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ALLDOCUBE Kbook Testbericht – ab 359€

13,3" • 3000x2000 Pixel • Intel Core m3-6y30 • 8GB+512GB SSD • M.2 • wechselbar • Win 10

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Im Notebook Bereich aus China tut sich aktuell auch wenig, da kommt das ALLDOCUBE Kbook dann doch schon mal als willkommene Abwechslung wie gerufen. Momentan kannst du das 13,3 Zoll Gerät mit IPS Display und einer Auflösung von 3000×2000 Pixel bereits ab 358,56€ auf Gearbest.com bestellen. Angetrieben wird es vom nicht mehr ganz taufrischen, aber dennoch flotten Intel Core m3-6y30 Dual-Core mit 8 GB RAM und einer großen 512GB SSD Festplatte.

Die typischen Intel Celeron Notebooks und auch Tablets sind sicherlich ganz nett, sofern man nicht mehr als Office Anwendungen oder tägliche Aufgaben bewältigen will. Sucht man aber etwas mehr Performance in all seinen täglichen Aufgaben ist der nächste Schritt dann eher die Intel Core m3 Lösung. Das Mehr an Performance ist direkt im Windows Alltag spürbar und man ist flotter und bequemer unterwegs. Wunder darf man hier aber natürlich auch nicht erwarten, gerade beim Rendern von Videos oder beim Zocken von Spielen ist auch hier recht schnell Schluss. Die Leistung ist dennoch deutlich besser als bei den aktuellen, mobilen Celeron SOCs.
Das Notebook misst 31,23 x 23,80 x 1,55 cm und beherbergt ein 13,3 Zoll großes Display mit einer fetten 3000×2000 Pixel Auflösung die auf einem blickwinkelstabilen IPS Display dargestellt wird. Das Gewicht beläuft sich auf 1,5kg. Zudem ist das Display um 180° klappbar. Für Konferenzen oder Veranschaulichung von Tabellen auf dem Tisch sicher ganz praktisch, ansonsten wohl eine eher zu vernachlässigende Funktion im Alltag. Das Displayformat liegt übrigens bei 3:2, perfekt für eine gute Darstellung von Webseiten.

Der Intel Core m3-6y30 Dual-Core (4 Threads) taktet mit 2,2GHz. Der Core m3-7y30 Nachfolger mit bis zu 2,6GHz und das neueste Modell der 8. Reihe sogar mit bis zu 3,4GHz. Bei der GPU gibt es natürlich auch ein paar Unterschiede durch eine höhere Taktung und entsprechend auch Mehrleistung. Warum man sich für das 3 Jahre alte Modell entschieden hat kann entsprechend nur eine Kostenfrage gewesen sein. Entsprechend ist man mit dem Core m3-6y30 etwa 5-15% langsamer unterwegs als mit der aktuelleren Version.
Was alle Varianten gemein haben: nach wie vor wird kein schneller DDR4 Arbeitsspeicher unterstützt. Entsprechend kommen zwar 8GB aber eben nur als DDR3 Speicher zum Einsatz. Die 512GB SSD Festplatte hingegen ist sehr gut dimensioniert und kann dank M.2 Wartungsschacht auf der Unterseite des Notebooks auch ausgetauscht werden. Hierbei handelt es sich vermutlich um das 2280er Format. Übrigens ist das Notebook lüfterlos, sprich passiv gekühlt und im Betrieb nicht hörbar.

Wie gewohnt kann man auch auf Bluetooth 4.0 oder Dual-Band WLAN zurückgreifen, die Anschlüsse jedoch sind überschaubar: USB Typ-C Port (inkl. Videoausgabe), 3,5mm Klinke und je ein USB 3.0 Steckplatz auf der linken und rechten Seite des Gehäuses sowie einem Stromeingang zum Beladen des nicht näher genannten Akkus der für ca. 6 Stunden Laufzeit sorgen soll. Für den Notfall gibt es auch eine 1.0 Megapixel Webcam, die Qualität wird man schon erahnen können, ebenso wie das Mikrofon klingen wird. Eine Notlösung eben. Leider müssen wir auch hier wieder mit dem QWERTY US-Tastaturlayout vorlieb nehmen.

  • Auf Amazon ist das Notebook nicht gelistet. (Stand 29.07.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Die Verarbeitung des Kbooks ist gut, der Aluminium Rahmen ist sauber gefertigt, das Gewicht liegt bei 1,6kg. Das Display und die verbauten Scharniere sind recht straff, aber halten in allen Positionen das Display an Ort und Stelle. Das Neigen um 180° ist recht praktisch, wenngleich das wohl im einfachen Alltag eher selten genutzt werden dürfte. Hier wären 360° wohl optimaler, da das 13,5 Zoll IPS Display aber keinen Touchscreen besitzt ist es eh nicht relevant. Das Display selbst ist wirklich klasse aufgelöst, Knackscharf und mit einem guten wiederum aber auch normalen Blickwinkel für ein IPS Panel, bestückt. Leider hat man versäumt das ganze Display zu mattieren, so spiegelt es recht stark. Im normalen Alltag vermutlich weniger störend aber im Außenbereich macht es das trotz guter Helligkeit eher unbrauchbar. Die Auflösung hat natürlich seine Vorteile, ob das bei 13,5 Zoll groß ins Gewicht fällt muss jeder für sich selbst entscheiden. gelegentlich kommt es unter Windows 10 durch die Skalierung auch mal zu Darstellungsfehlern in einigen Programmen.

