Amazfit Active Max – Mehr Akku, mehr Display und mehr Uhr? 1,5″ AMOLED, 4 GB Speicher, 658 mAh Akku, bis zu 25 Tage Laufzeit
Wenn beim langen Lauf durchs Gelände plötzlich der Akkubalken blinkt, ist das Frustpotenzial hoch, vor allem, wenn GPS läuft. Genau hier setzt die Amazfit Active Max an. Sie will Schluss machen mit dem ständigen Nachladen und richtet sich an alle, die ihre Uhr auch auf dem zweiten oder dritten Trainingstag noch am Handgelenk behalten wollen. Der Fokus liegt klar auf Ausdauer, und das nicht nur beim Sport, sondern auch bei der Energieversorgung.
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Ein großes Display mit Ansage
Amazfit setzt bei der Active Max auf ein 1,5-Zoll-OLED-Panel mit einer Auflösung von 480 x 480 Pixeln und einer hohen Helligkeit von 3.000 Nits. Somit sollte die Anzeige selbst in grellem Sonnenlicht hervorragend ablesbar sein, ein echtes Plus beim Outdoor-Training. Die Lünette zeigt eine feine Sekundenmarkierung, was dem sportlichen Design einen Hauch klassischer Uhr verleiht.
Zwei physische Tasten ersetzen die sonst übliche Krone. Das erleichtert die Bedienung mit verschwitzten Fingern oder Handschuhen. Das Gehäuse ist eine Kombination aus Aluminiumrahmen und Kunststoffrückseite, wiegt 39,5 Gramm ohne Armband und ist nach 5 ATM wasserdicht.
Der Akku: Das eigentliche Highlight
Hier spielt die Active Max ihre wahre Stärke aus. Mit einem 658-mAh-Akku hat Amazfit die Kapazität im Vergleich zur Active 2 mehr als verdoppelt. Das Ergebnis: bis zu 25 Tage Laufzeit bei moderater Nutzung oder rund 10 bis 14 Tage bei intensiver Nutzung. Besonders spannend für Dauerläufer und Wanderfreunde: Selbst mit aktiviertem GPS hält die Uhr laut Hersteller bis zu 64 Stunden durch – ein Spitzenwert in dieser Preisklasse.
Der Preis für diese Ausdauer ist allerdings ein etwas dickeres Gehäuse. Mit 12,2 mm trägt sich die Uhr spürbar kräftiger als die schlanke Active 2. Für sportliche Einsätze dürfte das kaum stören, beim Schlaftracking hingegen schon.
Automatik und smarte Fitness-Features
Amazfit richtet sich mit der Active Max klar an Einsteigerinnen und Einsteiger, die einfache Bedienung schätzen. Die Uhr erkennt automatisch Sportarten, startet das Tracking selbst und pausiert, wenn ihr stehen bleibt. Sie legt Trainingszonen basierend auf eurer Herzfrequenz fest und warnt, wenn ihr diese über- oder unterschreitet.
Hinzu kommt der BioCharge-Score, der Energielevel aus Parametern wie Herzfrequenz, Schlafqualität und Erholung kombiniert. Mit über 170 Sportmodi, darunter auch ein spezieller Hyrox-Modus, deckt die Uhr vom Laufen bis zum funktionellen Krafttraining alles ab.
Smarte Funktionen für unterwegs
Auch abseits des Sports will die Active Max überzeugen: Zepp Pay (NFC) erlaubt kontaktloses Bezahlen, Offline-Karten unterstützen die Navigation ohne Smartphone, und Bluetooth 5.3 sorgt für stabile Verbindung zu Kopfhörern. Die Uhr bietet 4 GB Speicher für Musik oder Podcasts, was sie zu einem autarken Begleiter macht, besonders auf langen Distanzen.
Darüber hinaus gibt es Mikrofon und Lautsprecher für Freisprechfunktionen sowie Kompatibilität mit Strava, Komoot, Google Fit und Health Connect. Damit lässt sich die Active Max nahtlos in bestehende Fitness-Setups integrieren.
Größer, länger, weiter – aber kein Wear OS
Optisch bleibt die Active Max der Serie treu, bringt aber eine breitere Lünette und das klare, nüchterne Design der Active-Reihe mit. Für den internen Speicher muss man dazu sagen: Ein Teil entfällt auf das System, dennoch bleibt genug Platz für MP3s. Das ist praktisch, wenn man ohne Smartphone laufen möchte.
Einschätzung
Die Amazfit Active Max ist eine konsequente Weiterentwicklung der Active 2, mit mehr Ausdauer, größerem Display und klarerem Fokus auf Langstrecke. Der Akku ist das klare Argument. Wer viel mit GPS trainiert oder längere Touren plant, wird hier kaum eine Alternative mit vergleichbarer Laufzeit finden. Dafür müsst ihr ein etwas dickeres Gehäuse in Kauf nehmen.
Wie steht ihr dazu? Lieber ein paar Millimeter mehr am Handgelenk oder doch häufiger zur Ladestation greifen?







OberNerd
09.12.2025, 19:38"…ohne Smartphone laufen möchte…" – & wenn ich dabei aber erreichbar sein will, oder -man weiß ja nie- mal jemanden Connecten muss – eSIM wäre da endlich mal logische Konsequenz. Die scheut Amazfit aber wie der Teufel das Weihwasser, warum auch immer. Das Amazfit in absehbarer Zeit auf WearOS switcht, ist sowieso nicht zu erwarten. Ich bin inzwischen aber mit dem App-Angebot zufrieden und nutze derzeit die Balance (Wochentags) und die Zepp E (an Wochenenden). Trotzdem wäre es wünschenswert, eSIM-Funktionalität zu haben . . ., um wirklich mal ganz OHNE Smartie zu sein
Axel
11.12.2025, 15:17Jo, wäre Klasse aber ich denke das hängt mit Lizenzen wegen dem Modem zusammen. Samsung hat sehr günstig welche am Start, aber vielleicht weil die Mobilfunkanbieter mit involviert sind.
Selbst große Anbieter wie Garmin scheuen sich,…ich frage mich auch
Vielleicht bekommt Kai o. Ronny sowas raus. Wäre mal wissenswert und nen Video Wert.