Pironman 5 Pro Max – Raspberry-Pi-Gehäuse mit Dual-NVMe und 4,3-Zoll-Touchscreen Dual-NVMe mit RAID 0/1, Tower-Kühler + RGB-Lüfter
SunFounder stellt mit dem Pironman 5 Pro Max ein umfangreich ausgestattetes Gehäuse für den Raspberry Pi 5 vor. Das 123-Euro-Gehäuse bietet zwei M.2-Slots mit RAID-Support, einen 4,3-Zoll-Touchscreen und eine aufwendige Kühlung mit Tower-Kühler und RGB-Lüftern. Aktuell ist das Gehäuse beim Hersteller gelistet, aber noch nicht verfügbar.
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Wer seinen Raspberry Pi 5 in der Schreibtischschublade verstaubt, verschenkt Potenzial. SunFounder hat mit dem Pironman 5 Pro Max ein Gehäuse vorgestellt, das den Einplatinenrechner in eine kleine Workstation verwandelt, komplett mit Touchscreen, Dual-NVMe-Support und RGB-Beleuchtung. Für 123,37 Euro bekommt ihr allerdings nur das Gehäuse, der Pi selbst und weitere Komponenten kosten extra.
Touchscreen macht den Pi zum Standalone-System
Das auffälligste Feature ist der integrierte 4,3-Zoll-Touchscreen. Damit lässt sich der Raspberry Pi 5 theoretisch ohne externen Monitor betreiben, ob das bei der Displaygröße wirklich praktikabel ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich würde bei längeren Sessions wohl doch zum richtigen Bildschirm greifen, aber für schnelle Konfigurationsarbeiten oder als Status-Display durchaus brauchbar.
Neben dem Display gibt es noch ein 0,96-Zoll-OLED-Panel, das Systeminfos wie CPU-Auslastung, Temperatur, Speicher und IP-Adresse anzeigt. Per Vibrationssensor lässt sich das Display durch leichtes Antippen aus dem Standby wecken, ein nettes Detail, das in der Praxis tatsächlich Zeit spart.
Zwei M.2-Slots für NVMe-SSDs oder AI-Beschleuniger
Das eigentliche Highlight sind die zwei M.2-Slots, die SSDs in den Formaten 2230, 2242, 2260 und 2280 aufnehmen. Dank integriertem PCIe-Gen2-Switch lassen sich beide Slots gleichzeitig nutzen, entweder im RAID 0 für mehr Speed oder im RAID 1 für Redundanz. Alternativ könnt ihr eine NVMe-SSD mit einem AI-Beschleuniger wie dem Hailo-8L kombinieren, was für Edge-Computing-Projekte interessant sein dürfte.
Allerdings solltet ihr die PCIe-Limitierungen des Raspberry Pi 5 im Hinterkopf behalten. Wunder dürft ihr hier nicht erwarten, aber für ein kompaktes NAS oder einen Home-Assistant-Hub reicht die Performance allemal.
Kühlung mit Tower-Kühler und RGB-Lüftern
Bei der Kühlung setzt SunFounder auf ein durchdachtes System: Ein Tower-Kühler mit PWM-Lüfter plus zwei RGB-beleuchtete Zusatzlüfter sorgen für ausreichend Luftzirkulation. Die beiden transparenten Seitenwände verbessern die Belüftung und setzen die RGB-Beleuchtung in Szene, Geschmackssache, aber immerhin funktional.
Gerade bei längeren Lastspitzen macht sich eine ordentliche Kühlung beim Raspberry Pi 5 bemerkbar. Der Broadcom-SoC neigt unter Volllast durchaus zum Throttling, wenn die Temperatur nicht im Griff gehalten wird. Das Pironman-Gehäuse sollte hier Abhilfe schaffen.
Weitere Features und Verfügbarkeit
Zusätzlich bietet das Gehäuse einen Metal-Power-Button für sicheres Herunterfahren, einen externen GPIO-Extender, RTC-Batterie-Support und zwei vollwertige HDMI-Ports. Die Abmessungen von 140,9 × 77,0 × 138,7 Millimetern machen das Gehäuse kompakt genug für den Schreibtisch, aber groß genug für vernünftiges Kabelmanagement.
Aktuell ist das Pironman 5 Pro Max beim Hersteller gelistet, aber noch nicht lieferbar. Gegen Aufpreis lassen sich der Raspberry Pi 5 selbst, microSD-Karten, Kameras oder das Hailo-8L-Modul dazubestellen. Alternative Pironman-Gehäuse sind bereits in Deutschland erhältlich.
Habt ihr Erfahrungen mit Pironman-Gehäusen oder plant ihr, euren Raspberry Pi 5 ähnlich aufzurüsten?




Peter
24.02.2026, 12:13Wer braucht sowas? Bastler wohl eher nicht.
Rechnet man das Gehäuse + RasPi5 (8GB) zusammen dann kommt man grob auf 250 EUR. Da fehlt aber dann immer noch eine NVMe-SSD.
Ne, da greif ich lieber auf einen leistungsfähigeren Mini-PC und einen günstigen Monitor.