Midea PortaSplit – Die mobile Klimaanlage für alle Mieter Split-Klimaanlage, 12.000 BTU Kühlleistung, Matter-Support
Die Midea PortaSplit kombiniert Mobilität und Split-Technik clever. Sie kühlt effizient, heizt zuverlässig und bleibt im Silent-Modus angenehm leise. Ein paar Einschränkungen bei Gewicht und Schlauchführung müssen hingenommen werden, insgesamt aber eine starke Lösung für flexible Klimatisierung.

Die kompakte Klimaanlage ist stark nachgefragt, schnell vergriffen und dadurch teurer. Aktuell bekommt ihr sie bei Amazon.de für 1029,94 € jedoch gerade über Midea direkt.
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Es gibt Geräte, die man erst zu schätzen weiß, wenn das Thermometer wieder einmal jenseits der 30-Grad-Marke hängt. Genau in diesem Szenario wurde die Midea PortaSplit ausprobiert – eine der wenigen mobilen Split-Klimaanlagen, die derzeit erhältlich sind. Praktisch, weil sie nicht fest verbaut werden muss, aber dennoch die Effizienz einer klassischen Split-Anlage verspricht. Und weil sie nicht nur kühlen, sondern auch heizen kann, ist der Einsatz nicht auf den Sommer beschränkt. Doch wie schlägt sie sich im Alltag?
Technische Daten der Midea PortaSplit
Merkmal | Wert |
---|---|
Kühlleistung | 3,5 kW |
Heizleistung | 3,5 kW |
Energieeffizienz | A+ (Kühlen), A+ (Heizen) |
Raumgröße | bis ca. 42 m² (105 m³) |
Lautstärke Inneneinheit | 39 dB (Silent) / 44–49 dB (Normalbetrieb) |
Lautstärke Außeneinheit | höher, dumpfer Ton |
Gewicht Inneneinheit | ca. 32 kg |
Gewicht Außeneinheit | ca. 10 kg |
Maße Inneneinheit | 52 × 34 × 65 cm |
Maße Außeneinheit | 50 × 26 × 44 cm |
Schlauchlänge | 2 m, fest montiert |
Verbrauch | 650–900 W (Kühlen, max.) |
Betriebsbereiche | Kühlen: +10 bis +45 °C, Heizen: –10 bis +24 °C |
Steuerung | Gerätetasten, Fernbedienung (mit Temperatursensor), App (WLAN) |
Testmethodik
Um die Effizienz und Praxistauglichkeit realistisch zu bewerten, wurde die PortaSplit über mehrere Wochen genutzt. Gemessen wurden Stromverbrauch, Temperaturabsenkung und Geräuschentwicklung in verschiedenen Betriebsmodi. Dabei wurde auch die Bedienung über Fernbedienung und App getestet sowie die Installation in unterschiedlichen Wohnsituationen durchgespielt.
Installation und Handling
Die Installation zeigte sich erstaunlich unkompliziert: Außeneinheit raus, Inneneinheit auf Rollen platzieren, Schlauch durchs Fenster oder die Terrassentür führen, Strom einstecken – fertig. Kein Fachbetrieb nötig, keine komplizierte Montage. Ein Stahlseil für die Sicherung der Außeneinheit liegt bei, genauso wie Fensteradapter und Abdichtungen.
Das Gewicht von über 40 kg für beide Einheiten zusammen darf allerdings nicht unterschätzt werden. Während die Außeneinheit noch angenehm handlich ist, sollte die Inneneinheit lieber zu zweit getragen werden. Der fest montierte Schlauch ist robust, aber unflexibel, was die Aufstellung etwas einschränkt.
Leistung und Effizienz
Im Alltag überzeugte die PortaSplit mit einer guten Balance aus Leistung und Verbrauch. Im Automatikmodus ließ sich die Raumtemperatur innerhalb von 30 Minuten um 1 °C und die Luftfeuchtigkeit um 5 % senken. Im Boost-Modus waren es 1,2 °C in 30 Minuten.
Die gemessenen Verbrauchswerte lagen bei ca. 0,7 kWh pro Stunde im Volllastbetrieb. Über sieben Stunden Kühlbetrieb summierte sich der Verbrauch auf etwa 3,5 kWh, was im Vergleich zu vielen klassischen Klimaanlagen deutlich effizienter ist. Wer eine PV-Anlage oder ein Balkonkraftwerk nutzt, kann die PortaSplit besonders kostengünstig betreiben.
