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Geeetech A20M Testbericht – ab 313€

3D Drucker • zweifarbig • 2x Extruder • ein Hotend • 255x255x255mm Druckfläche • Filamentsensor • Auteolevel Sensor nachrüstbar

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Mit dem Geeetech A20M Bausatz kannst du zukünftig, ganz einfach mit zwei Extrudern und einem Hotend, auch zweifarbige Modelle drucken. Aktuell bekommst du den 3D Drucker für 313,22€ auf Banggood.com. Mit einer Druckfläche von 255x255x255 mm steht einem ordentlich Platz auf dem Druckbett zur Verfügung. Angetrieben von einem GT2560 Board könnte man auch einen Auto Level Sensor nachrüsten (oder direkt dazu bestellen). Die Marlin Firmware muss dazu aber per Update angepasst werden. Letztere findet man direkt beim Hersteller auf der Webseite.

In der Tat ist das der erste 3D Drucker den ich nun teste der mit 2 Filamenten umgehen kann. Für mich persönlich gibt es aber momentan kein 3D Modell das davon profitieren würde, da ich meine Druckergebnisse allesamt immer manuell nachbearbeite und mit Farbe meiner Wahl zum Leben erwecke.


(zwar auf einem anderen Drucker entstanden aber als kleines Beispiel sicher nicht verkehrt)

Aber über diesen Schatten werde ich springen und hoffentlich auf brauchbare Ergebnisse bekommen. 😀 Allerdings ist es mit den entsprechenden Einstellungen und Modellen kein größeres Problem. Mit einer Suche auf thingiverse.com wird man schnell fündig (mix color, multi color etc.). Entsprechende Modelle sind bereits in Einzelteile gesplittet, denen man nun nur den jeweiligen Extruder zuweisen muss (für die jeweilige Farbe) und danach automatisch zusammenfügen lässt. Klappte mit Cura 3.6 wunderbar und wird wohl auch in Repetier-Host ähnlich funktionieren. 


(Bilder erklären dann doch mehr als Worte 😀 )

Fangen wir aber mal beim Anfang an. Der Drucker kommt natürlich nicht im fertig zusammengebauten Zustand zu euch, sondern zerlegt. Der Aufbau selbst wird aber nur 30-60 Minuten in Anspruch nehmen, eben je nach dem wie fit ihr in der Materie schon seid. Wie eingangs schon zu lesen ist, kann man auch direkt Firmware Updates für den Geeetech A20M auf der Geetech Webseite finden und leicht installieren. Gerade wenn man den Auto Level Sensor als wichtig erachtet, denn dieser liegt nicht bei sondern muss separat im Bestellvorgang dazubestellt werden (+19,99$). Ebenso kann man auch ein WLAN Modul (+19,99$) hinzufügen um drahtlos via Smartphone die Drucke zu starten oder direkt am Drucker aus 50,000+ 3D Modellen zu wählen. In dem Zuge gehe ich davon aus das es eventuell auch nach und nach ein kleines Update geben könnte um etwaige Fehler in der aktuellen Firmware zu beheben.

In diesem Testbereich beschränken wir uns aber auf die Stock Version ohne Levelsensor und WLAN Modul.

Kurz dazu noch die Kernfakten des Geeetech a20M 3D Druckers

Druckfläche255x255x255mmDisplayLCD 12864
DruckgenauigkeitX/Y: 0.011mm
Z: 0.0025mm
control boardGT2560
Stepper Motor1,8° 1/16 mico SteppingExtruder Anzahl 2x
Düsendurchmesser0,4mmUnterstütztes FilamentABS/PLA/wood-polymer/PVA/HIPS/PETG, etc.
Filamentdurchmesser1,75mmFirmwareMalin 1.1.8
Druckgeschwindigkeit120 mm/s (max)Filamentsensorja 2x
Temperatur Hotbed100°Fortsetzen des Druckes nach Stromausfallja
Temperatur Extruder250°Autolevelingja, nachrüstbar+Software Update
Anzahl mechanischer Z-Achsen1xWLAN Modulja, nachrüstbar+Software Update
    

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Der Aufbau

Der Aufbau gestaltet sich recht leicht und ist auch alleine machbar. Das Gewicht der Verpackung mit Inhalt lässt sich gut alleine tragen da hier gerade mal 11kg im Gesamten erreicht werden. Der Drucker selbst wiegt ca. 8,8kg. Durch das Aluminiumprofil kommt nicht nur Stabilität sondern entsprechend auch das Gewicht dazu. Für den Aufbau liegt alles wichtige bei, seien es Kabelbinder um das ein oder andere Kabel zu befestigen oder das Werkzeug um die Schrauben anzuziehen. Ebenso liegen 2 Filamentproben mit bei, die allerdings kaum mehr als für ein Testwürfel oder das Benchy Schiffchen reichen.

