Nintendo Switch 2 – Hoher Preis bremst Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft enttäuschende Weihnachtsverkäufe, hoher Einstiegspreis, fehlender Blockbuster

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Die Nintendo Switch 2 verkauft sich im Westen deutlich schwächer als ihr Vorgänger. Hoher Preis, fehlende Blockbuster und stärkere Konkurrenz bremsen das Weihnachtsgeschäft. Japan bleibt der stabilste Markt.

Nintendo Switch 2 - Hoher Preis bremst Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft

Nach einem starken Start im Sommer 2025 hat die Nintendo Switch 2 im wichtigen Weihnachtsgeschäft spürbar an Tempo verloren. Neue Marktdaten aus den USA und Europa zeigen deutliche Rückgänge im Vergleich zum Debüt der ersten Switch-Generation 2017. Hauptgründe sind ein hoher Einstiegspreis, eine angespannte Wirtschaftslage und das Fehlen eines zugkräftigen Blockbusters zum Jahresende.

Verkaufszahlen enttäuschen im Westen

In den USA fielen die Verkäufe der Switch 2 im November und Dezember rund 35 Prozent niedriger aus als beim ersten Weihnachtsgeschäft der Switch 1. Europa zeigt ein ähnliches Bild, wenn auch mit regionalen Unterschieden. In Großbritannien lag das Minus bei 16 Prozent, während Frankreich mit einem Rückgang von über 30 Prozent besonders stark betroffen ist. Gerade Frankreich gilt traditionell als einer der wichtigsten Nintendo-Märkte in Europa, was den Einbruch umso bemerkenswerter macht.

Analysten verweisen auf eine „komplizierte wirtschaftliche Landschaft“. Steigende Lebenshaltungskosten sorgen dafür, dass viele Haushalte größere Anschaffungen verschieben. Ein weiterer Faktor ist laut internen Quellen das fehlende westlich ausgerichtete Zugpferd. Während die erste Switch 2017 von „Super Mario Odyssey“ profitierte, fehlte der Switch 2 im Weihnachtsgeschäft 2025 ein vergleichbarer Titel, der auch Gelegenheitsspieler zum Upgrade bewegt hätte.

Japan bleibt der Stabilitätsanker

Anders sieht es im Heimatmarkt aus. In Japan konnte die Switch 2 im gesamten Startjahr elf Prozent mehr Einheiten verkaufen als die erste Switch im Jahr 2017. Das liegt unter anderem an einer günstigeren Japan-exklusiven Version ohne Docking-Station, die stärker auf mobile Nutzung ausgelegt ist. Zudem traf das Line-up mit Spielen wie Kirby Air Riders den lokalen Geschmack besser.

Trotzdem gab es auch dort einen leichten Dämpfer: Im direkten Weihnachtsvergleich lagen die Verkäufe um 5,5 Prozent niedriger. Dieser Rückgang relativiert sich allerdings durch die sehr hohe Marktdurchdringung in den Monaten zuvor.

Preis als größte Hürde

Ein zentraler Knackpunkt bleibt die Preisgestaltung. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 470 Euro liegt die Switch 2 deutlich über den 300 Euro der ersten Generation. In Zeiten hoher Inflation überlegen viele Familien zweimal, ob eine neue Konsole notwendig ist. Hinzu kommt, dass der technische Fortschritt für Laien weniger spektakulär wirkt als frühere Generationssprünge. Grafische Verbesserungen und Performance-Zuwächse überzeugen vor allem Core-Gamer, weniger den Massenmarkt.

Mehr Konkurrenz als 2017

Auch der Wettbewerb hat sich verändert. 2017 war die Switch im Hybrid-Segment weitgehend konkurrenzlos. Heute muss sich die Switch 2 gegen Handheld-PCs wie das Steam Deck behaupten, die besonders technikaffine Spieler ansprechen. Zusätzlich konkurriert sie mit der weiterhin erhältlichen und günstigeren Switch 1, für die nach wie vor neue Spiele erscheinen. Viele Nutzer sehen daher aktuell keinen zwingenden Grund für ein sofortiges Upgrade.

Einschätzung

Die Switch 2 ist kein Flop, aber sie kämpft sichtbar mit Erwartungen und Rahmenbedingungen. Der hohe Preis und ein bislang überschaubares Line-up bremsen den Massenmarkt, während Japan dank angepasster Hardware stabil bleibt. Für 2026 steigt der Druck auf Nintendo, mit starken First-Party-Titeln und klaren Argumenten nachzulegen.

Habt ihr euch die Switch 2 schon ins Wohnzimmer gestellt oder wartet ihr noch auf den einen Titel, der den Ausschlag gibt?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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