Samsung Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra – Neue Flaggschiffe mit Privacy-Display und Exynos 2600 Privacy-Display mit Blickschutz, Snapdragon 8 Elite Gen 5 / Exynos 2600
Samsung stellt die Galaxy S26-Serie mit drei neuen Flaggschiffen vor, die ab 999 Euro starten. Das Galaxy S26 Ultra bietet erstmals ein Privacy-Display mit optionalem Blickschutz, allerdings mit leichten Einbußen bei der Bildqualität. Die Preise steigen deutlich, während die Kameras kaum Verbesserungen erfahren.
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Ihr kennt das: Ihr sitzt im Zug, scrollt durch eure Nachrichten und merkt plötzlich, wie der Typ schräg gegenüber versucht, unauffällig auf euer Display zu schielen. Samsung hat offenbar genug von solchen Situationen und präsentiert mit der Galaxy S26-Serie drei neue Flaggschiffe, die vor allem beim Ultra-Modell mit einem interessanten Feature aufwarten: einem Privacy-Display mit optionalem Blickschutz.
Drei Modelle, unterschiedliche Chips
Die neue Generation besteht aus dem Galaxy S26, dem Galaxy S26+ und dem Galaxy S26 Ultra. Während die beiden kleineren Modelle mit dem hauseigenen Samsung Exynos 2600 ausgestattet sind, einem 10-Kern-Prozessor mit bis zu 3,9 GHz aus 2-nm-Fertigung, setzt Samsung beim Ultra-Modell auf den Snapdragon 8 Elite Gen 5 von Qualcomm. Dieser taktet in der „for Galaxy“-Variante mit bis zu 4,74 GHz und soll vor allem bei der CPU-Leistung Vorteile bieten.
Das Galaxy S26 startet mit einem 6,3-Zoll-Display (2340 x 1080 Pixel), das S26+ bietet 6,7 Zoll (3120 x 1440 Pixel) und das S26 Ultra kommt mit 6,9 Zoll (3120 x 1440 Pixel). Alle drei Modelle nutzen Dynamic AMOLED 2X-Panels mit 120 Hz und Corning Gorilla Armor 2, wobei nur das Ultra-Modell das reflexionsmindernde Gorilla Armor 2 erhält.
Privacy-Display: Clever, aber mit Kompromissen
Das Highlight der Serie ist das Privacy-Display des Galaxy S26 Ultra. Samsung hat hier ein Flex Magic Pixel OLED-Panel verbaut, bei dem die Pixel so angeordnet sind, dass sie primär nach vorne leuchten, aber nur eingeschränkt zur Seite. In der Praxis funktioniert das erstaunlich gut: Sitzt jemand seitlich neben euch, sieht er nur noch einen stark abgedunkelten Bildschirm.
Es gibt sogar einen Modus für „maximalen Privatsphärenschutz“, der zusätzlich weißes Gegenlicht zur Seite abstrahlt. Der Haken: Dieser Modus reduziert den Kontrast deutlich, und Schwarz wird zu Grau. Auch ohne diesen Modus ist das Display des S26 Ultra laut ersten Eindrücken minimal weniger blickwinkelstabil als das des Vorgängers S25 Ultra. Ihr solltet also abwägen, ob euch der Sichtschutz diese Kompromisse wert ist.
Kameras: Kaum Veränderungen
Bei den Kameras hat sich wenig getan. Das Galaxy S26 und S26+ setzen weiterhin auf eine 50-MP-Hauptkamera, eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 10-MP-Zoomkamera mit dreifacher Vergrößerung, exakt wie beim Vorgänger. Beim Galaxy S26 Ultra gibt es immerhin offenere Blenden: Die 200-MP-Hauptkamera wechselt von f/1.7 zu f/1.4, das große Teleobjektiv von f/3.4 zu f/2.8. Dazu kommen eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine zweite 10-MP-Zoomkamera.
Neu ist der „Nightography“-Modus für bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen und die „Superstabil-Funktion“ für Videos, die das Bild horizontal sperrt, selbst wenn ihr das Smartphone während der Aufnahme dreht. Das Galaxy S26 Ultra unterstützt zudem den APV-Codec, einen verlustfreien Videocodec für professionelle Nachbearbeitung.
Akkus und Laden: Kleine Verbesserungen
Die Akkukapazitäten sind leicht gewachsen: Das Galaxy S26 hat jetzt 4.300 mAh (vorher 4.000 mAh), das S26+ kommt auf 4.900 mAh und das S26 Ultra bleibt bei 5.000 mAh. Dafür lädt das Ultra-Modell jetzt mit bis zu 60 Watt per Kabel und 25 Watt drahtlos via Qi2, allerdings ohne Magneten. Die kleineren Modelle laden mit 25 bzw. 45 Watt.
Preise steigen deutlich
Die Speicherkrise macht sich bemerkbar: Das Galaxy S26 startet bei 999 Euro für 256 GB (128 GB entfällt), das sind 40 Euro mehr als im Vorjahr. Das S26+ kostet 1.249 Euro (256 GB), das S26 Ultra 1.449 Euro. Besonders schmerzhaft sind die Aufpreise für größere Speicherkonfigurationen: 512 GB kosten beim S26 jetzt 1.199 Euro statt 1.079 Euro, beim S26+ sogar 1.449 Euro statt 1.269 Euro. Immerhin gibt es für Vorbesteller bis zum 11. März ein kostenloses Speicher-Upgrade.
Software: Android 16 und KI-Features
Alle drei Modelle laufen mit Android 16 und One UI 8.5. Samsung setzt weiterhin stark auf KI-Integration: Neben Google Gemini und Samsung Bixby kommt jetzt auch Perplexity AI als dritter Assistent hinzu. Neu ist die „Now Nudge“-Funktion, die kontextbezogene Vorschläge in Messenger-Apps macht. Ein Screenreader analysiert den Bildschirminhalt und schlägt passende Aktionen vor, etwa Fotos aus einem bestimmten Urlaub zu teilen, wenn der Gesprächspartner danach fragt.
Persönliche Einschätzung
Die Galaxy S26-Serie ist eine solide Evolution, aber keine Revolution. Das Privacy-Display des Ultra-Modells ist ein cleveres Feature für alle, die viel unterwegs arbeiten oder einfach Wert auf Privatsphäre legen. Die Bildqualität leidet darunter allerdings leicht, und die Preiserhöhungen sind happig. Der Exynos 2600 in den kleineren Modellen bleibt ein Fragezeichen, hier müssen Tests zeigen, ob Samsung die Performance-Lücke zu Qualcomm schließen konnte. Wer ein Galaxy S25 Ultra besitzt, kann getrost abwarten. Für alle anderen ist die Serie dennoch eine Überlegung wert, vor allem wenn ihr das Speicher-Upgrade mitnehmt.
Was haltet ihr vom Privacy-Display? Würdet ihr dafür Kompromisse bei der Bildqualität in Kauf nehmen?







