iPad Air – Apple verbaut M4-Chip und mehr RAM im neuen Mittelklasse-Tablet 11″/13″, M4, 12 GB RAM, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, Threads

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Apple hat das iPad Air mit M4-Chip, 12 GB RAM und Wi-Fi 7 vorgestellt. Zusätzlich tauchen die mysteriösen Coprozessoren C1X und N1 in den Spezifikationen auf. Das Update bringt deutlich mehr Leistung ins Mittelklasse-Tablet, ohne den Preis zu erhöhen.

iPad Air M4

Apple hat still und heimlich per Pressemitteilung das neue iPad Air vorgestellt. Keine große Keynote, keine bunten Slides: einfach ein Update, das es durchaus in sich hat. Wer gehofft hatte, dass Apple seinem Mittelklasse-Tablet endlich mehr Dampf verpasst, wird nicht enttäuscht. Persönlich finde ich es erfrischend, wenn Hersteller mal ohne großes Tamtam liefern, statt wochenlang den Hype hochzukochen.

iPad Air M4

M4-Chip macht den entscheidenden Unterschied

Das Herzstück des neuen iPad Air ist Apples M4-Prozessor, den wir bisher nur aus dem iPad Pro kennen. Damit macht Apple einen gehörigen Sprung, denn die vorherige Generation werkelte noch mit dem M3-Chip. Laut Apple soll der M4 im neuen iPad Air bis zu 30 Prozent schneller sein und bis zu 2,3x schneller als ein iPad Air mit M1. Der M4 bringt nicht nur mehr Rechenpower, sondern auch verbesserte Energieeffizienz und vor allem Zugang zu fortgeschrittenen KI-Features. Apple Intelligence, Apples hauseigene KI-Suite, läuft damit deutlich flüssiger.

Interessant ist auch die RAM-Aufstockung auf 12 GB Arbeitsspeicher, denn das vorherige Modell hatte je nach Konfiguration nur 8 GB. Mehr RAM bedeutet besseres Multitasking und weniger Nachladen von Apps im Hintergrund. Für Leute, die das iPad als Laptop-Ersatz nutzen, ist das ein spürbares Upgrade.

iPad Air M4

Mysterium C1X und N1: Was steckt dahinter?

Neben dem M4 tauchen in den Produktspezifikationen zwei neue Bezeichnungen auf: C1X und N1. Der C1X ist dabei der hauseigene Mobilfunkchip der 5G und weitere moderne Features unterstützt. Der N1 kombiniert außerdem Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und sogar Thread als Nahbereichfunk, der vor allem im Smart Home Bereich bei Matter und Apple HomeKit zur Anwendung kommt.

iPad Air M4

Wi-Fi 7 und weitere Verbesserungen

Das neue iPad Air unterstützt, wie bereits erwähnt, dank des N1 Chips Wi-Fi 7, den neuesten WLAN-Standard. In der Praxis werdet ihr davon allerdings nur profitieren, wenn euer Router ebenfalls Wi-Fi 7 beherrscht und die sind derzeit noch rar gesät. Trotzdem: Zukunftssicher ist das Gerät damit allemal.

Das Display bleibt ein 11-Zoll (2.360 x 1.640 Pixel) und 13-Zoll (2.732 x 2.048 Pixel) Liquid-Retina-Panel ohne ProMotion, also weiterhin mit 60 Hz statt 120 Hz. Hier trennt Apple nach wie vor klar zwischen Air und Pro. Das Design selbst hat sich kaum verändert: flache Kanten, USB-C-Anschluss, Touch ID im Power-Button. Wenn euch das aktuelle Design gefällt, gibt es keine bösen Überraschungen.

iPad Air M4

Preislich bleibt alles beim Alten

Apple hält die Preisstruktur stabil. Das 11-Zoll-Modell startet weiterhin bei den üblichen Apple-Preisen (ab 649 Euro Wi-Fi, ab 819 Euro Wi-Fi und 5G), das 13-Zoll-Modell liegt entsprechend höher (ab 849 Euro Wi-Fi, ab 1.019 Euro Wi-Fi und 5G). Angesichts der Hardware-Upgrades ist das durchaus fair, denn andere Hersteller hätten vermutlich einen Aufpreis verlangt.

Das neue iPad Air ist ab dem 4. März um 15:15 Uhr bei Apple vorbestellbar. Für alle, die ein leistungsstarkes Tablet ohne Pro-Preisschild suchen, wird das M4-Air interessant. Nur die Frage bleibt: Macht Apple mit diesem Update das iPad Pro nicht ein Stück weit überflüssig? Was meint ihr: ist der Abstand zwischen Air und Pro noch groß genug?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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