+6

Fiido M1 E-Bike Testbericht – ab 826€

faltbbar • max 25km/h • Reichweite max 100km

GeekBuying.com
Geekbuying.com
826,26€ *
8-18 Tage Versand aus China, Volksrepublik
Zum Shop
Zollfrei via aufpreispflichtiger Versandart (HK)EU Priority Line
Banggood.com
Banggood.com
1002,09€ *
8-18 Tage Versand aus Europa
Zum Shop
Zollfrei via aufpreispflichtiger Versandart Priority Direct Mail
* 28.03.2020 - 11:14 Uhr aktualisiert zzgl. Versand. Beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland werden 19% EUSt fällig und es können Zollkosten ab 150€ Warenwert hinzukommen. (Weitere Infos)

Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Wir hatten bereits mit dem Fiido D1 und dem Fiido D2S zwei E-Bikes des chinesischen Herstellers im Test und waren recht angetan angesichts der kompakten Abmessung und des Preis-/Leistungsverhältnisses. Mit dem neuen Fiido M1 geht der Hersteller nun jedoch eine etwas andere Richtung und bietet weiterhin ein recht kompaktes und faltbares E-Bike, dass jedoch mit recht großen 20″ Felgen mit überdimensionaler Bereifung eher dem aktuellen Lifestyle-Trend folgt. Aktuell kann man sich für das Fiido M1 für 826,26€ auf Geekbuying.com benachrichtigen lassen bei Verfügbarkeit.

Neben dem üblichen Rahmen aus Aluminium kommt man auf ein Gesamtgewicht von rund 25kg inklusive dem Akku. Der Akku hat mit 12,5 Ah (36V) eine recht hohe Kapazität für chinesische E-Bikes und soll damit eine Reichweite von bis zu 100km im unterstützenden Modus ermöglichen. Im rein elektrischen (Moped-)Modus sollen es immerhin noch bis zu sehr hohe 65km sein. Als dritten Modus kann man die elektrische Unterstützung auch komplett abschalten.

 

Auffällig sind die großen 20″ Felgen mit einer 4″ breiten Bereifung (~10cm) die auch für Offroad-Fahrten geeignet sein sollen. Dank starker Elektromotor-Unterstützung wird man sicherlich dadurch auch im Gelände seinen Spaß haben können. Dadurch kommt das E-Bike auch auf eine Gesamtlänge von 1,72m und eine Höhe von 1,06m wobei sich die Sattelhöhe wieder individuell anpassen lässt. Dank Faltmechanismus lässt sich diese Größe auf lediglich 96cm Länge und 79cm Höhe reduzieren. Neben den 2 mechanischen Scheibenbremsen bietet das Fiido M1 auch eine 7-Gangschaltung von Shimano. An der Vorderseite wurde eine LED-Beleuchtung integriert. Für die Rückseite gibt es keine Beleuchtung.

 

Der 250W starke Elektromotor beschleunigt das E-Bike auf eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 31km/h je nach Untergrund, Steigung und Gewicht des Fahrers. Fiido limitiert das E-Bike vorab jedoch auf 25km/h weshalb man diese Drosselung vorab wohl entfernen muss. Für den Einsatz auf Deutschen Straßen darf man eh mit E-Bikes nicht schneller als 25km/h im unterstützten Modus  fahren Wie genau das bewerkstelligt wird, ist noch nicht bekannt. Der verbaute Akku im Fiido M1 besteht aus 18650er Akkuzellen und liefert eine Gesamtkapazität von 12,5 Ah (36V). Da die Kapazität und auch die Reichweite recht hoch ausfallen, benötigt man auch bis zu 9 Stunden für eine vollständige Akkuladen von 0 bis 100%. Am Lenker verbaut Fiido wie gewohnt ein Display das Informationen zur Geschwindigkeit als auch zur Akku-Restkapazität gibt.

