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Jumper EZBook X4 / Pro Testbericht – ab 272€

Varianten * 22.09.2019 - 08:20 Uhr aktualisiert zzgl. Versand. Beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland werden 19% EUSt fällig und es können Zollkosten ab 150€ Warenwert hinzukommen. (Weitere Infos)

Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Jumper aktualisiert die EZBook Reihe und präsentiert mit dem EZBook X4 ein neues Notebook mit dem Intel Celeron N4100 Prozessor. Aktuell bekommst du das Jumper EZBook X4 für 271,98€ auf Banggood.com. Das Notebook setzt auf ein 14″ Display mit 1920×1080 Pixel / Full-HD Auflösung und sollte unter Windows 10 eine gute Alltags-Performance erreichen.

Update 05.2019: EZBook X4 Pro

Die beiden “alten” Geräte mit dem verbauten Celeron N4100 sind kaum noch erhältlich, die IPS Display Version aktuell schon gar nicht mehr. Nun hat das EZBook X4 Pro das Licht der Welt erblickt und wird somit die beiden Vorgänger ersetzen. Das Display misst weiterhin 14 Zoll (TN Panel) ist weitestgehend rahmenlos und wird mit einer 1920×1080 Pixel Auflösung angetrieben. Im inneren hat sich einiges getan, nun kommt ein Intel Core i3-5005U  Dual-Core mit 2,0GHz Takt zur Verwendung. Allerdings kam dieser SOC schon im Jahre 2015 auf dem Markt und ist damit nun auch nicht mehr wirklich taufrisch. Die Leistungsgewinn im Vergleich zu den beiden N4100 Geräten ist marginal und wird unter Windows 10 kaum spürbar sein. Immerhin kann man hier nun auf 8GB RAM DDR3 Speicher und einer 256GB großen SSD (M.2) zurückgreifen. Wie üblich kann man auch auf Bluetooth 4.2, Dual-Band WLAN 2,4&5GHz, sowie einem HDMI Ausgang, Micro-SD Slot, USB Typ-C und 2 vollwertigen USB 3.0 Port nutzen. Sollte der Preis noch fallen könnte es durchaus ein interessantes Gerät werden, zum aktuellen Preis von mehr als 450€ ist es schlicht und ergreifend einfach zu teuer. Zumal sich in diesem Preissegment auch die deutlich flotteren Intel Core m3-7y30 Notebooks rumtreiben. Die Akkukapazität lässt sich aktuell auch nicht finden.

Update: neue IPS-Panel Version

Das an sich gute Notebook wurde in der ersten Version ja mit einem TN-Panel und schlechten Blickwinkeln abgestraft. Nun ist eine verbesserte Version mit einem deutlich besseren IPS Panel zu finden. Aktuell nur auf Gearbest, eventuell ziehen ja die anderen Händler auch noch nach. Somit wird auch ein großer Kritikpunkt unseres Testes ausgemerzt.

Das neue EZBook X4 versteht sich als leichtes Upgrade zu den Vorgängern und so setzt man im EZBook X4 nun auf den neuen Intel Celeron N4100 Prozessor (Gemini Lake). Der Quad-Core Prozessor taktet dabei mit 1,1GHz (Turbo bis 2,4GHz) und besitzt eine integrierte Grafikeinheit vom Typ Intel HD Graphics 600 die für nicht allzu anspruchsvolle Spiele ausreichend ist. Außdem verbaut Jumper im Notebook 4GB RAM (DDR4L) und setzt auf eine 128GB SSD Festplatte. Der Speicherplatz kann dank eines zusätzlichen M.2 Slots (2240) im Gehäuseboden erweitert werden.

Das Display ist mit 14″ recht kompakt gehalten und löst gewohnt in 1920×1080 Pixel (Full-HD, TN-Panel) auf. Über dem Display befindet sich eine 2MP Frontkamera die für Videotelefonie mehr als ausreichend sein sollte. Der Rahmen um das Display fällt recht gering aus, wodurch das Notebook im Allgemeinen auch nicht allzu wuchtig von der Abmessung her geworden ist.

Die weitere Ausstattung entspricht dem aktuellen Standard moderner, günstiger Notebooks: Dual-Band WLAN, Bluetooth 4.0, MicroSD Slot, 2x USB 3.0, Micro HDMI, 3,5mm Kopfhörer-/Mikrofonanschluss und einen separaten Stromanschluss. Auf USB Typ-C müsst ihr leider verzichten.

Der integrierte Akku leistet 9600mAh Kapazität und dürfte unter dem bereits installierten Windows 10 und dem modernen Prozessor für eine gute Laufzeit sorgen. Die verbaute Tastatur ist wie üblich im QWERTY-Layout (US), bietet aber immerhin eine Hintergrundbeleuchtung.

  • Auf Amazon wird das Notebook bisher nicht bewertet. (Stand 13.06.2018)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Mit dem neusten getestet Jumper EzBook x4 Pro Modell bekommt man ein solides Gerät nach Hause, das auf Unterseite und Rückseite mit Aluminium versehen ist, die Handballenauflage ist wie üblich nur aus Kunststoff gefertigt. Das Display Scharnier ist recht leichtgängig aber straff genug das 14 Zoll Display an Ort und Stelle zu halten. Allerdings handelt es sich hier um ein weniger blickwinkelstabiles TN Panel, das bei Neigungen recht schnell abdunkelt und zudem spiegelnd ist. In diesem Preissegment von aktuell 380€ die falsche Wahl. Ebenso ist die Helligkeit nur bedingt für einen Außeneinsatz geeignet, zudem auf geringster Stufe noch zu hell.

