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Alfawise X6A ab 231€

Mit dem Alfawise X6A (baugleich zum Tronxy X6A) wird für das geforderte Geld eine Menge geboten: ein schneller Aufbau, eine ausreichend große Druckfläche mit 220x220x220mm, ein Autolevel Sensor, ein Filament Sensor und ein Touchscreen für die einfache Bedienung. Das Gesamtpaket ist schon für 230,85€ auf Gearbest.com zu bekommen.

Mit wenigen Handgriffen ist der Alfawise X6A schon einsatzbereit. Man muss lediglich 4 Schrauben pro Seite an den Z-Achsen verschrauben und hat damit schon die “aufwändigste” Arbeit beendet. Nun noch die Kabel in die passenden Sockel stecken (da kann man auch nicht viel falsch machen da gekennzeichnet bzw. recht kurz gehalten) und den Filament Runout Sensor anschrauben. Danach kann man sich an das Einschalten und das anschließende Leveln des Heatbeds wagen. Mit dem korrekt ausgerichteten Auto-Level Sensor sollte das kein Problem darstellen.

 

Das Ausrichten des Heizbettes muss dennoch auch mit dem auf der Unterseite befindlichen kleinen (etwas zu kleinen) Stellrädern vorgenommen werden. Das Anpassen des 0 Punktes der Z Achse ist ebenso in den Menüs auswählbar. Die Druckfläche beträgt 220x220x220mm und sollte für die meisten Projekte ausreichend sein.
Die Bedienung erfolgt komfortabel über einen 3,5″ TFT Tochscreen auf der Vorderseite. Die Menüs können jedoch nur in Chinesisch oder Englisch genutzt werden. Durch die Symbolik wird aber dennoch schnell klar was welche Funktion auslöst.
Wie üblich wird hier auch 1,75mm dickes Filament genutzt. Wer mag kann in ABS, PLA, Holz, PVC, Nylon, flexibles Filament, Nylon und weiteren drucken. Das Heizbett kann bis maximal 100°C aufgeheizt werden, was in den meisten Fällen vollkommen ausreicht. Das oft verwendete PLA z.B. haftet zwischen 50°C und 60°C ziemlich gut. Auf dem Heizbett ist eine selbstklebende Matte mit sehr guter Haftbarkeit aufklebbar. Diese ist flexibel und lässt sich auch wieder nach dem Druck abnehmen. Eine Glasplatte oder ähnliches liegt nicht bei.

Das Hotend erreicht eine Temperatur zwischen 175° und 275°. Das ist je nach verwendeten Material im Slicer Programm (Repetier-Host liegt auf dem USB Stick mit 8 GB Speicherkarte bei, Formate STL/G-Code werden unterstützt) einstellbar bzw. auch nachträglich über das Display.
Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 120mm/s. Der 0,4mm MK8 Extruder kann sofern man noch feinere Ergebnisse erzielen will auch ausgewechselt werden. Die normalen Sichthöhen des Druckes liegen zwischen 0,06mm und 0,4mm. Die verwendeten Stepper haben eine Genauigkeit von 0,012mm in der X/Y Achse, die Z-Achse arbeitet mit 0,04mm und wird auf beiden Seiten mechanisch angetrieben. Der Stromverbrauch ist leider nicht angegeben, wird aber sicherlich auch bei ca. 300W liegen. Sollte die Energieversorgung unverhofft unterbrochen werden kann man den Druck aber später fortsetzen. Stoppt man eine Druckauftrag wird ebenfalls nachgefragt ob man die letzte Position speichern möchte.

  • Auf Amazon wird der 3D-Drucker bisher nicht bewertet. (Stand 12.09.2018)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Noch bin ich in der Testphase, schildere euch aber schon gerne meine bisherigen Erfahrungen.