Fiido M1 im deutschen Straßenverkehr

Beim Fiido M1 handelt es sich konkret gesagt eher um ein E-Bike als um ein Pedelec da wir neben der Tretunterstützung auch einen rein elektrischen (Moped-)Modus nutzen können. Darum ist eine Zulassung in Form eines Versicherungskennzeichens, Betriebserlaubnis und eine entsprechende Fahrerlaubnis für den legalen Betrieb des E-Bikes unabdingbar. Man kann natürlich das M1 auch wie ein Pedelec nur mit der Tretunterstützung fahren, jedoch entspricht es nicht den rechtlichen Bedingungen zum legalen Betrieb eines Pedelecs und bei einer Kontrolle könnte man folglich Probleme bekommen.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

(noch in Arbeit)

Erster Eindruck 

Unser Testgerät ist eingetroffen und war im Prinzip sofort einsatzbereit wenn man es aufklappt und den Lenker und Sitz auf Höhe bringt. optisch sieht das Bike ziemlich gewaltig und irgendwie monströs aus. Rein auf den ersten Blick wirkt die Verarbeitung auch sehr gut, die Schweißnähte am Rahmen sind sauber gezogen, das Kabelmanagement ist nicht unsichtbar aber ebenfalls soweit sauber am mattschwarzen Rahmen verlegt. Das LC-Display wirkt hochwertiger und zeigt rudimentäre Infos wie Geschwindigkeit, Akkustand oder welchen Modi man von den 3 wählbaren gefahren wird. Die Hupe und das helle Licht haben einen extra Knopf in Daumen Nähe.


(die breite Bereifung, das versteckte Schloss und das neue, gut lesbare Display)

Rückseitig liegt leider nur ein Reflektor vor. Wie bei jedem Import Bike gibt es auch wieder einen Gashebel der das E-Bike voll automatisch beschleunigt. So leider in Deutschland nicht erlaubt. Die Endgeschwindigkeit von eigentlich 30km/h wurde zugunsten der hiesigen Gesetze auf 25km/h gedrosselt. Ein entsprechender hinweis lag in Form eines Zettels dabei. Etwas ungewöhnlich ist Schloss für den Schlüssel und die damit verbundene elektrische Nutzung versteckt: auf der Unterseite des Großen Rahmenstückes in dem sich auch der Akku befindet ist das schloss, kaum sichtbar, versteckt. Diebstahlsicher ist da Fiido M1 aber dadurch nicht, ein normales in die Pedale treten ist auch ohne Schlüssel im Schloss möglich. Hier also eine entsprechende Fahradkette besorgen.

Probefahrt & Fahrgefühl

Für eine kurze Probefahrt hatten wir schon mal Zeit. 😛 Schlüssel einstecken, Display an der Lenkstange einschalten, Licht wenn man mag gleich dazu, daraufgesetzt und kurz in die Pedale getreten. Der Motor ist leise und zieht gleich ordentlich flott die Geschwindigkeit an. Die Shimano Gangschaltung ist auch wieder ein Einstiegsmodell, aber deutlich besser als beim kürzlich getesteten Same Bike eingestellt, kaum hörbar und das Schalten geht eben so merklich sauber von der Hand. In den meisten fällen bin ich im 6. der 7 möglichen Gänge gefahren, das war für mich am angenehmsten. Theoretisch könnte man auch ganz entspannt mit sehr wenig Eigenleistung im ersten Gang fahren. Das würde den Akku aber zusätzlich belasten und die Reichweite stärker einschränken.


