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Huawei P40 / Pro Testbericht – ab 410€ FHD+, AMOLED, Kirin 990, 5G

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Das Huawei P40 bekommst du als Import in der Globalen Version bereits ab 448,93€! Das pro Modell geht bereits für 668€ weg!

Technische Daten 6,1" 2340x1080 AMOLED • Kirin 990 • 8+128GB • IP53, NFC • Dual-Sim • 5G • 3800mAh
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Technische Daten 6,58" 3640x1200 • AMOLED • Kirin 990 • 8+256GB • IP68, NFC • Dual-Sim • 5G • induktives Laden • 4200mAh
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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Die wohl meist erwarteten Smartphones des ersten Halbjahres 2020 sind nun auch bei uns eingetroffen und ausgiebig getestet worden. Das Huawei P40 wie auch das Huawei P40 Pro haben wir miteinander verglichen. Auch auf die Unterschiede die schon beim Preis von 409,90€ auf Ebay.de beginnen gehen wir ein. Auf die weiteren, technischen Unterschiede gehen wir ausführlich im Artikel ein.

6,1″ zu 6,58″ und Quad-Edge-Design

Optisch gehen die beiden Geräte bereits eigene Wege. So ist das Huawei P40 mit einem normalen AMOLED Display bei einer Größe von 6,1 Zoll und 2340×1080 Pixel ausgestattet, dass über einfache 2,5D abgerundete Kanten verfügt. Das Huawei P40 Pro nutzt hier ein größeres Display mit 6,58″ bei 2640×1200 Pixel welches wiederum an allen 4 Seiten stärker angerundet ist (Quad-Edge-Design). Für die Bedienung macht es eigentlich kaum einen Unterschied. Lediglich bei Bedienelementen nahe am stark gekrümmten Rand des P40 Pro kann es manchmal etwas anfordernder sein diese Elemente exakt zu erwischen. Optisch sieht es aber sehr schick und ungewöhnlich aus und fällt im Alltag definitiv auf. Die Rückseite ist dahingehend eher einheitlich gestaltet worden. Man kann anhand der identischen Kameraposition und der Optik die beiden Geräte der P40 Reihe zuordnen.

 

Mit bis zu 5 Kamerasensoren auf der Rückseite

Huawei hat erstmalig die P-Reihe um ein weiteres Modell erweitert und jedes davon bekommt ein weiteres Kameramodul spendiert. Das P40 nutzt daher nun 3 Sensoren, das P40 Pro 4 Kamera Sensoren und das zukünftige P40 Pro+ setzt sogar auf 5 Kamerasensosren. Die Rückseite besteht bei beiden Geräten aus Glas. Die Sensoren stehen aber wie aktuell überall etwas aus dem Gehäuse heraus. Die beiliegende Schutzhülle sollte man auch tunlichst nutzen, kleinere Kratzer entstehen sonst recht schnell. Rein haptisch liegen beide Telefone gut in der Hand und sind wie gewohnt tadellos verarbeitet.

 
(Kamera Setup und Anschlüsse auf der Unterseite; USB-Typ-C 3.1 mit Videoausgabe,sowie einem Mono Lautsprecher)

Große Smartphones mit sicherem Face Unlock

Das P40 wiegt nur 175g im Gegensatz zum größeren und schwereren P40 Pro mit 209g Gewicht. Eine Kopflastigkeit kann man beiden Geräten durch das eher längliche Design und Displayformat zuschreiben. Wer kleinere Hände hat muss vermutlich öfters mal umgreifen um an die seitlichen Tasten zu kommen. Die echte Einhandbedienung mag sicherlich für die meisten ausfallen, kann aber auch per Software ermöglicht werden. Im Kern nichts neues, aber sehr praktisch. Der InCell Fingerabdrucksensor macht ebenfalls einen sehr guten Job. Mit sauberen und trocknen Fingern liest er schnell und zuverlässig den Finger ein und entsperrt entsprechend das Gerät. Die Face Unlock Funktion, die per Infrarotsensor gestärkt ist, funktioniert ebenfalls ohne Probleme.