Kommen wir am besten gleich zur Performance: Grundsätzlich nicht schlecht für alltägliche Aufgaben, Word& Office, leichte Bild- wie auch Videobearbeitung. Allerdings erreicht der Prozessor nur die Leistung eines aktuellen Intel Celeron n4100 Chipsatzes.. Diese sind wiederum schon deutlich günstiger zu bekommen und bietet teils auch ein IPS Panel.  Entsprechend lohnt sich die Anschaffung nicht. Zudem gibt es Intel Core i3 Notebooks direkt aus Deutschland mit aktuelleren Chipsätzen der 7 oder 8 Generation für etwas weniger Geld. Sicherlich mag es da noch am Windows Betriebssystem fehlen, aber auch das kann man recht günstig über Ebay erwerben.
Im Edge Browser wird per Youtube nur maximal FHD@60fps unterstützt, gelegentlich werden ein paar Frames verschluckt im Grunde läuft es aber gut, vorspringen klappt bei entsprechender Netzwerkanbindung ohne Probleme. Beim umschalten auf Vollbild hat man aber die übliche mehrsekündige Verzögerung. Von der Festplatte oder einem USB Stick kann ich aber auch 4K Dateien flüssig wiedergeben, allerdings ist es hier wieder sehr stark angängig vom verwendeten Codec. Das nutzen mehrerer Tabs im Browser klappt auch ohne Probleme. Wie üblich muss man aber mal hier und da etwas auf die Umsetzung warten. Wer unbedingt mal etwas spielen möchte kann dies auch tun, ältere Titel wie Minecraft oder Half Live 2 laufen auch in FHD meist mit vollen Details gut. Spiele wie S.t.a.l.k.e.r. können in mittleren Details bei 720p Auflösung auch gut gespielt werden. Für aktuelle Spiele wie Cities: Skyline reicht die Leistung mit gerade mal mageren 6-11fps nicht ansatzweise aus. 
Gerade beim zocken wird dann der kleine Lüfter links im Gehäuse hörbar, auch scheint er nicht genug Leistung zu besitzen um das Gerät bei Vollast so zu kühlen das es nicht zu kurzen Framerate Einbrüchen kommt. Im CPU Stresstest gab es dahingegen aber keine Einbrüche, wird aber CPU und GPU ausgelastet kommt es doch dazu.
 
Nach wie vor bleibt es beim Nachteil der Importe das man auf ein deutsches Tastenlayout verzichten muss. Es gibt wie üblich nur das QWERTY US Layout. Die Tastatur selbst ist zwar schick hinterleuchtet aber leider in silber mit weißen Druck versehen. So spiegelt das Licht schon recht stark auf der Tastatur. Der Hub ist gut, das tippen fühlt sich dennoch irgendwie billig an. Zum schreiben taugt es aber dennoch, so ist es ja nicht. Das Trackpad ist soweit im normalen Schnitt macht das was es soll, hat aber gelegentlich Fehleingaben wenn ich zb. etwas per Drag& Drop verschieben möchte. Für ein wirklich präzises arbeiten sollte man eine externe Maus nutzen. 

Über die magere Webcam mit schlechtem Micro braucht ich wohl keine Worte verlieren, die angepriesenen 4 Lautsprecher klingen auch eher wie eine Blechtrommel und übersteuern bei 2/3 der Lautstärke schon. Hier direkt auf Bluetooth oder eine 3,5mm Stecker Lösung setzten. Das Dual-Band WLAN ist etwas wählerisch, hat aber gute Durchsatzraten, verliert aber auch an Reichweite und Geschwindigkeit wenn parallel dazu Bluetooth genutzt wird. 

Der Akku ist mit 5000mAh Kapazität nicht groß geraten, kann aber je nach Nutzung zwischen 4-5h Leistung erbringen. Nutzt man die Hardware am Limit mit Spielen oder ähnlichem, ist bereits nach 1h oder etwas mehr Schluss.. Das Beladen im ausgeschalteten Zustand dauert ca. 90 Minuten.

Fazit

Kurz gesagt: nein, es lohnt sich nicht dieses Notebook für fast 400€ als Import zu kaufen. Fällt der Preis auf 300€ oder weniger mag das anders aussehen. Dennoch ist der Prozessor aus dem Jahre 2015… Ein Intel Celeron n4100 leistet ähnlich viel, ist bedeutend günstiger und bietet oft ein IPS Panel. Nicht das dieses hier abgrundtief schlecht ist, aber in diesem Preissegment erwartet man besseres. Ebenso von der Performance. Die neuere 7er Generation oder gar 8er Generation der Intel Core i3 Notebooks bieten teils eine doppelt so hohe Leistung und das aus Deutschland für weniger Geld. Zwar oft ohne Windows 10 aber mit deutscher Tastatur und Garantie.

Features

  • 14″, 1920×1080 Pixel
  • Intel Celeron N4100, Quad-Core, 1,1GHz bis 2,4GHz
  • Intel HD Graphics 600
  • 4GB RAM (DDR4L), 128GB SSD, zusätzlicher M.2 2240 Slot
  • Dual-Band WLAN, Bluetooth 4.0, MicroSD Slot, 2x USB 3.0, Micro HDMI
  • 9600mAh Akku, Windows 10
  • Beleuchtete QWERTY (US-Layout) Tastatur

Video

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