(zwar auch nur die günstigste Version der Shimano Schaltungen, aber sauber eingestellt und nur wenig hörbar beim Schalten, kein Schleifen oder Rattern)

Der Sitz ist straff gefedert, die Frontgabel ist ebenso gefedert. Beide können nach Bedarf auf das Gelände oder das eigenen Gewicht eingestellt werden. Der Sitz selbst ist mir aber zu hart, klar kann man sich dran gewöhnen, für den zartbesaiteten Popo ist das aber nur bedingt angenehm. Die 25km/h sind schnell erreicht (je nach Gewicht, bei mir waren es nur 22km/h), dazu muss ich aber die Gangschaltung benutzen, ansonsten strample ich mich zu Tode. Man hat die Wahl zwischen 3 Stufen der Unterstützung, selbst Stufe eins zieht schon ordentlich an, das ist bei Drehungen/Wenden oder Lenkmanövern auf engen Raum tatsächlich schnell zu viel wenn man langsam fahren möchte. Das schalten der Gänge geht zum Glück bequem über den rechten Daumen an der Schaltkulisse. Beim Wenden merkt man aber schnell die breiten Reifen, im ersten Moment fühlt es sich etwas seltsam an.


(Heckansicht, Gangschaltung und der nicht erlaubte, vollautomatische Gashebel, sowie die Frontgabel mit anpassbarer Federstärke)

Das Fahrgefühl ist angenehm, die dicken Reifen schlucken viel der Unebenheiten des Untergrundes, beim lenken verspürt man aber durch die deutlich dicker Breite der Reifen ein schwereres Gefühl und mehr Widerstand. Daran gewöhnt man sich aber sicher schnell. Der Motor selbst surrt leise vor sich hin, kaum wahrnehmbar, vom umstehenden Passanten oder Fußgängern aber dezent wahrnehmbar, bzw durch die Abrollgeräusche der breiten Reifen.
Alles in allem schon mal ein ziemlich guter Start. Nun bin ich gespannt wie hoch die Akkureichweite tatsächlich ist.

Akku

Der Hersteller bewirbt das Fiido M1 mit bis zu 100km Reichweite. Das mag sicherlich auch irgendwie hinkommen, aber nicht wenn man Spaß auf dem Bike haben möchte und mit über 20km/h unterwegs ist. Immerhin hab ich hier eine Reichweite von bis zu 40km erreicht. Wer nur im ersten der 3 möglichen Unterstützungsmodie fährt und auch leichter ist als ich, wird definitiv weiter kommen. Ebenso ist es vom gefahrenen Untergrund und auch dem Wetter abhängig wie weit man fahren kann, durch die großen Reifen wird man auch gerne mal abseits der Straße im Gelände unterwegs sein wollen. Dennoch ist die Akkureichweite etwas besser als beim Durchschnitt der 300-500€ Import E-Bikes aus China. Das hat mir gut gefallen. Das Beladen nimmt allerdings auch gut und gerne bis zu 9 Stunden in Anspruch.
Natürlich könnte man auch den vollautomatischen, in Deutschland nicht erlaubten, Moppedmodus nutzen. Hier reduziert man die Reichweite aber locker auf die Hälfte oder geringer. Bei uns kamen wir so auf maximal 20km. Wer tatsächlich so fahren wollen würde, sollte sich ein E-Roller kaufen. 😛 

Fazit

An meinem Ersteindruck hat sich auch nach Wochen des testen nicht viel geändert. Es fährt sich super, bietet einen Straffen, flotten Anzug, ist soweit gut gefedert und hat eben eine deutlich höhere Reichweite als die herkömmlichen Importe. Das wichtigste erfüllt das Fiido M1 auf jden Fall: es macht einfach Spaß damit auf der Straße oder auch im Gelände zu fahren. 😀

Es gibt auch nur wenige Punkte auf meiner Liste die mich störten: 

gefällt mirgefällt mir nicht
angenehmes, aber straffes FahrverhaltenReichweite weicht deutlich von der Herstellerangabe ab
Gute VerarbeitungSchlüssel unter dem Rahmen etwas deplatziert
coole OptikSchutzbleche fehlen
Ordentlicher unterstützender Anzugkein LED Rücklicht
sehr gute BremsenLadebuchse etwas ungünstig gelegt
Gangschaltung funktioniert gut, auch wenn EinsteigerbereichLadezeit mit 9h recht hoch
 der vollautomatische Mopedmodus für die Nutzung auf deutschen Straßen nicht erlaubt
 hoher Preis

