RingConn Gen 3: Smart Ring mit Gefäßgesundheits-Analyse vorgestellt Smart Ring, RingConn, Wearables

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RingConn stellt mit dem Gen 3 die dritte Generation seines Smart Rings vor, der ab 369 Euro vorbestellbar ist. Das neue Modell wiegt 2,5 bis 3,5 Gramm, hält bis zu 14 Tage durch und bringt eine Gefäßgesundheits-Analyse mit. Der Ring speichert Daten bis zu 10 Tage offline und wird über eine kabellose Ladehülle aufgeladen.

RingConn Gen 3
Technische Daten Titanstahl-Gehäuse • Schlafanalyse • bis zu 14 Tage Akkulaufzeit
De.ringconn.com 3-5 Tage Lieferzeit

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RingConn bringt mit dem Gen 3 die dritte Generation seines Smart Rings auf den Markt. Das neue Modell kommt mit Gefäßgesundheits-Analyse, gebürsteter Oberfläche und soll laut Hersteller durch leichtere und kompaktere Bauweise für durchgehendes Tragen optimiert sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 369 Euro, vorbestellen lässt sich der Ring bereits im Onlineshop von RingConn.

Leichter und ausdauernder als der Vorgänger

Der RingConn Gen 3 wiegt zwischen 2,5 und 3,5 Gramm und liegt damit im Bereich des Vorgängermodells Gen 2 Air, das mit 2,5 bis 4 Gramm angegeben war. Die Akkulaufzeit gibt RingConn mit bis zu 14 Tagen an, was für einen Smart Ring ein solider Wert ist. Geladen wird über eine universelle kabellose Ladehülle, die den Ring ohne Fummelei mit Kabeln wieder einsatzbereit macht. Wer unterwegs mal keinen Zugriff auf die App hat, kann sich freuen: Der Ring speichert Daten bis zu 10 Tage offline, bevor sie synchronisiert werden müssen.

Die gebürstete Oberfläche soll dem Ring einen dezenten Look geben, der sich vom polierteren Design mancher Konkurrenten absetzt. Das ist Geschmackssache, dürfte aber denjenigen entgegenkommen, die keinen Bling-Bling am Finger wollen. Mit einer Höhe von 2 Millimetern beim Vorgänger war RingConn bereits vergleichsweise flach unterwegs, beim Gen 3 verspricht der Hersteller weitere Optimierungen bei der Bauweise.

RingConn Gen 3

Gefäßgesundheit als neues Feature

Das zentrale neue Feature ist die Gefäßgesundheits-Analyse. Details zur genauen Funktionsweise oder den zugrundeliegenden Sensoren liefert RingConn bislang nicht, aber die Richtung ist klar: Der Ring soll nicht nur Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität tracken, sondern auch Rückschlüsse auf den Zustand der Blutgefäße ermöglichen. Ob das über Pulswellenanalyse, Sauerstoffsättigung oder andere Parameter läuft, bleibt abzuwarten. Solche Features sind im Wearable-Bereich noch relativ jung und bewegen sich oft im Grenzbereich zwischen Wellness-Tracking und medizinischer Diagnostik.

Wichtig: Solche Messungen ersetzen keinen Arztbesuch und keine professionelle Diagnostik. Sie können aber Hinweise liefern, wenn sich Werte über längere Zeit auffällig entwickeln. Wie genau und verlässlich die Gefäßanalyse des Gen 3 arbeitet, wird sich erst im Praxistest zeigen.

RingConn Gen 3

Einordnung: Smart Rings im Aufwind, aber noch Nische

Smart Rings sind nach wie vor ein Nischenprodukt. Sie bieten gegenüber Smartwatches den Vorteil, dass sie unauffälliger sind und beim Schlafen nicht stören. Dafür fehlt das Display, was die Interaktion einschränkt. Der Markt wird dominiert von Oura, Samsung hat mit dem Galaxy Ring nachgezogen, und RingConn positioniert sich als günstigere Alternative ohne Abo-Modell. Beim Vorgänger Gen 2 Air lag der Preis bei rund 199 US-Dollar, der Gen 3 schlägt mit 369 Euro deutlich höher zu Buche. Das ist immer noch günstiger als der Oura Ring, aber der Preissprung ist spürbar.

Die 14 Tage Akkulaufzeit sind ein Argument, ebenso die Offline-Speicherung. Wer keine Lust auf tägliches Laden hat und auch mal eine Woche ohne Smartphone unterwegs ist, bekommt hier Flexibilität. Die universelle Ladehülle ist ein Pluspunkt gegenüber proprietären Lösungen, die man im Zweifel teuer nachkaufen muss.

Bleibt die Frage, ob die Gefäßgesundheits-Analyse mehr ist als ein Marketing-Feature oder ob sie echten Mehrwert liefert. Und ob 369 Euro für einen Smart Ring ohne Abo gerechtfertigt sind, wenn man bedenkt, dass viele Smartwatches in ähnlichen Preisregionen spielen und deutlich mehr Funktionen bieten. Würdet ihr euch einen Smart Ring zulegen, oder bleibt ihr lieber bei der Uhr?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

Kommentare (1)
  • Marco Gottlob

    07.05.2026, 10:54

    Ich habe mir den Gen3 Ring direkt zum Release bestellt. Mir ist eine lange Laufzeit und eine nahtlose Integration in den Alltag wichtig. Der Vorgänger, welchen ihr nennt (gen 2 air) liegt preislich weit von Gen3 weg da dieser aus Edelstahl und nicht aus titan gefertigt wird. Schaut man sich den normalen gen 2 an welcher auch aus titan gefertigt wird ist der Preisunterschied recht marginal

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