Xiaomi 17 Ultra – Größerer Akku und überraschender Triple-Cam-Wechsel 6,9″ AMOLED, LTPO 120 Hz, Snapdragon 8 Elite Gen 5, 200 MP Leica-Zoom, 6800 mAh Akku, Android 16

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Das Xiaomi 17 Ultra setzt tatsächlich auf ein verkleinertes Kamerasetup: von Quad- reduziert man auf eine Triple-Cam. Im Zentrum stehen ein 50-MP-Hauptsensor und ein 200-MP-Zoommodul mit variabler Brennweite. Europa dürfte das Gerät im März 2026 ur MWC in Barcelona erhalten.

Xiaomi 17 Ultra
Technische Daten 6,9" AMOLED • LTPO 120 Hz • Snapdragon 8 Elite Gen 5 • 200 MP Leica-Zoom • 6800 mAh Akku • Android 16
tradingshenzhen.com Tradingshenzhen.com 8-18 Tage Lieferzeit
Technische Daten 6,9" AMOLED • LTPO 120 Hz • Snapdragon 8 Elite Gen 5 • 200 MP Leica-Zoom • 6800 mAh Akku • Android 16
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Der Moment, in dem man beim Scrollen über den nächsten Leak stolpert und plötzlich feststellt, dass sich monatelange Spekulationen in Luft auflösen, ist in meinem Alltag als Tech-Redakteur fast schon Routine. Genau so ein Fall ist das Xiaomi 17 Ultra. Während viele von uns noch dachten, Xiaomi würde beim Ultra-Modell erneut auf ein Quad-Setup setzen, zeichnen neue Codefunde jetzt ein klareres und vor allem schlankeres Bild.

Mittlerweile sind die echten Spezifikationen natürlich schon von Xiaomi mit der Vorstellung des 17 Ultras bestätigt worden. Das 17 Ultra bleibt ein großes, durch das fette Kamerasetup dickes, aber sehr gutes Smartphone mit toller Kamera und jetzt besserer Akkulaufzeit.

Xiaomi 17 Ultra

Warum der Wechsel von Quad- zu Triple-Cam?

Gerade weil das Xiaomi 15 Ultra noch auf zwei Telekameras setzte, wirkt der Schritt zunächst wie ein Rückbau. Gleichzeitig könnte Xiaomi hier gezielt Komplexität reduzieren, um sich voll auf das neue, variabel arbeitende 200-MP-Zoommodul zu konzentrieren. Die anfänglichen Gerüchte zur Brennweite zwischen 70 und 100 mm bleiben weiterhin bestehen und deuten auf eine optische Lösung hin, die eher in Richtung „Mini-Objektiv im Handy“ als klassisches Periskop geht.

Xiaomi 17 Ultra
(Optisch hat sich nicht viel getan, der fehlende Sensor fällt nicht mal auf)

Was steckt nun konkret drin?

  • Hauptkamera: Leica Summilux 50 MP Light Hunter 1050L Sensor mit f/1.67 Blende 
  • Weitwinkel: 50 MP Leica Ultraweitwinkelsensor mit f/2.2 Blende 
  • Teleobjektiv: 200 MP Leica APO Teleobjektiv mit variabler f/2.39 – 2.96 Blende und 3,2x bis 4,3 fach optischen Zoom
  • Frontkamera: 50 MP 

Als Endnutzer, der gerne mal ein Foto schießt, macht es im Alltag keinen Unterschied, ob nun 3 oder 4 Sensoren genutzt werden. Die variable Brennweite wird ja über einen Sensor bereitgestellt und schränkt die Flexibilität in Bild und Film nicht ein. Stattdessen bleibt es ja hier beim sehr guten 200-Megapixel-Sensor. Das Filmen über alle Sensoren hinaus, sprich von Weitwinkel bis zu optischem Zoom oder digital auf 30x hinaus, klappt wunderbar. Lediglich bei 4k@120 bleibt der Weitwinkelsensor außen vor bzw. handelt es sich dann hierbei um einen digitalen Zoom.