Alles in allem ist das Fiido M1 aber immer noch eines der besten Import E-Bikes die ich in dem letzten Jahren getestet habe. Sicherlich könnte man durch schmalere Reifen eine höhere Reichweite bekommen, sicherlich würde es sich auch beim Manövrieren besser fahren, aber es macht so wie es ist einfach Spaß und zugegebener Maßen schaut es auch irgendwie cool aus. Lediglich das fehlen der Schutzbleche nervt tierisch bei regnerischen Wetter absolut, die Klamotten sind vorn und hinten versaut. Hier muss man für Abhilfe sorgen oder sich entsprechen anziehen.

Features

  • 20″ E-Bike mit 4″ breiten Offroad-Reifen
  • 250W Motor, bis zu 31km/h (serienmäßig auf 24km/h gedrosselt, entsperrbar)
  • bis zu 100km Reichweite im unterstützenden Modus und bis zu 65km im rein elektrischen Modus
  • 2 mechanische Scheibenbremsen, Display mit Geschwindigkeit und Akkukapazität
  • LED-Frontbeleuchtung

Video

Noch nicht das Richtige dabei gewesen?

Du suchst beispielsweise ein China-Smartphone oder China-Tablet und hast vielleicht sogar ein festes Budget oder bestimmte Vorstellungen im Kopf? Dann frag doch einfach in unserem Anfrage-Bereich die Nerds und die Community von NerdsHeaven.de nach einer Empfehlung oder schaue in unsere China Handy Bestenlisten.

21 Kommentare
  1. Kasen
    Kasen sagte:

    Bis zum Diebstahl hatte ich das Fiido D2s soweit umgebaut, daß ab 25 km/h die Motorunterstützung entfällt, der Mopedmodus nur bis 6 km/h geht, Rücklicht/Klingel/Katzenaugen ergänzt wurden und da der Motor nur 250 Watt hat, ging ich dann von StVO-Konformität aus.
    Ich habe mich an die Anleitung von Sino1985 auf youtube gehalten.
    Ob es bei diesem Modell auch geht, wüßte ich gern.

  2. Ronny
    Ronny sagte:

    An dem versuch irgendetwas an der Technik zu ändern hab ich mich noch nicht versucht,da fehlt es mir aber nicht nur an der Erfahrung sondern auch an der Zeit. Daher kann ich da erstmal nichts zu sagen.
    Grüße Ronny

  3. Kasen
    Kasen sagte:

    Danke für Deine Antwort!

    Controller, Kurbelsensor, Griffe und Display (ca. 75 $) habe ich gewechselt. Demontiert wurde der Licht/Hupe-Knopf, Stecker mußte gewechselt werden, das hat natürlich ewig gedauert, weil zum ersten Mal. Dafür konnte man mit 5 Stufen feiner abstimmen als mit dreien.

    Grüße

    Kasen

  4. Ronny
    Ronny sagte:

    Das klingt zumindest erstmal ziemlich gut und wenn dieser doofe, nicht erlaubte automatische Hebel weg ist, umso besser 🙂

  5. Kasen
    Kasen sagte:

    Noch ein kleiner Vorteil: da der andere Kurbelsensor mehr Magnete (12, glaube ich) hat, spricht der Motor mit einer spürbar geringeren Verzögerung an, als beim Original. Ok, da ohne Lichtschalter habe ich auch eine hellere Lampe mit eigenem Schalter montiert.

    Ich habe das M1 bestellt, hoffe aber trotzdem auf die finale Version Deines Tests (bestimmt mit Video).

  6. Ronny
    Ronny sagte:

    Ja ein Test kommt noch, aktuell kann/will ich da aber wegen des starken Windes nicht fahren. 🙂

  7. Kasen
    Kasen sagte:

    Das Fiido M1 ist da, es ist alles so, wie Du beschrieben hast und wesentlich stabiler und besser zu fahren als Fiido D1-D3. Um Probleme mit der Rennleitung zu vermeiden, habe ich das Daumengas samt Kabel in den diesmal üppigen Controllerraum zurückverlegt, aber elektrisch im System belassen. Ob das rechtlich, v.a. auch im Falle eines Unfalls, sauber ist, weiß ich natürlich nicht.