Windows selbst läuft gut und macht keine Mucken, allerdings ist die Performance nicht immer das Gelbe vom Ei. Der verbaute SOC ist im Jahre 2015 veröffentlicht worden und reicht auch nur in die Leistungsbereiche des aktuellen Intel Celeron N4100 heran. Grundsätzlich hat man hier ein gut laufendes System, mehrere Tabs könne gleichzeitig geöffnet und genutzt werden. Spätestens wenn man aber Youtube im Edge Bowser nutzen möchte muss man sich auf Wartezeiten einstellen. Die Ladezeiten sind zwar noch ok (ertragbar), aber das umschalten auf den Vollbildmodus dauert recht lange. Ebenso wird hier keine 4K Wiedergabe unterstützt unter Edge , im Chrome Browser hingegen schon. Allerdings hat man hier viele dropped Frames und die kurzen Ruckler zu Beginn und beim überspringen nerven schnell. Hier sollte man lieber zu einer 4K Wiedergabe per heruntergeladener Clips zurückgreifen. Die laufen soweit meist flüssig, dies ist aber stark abgängig vom verwendeten Codec. Stark komprimierte 4k Filmchen laufen dann auch nicht ruckelfrei. 

Die WLAN Anbindung ist gut und hier bekommt man auch gute Durchsatzraten. Was man währen eines Downloads aber tunlichst vermeiden sollte: Bluetooth verwenden. Hier bricht die Durchsatzrate stark ein, die Reichweite wird ebenso verringert. In diesem Falle würde ich lieber zu einer verkabelten Audio Ausgabe greifen. Die 1 Megapixel Webcam mach soweit einen guten Job, ist natürlich alles andere als scharf oder detailliert oder mit guten Farben gesegnet. Das Mikrofon ist auch brauchbar aber keine optimal Lösung. Die Lautsprecher sidn wei gewohnt soweit ok, nerven aber durch fehlende Bässe schnell. 

Für die meisten alltäglichen Anwendungen ist das System dennoch gut geeignet, seien es Office Anwendungen oder einfache Bildbearbeitung. Auch ältere Spiele kann man nutzen, wie S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Tschernobyl in 1280x720p mit mittleren Details und dynamischer Beleuchtung der Objekte bei ca. 25-35 fps. Oder Minecraft (ohne Antialiasing oder Grafik Mods) . Für neuere Brocken wie Cities: Skyline reicht es dann aber nicht mehr aus, hier werden gerade mal so 9fps errechnet.

positiv muss man die passive, lüfterlose Kühlung ansprechen: im Stresstest hielt das Notebook die 1,98GHz konstant aufrecht bei einer durchschnittliche Temperatur von 70-75°. Ein drosseln der CPU  war nicht zu sehen. Die 2,2 GHz können aber nur mit einem Kern erreicht werden, benötigt das System mehr Leistung, schwenkt es auf beide Kerne um und läuft hier mit maximal 1,98 GHz.

man merkt den alten SOC an vielen Ecken und kanten an das er eben alt ist. Die Benchmark Ergebnisse sind soweit ja gut, aber unter Windows nicht so aussagekräftig siehe Youtube. Immerhin können die Lese- und Schreibraten (540/480mb/s) der großen 512GB SSD überzeugen. Einen Wartungsschacht auf der Unterseite gibt es leider nicht, hier muss man den gesamten Deckel abschrauben um an den M.2 Slot zu kommen um die SSD Festplatte auszutauschen. Wiederum sehe ich das jetzt weniger als Problem an denn die 512GB sollten ja eine Weile reichen.

Die Anschlussmöglichkeiten sind recht begrenzt, neben dem Stromeingang, der beiden USB 3.0 Ports und einem Typ-C Port (auch zum beladen des Akkus nutzbar) ist nur noch die 3,5mm Klinkebuchse vorhanden. Einen vollwertigen HDMI Ausgang gibt es leider nicht, immerhin kann man dazu der Typ-C mit einem entsprechenden Monitor der auch über einen Typ-C Eingang verfügt, genutzt werden. Auch die Möglichkeit eine Micro-SD Karte zu nutzen ist nicht gegeben.

Das beladen des Akkus nimmt gut und gerne mehr als 3 Stunden in Anspruch. Je nach Nutzerverhalten bekommt man  so ca. 3-5 Stunden an Laufzeit. Wirklich viel ist es nicht, dabei muss man natürlich die Display Größe, Auflösung und Helligkeit mit einberechnen.

Fazit

Nach wie vor weiß ich nicht was Alldocube sich mit der Nutzung des veraltetet Core m3-6y30 SOC gedacht hat. An vielen Ecken und Kanten merkt man das dem System an. Für rudimentäre Dinge sicherlich immer noch gut oder brauchbar und nutzbar. Aber im Falle YouTube oder WLAN+Bluetooth einfach nur nervend. Gerde das Display ist wirklich top, aber mit dem Amerikanischen Tastenlayout und der nur durchschnittlich Tastatur wie auch dem Trackpad ist es im gesamten nichts besonderes und in meinen Augen mit aktuell 400€ zu teuer. 

Wie schon beim CHUWI AeroBook kann man die Entscheidung nicht nachvollziehen einen alten SOC zu verbauen wenn es bereits zwei Nachfolger gibt die schneller unterwegs sind. 

Features

  • 13,3″ 3000×2000, IPS
  • Intel Core m3-6y30 Dual-Core 2,2 GHz
  • 8+512GB SSD, M.2, wechselbar
  • Dual-Band WLAN, Bluetooth 4.0, 2x USB 3.0, 3,5mm Klinke, 1MP Webcam, DC-In
  • Akku~6h Laufzeit
  • Windows 10

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