(InCell Fingerabdrucksensor und Face Unlock)

90Hz Display im Pro Modell

Das Display ist beim P40 Pro nicht nur größer als beim P40 sondern nutzt auch eine 90 Hz Bildwiederholfrequenz. Daraus ergibt sich eine deutlich geschmeidigere Bedienung und ein viel flüssigeres System. Darauf verzichtet das normale P40 leider. An der butterweichen Bedienung und den tollen Farbwerten, die wie gewohnt auch anpassbar sind, ändert das aber nichts. Daraus resultierend liegen aber auch zwei unterschiedliche Akkukapazitäten vor: das P40 nutzt einen 3800mAh Akku der mit maximal 22,5W beladen werden kann. Dem P40 Pro liegt ein größererer und zudem auch induktiv ladbarer Akku mit 4200mAh vor. Dieser kann mit 40 Watt per Kabel oder induktiv mit bis zu 27 Watt beladen werden.

Ebenso liegt eine andere IP Zertifizierung vor: das P40 nutzt IP53 wohingegen das P40 Pro Staub- und Wasserdicht nach IP68 zertifiziert ist. Beide Geräte verfügen über einen Mono Lautsprecher auf der Unterseite sowie einen USB-Typ-C 3.1 Port der Generation 1. Hier kann per USB Typ-C Kabel eine Display Übertragung/Spiegelung an einen entsprechenden Bildschirm genutzt werden. Per NFC Tag kann das sogar drahtlos auf entsprechend unterstützten Notebooks (bspw. Huawei Matebook, Honor Magicbook) genutzt werden. Praktischerweise bieten beide Geräte auch die Desktop Ansicht an, statt nur den Inhalt des Display darzustellen. Je nach Wusch neben.

Die technischen Details und Unterschiede:

  Huawei P40 Huawei P40 Pro
Display 6,1 Zoll 2340 x 1080 AMOLED 422 PPI, 60 Hz 6,58 Zoll curved 2640 x 1200p AOLED 440 PPI, 90 Hz
Prozessor HiSilicon Kirin 990 Octa Core 2,86GHz HiSilicon Kirin 990 Octa Core 2,86GHz
Grafikchip ARM Mali-G76 MP10 @ 720 MHz ARM Mali-G76 MP10 @ 720 MHz
Arbeitsspeicher 8 GB LPDDR4X 8/12 GB LPDDR4X
Interner Speicher 128 GB UFS 3.0 erweiterbar per Nano Memory Card 256 GB UFS 3.0 erweiterbar per Nano Memory Card
Hauptkamera 50 MP (f/1.9), 16 MP Ultra-Weitwinkel 120°, 8 MP Telefoto (3x optisch, 30x digital mit OIS) 50 MP (f/1.9) mit OIS + 40 MP CineLens Ultraweitwinkelkamera (f/2.2), 12 MP Periskop-Telefoto (5x optisch, 50x digital) + ToF Sensor
Frontkamera 32 MP (f/2.0) Kamera, [email protected] 32 MP (f/2.0) Kamera, [email protected]
Akku 3.800 mAh, 22,5 Watt Supercharge 4.200 mAh, 40 Watt Supercharge, 27 Watt kabellos
Konnektivität 5G, LTE, eSIM, Bluetooth 5.1, USB-C 3.1, NFC, WLAN 6, Dual-SIM, WLAN CAll, VoLTE 5G, LTE, eSIM, Bluetooth 5.1, USB-C 3.1, NFC, WLAN 6, Dual-SIM, WLAN CAll, VoLTE
Features IP53 Rating, In-Display Fingerabdrucksensor, Face Unlock IP68 Rating, In-Display Fingerabdrucksensor, Face Unlock
Betriebssystem Android 10 mit EMUI 10, keine Google-Dienste Android 10 mit EMUI 10, keine Google-Dienste
Gewicht /Abmessung 71,1 mm x 148,9 mm x 8.5 mm, 175g 72,6 mm x 158,2 mm x 9.0 mm, 209g