Aufbau 
Der Zusammenbau ist wirklich ein Kinderspiel, das schafft man sogar fast ohne Anleitung. Benötigt man dennoch einen Blick darauf muss man allerdings auf den beiliegenden Micro-USB Adapter in Kombination mit der ebenfalls beiliegenden 8 GB großen Micro-SD Karte am PC nachgehen. Dort befinden sich auch 2 Modelle für erste Testdrucke des Druckers sowie Software in Form von Repetier-Host und verschiedenen Anleitungen (in Englisch) wie das Gerät eingestellt oder via Netzwerk nutzbar ist und eben auch die Anleitung des Zusammenbaus.
Vier Schrauben links und vier Schrauben rechts, schon steht die Z-Achse fest auf der Basis des Druckers. Nur noch fix den Filament Sensor anschrauben und das wars schon was wir zusammensetzen müssen. Nun gilt es die links und rechts bereit liegenden Kabel mit der Basis zuverbinden (auch das geht fast ohne Fehler da die Kabel recht kurz gehalten sind) und anzustecken. Achtet beim Hotend darauf das ihr am oberen Kabelstrang nicht zu sehr zieht. Es könnte sich ein Kabel vom Stop Sensor lösen und zu Fehlfunktionen führen. Zudem ist es etwas fummelig das Kabel wieder an den richtigen Ort zu befestigen. Zu guter letzt will dann doch noch der Filamenthalter mit 2 Schrauben befestigt werden. Grundsätzlich gab es beim Zusammenbau keine Probleme. Lediglich 2 Schrauben waren etwas widerspenstig festzudrehen, denn die Bohrungen waren da wohl nicht ganz sauber. 

Inbetriebnahme/ Heizbett Leveln/ausreichten
Die erste Inbetriebnahme erfolgt über den Schalter auf der Rückseite. Der Drucker piept lustig vor sich hin und präsentiert sogleich das Menü. Unter der Option “Firmware” liest man: Tronxy. Der Alfawise X6A ist baugleich zum Tronxy X6A. Das Menü ist nur in Englisch oder Chinesisch verfügbar, aber gut beschildert was welche Funktion darstellen soll. Gleich mal den Autolevel Menüpunkt angesteuert und festgestellt das A: der Sensor zu hoch sitzt und das Heizbett ins Nirwana drücken will, weil der Sensor auf Metall reagiert und das Bett nicht erkennt,  oder B: der Sensor viel zu früh stoppt und die Düse zu hoch eingestellt wird. Der Sensor selbst wird über 2 Schrauben und Langlöcher in der Höhe eingestellt. Allerdings besteht der Körper nur aus Kunststoff, allzu oft sollte man da nicht herumschrauben. Hat man aber mal irgendwie die richtige Position gefunden misst der Sensor erfolgreich den richtigen Abstand. Mein momentanes Problem besteht unter anderem darin das der Sensor am unteren linken Rand vernünftig misst, beim rechten Messen aber das Heizbett wieder unendlich nach unten drückt. Dort reagiert der Sensor öfters nicht. 
Nicht ganz unwichtig ist das Ausrichten der Druckplatte. Hierbei ist das Spannen der Y-Achse am leichtesten: auf der Rückseite des Gerätes befindet sich dazu eine Flügelschraube. Achtet dort aber darauf ob das Band nicht noch mit einem Kabelstrapps befestigt ist.
Wer eine kleine Wasserwaage besitzt ist hier im Vorteil.
Mittlerweile hab ich anscheinen doch die richtige Höhe für den Auto-Level Sensor gefunden. Die erste Schicht wird bei mir mit 0,3mm gedruckt, da muss es auch nicht ganz 100% passen. Da da Heizbett auch nicht ganz in Waage ist fällt es nur bedingt auf. Einige Stellen sind minimal zu hoch andere bereiche schon fast zu nah an der Düse. Mit einer kleinen Korrektur an den Stellrädern bekommt man da aber locker hin.  Nach dem Auto-Level hab ich teilweise nochmals die Z-Achse auf den Nullpunkt mittels dazwischen gelegten Papier ausgerichtet. Beim letzten Druckversuch hatte ich darauf verzichtet und es klappte wunderbar. Ich werde wohl nie wieder den Sensor anfassen. 😀 Übrigens gerade ist er nun nicht angeschraubt, zumindest misst er aktuell damit sehr zuverlässig.