  8. Ronny
    Ronny sagte:

    Ah super, danke dir schon mal fürs kurze Feedback.
    Kannst du schon was zur Akkuleistung /und Reichweite sagen? Bei uns (Ronny/Kay) ist es ja so das wir jeweils 95kg aufs Bike bringen und damit andere Voraussetzung für die maximale Reichweite haben.
    Wenn du uns da kurz deine Erfahrung mitteilen würdest, wäre das sehr cool 😀
    Grüße Ronny

  9. Kasen
    Kasen sagte:

    Naja, ich bin 196cm bei 120 kg, ob den Wert jemand braucht?
    Zumindest schlägt bei dem Gewicht nichts durch, die Federung scheint im Gegensatz zum D2s für das angegebene Gewichtsmaximum ausgelegt zu sein.
    Bei Buckelpisten klackert der Akku im Rahmen ziemlich lautstark, das ist zu beheben.

  10. Ronny
    Ronny sagte:

    Ok also bist du quasi auch aus der Messtoleranz raus 😀 Das Klappern hatte ich jetzt noch nicht.
    Danke dir 🙂

  11. Schnuff
    Schnuff sagte:

    @Kasen ich hab 1000 Fragen! Kannst du sehen, ob sich das Daumengas abklemmen lässt (viele Pedelecs haben so einen Stecker bzw zweigeteiltes Kabel, wo man das einfach abstecken kann) oder geht das direkt in den Controller? Ansonsten ist die Idee nicht schlecht, dass einfach im Gehäuse zu verwahren. Allerdings würde ich hier noch mit Kabelbinder sicherstellen, dass er nicht automatisch mal auf "Gas" geht/verklemmt – wobei die Bremshebel ja beide einen Kontakt haben der den Motor unterbricht (?? das ist jedenfalls bei meinem Trio Frontantriebs Bike so) die trigger ich beim Kurvenfahren immer an (Motorunterstützung direkt weg) und lass sie auf der "geraden" wieder los (instant Torque).

    Meinst Du es ist nötig, beim M1 den Regler zu ersetzen? Wie viele Magnete für den Kurbelsensor hat es denn, oder ist das "okay" wie es ist?
    Gibt´s eine Möglichkeit über USB oder Bluetooth hier ein Softwareupdate zu machen, oder kommt man ins Menü um ggf. individuelle Einstellungen vorzunehmen (im Rahmen der StVZO also zb sanfteres Unterstützen für mehr Reichweite / smootheres Fahrgefühl … )?

    Zum Licht: die Frontlampe benötigt einen Reflektor, eventuell muss ich die auch erstzen gegen eine "zugelassene" – idealerweise mit "Output" für das Rücklicht, was genau weiss ich jedoch noch nicht. Mal schauen, wann es an kommt, bin sehr gespannt 🙂 Ach ja, Reflektoren in den Speichen sind auch vorgeschrieben, hier gibt´s solche Sticks (benötigt dann jede Speiche einen, kann Sch***e aussehen) oder eben weisse Katzenaugen. Die Aufkleberfolien (gibts auch in schwarz, sind bei Lichteinwirkung reflektierend) haben soweit ich weiss leider keine "Zulassung".