Das Unterteil mit der Recheneinheit und dem Display, welches mit einem Drehknopf bedient wird, muss wie üblich als erstes entnommen werden. Stellt es direkt am Rand der Tischplatte auf, so das man den darauffolgenden Z-Achsen Aufbau auch ansetzen und von unten verschrauben kann. Im Gegensatz zu anderen 3D Druckern muss man hier mit dem Inbus Werkzeug aber tiefer in das Gehäuse des Drucker greifen/drehen. Das hat den Nachteil das man hier den Aufbau nur handfest anziehen kann wenn man nicht ein anderes, längeres Werkzeug zu Hause liegen hat. Der kurze Schenkel des Winkelschlüssel kann nicht angesetzt werden. Bei den insgesamt 4 Schrauben wollte eine Schraube nicht wirklich greifen. Das in Kombination mit nur Handfest abgezogen (ignoriert diesen Punkt wenn ihr entsprechendes Werkzeug besitzt) könnte es eventuell auf Dauer zu Instabilität der Z-Achse kommen.

Direkt danach werden die beiden Filament Motoren des Extruders oben angeschraubt. Eventuell etwas fummelig aber machbar. Danach folgen die beiden Rollenhalter die mittig zwischen den Feeder oder auch seitlich daneben angebracht werden. Die beiden Filamnetsensoren werden nun ebenso an den Feeder angebracht. Danach können auch direkt die beiden Zuführschläuche des Filamentes zum Extruder angesteckt werden. Die Länge ist ausreichend und nicht zu lang oder zu knapp bemessen. Gleiches gilt für die Verkabelung. Falsch verbinden kann man hier eigentlich nichts da sie A: beschrittet sind B: unterschiedliche Stecker besitzen und C: so kurz gehalten sind das sie nur in einem kleine Radius am Gerät gesteckt werden können. Bei dem einen oder anderen Kabel muss man aber schon etwas suchen, da die Position nicht sofort erkennbar ist.

Grundsätzlich sind die meisten Kabel isoliert und gut geschützt, lediglich letzten Zentimeter der beiden Kabel zum Extruder sind ohne Ummantelung. Der Weg der Kabel ins Gehäuse ist soweit ok. Das ausreichende große Loch für die Zuführung im Metall hätte aber gerne auch mit einer Gummikappe oder ähnliches geschützt sein dürfen.

Ein eventuell nicht ganz unwesentlicher Punkt noch bevor ihr den Kaltstecker in das Gerät steckt: achtet auf die richtige Spannung des Schalters auf der Rückseite des Druckers: 110v oder wie es bei uns richtig ist 220v/230v.
Das Filament könnte nun auch schon manuell eingeführt werden. Durch die aufgesetzten Filament Rollen oberhalb ist das aber nicht unbedingt bequem erreichbar. Zudem sind die Extruder nicht die wertigsten. Ein einfaches Zahnrad und eine gekerbte Rolle führen das Filament ein.

 

Der Hebel zum lösen des Anpressdruckes besteht auch nur aus günstigen Kunststoff ebenso wie der Aufbau an sich. Hier wird man wohl irgendwann mal für Nachschub sorgen müssen. Soweit macht der Feeder aber keine Probleme im Betrieb. 

Software und Ausrichten des Druckbettes

Auf die verwendete Slicer Software werde ich nicht eingehen, da gibt es zu viele Variablen, Alternativen und auch persönliche Vorlieben im Druck. Für Repetier Host und Cura liegen aber jeweils Profile auf der SD Karte vor, die ins jeweilige Programm geladen werden. Ebenso liegt eine detaillierte Anleitung bei wie Repetier Host konfiguriert und genutzt wird. Diese kann auch Online angeschaut bzw. heruntergeladen werden. Noch ein Hinweis zu Cura: ich hab wieder die Cura Version 3.6 genutzt, da diese ohne Probleme und mit einem sehr guten Druckbild aufwarten kann. Die neueren Versionen 4.1 oder 4.2 haben etliche Fehler und teils stark unterschiedliche Druckergebnisse geliefert die nicht zufrieden stellend waren.