  

Via Menü und manuellem Einstellen (Menüpunkt “Level/Hand”) konnte ich den Druckkopf nicht an die wählbaren 5 Punkten bewegen um die Höhe der Druckplatte einzustellen. Eventuell liegt hier noch ein Softwarefehler vor.
Mit der Funktion “Z-Offset” kann man den Abstand des Druckkopfes zum Heizbett manuell ausrichten, allerdings nur mittig der Druckplattform. Vermutlich sollte das manuelle Ausrichten mit den 5 Punkten so ähnlich funktionieren.
Damit die Druckbettauflage auch eine Weile hält sollte man vor jedem neuen Druck “Z-Offset” Einstellung nutzen (nur sofern der Autolevel Kopf immer noch nicht richtig misst). Tut man dies nicht, kann und wird die Düse schon mal in der Auflage anfangen zu drucken. Dadurch nutzt man sie schnell ab und wir bekommen eine unsaubere Oberfläche bzw. reißen Löcher hinein.
Mittlerweile lasse sich den Druckkopf vor jedem Druck automatisch messen, gelegentlich kommt es vor das er die Position vergisst und wieder zu nahe auf dem Druckbett druckt.
In den Menüs befindet sich auch eine “Manual” Option in denen ich sämtliche Achsen testen kann. Dort könnte ich, wenn ich z.B. vorher denn 0 Punkt der Z Achse ermittelt habe, das Druckbett auch ausrichten. Theoretisch zumindest, denn beim Abarbeiten der Ecken der Druckfläche und dem damit verbundenen Bewegen der Y- und X-Achse schraubt sich unbemerkt und minimal die Z-Achse mit hoch. Hat man alle 4 Ecken “gelevelt” wird man an der ersten angefangenen Position feststellen das man nun deutlich höher als vorher war und das Heizbett alles andere als gerade ausgerichtet wurde.

Mein kleines, persönliches Problem besteht darin das die Z-Achse keinen absoluten Nullpunkt oder Stoppschalter besitzt. Beim Creality CR10 setzt die Z-Achse auf dem Schalter auf und von dort an kann ich das Druckbett über die Räder auf der Unterseite auf die richtige Höhe zur Düse mit entsprechenden Abstand (z.B. ein Stück Thermopapier) bringen. Das funktioniert beim Alfawise X6A nicht. Ist der Metall-Sensor/Autolevel-Sensor falsch kalibriert drückt das Hotend unendlich lange auf das Heizbett inkl. unschöner metallischer Knackgeräusche. Mit dem Setzen des Z Offset konnte ich zumindest bislang für kleinere Drucke die richtige Höhe einstellen. Der manuelle Modus im Level Menü macht nicht das was er soll und mit dem richtig eingestellten Autolevel Sensor hab ich noch nicht die richtige Höhe gefunden klappt es wunderbar. Was den Sensor angeht starte ich den nächsten Versuch mit dem herkömmlichen Malerkrepp. Eventuell komme ich dem Fehler ja auf die Schliche. Ich bleibe aber an der Sache dran. Alternativ kann man ja während des beginnenden Drucke (Rim oder Raft) das Druckbett noch manuell an den 4 Stellschrauben anpassen. Nicht schön aber durchaus manchmal notwendig. Dies musst eich in den letzten größeren Druckprojekten aber nicht mehr tun.
Der Sensor ist nun korrekt eingestellt, wenn auch minimal schräg zum Druckbett, misst aber zuverlässig. Die halb zerstörte aufklebbare Oberfläche hab ich nun entfernt und bin auf das blaue Malerkrepp umgestiegen. Der Halt ist ebenfalls sehr gut. 

