Deals China Tablets Aerofara Aero 3 - Mini-PC mit guter Leistung & aufrüstbar

Aerofara Aero 3 Testbericht – ab 499€ – Mini-PC mit guter Leistung & aufrüstbar Core i5-10210U, 8/256 GB, WLAN 6

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Für den Office, Social Media und Youtube Alltag und darüber hinaus hat man hier genügend Leistung und könnte auch den einen oder anderen Klassiker spielen.

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Technische Daten Intel Core i5-10210U Quad-Core • 8GB RAM • 256GB SSD • Win 10 Pro
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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Nicht jeder Windows Nutzer möchte einen Desktop-PC, ein Notebook oder ähnlich große PC-Lösungen auf dem Tisch stehen haben. Für die platzsparende Unterbringung mit einem gewissen Quäntchen an Leistung sind solche Mini-PCs wie der Aerofara Aero 3 die perfekte Lösung. Der Intel Core i5-10210U Quad-Core mit 8GB RAM und 256GB SSD ist nicht nur für Office Anwendungen geeignet. Je nach Angebot geht es ab 499,00€ auf Amazon.de los.

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Die Möglichkeit das kleine PC Gehäuse per VESA Halterung an die Wand oder die Rückseite des Monitors zu schrauben besteht. Alternativ bleibt natürlich die Möglichkeit den kleinen PC mit minimalem Platzbedarf auf dem Schreibtisch zu platzieren. Mit gerade einmal 21.8 x 13.8 x 6.3 cm und 1,11 kg Gewicht ist der Aero 3 Mini-PC äußerst kompakt geraten.
Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten der Verarbeitung. Klar die Vorder- als auch Rückseite bestehen aus Kunststoff, bieten aber auch eine Menge Anschlussmöglichkeiten. Das abgerundete Gehäuse besteht aus Metall und wird mittels 6 Schrauben unter Gummifüßen verschraubt.

Technische Daten im Überblick

ModellAerofara Aero 3
ProzessorIntel Core-i5-10210U, Quad-Core 1,6 GHz (8 Threads, 4,2 GHz Boost)
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 RAM, 2400MHz, Single Channel, erweiterbar, max. 64GB Dual-Channel
Interner Speicher256 GB SSD (M.2 2280) + 1x 2,5″ SATA
Abmessungen21.8 x 13.8 x 6.3 cm, 1.11 Kilogramm
WiFiWIFI 6, Dual Band 802.11 b/g/n/ac/ax, Bluetooth 5.0
AnschlüsseRJ45 Gigabit, 4x USB 3.0, USB-C (Daten), MicroSD, 2x HDMI 1.4, 3,5mm
BetriebssystemWindows 10 Pro
Netzteil57W

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Klein aber aufrüstbar

Trotz der recht kompakten Bauweise besteht die Möglichkeit eine weitere 2,5″ SSD/Festplatte in das Innere zu pflanzen. Ganz nebenbei lässt sich der Arbeitsspeicher auf maximal 64GB erweitern, sofern die vorliegenden 8 GB RAM nicht genügen sollten.
Das Aufstocken auf 16 GB RAM macht in der Form sogar Sinn, da der Arbeitsspeicher dann mit bspw. 2x 8 GB im Dual Channel arbeiten würde und sich die Bandbreite verdoppelt. Ebenso kann die M.2 SSD Festplatte (SATA) gegen eine größere und/oder gar schnellere NVMe SSD ausgetauscht werden.

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Ordentliche Leistung unter Windows 10 Pro

Der in 14nm gefertigte Intel Core i5-10210U kann von 1,6 GHz auf bis zu 4,2GHz hochtakten und nutzt dabei 4 Kerne und 8 Threads. Die 8 GB Arbeitsspeicher sind als DDR4 RAM auf einer RAM Bank installiert und können problemlos um einen zweiten Riegel erweitert oder komplett ausgetauscht werden. Für den normalen Windows Betrieb sind 8GB RAM ausreichend. Für anfordernde Software wie Videoschnitt, rendern oder dem einen oder anderen 3D-Spiel wäre mehr RAM sowie auch Dual-Channel von Vorteil. So könnte man auch in Grafikanwendungen etwas mehr Performance herausholen.
Die integrierte Intel UHD Graphics der 10. Generation teilt sich den Arbeitsspeicher mit Windows. Das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Die SSD Festplatte hat gute Lese- und Schreibraten die im 500 MB/s Bereich liegen.
Von der gegebenen Leistung hat man ein flüssiges Betriebssystem und keine großartigen Ladezeiten wenn zum Beispiel mehrere Tabs im Browser geöffnet werden und beispielsweise parallel ein Youtube Clip abgespielt wird. 

