JOBOBIKE Robin Pro im Test – Fat Tire E-Bike für Strand, Schotter und lange Touren 80 Nm Bafang Motor, 960 Wh-Akku, Shimano 8-Gang Schaltung, Farb-LCD-Display

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Ein kurzer Abstecher durch den Wald oder zum Strand, danach noch schnell durch die Stadt zum Supermarkt, genau solche Mischstrecken sind der Moment, in dem ein Fat-Tire-E-Bike seine Stärken ausspielen soll. Dicke Reifen, elektrische Unterstützung und möglichst viel Komfort versprechen schließlich entspanntes Fahren, auch dann, wenn der Untergrund alles andere als perfekt ist. Genau in diese Kategorie fällt das JOBOBIKE Robin Pro, ein E-Bike mit 26-Zoll-Fat-Reifen, Gabel und Sattelfederung und einem kräftigen Bafang-Motor.

Jobobike Robin Pro
Technische Daten 80 Nm Bafang-Motor • 960 Wh-Akku • Shimano 8 Gang Schaltung • hydraulische Scheibenbremsen • Farb LCD-Display mit USB • 60 Lux LED Beleuchtung
Jobobike.de 3-5 Tage Lieferzeit
ab 1399,00€ Gutschein erforderlich

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Das E-Bike Modell kombiniert einen 48-Volt-20-Ah-Akku mit bis zu 80 Nm Drehmoment, eine 8-Gang-Shimano-Schaltung und eine Vollfederung (Hinten nur Sattelstützenfederung). Dazu kommen Alltagsfeatures wie LED-Beleuchtung, Gepäckträger und ein Farbdisplay. Klingt nach einem vielseitigen Begleiter für Pendler, Wochenend-Touren und gelegentliche Offroad-Abstecher. 

Erster Eindruck und Fahrgefühl

Für den Test haben wir das Robin Pro auf verschiedenen Untergründen gefahren. Dazu gehörten klassischer Asphalt, grober Schotter und leicht unebene Waldwege. Ziel war es herauszufinden, wie gut Motor, Federung und die breiten Reifen zusammenarbeiten.

Wir haben außerdem typische Alltagssituationen simuliert: Anfahren an Steigungen, Stop-and-Go im Stadtverkehr und längere Strecken mit konstanter Geschwindigkeit. Besonderes Augenmerk lag auf dem Zusammenspiel aus Motorleistung, Pedalassistenz und Gangschaltung, da genau hier viele E-Bikes im Alltag ihre Schwächen zeigen.

Jobobike Robin Pro

Motorleistung und Fahrverhalten

Im Zentrum des Robin Pro arbeitet ein Bafang-Nabenmotor mit 250 Watt. Das entspricht der üblichen Pedelec-Norm und sorgt dafür, dass die Motorunterstützung bei den Zugelassenen 25 km/h endet. Entscheidend ist allerdings das Drehmoment, hier liefern 80 Nm spürbaren Schub.

Jobobike Robin Pro

In der Praxis beschleunigt das Bike relativ zügig auf die Unterstützungsgrenze. Besonders in den höheren Unterstützungsstufen merkt ihr schnell, dass der Motor genug Kraft für moderate Steigungen mitbringt. Bei langsamer Fahrt oder beim Anfahren hilft zusätzlich der Walk-Modus, der das schwere Bike leichter in Bewegung bringt.

Ein Geschwindigkeitssensor regelt die Unterstützung. Das System reagiert zuverlässig, allerdings typisch für viele Nabenmotor-Konzepte nicht ganz so feinfühlig wie Drehmomentsensoren. Im Alltag ist das jedoch kaum ein Problem.

Akku und Reichweite

Der Akku gehört zu den interessanteren Punkten des Bikes. JOBOBIKE verbaut einen 48 Volt 20 Ah LG Akku, was einer Kapazität von 960 Wh entspricht. Damit bewegt sich das Robin Pro im oberen Bereich vieler Trekking- und Fat-E-Bikes.

Jobobike Robin Pro

Der Hersteller nennt eine Reichweite von 90 bis 180 Kilometern. Wie immer hängen solche Werte stark von Fahrweise, Terrain und Unterstützungsstufe ab. Realistisch ist: In niedrigen Assistenzstufen sind sehr lange Touren möglich, während maximale Unterstützung natürlich deutlich mehr Energie verbraucht.

Die Ladezeit von etwa 5 bis 7 Stunden ist schon recht lange aber bei der Kapazität auch kein Wunder. Hier empfiehlt es sich diesen dann über Nacht vollständig laden zu lassen.

Fahrkomfort: Reifen und Federung

Das auffälligste Merkmal des Robin Pro sind die 26 × 4 Zoll Fat Tires. Diese breiten Reifen sorgen für viel Auflagefläche und damit für gute Traktion. Auf Schotter oder lockerem Untergrund fühlt sich das Bike stabil an, und selbst kleinere Hindernisse werden recht souverän geschluckt.

