Dreame Aura V3000 und S100 – Mini-LED-Start in Europa mit bis zu 100 Zoll und Gaming-Fokus Mini-LED mit Local Dimming, Quantum Dots/QLED, Dolby Vision & Dolby Atmos
Dreame bringt 2026 zwei Mini-LED-TV-Serien unter der Modellreihe Aura nach Europa, V3000 als Flaggschiff und S100 als Mittelklasse. Beide setzen auf 4K, QLED, Dolby Vision/Atmos sowie HDMI 2.1 mit VRR und ALLM. Der V3000 punktet mit bis zu 100 Zoll und hoher Spitzenhelligkeit, der S100 mit integrierter 4.1.2-Soundbar.
Ihr sitzt abends vor dem TV, wollt „nur kurz“ eine Folge starten, und zack: drei Stunden später diskutiert ihr, warum dunkle Szenen wieder aussehen wie ein schlecht ausgeleuchteter Keller. Genau in diese Kerbe will Dreame 2026 schlagen. Ausgerechnet der Hersteller, den viele von euch eher mit Saug- und Wischrobotern verbinden. In der ersten Jahreshälfte 2026 sollen die neuen 4K-Smart-TVs auch in Europa starten, und das gleich in zwei Serien: V3000 als Flaggschiff und S100 als Mittelklasse.
Die wichtigsten Fakten zuerst
Beide Reihen setzen auf 4K, Mini-LED und Quantum Dots (QLED) und unterstützen neben HDR10 auch Dolby Vision. Für den Ton sind Dolby Atmos sowie eARC an Bord. Für Gaming klingt das Paket ebenfalls nach „ernst gemeint“: HDMI 2.1 (48 Gbps), VRR und ALLM werden für beide Serien genannt.
Dreame TV V3000: bis zu 100 Zoll und sehr helles HDR
Die V3000-Reihe erscheint in 55, 65, 75, 85 und 100 Zoll. Dreame nennt für die Spitzenhelligkeit 2800 Nits beim 100-Zoll-Modell, während die kleineren Varianten bei 2200 Nits liegen sollen. Beim Local Dimming geht’s ebenfalls hoch: 520 Dimming-Zonen (55 Zoll) bis 1248 Zonen (100 Zoll).
Beim Panel verspricht Dreame 98 % DCI-P3 und eine Bildwiederholrate von 144 Hz (55 Zoll) beziehungsweise 150 Hz (größere Diagonalen). Als Plattform läuft ein angepasstes Android-System, angetrieben von Quad-Core, 4 GB RAM und je nach Größe 64 oder 128 GB Speicher. Anschlüsse gibt’s reichlich: viermal HDMI 2.1, USB 3.0/2.0, Ethernet, optisch/koaxial sowie Funk mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4.
Auf der CES 2026 rückt Dreame außerdem den „Black Crystal True Color Screen“ in den Vordergrund: 1,8 % Reflexion und ein Blickwinkel von 178° sollen Spiegelungen in hellen Räumen deutlich entschärfen. Zusätzlich zeigt Dreame dort den V3000 als Gaming-lastiges Modell mit sehr hoher Bildrate (in der CES-Mitteilung ist sogar von bis zu 300 Hz die Rede) und Unterstützung für VRR/ALLM sowie AMD FreeSync Premium.
Dreame TV S100: Mittelklasse mit integrierter Soundbar
Die S100-Reihe kommt international in 55, 65, 75 und 86 Zoll. Mini-LED, QLED und 4K sind auch hier gesetzt, dazu 144 Hz, VRR und ALLM. Dreame nennt bis zu 1000 Nits Spitzenhelligkeit – laut Spezifikation gilt das ausdrücklich für das 86-Zoll-Modell, kleinere Größen können abweichen.
Der auffälligste Unterschied ist der Ton: Die S100 integrieren eine Soundbar, die als 4.1.2-System mit 11 Treibern und 70 Watt beschrieben wird. Dazu kommen Features wie ein AI-Sound-Tuner (automatische EQ-Anpassung) und ein breites Soundfeld. Beim Smart-System ist Google TV gesetzt, inklusive Sprachfunktionen („Hey Google“) und Chromecast built-in.
Einschätzung
Dreame steigt nicht „auch mal“ in TVs ein, sondern versucht direkt, Heimkino und Gaming mit Mini-LED und breiter HDR-Unterstützung abzudecken – und das mit klarer Differenzierung zwischen V3000 (Bild/Größen/Spitzenhelligkeit) und S100 (Audio-Konzept). Spannend wird für euch vor allem, wie gut Local Dimming, Motion und das integrierte Soundsystem im Alltag wirklich zusammenspielen. Worauf würdet ihr eher setzen: maximaler Screen in 100 Zoll oder lieber die TV-Soundbar-Kombi ohne extra Geräte?