cpu z 2021 04 15 08 30 22 Einstellungen2021 04 15 10 26 56 Window 2021 04 15 08 57 06 CINEBENCH R20.060 2021 04 15 08 49 14 CINEBENCH R20.060 2021 04 15 09 41 44 CINEBENCH R23.200 2021 04 15 09 14 19 CINEBENCH R23.200 2021 04 15 11 28 07 Window

Auch unter Volllast bleibt das System gut gekühlt und läuft kontinuierlich mit 3,4Ghz auf allen Kernen. Den Boost Takt von 4,2 GHz kann das System nur kurz auf einem Kern halten. Standardmäßig nutzt der Prozessor eine TDP von 15 Watt und kann sich maximal für kurze Zeit bis zu 25W genehmigen. Der Lüfter im Gehäuse ist je nach Auslastung auch etwas hörbar und die seitlichen Öffnungen zur Abluft sind am Gehäuse erkennbar. Wer sich im Office Betrieb aufhält wird den Lüfter wohl kaum wahrnehmen. Die benötige Energie speist das 57W Netzteil ein.

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Leistung für den Alltag und darüber hinaus

Von alltäglichen Aufgaben wie das Schreiben von E-Mails, Social Media, Videos anschauen oder Streamen bis hin zum normalen Videoschnitt in Full-HD kann man den kleinen PC locker nutzen. Selbst das Spielen kann durchaus klappen, wenn es nicht gerade die neuesten AAA Titel sind. Hier würde ich mich aber auf eher ältere Titel oder Emulationen bis hin zu Dreamcast, Playstation 2 und eventuell Gamecube beschränken. Die integrierte GPU hat eben nicht so viel Leistung parat.
Dennoch kann man wenn man anspruchslos ist auch Titel wie Rocket League oder Fortnite in geringen Details spielen. Aufgrund der Single Channel RAM Anbindung hat man hier aber nicht die optimalen Voraussetzungen. Im Dual-Channel Verbund könnte man sicher noch 20-30% mehr Leistung herauskitzeln.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten aber nur HDMI 1.4

Die Anschlussmöglichkeiten sind wirklich gut, denn neben 4x USB 3.0 liegt auch ein USB Typ-C Port für eine reine Datenverbindung vor. Selbst der mittlerweile fast vergessene Micro-SD Port ist seitlich verbaut worden. Die beiden HDMI Ports sind grundsätzlich eine schöne Lösung setzen aber leider nur auf den veralteten Standard 1.4 und können so maximal 4K30 darstellen. Reduziert man die Auflösung beispielsweise auf 2560×1440 Pixel sind aber auch 60 Hz möglich.
Durchweg gut ist auch die WLAN Anbindung die mit dem neuen Standard WLAN 6 ausgestattet ist. Probleme oder Verbindungsabbrüche sind im Testzeitraum nicht aufgefallen. Die Bluetooth Anbindung erfolgt per Bluetooth 5.0 und stellte ebenso kein Problem dar. 

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Fazit

Trotz der sehr kompakten Abmessung bekommt man eine gute Leistung für den Alltag und darüber hinaus. Die Verarbeitung gefällt, wobei das Kunststoff auf Vorder- und Rückseite aber recht schnell zerkratzen könnte. Der Geräuschpegel ist angenehm und praktisch ist auch die Aufrüstbarkeit. Schade hingegen ist das man nur auf HDMI 1.4 setzt und nicht schon direkt auf eine Dual-Channel RAM Anbindung gesetzt hat. Für den Gamer ist das kein System, für gelegentliches Daddeln alter Spiele mag es aber noch genügen. Preislich sehen wir den Aerofara Aero 3 Mini-PC aber eher bei 400€ oder etwas darunter. 

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