Nach dem einschalten des Hauptschalters fährt das System hoch und erinnert von der Software und der Bedienung her direkt an den Crality3d CR-10 Drucker. Allerdings ist hier beim Geetech A20m die Bedienung gefühlt etwas flüssiger und man hat mehr Einstellungsmöglichkeiten und kann sich auch direkt über die verbauten Hardware informieren. Aktuell läuft Marlin 1.1.8 auf dem 3D Drucker. Das Display ist hell und ausreichend  aber eben auch irgendwie altbacken von der Menüführung her, erfüllt aber seinen Zweck. Allerdings nach wie vor auch nur in englisch.

Vor dem ersten Druck müssen wir natürlich das Filament einführen, ebenso das Druckbett ausrichten/Leveln. Das geschieht natürlich über die Stellfüße unter dem Druckbett und ebenso per Software um alle 4 Ecken auszurichten. Der Drucker verfügt über insgesamt zwei Stop Sensoren unterteilt  in der x-Achse und in der Z-Achse. Das Druckbett ist von Werk aus recht stabil kann aber nur bedingt nach unten gedreht werden da der Stop Sensor für die Z-Achse recht weit oben liegt. Viel Spiel hab ich im Druckbett aber auch nicht gehabt, alternativ lässt sich hier der Anpressdruck auf der Laufrollen unterhalb im Rahmen mir den konischen Schraubgewinden ebenfalls einstellen. Geht hier aber nicht zu straff ran, sonst endet das in einem x-Achsen Layer Shift.

Habt ihr das getan könnt ihr die 8GB SD Karte einlegen und den ersten Druck direkt starten. Bei mir lag lediglich ein fertiges Gcode Modell bei: ein Hund. Ansonsten befinden sich Guides und Anleitungen wie auch die entsprechenden Programme auf dem Datenträger. Wer will kann auch per USB Anbindung den Drucker direkt über den PC Steuern. Dafür ist der CH340 Chip zuständig der von Windows per Plug&Play erkannt werden sollte. Alternativ hier die Treiber zum Download.

Druckergebnisse

Tatsächlich bekommt man out of the Box ziemlich gute Ergebnisse nach dem Druck. Allerdings hat man auch hier die Eigenheiten der jeweiligen Software direkt vor Augen.


Links Cura 3.6, rechts Repetier-Host in 0,16mm
(durch das verwendete Filament sieht man einige Reflexionen oder “Streifen”die so eigentlich nicht sichtbar sind)

Mit dem Repetier Host Slicer hat man zB. seltsame Punkte die unregelmäßig hervorstehen, bei Cura wiederum nicht. Dafür sind bei Repetier Host einige Details besser zu erkennen, wo es bei Cura3.6 Noch etwas Nacharbeit benötigt. Wiederum gefällt mir der Cura Druck im gesamten aber besser da hier auch der Bug des Benchy Schiffes sauber gedruckt wurden, bei Repetier Host seltsamerweise nicht. Das leichte stringing ist auch nur eine Einstellungssache der Software. Scheinbar übernimmt Repetirer-Host aber nicht die korrekte Temperatur, es scheint mir als wäre sie höher als eingestellt da es sich im Druckbild wiederspiegelt. Das sieht man besonders gut am Bug des Schiffes. Gleiches viel mir auf der Rückseite des Conan Oberkörpers aus. Die Tempertatureinstellungen und Geschwindigkeit waren aber in beiden Profilen identisch.

 
(gedruckt bei 195° Düse und 50° Heizbett, 0,16mm, Conan Rückseite mit seltsamen Riffelungen von scheinbar zu hoher Temperatur [Repetier-Host].)

Eines kann ich aber direkt festhalten: die Ergebnisse sind wirklich klasse, das hab ich nicht erwartet. Große Besonderheiten hab ich auch nicht eingestellt, lediglich die Geschwindigkeit auf 40/50mm/s reduziert. Die Standard Einstellung mit 60mm/s oder mehr war mir doch zu flott.

