MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max – Apple stellt neue Chips mit Fusion Architecture vor 14/16″, M5 / M5 Pro / M5 Max, ab 16 GB RAM und 1 TB SSD

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Apple stellt die neuen M5 Pro und M5 Max Chips mit Fusion Architecture vor, die erstmals im MacBook Pro zum Einsatz kommen. Die Super Cores können flexibel zwischen Performance- und Effizienz-Modi wechseln, was besonders bei schwankenden Lasten Vorteile bringen soll. Ob das in der Praxis überzeugt, werden erste Tests zeigen müssen.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Ihr wisst noch, wie aufregend es war, als Apple das erste Mal einen eigenen M1 Prozessor in ein MacBook gepackt hat? Diese Zeiten sind lange vorbei. Mittlerweile heißt es einmal im Jahr: neuer Chip, neue Buchstaben-Zahlen-Kombination, nächstes Thema. Und doch hat Apple jetzt mit dem M5 Pro und M5 Max etwas vorgestellt, das zumindest auf dem Papier interessant klingt.

Ich erinnere mich noch gut daran, als ein Kumpel seinen alten Intel-Mac gegen ein M1-Modell getauscht hat. Die Lüfter blieben stumm, der Akku hielt gefühlt ewig und alles fühlte sich für ihn plötzlich flüssiger an. Bei jedem neuen M-Chip frage ich mich seitdem: Ist das noch ein echter Sprung oder nur das jährliche Prozent-Pokern?

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Was ist diese Fusion Architecture eigentlich?

Apple spricht von einer neuen Fusion Architecture, die im M5 Pro und M5 Max zum Einsatz kommt. Statt einfach nur mehr Kerne reinzupacken, hat Apple das Konzept der CPU-Cluster neu gedacht. Die neuen Chips nutzen sogenannte Super Cores, die sich flexibel zwischen Performance- und Effizienz-Modi umschalten können. Das klingt erstmal nach Marketing-Sprech, aber die Idee dahinter ist nachvollziehbar: Je nach Aufgabe sollen die Kerne ihre Rolle wechseln können, statt starr in High-Performance oder Low-Power unterteilt zu sein.

Die M5 Pro- und M5 Max-Chips sollen damit besonders bei schwankenden Lasten punkten. Wer also zwischen Videoschnitt und E-Mail-Beantworten hin- und herspringt, könnte von dieser Flexibilität profitieren. Ob das in der Praxis wirklich spürbar ist oder nur in Benchmarks beeindruckt, werden Tests zeigen müssen.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

MacBook Pro bekommt die neuen Chips zuerst

Wie üblich spendiert Apple die neuen Prozessoren zuerst seiner MacBook Pro-Reihe. Der M5 Pro wird wohl im 14-Zoll-Modell landen, während der M5 Max dem 16-Zöller vorbehalten bleibt. Die genauen Spezifikationen sind für den M5 Pro zwei Varianten: 15 CPU-Cores / 16 GPU-Cores und 18 CPU-Cores / 20 GPU-Cores und für den M5 Max ebenfalls zwei Varianten: 18 CPU-Cores / 32 GPU-Cores und 18 CPU-Cores / 40 GPU-Cores. Daher mehr GPU-Kerne, höhere Speicherbandbreite und natürlich die obligatorische Prozentangabe, wie viel schneller alles im Vergleich zum Vorgänger sein soll.

Preislich starten die neuen Mac Book Pro Modelle mit M5 Pro jetzt ab 2.679 Euro und mit M5 Max ab 4.379 Euro.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Ist das jetzt ein echter Fortschritt?

Die Fusion Architecture klingt nach einem echten Konzeptwechsel, aber in der Praxis wird es darauf ankommen, wie gut macOS und die Apps diese Flexibilität nutzen können. Apple hat in der Vergangenheit gezeigt, dass Hardware und Software bei ihnen Hand in Hand gehen. Trotzdem bleibt die Frage: Braucht ihr wirklich schon wieder einen neuen Chip, wenn euer M2 oder M3 noch keine zwei Jahre alt ist?

Für alle, die noch mit einem Intel-Mac unterwegs sind oder einen M1 besitzen, könnte der Sprung zum M5 Pro oder M5 Max durchaus lohnen. Wer aber bereits ein M3 oder M4 MacBook Pro besitzt, dürfte kaum einen Unterschied spüren. Apple liefert hier klassisches Upgrade-Futter für die, die es wirklich brauchen oder einfach das neueste vom neuesten haben wollen.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Wie seht ihr das?

Ist die Fusion Architecture für euch ein echter Grund zum Upgraden oder reicht euer aktuelles MacBook noch locker? Schreibt es in die Kommentare.

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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