Druckergebnisse 

Wer die Anleitung zum Einstellen der Software genutzt hat, kann sogleich auch den ersten Druckversuch starten. Eventuell habt ihr ja mehr Glück oder Erfahrung um schneller an ein gutes Ergebnisse zu kommen. 😉
Dennoch konnten mich die ersten Druckergebnisse mit halbwegs korrekter Höhe der Düse absolut überzeugen. Recht leise im Betrieb (deutlich leiser als der CR10!) und fast ohne größere Fehler kamen die ersten Modelle fertig heraus. Die Druckgeschwindigkeit ist teils sehr hoch auch wenn ich via Software nur 40mm/s eingestellt hatte. Die Repetier-Host Software ist recht einfach gehalten und bietet bei weitem nicht die Möglichkeiten der Einstellung wie bei Cura. Das Ergebnis hat mich bei meinen ersten Testmodellen schon sehr überzeugen können: aalglatt und wirklich sauber übereinander, egal ob Rundungen oder gerade Flächen, auch kleinere Testareale hat der Drucker locker bestanden, ebenso Überhänge ohne Support. Da war ich schon sehr begeistert. 

Das mittige Bild zeigt hier gut wie sich Z-Wobbling auf geraden Druckflächen auswirkt.

Ach und vergesst das bisschen Filament welches beiliegt. Dieses scheint sehr minderwertig zu sein, denn der Extruder war nur kurzzeitig in der Lage das Filament sauber zum Hotend zu führen. Irgendwann waren nur hörbare Klick und Rattergeräusche zu hören und der Drucker druckte in der Luft. Mit meinem oft verwendeten Greentech Fillament gab es diese Probleme nicht.
Was eventuell auch noch verbessert werden sollte ist die Kühlung des Druckers. Die Abluft des entsprechenden Lüfters am Hotend geht direkt 90° auf das Heizbett und kühlt das Filament nur wenn der Druckkopf direkt darüber fährt. Somit werden bestimmte Teile des Drucks nicht abgekühlt. Momentan hat es bei mir noch keine Probleme verursacht. Bei Gelegenheit und Verfügbarkeit entsprechender verbesserten Dateien der Fang Mods werde ich das ebenfalls austesten.

nun hab ich wirklich einige Hunderte Stunden gedruckt und bisher nach wie vor sehr zufrieden mit dem Druckergebnis. Kleinere Probleme gab es aber trotzdem, aber nichts unlösbares. Wichtig ist das die Schrauben auf der Z-Achse (direkt an den beiden Gewindestangen) fest sind. Ansonsten gibt es unschönes Z-Wobbling auf geraden Flächen bei größeren Drucken. Der Filament Sensor scheint sich im inneren abzunutzen, denn mit eingeführten Filament wird es nicht mehr anerkannt. Ein schmaler Schraubendreher übernimmt nun den Kontakt, kann aber natürlich nicht mehr messen wenn das Filament tatsächlich alle  geht.
Das Gummiband der Y Achse produziert nach langen Drucken immer mehr Abrieb, hier wird wohl irgendwann die Spannung nicht mehr reichen und das Band reißen.

Fazit 
Mittlerweile hab ich das Auto Leveln im Griff. Die Druckqualität ist überzeugend und der Aufbau war leicht. Nun muss er sich nur noch in der Langlebigkeit beweisen. Bis jetzt gefallen mir die Ergebnisse und die Qualität immer noch sehr gut. 
Was mich im gesamten aber am Drucker stört ist die große Horizontale Platte mit dem Schriftzug Alfawise. Werbung in allen Ehren aber so hat man kaum die Möglichkeit vernünftig an die Düse zu kommen oder den beginnenden Druck gut beobachten zu können. Alle Handlungen spielen sich dann eher hinter dem Drucker ab.

Features

  • Fast fertiger Bausatz
  • 220x220x220 Druckfläche
  • 1,75mm, 4mm Düse MK8
  • Autolevel Sensor, Filament Sensor
  • Beheiztes Druckbett
  • 3,5″ Touchscreen

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