  12. Kasen
    Kasen sagte:

    Am Controller sind alle Kabel absteckbar, also auch das Daumengas. Beim D2s ergab ein Abstecken des Daumengases einen Fehler, daher habe ich es hier nicht probiert. Ja, man kann das Daumengas im Controllerraum auch fixieren, ich halte ein eigenständiges Auslösen bei entsprechender Positionierung für unwahrscheinlich.
    Ja, es gibt eine Bremshebelkontaktunterbrechung.
    Der Kurbelsensor scheint baugleich dem des D2s zu sein und bei jenem fand ich 6 Magnete. 12 sorgten beim D2s für ein spürbar direkteres Ansprechverhalten. Jetzt weiß ich leider nicht, ob ein Wechseln des Sensors reicht, kann es der Controller verarbeiten?
    Leider habe ich wie beim D2s keine technischen Beschreibungen zu irgendetwas, kann da also auch nichts ändern.
    Man braucht den vorderen Reflektor nicht zwingend in der brauchbaren, aber nicht guten Lampe.
    Wenn man die Powertaste am Display nochmals drückt, erscheint dort ein Lichtsymbol und es ist auch noch ein Anschluss am Controller frei, hoffentlich dafür. Dann könnte man das vordere Licht samt Tröte und Schalter entfernen. Für das Rücklicht ist eine Combo Rücklicht/Alarmanlage mit Fernbedienung, welche temporär am Lenker befestigt werden kann, im Zulauf.
    Ich denke nicht, dass man jede Speiche mit einem Reflektor versehen muss (2 um 180 Grad versetzt je Rad sollten genügen), irgendwann ist auch mal gut und auf ein dahingehendes Ordnungsgeld würde ich es ankommen lassen.

    Tja, bei Aliexpress gibt es jetzt auch BT-fähige Controller mit bunten Displays, aber noch scheue ich den Versuch, weil ich noch nicht genug getestet habe und es auch nicht zwingend nötig ist. Erstmal teste ich Strassenreifen, weil ich nicht der Geländefahrer bin und mich das Abrollgeräusch stört.

  13. Peterchen
    Peterchen sagte:

    Danke @Kasen

    Also mein Bike (M1) kam an, alles okay soweit bis auf dass die Federgabel vorn irgendwie "verdreht" war. Das Plastikteil für die Sicherung ist gebrochen gewesen (also das Teil was als" Achse" für den Transport eingesetzt wird) und die Gabel, da waren beide Arme so, dass kein Einführen "paralleel" möglich war, ohne emensen Kraftaufwand. Tendenziell Sch***e.

    Abgesehen davon war alles okay, auch die Box selbst nicht beschädigt, keine Kratzer irgendwo, nichts. Geekbuying CX (Customer Experience) total fail weil habe es gemeldet und keine Rückmeldung erhalten (4? Tage). Nun die Gabel ist mittlerweile (nach einer Testrunde) offensichtlich "gerade" geworden, jedenfalls kann ich die Bremse jetzt auch so einstellen, dass nichts schleift & alles passt so, wie es in etwa soll (mit etwas "Druck"). Das Bike fühlt sich gut an, die Schrauben für die Lenkerbefestigung tausche ich gegen Stahlschrauben aus (mit Mutter) – common issue beim Mate X Bike, auf einen Crack habe ich da keine Lust.

    Schaltung & Bremsen einstellen, Lampen gegen K-Wellen Lampen tauschen (STVo zugelassene), Thumbthrottle abklemmen / ab montieren, Reflektoren in die Speichen, und ab geht´s. Ich denke dann wird es mein Sommerbike werden.

    Indoor Runden bzw auf Privatgelände – Rad macht Spass. Mal schauen ob ein teurer Thule Gepäckträger das Rennen macht (für die Ortliebtaschen) oder ob es noch eine Alternative für etwas weniger Steine gibt, muss halt eben passen für ein "Fully". Vorsxchläge wilkommen!

  14. Vogtländer
    Vogtländer sagte:

    Servus und Gruß aus dem Vogtland,
    hab mir neulich auch so ein tolles Teil bestellt. Geekbuying, alles in Ordnung mit dem Versand und Zustand.

    @Kasen und Ronny: das Klackern kommt meines Erachtens aus Richtung Vorderrad/knickbarer Lenker. Klingt bei mir genauso, wie in Ronnys Video. Scheint aber baulich bedingt zu sein.