Bei den Bildern gibt es kaum Kritik, je nach Wahl, ob nun „authentic“ oder „vibrant“ können die Farben ein wenig kräftiger wirken, der Dynamikumfang, der Weißabgleich, Autofokus, Bildschärfe oder Details wissen aber sofort zu überzeugen. Ohne KI geht hier natürlich nichts und auch hier haben wir gut 1-2 Sekunden Bedenkzeit der Bilder nach dem Ablichten, bis sie final, offline wohlgemerkt, überarbeitet wurden. Die Ergebnisse sprechen aber für sich. Die Nachbearbeitungszeit fällt dem Knipsen des nächsten Bildes aber nicht in den Rücken.

Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra

Die Frontkamera kann nicht ganz mit der Hauptkamera mithalten, bietet aber ebenso einen angenehmen Hautton, lässt aber etwas Schärfe vermissen. Low Light Bilder gelingen grundsätzlich ziemlich gut, hier ist die KI-Nachbearbeitung aber entscheidend. In meinem Szenario schnitt das vivo X300 Pro hier leicht besser ab. 

Xiaomi 17 Ultra Xiaomi 17 Ultra IMG 20260223 123100 Xiaomi 17 Ultra

Was vom Vorgänger bestehen bleibt: das laute Klappern des optischen Sensors beim Schütteln des Gerätes in der Hand Tatsächlich sogar noch ein Stückchen lauter, als beim Xioami 15 Ultra noch der Fall war.

Großes Display

Das Display wächst tatsächlich noch einmal ein Stückchen. Mittlerweile messen wir hier 6,9 Zoll Diagonale, die mit typischer AMOLED Technik maximal 3500 Nits hell erleuchtet und dank LTPO flexibel in der Bildwiederholrate zwischen 1 bis 120 Hz arbeitet. Geschützt wird es durch das hauseigene, entwickelte Xiaomi Dragon Crystal Glas 3.0. 

Xiaomi 17 Ultra

Übrigens verwendet man kein gekrümmtes Display mehr wie beim Vorgänger, man setzt nun wieder auf ein angenehm bedienbares flaches Glas. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum das Gehäuse ein wenig dünner wirkt. Übrigens die Rundungen am Displayrand entsprechen exakt den Rundungen eines aktuellen iPhone 16 Pro.

Wie beim Vorgänger schon wird auch wieder eine IP68/69K-Staub- und Wasserdichtigkeit abgedeckt. Die Abmessungen liegen nun bei 162,9 x 77,6 x 8,29 mm. Somit ist es mehr als 1 Millimeter dünner geworden. Beim ersten Blick auf das Gerät fällt das aber herzlich wenig auf. Das Gewicht liegt nun bei 219 g.

High-End-Prozessor: wer hat was anderes erwartet?

Vielleicht lagen einige Spekulationen vor, dass Xiaomi den eigenen SOC wieder einsetzt. Wie aber schon im Vorgänger setzt man auf Qualcomm und nutzt entsprechend den aktuellen Snapdragon 8 Elite Gen 5. Dieser Octa-Core arbeitet mit maximal 4,6 GHz und wurde in 3nm gefertigt. Schneller geht es aktuell unter Android nicht und egal was ihr hier vorhabt: Es wird wohl ohne Beanstandungen laufen. 

Xiaomi 17 Ultra Benchmarks Xiaomi 17 Ultra Benchmarks Xiaomi 17 Ultra Benchmarks Xiaomi 17 Ultra Benchmarks Xiaomi 17 Ultra Benchmarks

Bei der Performance gibt’s wie gewohnt nichts zu meckern, bei der Kühlung bzw. der Abwärme und Drosselung aber schon. Egal was wie welcher Hersteller bewirbt, die High-End Snapdragons bringen zwar exorbitant viel Leistung, schwächeln aber unter Vollast immer und verlieren an Performance. Die Abwärme am Gerät liegt am Rahmen aber bei noch erträglichen 40-42°C.

Xiaomi 17 Ultra CPU Throttling Test

Im Alltag dürfte sich das aber kaum bemerkbar machen, da kaum eine App dauerhaft das System bestehend aus CPU und GPU auslasten kann. Oft wird gerade mal 50% der Leistung abgerufen.

Die chinesische Version ist mit 12/16 + 512 GB/1 TB (LPDDR5X+ UFS 4.1) gelistet, das dürfte sich für den globalen Launch aber etwas ändern. Auch der Vorgänger lag nur in einer Speicherausstattung mit 16+512 GB vor. An den Lese & Schreibraten gibt es wie gewohnt keine Beanstandungen. Hier liegen wir bei 1,46 GB/s beim Schreiben und bei 3,79 Gb/s beim Lesen, laut meinem „Cross Plattform Disk Test

Xiaomi 17 Ultra Lese- & Schreibraten

Konnektivität wie immer?

