dem aktuellen Android 9.0 sorgen. Dank 18W Fast Charging dürfte auch die Ladezeit des Akkus recht gut ausfallen. Die Abmessung des Smartphone umfassen 74.7 x 157.0 x 8.5mm mit einem Gewicht von 217g was aufgrund des großen Akkus mehr als in Ordnung geht.

  • Auf Amazon wurde das Handy bisher nicht bewertet. (Stand 14.02.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Optisch richtet sich das neue Umidigi S3 Pro an die vorhergehenden Smartphones dieses Jahres. Dementsprechend bekommen wir eine saubere, aufgeräumte Front mit Tropfen Notch in der oberen Mitte hinter der sich die 20 Megapixel Kamera verbirgt.  Dem angesiedelten Preissegment entsprechend ist auch ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite und nicht im Display integriert worden. Die Verarbeitung ist gut und in diesem Preissegment wohl mit einer Keramik Rückseite ziemlich einmalig. Allerdings trägt das inklusive des großen Akkus auch zu einem erhöhten Gewicht von ca. 219g. Die Akkulaufzeit geht soweit auch ziemlich klar. Je nach Nutzerverhalten, Empfangsqualität und Display Helligkeit kann man hier so zwischen 9-12 Stunden On Screen Zeit erreichen. Hardcore Zocker schaffen das dann natürlich nicht.
Das Display selbst kann per MiraVision manuell angepasst werden, kämpft aber auch mit leichten Schattenwürfen an den oberen und unteren Rändern wenn man helle Menüs nutzt. Die Gesamthelligkeit ist gut und bei normaler Sonneneinstrahlung ist es auch im Außenbereich noch gut nutzbar. Etwas mehr Helligkeit würde ich mir dennoch wünschen, da das Display so auch im Innenbereich fast immer auf 100% eingestellt ist. Eine Nachrichten LED Anzeige gibt es leider nicht.

Kamera

Anders als gedacht am mit dem letzten Update nach dem magischen 22.05.2019 noch nicht das erwartete Kamera Update. Da sich unser Update während des Aufladens selbstständig installierte kennen wir den vorher/nachher Vergleich auch nicht. Mit dem anstehenden Update soll eine neue Kamera Software genutzt werden, diese wurde extra eingekauft. 
Mit dem aktuellen Stand der Software bekommt man aber meistens eine recht ordentliches Ergebnis abgespeichert. Lediglich der Blur/Bokeh Modus ist noch etwas wählerisch beim erkennen des Hintergrundes. Der Bildausschnitt ist aber drastisch kleiner als im normalen Modus. Die Bilder sind allerdings oft zu Hell und überbelichtet, in den Tiefen des Bildes fehlt es auch des öfteren an Details. Der integrierte AI Modus macht kaum einen Unterschied , schaltet aber automatisch HDR dazu. Ansonsten werden die Farben nur etwas gepusht. Letzteres ist da nicht wirklich nötig, denn die ein oder andere Aufnahme wirkt teils stark übersättigt und irgendwie künstlich. Der Fokus arbeitet normal recht gut, bei Nutzung der Rückkamera als Selfie geht das aber oft daneben. Ebenso versagt der Autofokus in den Video Aufnahmen, hier hilft nur die Open Cam App.(oder auf das Update warten) Die bekommt das zwar hin, es bleibt aber sehr träge und langsam. Die Videoqualität ist soweit ok, hier fehlt es aber an Schärfe und Auflösung. Der Ton wiederum hat mir recht gut gefallen. Die Frontkamera dagegen will nie so richtig Scharf werden und die Videos darüber sehen stark hochgerechnet und überschärft aus.
Die Low Light Bilder waren dann doch aber besser als erwartet. Grundrauschen gibt es zwar, aber das nur recht dezent. Da kann aber die Frontkamera erwartungsgemäß nicht mithalten. Die Blitzausleuchtung ist allerdings nicht so gut und dauert zu lange bis es final auslöst und das Bild abspeichert. Grundsätzlich keine allzu schlechte Kamera, im aktuellen Preissegment von ~250€ aber von der Konkurrenz deutlich angehängt.

Performance

Wie schon beim Helio P60 ist die Performance des leicht aufgebohrten Helio P70 gut. Nun erreicht der SOC ungefähr die Leistung des Snapdragon 660. Die Lese- und Schreibraten sind wie gewohnt in Ordnung für diese Preiskategorie, die Performance in den Benchmarks nur minimal besser als eben beim P60. Spürbare Unterschiede sucht man vergeblich, das würde man vermutlich nicht mal in einer direkten Gegenüberstellung beider SOCs auf entsprechenden Geräten sehen, auch wenn die GPU etwas mehr Takt spendiert bekommen hat.

System

Das System läuft geschmeidig daher und bietet nun sogar eine Gestensteuerung die in den zurückhaltenden Einstellungen aktiviert werden kann. Ansonsten offenbart das System keine Überraschungen, auch nicht im Widevine  Digital Right Managements Test: Level L3 erwartet uns, wie üblich also. Bloat- oder Maleware gibt es nicht, aber die ein oder andere zusätzliche App (abgesehen von den Google Apps) die den Alltag erleichtern könnte.

Konnektivität

Der Empfang war bei uns minimal schlechter als bei anderen Geräten, dennoch konnten wir Test Telefongespräche durchführen und wurden auf beiden Seiten gut verstanden. Der GPS Empfang ist ebenso gut wie die Dual-Band WLAN Anbindung. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Fazit

Aus technischer Sicht kann man am Umidigi S3 Pro nichts bemängeln. Aktuell ist die Kamera soweit solide, soll sich aber mit dennoch fehlenden Systemupdate verbessern. Ansonsten macht das Smartphone das was es soll und zwar auch anstandslos. Der Aufpreis zum Helio P70 ist allerdings in unseren Augen nicht gerechtfertigt, da hilft auch nichts da das System mit NFC umgehen kann. In der aktuellen Preisklasse bekommt man einfach schon mehr Kamera.. Ob da noch fehlende Kamera Update drastische Änderungen erbringt wird sich dann später zeigen. Wer das Gerät dennoch interessant findet wartet einfach bis de Preis auf ca. 200€ gefallen ist. 🙂 Alternativ greift man einfach zum (Xiaomi) Redmi Note 7.

 

Features

  • 6,3″, 2340×1080 Pixel
  • MediaTek Helio P70, Octa-Core, 4x 2,1GHz, 4x 2,0GHz
  • 6GB RAM, 128GB Speicherplatz (erweiterbar)
  • 48+12MP Dual-Kamera, 20MP Frontkamera
  • Dual-Band WLAN, Dual-SIM, LTE (inkl. Band 20), Bluetooth 4.1, USB Typ-C
  • 5150mAh Akku, Android 9.0
  • Metallgehäuse, Fingerabdrucksensor

Video

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