Ebenfalls hab ich einen rund 24h stündigen Druck beendet der mit 70% der nutzbaren Gesamtfläche schon ordentlich Filament gefressen hat. Auch hier kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Das Geeetech Filament was ich nutze hatte ich vorher auch noch nie. Bis jetzt überzeugt es mich absolut. Die Temperatureinstellung lag bei 195° der Düse und 50° für das Heizbett. Der Drucker druckt bislang absolut zufrieden und ohne Probleme. Nun wird es Zeit für ein zweifarbigen Druck und das austesten der Filamentsensoren wie auch das fortsetzen des Druckes nach einem Stromausfall.

 
(Auch hier suggerieren die Spiegelungen des Filamentes Fehler oder Ungereimtheiten: dem ist aber nicht so , ein sehr schöner, verdammt guter Druck. 0,16mm)

Wenn der Druck beendet ist solltet ihr das Heizbett aber auch wieder aufheizen, ansonsten sind die fertigen Drucke extrem widerspenstig von der Fläche abzubekommen. Mit dem beiliegenden Schaber kommt man kaum unter den Druck und könnte zudem die Druckauflage beschädigen. Die selbstklebende Auflage kann ich auch nicht einfach anheben und den Druck lösen, auch das würde zu Beschädigungen der Auflage führen. Dafür muss ich mir keine Sorgen um die Haftbarkeit der 3D Drucke machen, einfach Leveln und losdrucken. 

Farbige/Mix-Color Drucke

Einfaches drucken kann ja jeder Drucker. Der GeetechA20m beherrscht aber eben auch die Möglichkeit der zweifarbigen Drucke. Hat man ein Modell gefunden, die Extruder zugewiesen und die Einzelteile verbinden lassen kann man auch direkt den Druck starten. Bis hier hin ist alles wie gehabt, gut im Druck selbst auch. Nur das der Drucker sich nun etwas anders verhält und erst mit Spule 1 anfängt zu drucken (je nach Einstellung von Euch), danach an den Rand fährt, eventuell die Düse nochmals hochheizt und das Filamet aus dem anderen Extruder nutzt. Nun werden die anderen Bereiche eben mit der anderen Farbe gefüllt und gedruckt, das erfolgt nun Schicht für Schicht. Hat aber den kleinen Nachteil das die Farbtrennung mit nur einer Düse anfänglich in den ersten zügen gemischt ist, erst nach und nach ist der Rest der ersten Rolle aus aus der Düse raus/verbraucht und das andersfarbige Filament wird genutzt. Hier werden dann auch gleich 2 Schichten gedruckt und dann die Rolle erneut gewechselt. Das wiederholt sich dann bei jeder Schicht. Wenn man hier die Reihenfolge des Druckes verändert, also zb. mit dem Infill anfängt und erst danach die Wände drucken lässt fällt es sicher weniger ins Gewicht. Dies funktioniert aber nicht unter Cura 3.6.


(die Spitze der Schnauze sollt eigentlich auch Weiß sein, hier wurde nicht schnell genug das alte Filament verbraucht. 0,15mm)

Aber gerade bei kleinen Teilen bekommt man eben nicht die reine Farbe gedruckt. Eventuell könnte man auch den G-Code so anpassen das nach jedem Wechsel/bzw. auf dem Weg zu Haltepunkt schon, mit dem der aktuellen Farbe eine lange Linie gezogen wird, um die Reste in der Düse auszudrucken bevor es wieder an das Modell geht.
Geht natürlich mit dem entsprechenden Programm wie Cura viel einfacher: “Prime Tower” nennt sich diese Option, die Funktion ist unter Dual Extruder zu finden. Hier wird ein kreisrunder Turm gedruckt indem das alte Filament verbraucht wird. Unter Repetier-Host wird nach dem zusammenführen der Einzelteile ebenso ein Turm mit gedruckt. Aber auch hier reicht es nicht aus um eine saubere Differenzierung der beiden verwendeten Farben zu bekommen.
Die Druckergebnisse selbst sehen dennoch gut aus, kommen aber nicht ganz an die Qualität der einzelnen Drucke heran, hier und da sind herausstehende Punkte zu sehen, die man aber leicht entfernen kann.


