USB-C Adapter mit Leistungsmessung – Mini Tool für den schnellen Check USB 4 mit 40 Gbit/s, Spannungs und Leistungsanzeige, Messung in beide Richtungen
Ihr steckt ein neues USB-C Netzteil an, das Notebook lädt gefühlt ewig, und ihr fragt euch: Kommen da wirklich 100 Watt an oder nur lauwarme 45? Genau für solche Momente sind kleine USB-C-Adapter mit integrierter Leistungsanzeige spannend. Das kleine Tool ist perfekt zum Gegenchecken von Kabeln und Ladegeräten, gerade wenn mehrere Netzteile und Kabel im Haushalt rotieren.
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Kompaktes Zwischenstück mit Display
Der hier betrachtete USB-C-Adapter ist ein 25 x 7 x 12 mm kleines Stück Hochglanzplastik. Ohne Stecker ist er ungefähr so lang wie ein Daumennagel und fällt im Alltag kaum auf. Auf der einen Seite sitzt ein USB-C-Stecker, auf der anderen ein USB-C Port. Ihr steckt ihn schlicht zwischen Ladegerät und Kabel, oder zwischen Kabel und Endgerät.
Auf der Oberseite verbirgt sich unter dem Kunststoff ein kleines LC-Display. Das wirkt unscheinbar, erfüllt aber seinen Zweck. Die Anzeige ist direkt ablesbar, ohne App, ohne Bluetooth, ohne Spielereien.
Was zeigt der Adapter an?
Im Betrieb blendet das Display drei Werte im Wechsel ein: Spannung in Volt, Ampere und Leistung in Watt. Damit bekommt ihr zumindest die wichtigsten Parameter für eine grobe Diagnose.
Bis 20 V bzw. 20 W zeigt der Adapter Werte mit einer Nachkommastelle an. Darüber hinaus springt er auf ganze Zahlen. Für präzise Laborarbeit ist das natürlich nichts, für den Heimgebrauch reicht es in der Regel aus. Gerade beim schnellen Check, ob euer Gerät wirklich im Schnelllademodus läuft, liefert er eine solide Orientierung.
Unterstützung bis 140 und 240 Watt mit USB 4
Technisch unterstützen die Adapter Leistungen bis 240 Watt. Bei höheren Spannungen könnte er Schaden nehmen. Einen integrierten Schutz gegen Überlast gibt es nicht, deshalb solltet ihr darauf achten, ihn nicht an Ports zu nutzen, die darüber hinausgehen.
Erfreulich ist zudem die Unterstützung von USB 4 mit bis zu 40 Gbit/s. Damit könnt ihr den Adapter auch zwischen Rechner und externer SSD nutzen, ohne die Datenrate künstlich zu limitieren. Für ein Mini-Tool in dieser Preisklasse ist das technisch durchaus bemerkenswert.
Messung in beide Richtungen
Ein praktischer Punkt: Der Adapter misst die Leistung in beide Richtungen. Das ist relevant, wenn ihr etwa mit Powerbanks oder Geräten arbeitet, die Energie sowohl aufnehmen als auch abgeben können. Ihr seht also nicht nur, was ins Gerät fließt, sondern auch, was es gegebenenfalls zurückliefert.
Wie genau sind die Werte?
Spannend wird es bei der Genauigkeit. Im Vergleich zu einem dedizierten USB-Tester sind die Werte etwas weniger präzise. In meinem Test schwankten sie im Bereich von ± 1 bis 3 W, was im Alltag sichtbar, aber nicht dramatisch ist.
Die Abweichung lag bei etwa 2 % bis 6 % im Vergleich zu der Anzeige von der Powerbank. Der Adapter zeigte tendenziell leicht niedrigere Werte an. Wobei die Powerbank da auch nicht das genauste Messgerät sein wird. Für den Heimgebrauch, etwa zur Fehlersuche bei Ladeproblemen oder zum Vergleich verschiedener Netzteile, ist das absolut vertretbar. Wer jedoch exakte Messreihen erstellen will, greift besser zu professionellerem Equipment.
Einschätzung
Solche USB-C-Mini-Adapter sind keine High-End-Messgeräte, sondern pragmatische Werkzeuge für den Alltag. Sie zeigen euch schnell, ob ein Kabel drosselt, ein Netzteil nicht liefert oder ein Gerät tatsächlich mit voller Leistung lädt.
Für Technikfans, die ihre Infrastruktur im Blick behalten wollen, ist das ein nützliches Gadget. Nutzt ihr bereits USB-Tester oder verlasst ihr euch auf Herstellerangaben? Schreibt gern, welche Erfahrungen ihr mit Ladeleistung und USB-C gemacht habt.







