PS6 soll mit 30 GB GDDR7-RAM kommen – Leak nennt konkrete Specs 30 GB GDDR7-RAM, 640 GB/s Bandbreite, 160-Bit-Interface, Preiserhöhung um ~100 USD

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Die PS6 soll laut Leak mit 30 GB GDDR7-RAM, einem 160-Bit-Interface und 640 GB/s Bandbreite kommen. Hardware-Insider Kepler L2 rechnet jedoch mit einer Preiserhöhung um etwa 100 US-Dollar aufgrund steigender Speicherkosten. Sony könnte diese Mehrkosten in den ersten Jahren selbst tragen müssen.

PS6 soll mit 30 GB GDDR7-RAM kommen

Letzte Woche hatte ich eine Diskussion mit einem Kumpel darüber, wann die PS6 wohl kommen wird und was sie können muss. Seine Antwort: „Mindestens doppelt so viel RAM wie die PS5.“ Tja, laut neuesten Leaks könnte er fast recht behalten, allerdings mit einem Haken.

Hardware-Insider Kepler L2 hat Details zur Speicherausstattung der PS6 geleakt. Demnach soll Sonys nächste Konsole mit 30 GB GDDR7-RAM ausgestattet werden und damit deutlich mehr als die 16 GB GDDR6 der aktuellen PS5. Die Architektur setzt auf zehn 3-GB-Module in einem Clamshell-Layout, verteilt auf beide Seiten der Platine. Das 160-Bit-Interface soll eine Speicherbandbreite von 640 GB/s liefern, was in etwa dem Niveau moderner High-End-Grafikkarten entspricht.

Shared Memory für CPU, GPU und System

Der gesamte Speicher wird von CPU, GPU und Betriebssystem gemeinsam genutzt. Wie effizient dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, hängt stark davon ab, wie gut Entwickler ihre Spiele auf diese einheitliche Speicherarchitektur optimieren. Bei der PS5 hat sich dieses Konzept bewährt, allerdings gab es dort auch immer wieder Diskussionen über den verfügbaren RAM für Spiele nach Abzug der Systemreserven.

Kepler L2 gilt in der Hardware-Szene als relativ verlässliche Quelle und lag in der Vergangenheit mit mehreren Leaks richtig. Trotzdem solltet ihr diese Informationen mit Vorsicht genießen, Sony hat sich zur PS6-Hardware bisher nicht offiziell geäußert. Die Konsole wird frühestens 2027 erwartet, manche Gerüchte sprechen sogar von einem Start erst 2028.

RAM-Preise steigen und damit auch der Konsolenpreis

Hier kommt der unangenehme Teil: Die Tech-Branche kämpft aktuell mit steigenden Speicherpreisen und anhaltenden Lieferengpässen. Mehr RAM bedeutet nicht nur bessere Performance, sondern auch deutlich höhere Produktionskosten. Ein Community-Mitglied merkte an, dass 20 GB RAM eine wirtschaftlich sinnvollere Wahl wären. Kepler L2 widersprach jedoch und erklärte, dass 20 GB für die Anforderungen der PS6 schlicht nicht ausreichen würden.

Der Insider rechnet damit, dass die zusätzlichen 10 GB den Verkaufspreis um etwa 100 US-Dollar erhöhen könnten. Sony müsste diese Mehrkosten in den ersten ein bis zwei Jahren nach Launch selbst tragen, bis sich die Speicherpreise hoffentlich wieder stabilisieren. Ob der Konzern diese Kosten an euch weitergibt oder intern auffängt, bleibt abzuwarten. Die PS5 startete bereits zu einem stolzen Preis, und eine weitere Erhöhung könnte für Diskussionen sorgen.

Was haltet ihr von 30 GB RAM in der PS6? Ist das ein sinnvoller Sprung oder hätte Sony lieber bei 20 GB bleiben sollen, um den Preis im Rahmen zu halten?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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