Lautstärke
Mit 39 dB im Silent-Modus war die Inneneinheit überraschend leise und für Schlafzimmer tauglich – solange sie nicht direkt neben dem Bett steht. Im Normalbetrieb lagen die Werte bei 44 bis 49 dB, was einem moderaten Lüfterrauschen entspricht. Die Außeneinheit ist naturgemäß lauter, gibt aber vor allem ein dumpfes Brummen von sich, das innen kaum wahrnehmbar ist.
Bedienung und Steuerung
Die Bedienung ist flexibel:
- direkt über die Tasten am Gerät,
- per Fernbedienung mit integriertem Temperatursensor (praktisch für präzisere Automatiksteuerung),
- oder über die Midea-App mit WLAN-Anbindung.
Die App bietet Zugriff auf Modi wie Eco, Boost, Silent, Timer und sogar eine Ionisierungsfunktion. Nützlich, aber nicht zwingend erforderlich – die Fernbedienung allein reicht im Alltag völlig aus.
Vergleich mit Alternativen
Klassische Monoblock-Geräte wirken im Vergleich antiquiert: dort wird die warme Luft über einen Schlauch durchs Fenster abgeführt, was zwangsläufig Einbußen bei der Effizienz bringt. Die PortaSplit trennt Kalt- und Warmluft sauber voneinander, was sie spürbar leistungsfähiger und sparsamer macht. Gegenüber fest installierten Split-Klimaanlagen muss man zwar Kompromisse bei Schlauchlänge und Flexibilität eingehen, dafür bleibt man unabhängig von Fachinstallationen – ein klarer Vorteil für Mieter.
Pro & Kontra
Pro | Kontra |
hohe Effizienz dank Split- und Wärmepumpentechnik | Gesamtgewicht über 40 kg, eher unhandlich beim Transport |
einfache Installation ohne Fachbetrieb | nur 2 m fester Verbindungsschlauch, eingeschränkte Aufstellung |
mehrere Betriebsmodi inkl. Silent und Boost | Fenster oder Türen müssen immer ein Stück offen bleiben |
flexible Steuerung (Gerät, Fernbedienung, App) | Außeneinheit hörbar, wenn nah am Aufenthaltsbereich platziert |
auch als Heizung nutzbar |
Fazit
Die Midea PortaSplit ist keine gewöhnliche mobile Klimaanlage, sondern eine clevere Mischung aus Flexibilität und Effizienz. Im Vergleich zu Monoblock-Lösungen punktet sie klar mit besserer Kühlleistung und geringerem Verbrauch. Für Mieter oder Nutzer ohne Lust auf aufwendige Installationen ist sie damit eine echte Alternative zu fest verbauten Split-Geräten. Einschränkungen gibt es beim Handling und der begrenzten Schlauchlänge – wer damit leben kann, bekommt eine leistungsstarke Lösung, die Sommer wie Winter überzeugt.
Sigi Heinrich
20.04.2025, 21:18Hallo, Kann ich den Schlauch auch durch die Wand nach außen bringen und den Innenteil fest am Platz stehen lassen… Ist mein eigenes Haus. Soll die heiße Galerie im Sommer kühlen und etwas heizen im Winter…..
Ronny
22.04.2025, 10:15Wie oben auf einem Bild zu sehen mit dem offenen Fenster und dem Schlauch, wäre das mit einem Loch statt Fenster natürlich die bessere Lösung. Sollte ja bequem trennbar sein, schon alleine für den Aufbau oder den Transport.
Grüße
Ich habe so eine und der schlauch ist nicht Trennbar, dort drin befindet sich die Kühlflüssigkeit. Wenn man den Trennt fackelt man wohl eher seine bude ab da das zeug hoch brenbar ist.
09.07.2025, 14:28Vorpal Shock
10.07.2025, 22:48Hallo zusammen. Die Anlage ist komplett konfektioniert/vormontiert und befüllt. Dadurch braucht man später keinen Kältetechniker um sie zu installieren und zu befüllen.
Das Split-Teil, also der Externe Wärmetauscher ist somit fest mit dem Schlauchpaket verbunden.
Ronny
11.07.2025, 08:07Wunderbar, vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung.
Grüße