Hier hat sich im Kern nichts verändert. Außer mit der Ausnahme des China-Imports, wo es immer noch Einschränkungen gibt. So fehlt es immer noch an eSIm Support und Android-Auto-Konnektivität. Bei den Freuenbändern für 4G oder 5G sind aber keine Lücken für die Nutzung in Deutschland vorhanden. Die andern üblichen Verdächtigen wie Dual-Sim, 5G, Bluetooth 5.4 (nur), Wi-Fi 7, Dual-Band-GPS L1 + L5, NFC und Typ-C-Port bleiben erhalten. Stereo-Lautsprecher sind natürlich auch wieder integriert worden, rückseitig auch der Infrarotblaster.

Dickerer Akku: auch für Europa?

In der Importversion setzt Xiaomi auf einen deutlich größeren, 6800 mAh starken Akku. Im Vergleich zum Vorgänger mit 5410 mAh ein merklicher Unterschied. Geladen wird mit maximal 90 Watt kabelgebunden. Kabellos, also induktiv, liegen wir bei 50 Watt. Die Ladegeschwindigkeit dürfte für das globale Modell gleich bleiben, bei der Akkukapazität würden wir momentan aber noch keine Wetten eingehen. Hält man sich an die aktuelle Konkurrenz, muss er gleich groß bleiben.  Spätestens Anfang März wissen wir aber mehr. 

Launch-Fenster: China früher, Europa später

Auch beim Zeitplan gibt es weitere Bestätigung:

  • China: Start Ende Dezember 2025
  • Europa: wahrscheinlich März 2026 zum MWC?

Damit bleibt Xiaomi seiner bisherigen Ultra-Taktik treu: Erst China, dann der Export und weiterhin ohne globales 17 Pro oder 17 Pro Max.

Technische Daten: Xiaomi 17 Ultra

  Xiaomi 17 Ultra
Prozessor Snapdragon 8 Elite Gen 5 Octa-Core 4,61 GHz 
Grafikchip Adreno 840
Arbeitsspeicher 12 GB RAM
Interner Speicher 512 GB UFS 4.1 (nicht erweiterbar)
Display 6,9 Zoll M10 AMOLED, LTPO 1-120 Hz, 3500 nits (Peak), Xiaomi Dragon Crystal Glas 3.0
Hauptkamera
  • 50 MP Leica Summilux 1″ (f/1.67, Light Hunter 1050L)
  • 50 MP Leica Ultraweitwinkel (f/2.2)
  • 200 MP Leica APO Teleobjektiv (f/2.39–2.96, 3,2x–4,3x opt. Zoom)
Frontkamera 50 Megapixel Sensor
Konnektivität Dual-Sim, 5G, inkl. Band 20, Wi-Fi 7 (be), Bluetooth 5.4, NFC, Dual-Band GPS L1+L5, USB-Typ-C
Gehäuse Metall & Glas, IP68/69 Zertifizierung
Akku 6800 mAh (Silizium-Kohlenstoff) 90W Wired / 50W Wireless / 22,5W Reverse Charge
Maße / Gewicht 162,9 x 77,6 x 8,29 mm / 224 g
Betriebssystem Android 16 HyperOS 3.0
Besonderheiten China-Version Englisch / Chinesisch (Google Play Store vorinstalliert), Kein Android Auto, kein eSIm in der chinesischen Importversion
Preis UVP  ~1047 China Import 

Einschätzung

Der Triple-Cam-Schwenk wirkt zwar wie ein Rückzug, könnte sich aber als sinnvoll erweisen, wenn Xiaomi das 200-MP-Zoommodul so ausreizt, wie es die aktuellen Leaks andeuten. Ein starkes Trio ist immer noch besser als ein überladenes Quartett, das am Ende keinen echten Vorteil bringt. Spannend bleibt, wie flexibel die Zoomlösung im Alltag wirklich ist und ob sich der Wegfall des zusätzlichen Telemoduls bemerkbar macht.

Wie seht ihr das: Lieber ein fokussiertes Kamera-Trio oder hättet ihr euch wieder ein Vierfach-Setup gewünscht?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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