Performance

Das System bietet eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und kurze Ladezeiten. Die Lese- und Schreibraten unterscheiden sich etwas vom P40 zum P40 Pro obwohl beide mit der UFS 3.0 Speicheranbindung arbeiten, das ist im Betrieb und Alltag aber nicht merklich. Anmerken könnte man allerdings das hier „nur“ LPDDR4x Arbeitsspeicher und nicht wie üblich in dieser Preisklasse LPDDR5 RAM verwendet wird.  Ansonsten ist der Kirin 990 sehr performant, leistet im P40 aber auch ein paar Punkte weniger (je nach Benchmark) als das P40 Pro, kommt aber nicht an den aktuellen Klassenprimus Snapdragon 865 heran. Im CPU Stress test läuft das P40 gnadenlos ohne wirkliche Performanceverluste durch, das Pro Modell hat zum Ende hin kurz ein Schluckauf und leistet da nur 49% der eigentlichen Gesamtleistung. Letztendlich ist das ebenso wenig wild, da die gegebene Leistung wohl eh nur selten komplett und auch so lange beansprucht wird. Alles aktuelle an Spiele oder Programmen läuft anstandslos.

System

Das System ist Mail-, Bloat-, Viren- und Googlefrei. Damit einhergehend muss man seine Apps aus der Huawei AppGalerie oder der AppSuche beziehen. Alle für denn normalen Alltag notwendigen App (Kommunikation, Medienkonsum wie SkyGo, Amazon Prime Vide, Netflix, Whats App, Telegram, TikTok  etc) sind dort find- und ladbar, man wird aber auf die jeweilige App Webseite oder einem Download Portal zum Download er .apk weitergeleitet. Sollte das nicht genügen muss man, gerade für Spiele die sonst Google Rechte im Hintergrunde benötigen auf alternative App Stores wie dem Amazon Store oder Aptoide setzen.

 

Hier findet man den Rest der noch fehlen sollte (in meinem Fall Test-Programme und Benchmarks) und kann diese installieren und nutzen. Außen vor bleibt allerdings Youtube, das kann aber (recht umständlich auch installiert werden) oder deutlich einfacher im Browser angeschaut und genutzt werden.  Youtube Studios bleibt als App auch erstmal außen vor. Ebenso muss man Alternativen für bargeldloses Bezahlen suchen, denn Google Pay in Kombination mit NFC funktioniert nicht.
Aktuell gibt es aber dennoch schon workarounds um Google auf die Geräte zu bringen, das nimmt ca. 20 Minuten Zeit in Anspruch, könnte mit einem System Update aber auch weider zu Nichte gemacht werden.

Kamera

Glücklicherweise kann man das Huawei P40 und Huawei P40 Pro in der Kamera fast gleich bewerten, bis auf kleinere Unterschiede in der Weitwinkel Qualität durch andere Sensoren und dem Unterschied das 3x bzw 5x optischen Zooms bleibt der Hauptsensor gleich gut. Ebenso gibt es im P40 Pro die Möglichkeit Slow Motion Clips mit 256x Verlangsamung abzuspeichern, wo da P40 nur mit 32x daherkommt, was aber auch nicht weniger beeindruckend ausschaut.

  

Die Bildqualität beider Geräte ist sehr gut, das aus dem Stegreif auch mit spontanen Bildern. Der Fokus arbeitet schnell und gut, die Schärfe der Bilder ist ebenso sehr gut. Besondern gefallen die natürlichen Aufnahmen, keine stark gepushten Farben, Weißabgleich, Dynamikumfang und Kontraste können fast immer direkt überzeugen. Gesichter wirken ebenso natürlich,  eventuell einen Hauch zu warm/rotstichig. Die Details und Bildschärfe, gerade in Nahaufnahmen ist klasse. Das P40 kann mit dem 16 Megapixel Weitwinkel Sensor auch Macro-Aufnahmen erstellen und ist hier im Vorteil zum P40 Pro, hier muss man etwas mehr Abstand zum Motiv halten.

  
(Unterscheide in der Hauptkamera findet man nicht wirklich, lediglich das P40 kann mit Macro Aufnahmen umgehen)

Dafür erzeugt der 40 Megapixel Weitwinkel Sensor im Pro Modell die aktuell wohl besten Weitwinkelaufnahmen mit kaum merklicher Unschärfe oder Verzerrung am Bildrand. Allerdings wirkt der Winkel nicht so breit wie bei der direkten Konkurrenz von Samsung, Apple oder Xiaomi. Auch hier ist der Dynamikumfang und die Kontraste wie auch die Farben sehr gut, hier hat man auch minimal mehr Farbe als über den den Hauptsensor.
Das P40 muss sich hier nicht unbedingt verstecken hat am Rand aber deutlich mehr mit Unschärfe und  einer leichten Fischaugenoptik zu kämpfen, im gesamten wirkt das Bild auch nicht ganz so sauber. 

