PLAUD Note – KI Diktiergerät mit Cloud Anbindung Kreditkartengröße, Metallgehäuse, LED-Statusanzeige, 2 Mikrofone mit KI-Rauschunterdrückung
Das PLAUD Note kombiniert minimalistisches Design mit starker KI-Anbindung. Längere Akkulaufzeit, AutoFlow-Automatisierung und Unlimited-Option machen es besonders für Vielnutzer interessant. Einschränkungen gibt es bei Display und Gratisumfang.
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Wenn Meetings länger dauern als die Mittagspause und Telefonate mit dem Kundenservice epische Ausmaße annehmen, hilft oft kein klassisches Notizbuch mehr. Genau dafür gibt es Geräte wie das PLAUD Note, ein ultrakompaktes Diktiergerät mit KI-Integration. Es nimmt Sprache auf, schiebt sie in die Cloud, transkribiert und fasst Inhalte auf Wunsch gleich zusammen. Im direkten Vergleich mit dem Mobvoi TicNote zeigte sich im Test, wo die Stärken liegen – und wo Grenzen erreicht werden.
Design und Bedienung
Minimalistischer geht es kaum: Ein Schiebeschalter, ein Knopf, dazu eine kleine Status-LED und ein Vibrationsfeedback. Das PLAUD Note verzichtet bewusst auf ein Display, was es von seinem Konkurrenten unterscheidet. Der Vorteil liegt in der extremen Schlichtheit und der langen Akkulaufzeit von 30 Stunden Daueraufnahme.
Über den Schalter lassen sich zwei Aufnahmemodi wählen: klassische Mikrofonaufnahme oder Telefonmitschnitt, bei dem Gespräche über die Hörmuschel eines Smartphones mitgeschnitten werden können. Dank beiliegender MagSafe-Hülle oder Magnetring funktioniert das auch an Geräten ohne integrierte MagSafe-Funktion.
Aufnahmequalität
Die Audioqualität war im Test solide: Sprache wurde klar erfasst, störende Nebengeräusche ließen sich über die dreistufige KI-Rauschunterdrückung deutlich minimieren. Besonders positiv fiel die leichte Betonung der Stimme auf, die bei späterer Transkription für gute Erkennungsraten sorgte.
In einem längeren Probelauf mit rund 500 Wörtern traten nur wenige Fehler in den Transkripten auf – im Schnitt 2–3 Ungenauigkeiten pro Text. Für Kontexte wie Meeting-Protokolle oder Interviews ist das absolut ausreichend.
App und Cloud-Integration
Ohne die App geht beim PLAUD Note wenig – das Gerät dient primär als Aufnahmequelle. Erst in der Cloud geschieht die eigentliche Magie:
- Transkription und Zusammenfassung von Audioinhalten
- Mindmaps und strukturierte Übersichten
- Sprechererkennung mit nachträglicher Beschriftung
- Export in Formate wie PDF, DOCX, Markdown oder MP3
Besonders interessant ist die Funktion AutoFlow: Hier können Regeln erstellt werden („wenn in den ersten zwei Minuten das Wort Meeting fällt, dann automatisch Vorlage Meeting-Protokoll nutzen“). Damit lassen sich Workflows automatisieren, was im Arbeitsalltag enorm praktisch ist.
Unterschiede zum Mobvoi TicNote
Im Vergleich zum TicNote hat das PLAUD Note Stärken und Schwächen:
- Pro PLAUD Note: längere Akkulaufzeit (30 h vs. 20 h), mehr KI-Modelle, AutoFlow-Automatisierung, Option auf Unlimited-Abo, Integration über Zapier für Workflows.
- Contra PLAUD Note: kein Display, manche KI-Funktionen nur im Bezahlabo verfügbar, keine Projektstruktur (nur klassische Ordner).
Wer viele Credits benötigt oder Unlimited-Verarbeitung will, ist beim PLAUD Note besser aufgehoben. Wer hingegen schon in der kostenlosen Version mehr Features möchte und Echtzeit-Transkription bevorzugt, fährt mit dem Mobvoi TicNote besser.
Pro & Kontra
| Pro | Kontra |
| ultrakompakt und sehr leicht | kein Display, nur LED-Feedback |
| 30 Stunden Akku-Laufzeit | viele Features erst im Bezahlabo nutzbar |
| klare Sprachaufnahmen mit guter Rauschunterdrückung | reine Ordnerstruktur, keine Projektorganisation |
| Auswahl aus 6 KI-Modellen | Cloud-Zwang: ohne App kaum Mehrwert |
| AutoFlow für automatische Workflows | |
| Zapier-Integration für Weiterverarbeitung | |
| Unlimited-Abo verfügbar |
Fazit
Das PLAUD Note ist ein cleveres Werkzeug für alle, die Sprache regelmäßig in Text und Analysen verwandeln möchten. Es punktet mit langer Akkulaufzeit, solider Aufnahmequalität und flexiblen KI-Modellen. Vor allem Power-User mit Bedarf an Unlimited-Transkriptionen und Automatisierungen finden hier die bessere Lösung. Wer hingegen Wert auf ein Display, Echtzeit-Transkription und viele Gratisfunktionen legt, sollte den Mobvoi TicNote im Blick behalten.
Technische Daten zum PLAUD Note
| Wert | |
|---|---|
| Bauform | Kreditkartengröße, Metallgehäuse |
| Gewicht | unter 30 g |
| Steuerung | 1 Knopf, 1 Schiebeschalter |
| Display | keine Anzeige, nur LED |
| Mikrofone | 2, mit KI-Rauschunterdrückung |
| Speicher | 64 GB intern + unbegrenzt Cloudspeicher |
| Akku-Laufzeit | bis 30 Stunden Aufnahme |
| Ladeanschluss | Magnetkabel mit 4 Pins |
| Verbindung | Bluetooth + WLAN-Hotspot (schnelle Übertragung) |
| Aufnahmemodi | Mikrofonaufnahme, Telefonmitschnitt über MagSafe-Case |
| Abo-Modelle | Free (300 Credits ≈ 5 Std./Monat), Pro (1200 Credits), Unlimited (unbegrenzte Nutzung) |
| KI-Modelle | 6 auswählbare Modelle, inkl. GPT, Claude, Gemini |