(links Cura, rechts Repetrier-Host, beide Programme haben es mit Mr. Tentacle nicht sauber hinbekommen)

Eventuell klappt es mit größeren Modellen und der Farbtrennung besser. Oder man passt den Prime Tower an und vergrößert ihn, so da das alte Filament auch wirklich komplett in der Düse verbraucht wird und dann die zweite Farbe genutzt wird. Ich denke mit etwas rum experimentieren bekommt man hier auch etwas bessere Ergebnisse.


(Alternativ nutzt man einfach mehrfarbiges Filament das je nach genutzter Rolle unterschiedliche Farben nach und nach druckt.)

Fortsetzen des Druckes nach einem Stromausfall.

Diese Funktion klappt wunderbar. Hat aber je nach Druck und Position der Düse den Nachteil das ein kleiner Huckel/Hügel/Berg aus dem Rest des herauslaufenden Filamentes gedruckt wird. Dieser könnte unter Umständen so groß sein das der Druckkopf/die Düse da nicht drüber kommt und einen Layer Shift verursacht.

Wenn man entrechendes Werkzeug da hat, schneidet man diesen Huckel einfach ab. Der Drucker findet in jedem Fall die letzte Position und druckt dort weiter. Sollte ein Layer Shift entstanden sein, einfach den Strom erneut kappen, den Huckel entfernen und den Druck danach fortsetzen.

Geräuschpegel beim Druck

Wirklich nervend oder störend ist die Akustik beim Druck nicht, kommt aber dennoch manchmal einer Melodie gleich. Bedeutend leiser als der Letztjährige Creality3D CR-10, aber hörbar lauter im Druck als der CR-10 Max. Hier bekommen wir so ein Mittelding der Lautstärke. Es bleibt eigentlich beim gleichen: neben dem Drucker würde ich nicht schlafen.

Fehler und Bugs

Fehler in der Software oder Bedienung am Gerät selbst sind mir im Testen nicht aufgefallen. Dafür in der Hardware. Nicht alle Komponente sind so hochwertig wie der Rahmen da wäre zB. die Filamentsensoren. Im Laufe des Betriebes nach etwas 50 Stunden, ist durch das automatische ein- und ausführen des Filamentes  während des Druckes die Halterung abgebrochen und ist nun nicht mehr am Extruder befestigt, sondern schiebt sich nun auf dem Filament etwas vor und zurück. Im Betrieb an sich kein Problem, aber spätestens beim Filamentwechsel zieht sich der Sensor mit und bleibt eben nicht am Gerät.
Ebenso scheint der Filament-Sensor keine Funktion zu besitzen, denn ich kann auch einen Druck starten ohne das ich das Filament durch den Sensor einführe. Umständlicherweise muss man den Filament Sensor erst in den Einstellungen des Drucker aktivieren. Danach funktioniert er aber reibungslos und erkennt beide Sensoren an. Zum Druck selbst müssen auch beide Sensoren mit Filament bestückt sein.

Fazit

Tatsächlich ist der Geetech A20m Drucker wirklich überzeugend in dem was er kann und wie er es macht. Man bekommt (je nach Software) verdammt saubere, exzellente Drucke, kann sogar zweifarbig drucken, in guter Qualität und hat dennoch ein recht kompaktes Gerät mit großzügiger Druckfläche. Der UVP beim Hersteller, bzw auch aktuell auf Amazon liegt bei 399€. In diesem Preissegment hätte ich mir schon gerne den Autolevel Sensor gewünscht und nicht erst per Einzelkauf. Wenngleich der Aufpreis von 19,99$ auch nicht den Rahmen sprengt. Andererseits ist er auch als Import schon für knapp über 300€ zu bekommen. Ich denke das ist ein guter Deal. Wenn ich Wünsche äußern könnte für das nächste Modell wäre es ein integrierter Autolevel Sensor und eine zweite mechanisch angetriebene Z-Achse. Ebenso wie etwas hochwertigeren Filamentsensoren sowie andere, ebenfalls wertigere Extruder.
Eventuell liegt der ein oder andere Fehler aber auch noch an der aktuellen Firmware.

  • Auf Amazon wird mit 4,4 Sternen bei 12 Kundenrezensionen bewertet. (Stand 05.08.2019)

Features

  • 3D Drucker, zweifarbig
  • 2x Extruder, ein Hotend
  • 255x255x255mm Druckfläche
  • Filamentsensor, Auteolevel Sensor nachrüstbar

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