    Was mich etwas enttäuscht hat, ist die tatsächliche Reichweite. Zugegeben bin auch ich mit knapp 100kg Gewicht nicht der günstigste Repräsentant, mit Winterkluft und Arbeitsrucksack schnell bei 105kg und mehr. Aber 100km? Ich wäre mit tatsächlichen 20km schon zufrieden im Spaßmodus, also mittreten und schnell sein, ohne Mopedtaste zu betätigen. Zugegeben, bei uns geht es hügelig zu, aber genau deswegen hol ich mir ja ein E-Bike. Und runterzu läuft ohne Akkubelastung. Summasummarum komm ich auf der Geraden und an nicht steilen Bergen mit Treten wohlgemerkt auf gerade einmal 10km mit vollem Akku, eher weniger. In Stufe 1 macht es keinen Spaß und dank der dicken Reifen ist man schnell kaputt. Mit leerem Akku möcht ich damit nirgends hin fahren.
    Ansonsten recht solides Teil, die Bremsen quietschen während der Fahrt, was noch einzustellen ist. Schutzbleche sind geordert und werden angepasst.
    Für das Geld geht das Fiido M1 in Ordnung, nur die Reichweite weicht extrem ab. Spaß macht es trotzdem.
    Wie ist eure Meinung? Daß 100km beworben sind unter idealen Bedingungen ist klar. Aber keine 20km zu schaffen?
    Sollte man an dieser Stelle das Bike bzw. den Akku reklamieren?
    Oder hab ich einen Montagsakku erwischt? Ladezeit ist wenn wirklich leer um die sechs Stunden. Neun wie hier schon gelesen waren es nicht:
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen hierzu? Oder soll ich den Akku/das Bike reklamieren bzw. den Akku von einem Fachmann testen lassen?

  15. Kay
    Kay sagte:

    Hey Vogtländer,
    das weicht schon deutlich von unseren Werten ab aber auch wir haben im Flachland ca. 15-20km rein elektrisch und ca. 30-35km im Unterstützungsmodus geschafft. Gut bei dir ist es hüglig und du bringst nochmal ein paar Kilo mehr mit. Ich weiß nicht wie sich das bemerkt macht. Achte auch darauf wirklich ordentlich Druck auf den Reifen zu haben. Besonders bei der Größe der Reifen killt zu wenig Luftdruck ganz schnell die Reichweite vor allem bei gutem Gesamtgewicht. Ich glaube gegen ein Prüfen des Akkus wäre auch nichts einzuwänden nur um auf Nummer Sicher zu gehen.
    VG, Kay

  16. Ronny
    Ronny sagte:

    Deine Reichweite ist tatsächlich sehr mager. Ich bringe auch gut 94kg ohne Kleidung auf die Waage, also so viel Unterschied zu 100kg sind es ja dann nicht.. Dennoch hab ich eine deutlich höhere Kilometerleistung als du an den Tag gelegt. Wenn ich nur durchs Gelände fahren würde, wäre es auch nochmals deutlich weniger, auf Asphalt un normalem Untergrund kommt man schon ordentlich weit. Die 100km Reichweite werde ich auch nie sehen, auch nicht im 1. Modus der 3 verfügbaren, macht kein Spaß wie du bereits geschrieben hast. Nur am zusätzlichen Gewicht und der etwas bergigen Landschaft wird es nicht liegen.
    Grüße Ronny

  17. Kasen
    Kasen sagte:

    @Vogtländer
    leider bin ich (120kg) bisher nur 15 km ohne nachzuladen im Flachland gefahren (Reifendruck 2 bar), habe aber noch 3 Balken. Bremsen mußte ich einstellen, Schaltung war in Ordnung. Schutzbleche suche ich auch noch, kannst Du mir Deine Wahl verlinken?
    Das Klackern kam bei mir vom Akku (nur bei Unebenheiten), habe ich gepolstert und nun ist Ruhe.

