ECOVACS WINBOT W3 OMNI – Fensterputzroboter mit eigener Waschmaschine im Dock automatische Wischpad-Wäsche, TruEdge Kantenreinigung
Der Ecovacs Winbot W3 Omni reinigt Fenster automatisch und wäscht seine Wischtücher selbstständig im Dock. Sensorik, präzise Routenplanung und umfangreiche Sicherheitsfunktionen sollen den Einsatz vereinfachen. Der Fokus liegt klar auf Komfort und minimalem Wartungsaufwand.
Fensterputzen gehört zu diesen Haushaltsaufgaben, die man gern auf später verschiebt, bis die Sonne gnadenlos jeden Streifen offenlegt. Genau für solche Momente sind Fensterputzroboter gedacht. ECOVACS hat auf der CES 2026 in Las Vegas mit dem WINBOT W3 OMNI ein Modell gezeigt, das nicht nur selbstständig Glasflächen reinigt, sondern sich danach auch um seine schmutzigen Wischtücher kümmert. Und ja, das ist wörtlich zu nehmen.
Wachstumsmotor Fensterputzroboter
Der Markt für Fensterputzroboter wächst spürbar. ECOVACS selbst spricht von weltweit rund 1,5 Millionen verkauften Geräten seit dem Einstieg in dieses Segment. Der WINBOT W3 OMNI soll diese Entwicklung weiter antreiben und setzt dabei weniger auf radikale Neuerfindung als auf konsequente Komfort-Optimierung. Die Kernidee: möglichst wenig manuelle Nacharbeit für den Nutzer.
Bewährtes Prinzip, smarter umgesetzt
Der WINBOT W3 OMNI haftet per Unterdruck an der Scheibe und bewegt sich systematisch über Glasflächen. Sensoren erkennen Kanten und Hindernisse, sodass der Roboter nicht über den Fensterrand hinausfährt. Für die Routenplanung kommt WIN-SLAM 5.0 zum Einsatz, das eine strukturierte Reinigung mit Geschwindigkeiten von bis zu 16 cm pro Sekunde ermöglicht. Laut Hersteller erreicht das System eine Hindernisvermeidung mit 1 mm Präzision, was vor allem bei Fensterrahmen und schmalen Glasflächen relevant ist.
TruEdge und Sprühtechnik im Detail
Eine Besonderheit ist die TruEdge Edge Cleaning-Technologie. Dabei senkt sich ein spezieller Wischer gezielt ab, um Ecken und Kanten zu reinigen, und hebt sich danach wieder an, um Verschmutzungen nicht zu verteilen. ECOVACS spricht von einer Kantenabdeckung von 99,25 Prozent. Unterstützt wird das durch ein Drei-Düsen-Weitwinkelspraysystem, das die Wasserverteilung auf bis zu 90 Prozent der Fläche ausdehnt. Der feine Sprühnebel soll Schmutz anlösen, ohne dass Wasser sichtbar herunterläuft.
Die eigentliche Neuheit: Waschen ohne Anfassen
Das eigentliche Highlight sitzt im Dock. Der WINBOT W3 OMNI verfügt über eine integrierte Waschstation für die Wischtücher. Nach dem Einsatz wird der Roboter einfach angedockt, und die Reinigung startet automatisch. In mehreren Schritten lösen 16 Hochdruckdüsen mit 20 kPa den Schmutz, Bürsten schrubben die Fasern, Gummilippen pressen das Wasser heraus, und am Ende reinigt sich die Station selbst. Der gesamte Vorgang dauert laut ECOVACS etwa eine Minute und soll eine Fleckenentfernung von 99 Prozent erreichen.
Flexibler Einsatz und Sicherheitskonzept
Der WINBOT W3 OMNI kann wahlweise kabelgebunden oder mit Akku betrieben werden. Im Akkubetrieb sind bis zu 70 Minuten Laufzeit möglich, was besonders bei Fenstern ohne Steckdose in der Nähe praktisch ist. Für die Sicherheit setzt ECOVACS auf ein 12-stufiges Schutzsystem, darunter 8.000 Pa Saugleistung, automatische Druckanpassung, Anti-Absturz-Mechanismen und eine kombinierte Sicherheitsleine mit Stromkabel.
Einschätzung
Mit dem WINBOT W3 OMNI zeigt ECOVACS, wohin sich Fensterputzroboter entwickeln: weg vom reinen Reinigungsgerät, hin zum weitgehend wartungsfreien System. Die automatische Wischpad-Wäsche ist weniger Spielerei als konsequente Antwort auf einen echten Nervfaktor im Alltag. Entscheidend wird sein, wie zuverlässig das System im Langzeiteinsatz arbeitet und ob sich der Komfortgewinn im Alltag tatsächlich bemerkbar macht. Ab Februar 2026 soll sich das in der Praxis zeigen.
Was haltet Ihr von Fensterputzrobotern mit eigener Waschstation? Praktischer Fortschritt oder unnötiger Technikoverkill?