   
(Der 40 Megapixel Weitwinkel Sensor des P40 Pros zählt damit wohl zu den besten aktuell erhältlichen, da hat der 16 MP Sensor im P40 das nachsehen)

Beim Zoom hat das P40 Pro mit 5x optisch und bis zu 50x digital die Nase vorn. Allerdings ist alles über 10x Hybrid zoom kaum noch nutzbar, die Schärfe, Details und allgemeine Qualität lässt zu wünschen übrig. Zu wackelig wird es nicht, da die Aufnahmen auch stabilisiert sind. Das P40 liegt mit dem 3x optischem Zoom sowie bis zu 30x digital etwas zurück, erzeugt aber auch eine gute Bildqualität beim 3x Zoom. Auch hier lohnen sich die Digitalen Stufen kaum. 

    
(3x optischer Zoom zu 5x optischer Zoom und 10 Hybrid wie 50 fach digital)

Sämtliche Aufnahmen werden nicht nativ in 50 Megapixel abgespeichert sondern per Pixel Binning aus mehreren Bildern zusammengefast und Platzsparender abgespeichert. im Pro Modus der Kamera App kann man den nativen 50 MP Modus aber auch einstellen. Die Unterschiede halten sich hier jedoch stark zurück, etwas mehr Schärfe mag man erkennnen, mehr Details fand ich in meinen Aufnahmen aber nicht vor. Je nach Motiv/Objekt mag das etwas variieren, so wirklich lohnt sich der Mehraufwand am Speicher aber nicht. Gefühlt hat man mit größeren Sensoren jenseits der 64 oder 108 Megapixel hier etwas bessere Details in der Bildtiefe. Das gilt für die gesamten Bilder. Optisch sehr gut, aber wer nur kleinere Ausschnitte (ohne 3x/oder 5x optischen Zoom nutzen möchte, wird nicht so glücklich werden. 

 
(Vergleich mit nativen 50 Megapixel, jeweils rechtes Bild,  kaum ein Unterschied zu sehen, egal ob P40 oder P40 Pro)

Die Frontkamera kann in beiden Geräten überzeugen, nur beim P40 muss man einen gewissen Abstand einhalten sonst wird es unscharf. Ansonsten hat man auch hier eine schöne natürliche Farbgebung und eine ordentliche Bildschärfe die beim P40 pro etwa besser ist. Videos können in 4k bei 60/30fps aufgezeichnet werden und sehen entsprechend gut aus.Auch hier muss das P40 den Abstand einhalten. 


(die ersten beiden Bilder stammen vom P40, die beiden danach vom P40 Pro)

Beide Smartphones filmen mit maximal 4k und 60/30 fps, in beiden Fällen auch gut per OIS stabilisiert, allerdings nicht so perfekt wie es das OnePlus 8 pro aktuell vormacht. Qualitativ können die Videos schon überzeugen, mir fehlt es aber an etwas mehr Bildschärfe, da macht die direkte Konkurrenz etwas besser, gefühlt ist die Bitrate in belebten Szenen manchmal etwas zu gering. Die Farben sind aber auch hier gut, gelegentlich hat man eine kleine Überbelichtung, die aber nicht stört oder zu massiv ist. In der Videoaufnahme kann man direkt zum Weitwinkel wechseln oder auch das Bild heran zoomen, das p40 macht es digital bis 10x, das P40 Pro wechselt da den Sensor im Zoom und kann bis zu 15x heran zoomen., ebenfalls wird dann ein Audio zoom automatisch aktiviert und das geschehen auch mit passendem Ton zu filmen.

Der Ton der Aufnahmen ist gut, klingt im Pro Model aber etwas basslastiger/satter und liegt Qualitativ bei 193kbit/s.