Jobobike Robin Pro

Vorne sitzt eine RST-Hydraulikgabel mit 80 mm Federweg und Lockout-Funktion. Hinten unterstützt eine integrierte Federung den Komfort. Die Kombination sorgt dafür, dass Unebenheiten deutlich gedämpft werden.

Jobobike Robin Pro Jobobike Robin Pro

Gerade auf längeren Strecken oder auf raueren Wegen merkt ihr, wie stark Reifen und Federung zusammenarbeiten. Das Fahrgefühl bleibt vergleichsweise ruhig, selbst wenn der Untergrund wechselhaft ist.

Schaltung und Bremsen

Beim Antrieb setzt JOBOBIKE auf eine Shimano 8-Gang-Schaltung, die eine solide Bandbreite für unterschiedliche Strecken bietet. In Kombination mit dem Motor reicht die Übersetzung für Stadtfahrten ebenso wie für leichte Steigungen.

Jobobike Robin Pro

Die Tektro hydraulischen Scheibenbremsen mit 180-mm-Rotoren liefern kräftige Bremsleistung. Hydraulische Systeme haben den Vorteil, dass sie weniger Handkraft benötigen und gleichzeitig gut dosierbar bleiben. Gerade bei einem relativ schweren E-Bike ist das ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Jobobike Robin Pro

Im Test ließen sich die Bremsen präzise kontrollieren, auch bei stärkerem Abbremsen auf losem Untergrund.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Im Alltag punktet das Robin Pro mit einer Reihe sinnvoller Details. Das Farb-LCD-Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Kilometerstand und Unterstützungsstufe an. Dank USB-Port lassen sich sogar kleinere Geräte unterwegs laden.

Jobobike Robin Pro

Die Beleuchtung besteht aus einem 60-Lux-Frontscheinwerfer und einem Rücklicht mit Bremslichtfunktion. Dadurch bleibt ihr auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut sichtbar.

Jobobike Robin Pro

Zum Lieferumfang gehören außerdem Gepäckträger, Schutzbleche und ein stabiler Seitenständer. Damit eignet sich das Bike nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch für Pendelstrecken oder Einkäufe.

Jobobike Robin Pro

Innerhalb der Fat-E-Bike-Kategorie zeigt sich das Robin Pro als relativ vielseitiger Vertreter. Viele Modelle setzen entweder auf reine Offroad-Ausrichtung oder auf urbane Nutzung.

Das Robin Pro versucht einen Mittelweg: breite Offroad-Reifen, aber gleichzeitig Alltagsfeatures wie Gepäckträger und Beleuchtung. Auch die Kombination aus Vollfederung und großem Akku findet man eher bei tourenorientierten Modellen.

Der Nachteil solcher Konzepte ist häufig das Gewicht. Mit über 30 Kilogramm gehört das Bike definitiv nicht zu den leichtesten Vertretern seiner Klasse.

Fazit

Das JOBOBIKE Robin Pro kombiniert viele typische Eigenschaften moderner Fat-Tire-E-Bikes: breite Reifen, kräftigen Nabenmotor und eine komfortorientierte Vollfederung. Besonders positiv fallen der große Akku, das stabile Fahrgefühl auf unebenem Untergrund und die umfangreiche Serienausstattung auf.

Das hohe Gewicht gehört allerdings zu den Punkten, die man im Alltag bedenken sollte. Wer sein Fahrrad regelmäßig tragen muss, wird das schnell merken. Wobei man hier wenigstens am Sattel noch einen praktischen Griff hat.

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Für Fahrer, die ein vielseitiges E-Bike für Stadtfahrten, längere Touren und gelegentliche Offroad-Strecken suchen, wirkt das Konzept insgesamt schlüssig. Jetzt interessiert uns eure Meinung: Würdet ihr ein Fat-Tire-E-Bike eher für Abenteuer im Gelände nutzen oder tatsächlich als Alltagsrad in der Stadt?

Technische Daten im Überblick

Merkmal Details
Motor Bafang Hinterrad-Nabenmotor, 48 V, 250 W
Drehmoment 80 Nm
Unterstützungsstufen 5 Pedalassistenz-Stufen + Walk-Modus
Höchstgeschwindigkeit 25 km/h 
Akku LG Lithium-Ionen, 48 V 20 Ah (960 Wh)
Reichweite 90–180 km
Ladezeit ca. 5–7 Stunden
Schaltung Shimano 8-Gang
Bremsen Tektro hydraulische Scheibenbremsen, 180 mm
Federung Vollfederung mit RST Hydraulikgabel, 80 mm Federweg
Reifen 26 × 4,0 Zoll CST/Kenda Fat Tires
Rahmen Aluminium
Gewicht ca. 34,6 kg
Traglast 120 kg
Display Farb-LCD mit USB-Port
Beleuchtung LED Frontlicht 60 LUX + Rücklicht mit Bremslicht
Zubehör Gepäckträger, Schutzbleche, Seitenständer
Daniel

Hey Ho, ich bin Daniel und nun auch offiziell ein NerdsHeaven Mitglied. Lange Zeit habe ich die Nerds im Hintergrund begleitet. Ich bin in der Redaktion tätig und gebe jetzt hier auch meinen Senf dazu.

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