Samsung Galaxy S26 Ultra – Früher Leak zeigt Privacy Display und bestätigt fehlende S-Pen-Features Privacy Display, Snapdragon 8 Elite Gen 5, 60 Watt Schnellladen, 200-MP-Hauptkamera

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Kurz vor dem Unpacked-Event am 25. Februar sind in Dubai erste Retail-Geräte des Galaxy S26 Ultra aufgetaucht. Hands-On-Videos zeigen das neue Privacy Display mit zwei Schutzstufen, bestätigen aber auch das Fehlen von Bluetooth beim S-Pen. Die Benchmark-Ergebnisse bleiben hinter den Erwartungen zurück, während ein russischer Youtuber das Update als enttäuschend bezeichnet.

Samsung Galaxy S26 Ultra

Manchmal läuft in der Tech-Welt nicht alles nach Plan. Während Samsung sich auf sein großes Unpacked-Event am 25. Februar vorbereitet, sind in Dubai bereits Retail-Geräte des Samsung Galaxy S26 Ultra aufgetaucht und für umgerechnet fast das Doppelte des geplanten Europreises verkauft worden. Ein Youtuber griff zu und liefert nun ein knapp 15-minütiges Hands-On-Video, das einen detaillierten Blick auf das neue Flaggschiff ermöglicht.

Samsung Galaxy S26 Ultra

Privacy Display mit zwei Schutzstufen

Die wohl auffälligste Neuerung des Galaxy S26 Ultra ist das Privacy Display. Die Funktion schränkt den Betrachtungswinkel auf Knopfdruck ein und macht den Bildschirminhalt für seitliche Blicke praktisch unsichtbar. Samsung bietet dabei zwei Modi: einen regulären und einen mit „Maximum Protection“, der den Winkel nochmal deutlich stärker einschränkt. Der frühe Tester demonstriert die Funktion passenderweise in einem Food-Court, wo sich die Technologie in der Praxis bewähren muss. Das Feature lässt sich auch automatisch für Banking-Apps oder PIN-Eingaben aktivieren.

Samsung Galaxy S26 Ultra

S-Pen bleibt ohne Bluetooth

Weniger erfreulich: Der S-Pen verzichtet auch 2026 auf Bluetooth-Funktionalität. Das bedeutet keine Fernauslöser-Funktion für die Kamera und keine Gestensteuerung. Samsung hatte diese Features bereits beim S25 Ultra gestrichen und setzt diesen Kurs nun fort. Zudem bestätigen die Videos, dass der Stift bei falscher Einführrichtung leicht aus dem Gehäuse ragt, ein Detail, das bei einem Premium-Gerät irritiert.

Samsung Galaxy S26 Ultra

Benchmark-Ergebnisse bleiben hinter Erwartungen

Das getestete Modell mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher erreicht im AnTuTu-Benchmark 3,72 Millionen Punkte. Das liegt deutlich über dem S25 Ultra mit 2,9 Millionen, aber klar unter der 4-Millionen-Marke, die man vom Snapdragon 8 Elite Gen 5 erwarten würde. Im Geekbench 6 schafft das S26 Ultra 3.648 Punkte im Single-Core und 10.898 im Multi-Core-Test. Die Spitzentemperatur lag bei moderaten 43,1 Grad Celsius, das Thermomanagement scheint Samsung also im Griff zu haben.

Samsung Galaxy S26 Ultra

Kamera mit viel KI-Nachbearbeitung

Bei der Kamera setzt Samsung weiterhin auf eine 200-MP-Hauptlinse, ergänzt durch 50-MP-Tele (5x), 50-MP-Ultraweitwinkel, 10-MP-Tele (3x) und eine 12-MP-Frontkamera. 4K120 ist möglich, allerdings nur im dedizierten Slow-Motion-Modus. Der reguläre Video-Modus bleibt bei maximal 8K/30 stehen. Der Tester bemerkt sehr viel AI-Nachbearbeitung nach der Aufnahme, was die Samples deutlich zeigt. Ein großer Qualitätssprung gegenüber dem Vorgänger ist nicht erkennbar.

Samsung Galaxy S26 Ultra

Laden mit 60 Watt und 5.000 mAh Akku

Beim Akku bleibt Samsung bei 5.000 mAh, unterstützt nun aber kabelgebundenes Laden mit 60 Watt. Das ist eine Verbesserung gegenüber älteren Modellen, liegt aber deutlich hinter chinesischen Konkurrenten, die teils über 100 Watt bieten. Das Gewicht liegt laut Waage bei 215 Gramm, minimal unter dem des S25 Ultra.

Russischer Youtuber zeigt sich enttäuscht

Ein weiteres Hands-On-Video von einem russischen Youtuber fällt deutlich kritischer aus. Er bezeichnet das S26 Ultra als „peinliches Update“ und rät Besitzern der letzten Samsung-Generationen vom Upgrade ab. Selbst das Privacy Display wird kritisiert, da es angeblich die Bildqualität für den Nutzer selbst reduziert. Der Wechsel von Titan zu Aluminium beim Gehäusematerial wird als Sparmaßnahme interpretiert. Die Kamera wird zwar lichtstärker, das 3x-Telefoto stagniert seiner Meinung nach aber seit dem Galaxy S21 Ultra.

Wie steht ihr zu den frühen Eindrücken? Ist das Privacy Display für euch ein Kaufargument oder wiegen die fehlenden S-Pen-Features schwerer?

Kay

Mein Name ist Kay und ich beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren mit Technik und Entertainment. Neben NerdsHeaven interessieren mich vor allem Smartphones, Games und PC-Hardware.

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