Konnektivität

Hier gibt es fast keine Einschränkungen zumindest was WLAN, GPS, LTE/5G/eSIM (VoLTE/WLANCall) oder Bluetooth 5.1 angeht bei beiden Geräten angeht die Ergebnisse sind auch ehr gleich. Das Dual-Band WLAN 6 kann mit einer hohen Reichweite und stabilen Verbindung überzeugen, auch wenn mein Router hier der limitierende Faktor war. Der Empfang ist ebenso gut und die Gesprächsqualität auch. Der GPS Empfang ist ebenso schnell und sehr zuverlässig gefunden und zeigt entrechend auch richtige Richtung an. Einschränkungen hat man nur in der maximalen Wiedergabequalität via Bluetooth oder beim On Demand Streamen. Denn AptX/AptX HD ist wie das Widevine L1 Level aufgrund der Lizenzrechte nicht nutzbar. Der Verzicht auf AptX wird sicher nicht jedem direkt auffallen da es ja eh an den eigenen Hörgewohnheiten und eben auch den verwendeten Kopfhörern abhängig. Wer es nicht weiß, wird es vermutlich auch nicht direkt bemerken das die Videoauflösung bei Amazon Prime oder Netflix reduziert ist. Andererseits spart es natürlich auch am mobilen Datenvolumen.

Akku


(Mit starker Nutzung kann man auch auf eine sehr kurze Laufzeit kommen, im Schnitt liegt man aber über 10 Stunden.)

Die Akkukapazität ist bei beiden Geräten zum Vorjahr etwas angewachsen, kommt beim Pro Modell aber nur über einen durchschnittlichen Wert von etwa 10 Stunden. Das liegt am großen Display und eben an der tollen 90Hz Bildwiederholrate. Wer das System mehr auslastet kann hier auch deutlich kürzer enden. Wer Sparsam mit dem Umgang und der Nutzung ist, kann wiederum auch etwas länger ohne Ladevorgang ausharren.Immerhin ist es dank 40 Watt Schnellladetechnik in gut 80 Minuten wieder voll geladen.
Das Huawei P40 kommt hier ohne weiteres auf ca. 12-13 Stunden Display an Zeit, dementsprechend könnte man auch gut 1-2 Tage erreichen. Aber auch das liegt stark an der eigenen Nutzung. Das Beladen nimmt mit maximal 22,5 Watt aber etwas mehr Zeit in Anspruch. Wer über die Nacht sein P40 Model lädt wird von der Ki unterstützten Ladetechnik profitieren, so wird der Ladezyklus so getimed, das die letzen Prozent des Akkus dann auch erst geladen werden, so wie man für gewöhnlich aufsteht. 

Fazit

Beide Geräte sind durchweg sehr gut. Unterscheiden sich in der Kamera glücklicherweise fast nicht und performen auch im System ähnlich gut. Größere Unterschiede gibt es, gerade im Bezug auf das 90 Hz Display oder den 5x  optischen Zoom. Ebenfalls dürfte das induktive Laden oder die Ip68 Zertifizierung dem einen oder anderem im Huawei P40 stören. Ganz anders wird wohl da fehlen der Google Software/Lizenzen gewertet werden. Huawei trifft daran keine Schuld und man versucht sein bestes es mit der AppGallery oder der AppSuche zu umgehen. Aber wer gerade auf das Google Universum angewiesen ist durch NFC bargeldloses bezahlen oder Online Banking wird hier das nachsehen haben. Klar kann man sich auch umorientieren und macht das eben nur zu Hause am PC oder Notebook. Aber etwas an Bequemlichkeit geht damit schon verloren.
Ebenso ist nicht jeder Käufer gewillt sich über 2-3 Alternative Apps und Stores sein Programme oder Spiele zu beziehen oder ist schlicht nicht in der Lage dies umzusetzen. Für den Smartphone Kenner sicher kein Problem und auch halbwegs schnell umzusetzen. Einschränkungen in der App Vielfalt muss man dennoch hinnehmen. Man kann nur hoffen das die Streitigkeiten auch irgendwann mal ein Ende finden. 

Geht es rein um Performance und die tolle Kamera liegt man bei beiden Geräten richtig gut, sofern man bereit ist den jeweiligen Preis auch zu bezahlen.

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