Honor Pad X9a – Viel Tablet für wenig Geld? 11,5 Zoll IPS-Display, 120 Hz Bildrate, Snapdragon 685, Metall-Unibody, Magic OS 9, 8.300 mAh Akku
Auf der Couch noch schnell ein Video, nebenbei ein paar Mails beantworten und später vielleicht ein leichtes Game, genau in diesem Szenario landen viele Tablets. Das Honor Pad X9a zielt genau auf diesen Alltag ab und versucht, mit solidem Gesamtpaket statt Spielereien zu überzeugen. Die spannende Frage: Wie viel Substanz steckt drin, wenn der Preis bewusst niedrig gehalten wird?
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Design und Verarbeitung: Überraschend erwachsen
Schon beim ersten Anfassen wirkt das Tablet weniger nach Einsteigerklasse und mehr nach gehobener Mittelklasse. Das Metall-Unibody-Gehäuse misst 268 x 168 x 7 mm und bringt angenehme 485 g auf die Waage.
Die Bedienelemente sitzen sauber im Rahmen, sollten somit einen klaren Druckpunkt bieten und wirken somit nicht wie ein nachträglicher Kompromiss. Vier Lautsprecher verteilen sich sinnvoll auf Ober- und Unterseite, während USB-C (2.0) und das Kameramodul dezent integriert sind.
Display: Scharf, hell und angenehm flexibel?
Mit 11,5 Zoll und einer Auflösung von 2508 x 1504 Pixeln liefert das IPS-Panel eine Pixeldichte von 254 ppi, was für klare Texte und saubere Kanten sorgen sollte.
Die Helligkeit liegt laut hersteller bei 400 Lux und sollte für den Einsatz im Schatten draußen genügen. Dazu kommt eine adaptive Bildwiederholrate mit bis zu 120 Hz, die je nach Inhalt automatisch angepasst wird. Widevine L1 ermöglicht Streaming in hoher Qualität.
Softwareseitig gibt es sinnvolle Extras wie eine zirkadiane Anzeige, einen eBook-Modus und flexible Anpassungen bei Farben und Schriftgrößen. Das ist kein Marketing-Gimmick, sondern tatsächlich im Alltag nutzbar.
Leistung und System: Alt, aber ausreichend
Im Inneren arbeitet der Snapdragon 685, unterstützt von 6 GB RAM und 128 GB Speicher (UFS 2.1). Das reicht für typische Aufgaben wie Streaming, Surfen oder Office locker aus. Selbst leichtes Gaming ist drin, solange ihr keine grafischen Wunder erwartet.
Im Vergleich zu Alternativen wie dem Helio G99 wirkt der Chip allerdings etwas konservativ. Dafür punktet Magic OS 9 auf Basis von Android 15 mit einem sauberen System, wenigen vorinstallierten Apps und sinnvollen KI-Funktionen.
Audio, Konnektivität und Akku: Stärken mit kleinen Lücken
Vier Lautsprecher sind in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit und sollten eine vernünftige Klangqualität liefern.
Bei der Konnektivität setzt Honor auf WiFi 5 und Bluetooth 5.1 mit LDAC, stabil und schnell, aber ohne NFC oder Mobilfunk. Auch ein GPS-Modul fehlt komplett, was die Nutzung als Navigationsgerät ausschließt.
Der Akku mit 8.300 mAh liegt im soliden Mittelfeld und wird mit bis zu 30 Watt geladen. Kein Rekord, aber alltagstauglich.
Einschätzung
Das Honor Pad X9a zeigt ziemlich klar, wie man sinnvoll spart: weniger Fokus auf Features wie GPS oder LTE, dafür ein starkes Display, gute Verarbeitung und saubere Software. Für den typischen Medien- und Alltagsgebrauch ist das mehr als ausreichend.
Wenn ihr allerdings Navigation oder maximale Leistung sucht, müsst ihr euch woanders umsehen. Für alle anderen bleibt ein stimmiges Gesamtpaket mit wenigen echten Schwächen. Wie wichtig sind euch GPS oder Mobilfunk bei einem Tablet – echte Killer-Features oder verzichtbarer Luxus?




OberNerd
19.04.2026, 01:28Ohne LTE & GPS geht gar nicht!! Ein Alldocube PadPro habe ich geschrottet, weil das schon bei der SIM-Pin genervt hat. Jetzt mit Teclast t70 überaus zufrieden.