    Mal sehen, ob ich irgendwann eine Kombi KT-Controller, KT-PAS-Sensor und Display (KT-LCD8) gewechselt bekomme, dann könnte hoffentlich die Charakteristik des Motors mit 5 Stufen in Prozenten und 25 km/h anpaßbar sein.
    Leider weiß ich nicht, wie man auf 31 km/h entsperrt, dann wüßte man, ob es der Motor wirklich schaffen würde.

    Grüße

    Kasen

  18. Vogtländer
    Vogtländer sagte:

    Klappt ja super hier im Forum 😉 bin begeistert von den schnellen Antworten und Meinungen.
    Zm Luftdruck der Reifen: naja schon klar, je mehr desto leichter, hab mich an die 2.0bar gehalten, welche auf den Pneus aufgedruckt sind. Werd mal vorsichtig auf 2.5 gehen.
    Zu den Schutzblechen: hab einen Hack im Netz gesehen, welchen ich für machbar halte. Normalbreite bestellt von SKS in der Mitte also längs halbieren, einen Blechstreifen (Dachdecker oder blechverarbeitende Firma in der Gegend) dazwischen schrauben oder nieten und fertig. Hat den Vorteil, daß man die vorhandenen Befestigungspunkte der Bleche weiter verwenden kann. Wie ich die ans Bike bring, seh ich dann. Zwischendrin hatte ich einen Denkfehler: 20" sind zwar die Felgen, mit den Reifen ist man aber locker bei 24², nur als Hinweis, weil zu kurz ist Kacke. Ich will zu jedem Wetter möglichst wenig dreckig werden.
    Zum klackern: stimmt, sollte doch der Akku sein. Obwohl er recht "saugend" in den Rahmen geht. Was soll es sonst sein, Recht hast du @ Kasen.
    Zur Reichweite: vielleicht hab ich leicht übertrieben, aber der Hammer ist das nicht. @kay als eher leichter Mensch im Flachland bist du mit 30-35km auch nicht weit weg wie ich mit Bauch im Hügelland mit 20km. Ich muss zugeben, leer gefahren hab ich das Gerät noch nicht, als der letzte Balken verschwand, hab ich aus Angst deaktiviert. Viel wär da bestimmt aber nicht mehr passiert.
    Etwas nervig find ich auch die unentschlossene Batteriezustandsanzeige. Voll geladen vier Balken, kaum mit Unterstützung losgefahren sofort drei Balken. Erster Berg (nicht wirklich Berg, moderater Hügel – wir sind nicht in den Alpen) zwei Balken, meistens ohne Last dann wieder drei Balken. MIt Spaß unterwegs dauert es nicht lange stehen dauerhafte zwei Balken und unter Last ein Balken und wenig später ist dann Sense. Ich hab das Teil jetzt zwei Wochen und sammle noch Erfahrungen.
    Dran rum basteln Sensoren etc möcht ich nicht, den Mopedmodus nutz ich auch tunlichst nicht wegen der so schon spärlichen Reichweite.
    Dennoch war es kein Fehlkauf, ein jeder der drauf Platz nahm kam mit einem breiten Grinsen von der Testrunde zurück. Das Ding geht ab sagten viele.
    Als Geocacher wird mir das M1 nützliche Dienste leisten, Langstrecke macht man damit nicht, will man wahrscheinlich auch nicht wenn man das Teil zückt. Als wenn man mit nem Monstertruck nach Sizilien fährt und sich aufregt, von Hamburg bis München schon sechs mal volltanken musste.
    Naja ich hab das Spaßteil im Kofferraum und bin flink im Wald unterwegs, halbwegs legal. Genau sowas hab ich gesucht.
    Zwecks Gewährleistung: ist der günstige Preis dann der Preis der Garantie, oder könnte man im Falle des Falles aufmucken im Reich PRC? Im Fall Akku ist sowas ja auch in D schwierig zwecks unterstellter Falschnutzung/Ladung.

  19. Loi
    Loi sagte:

    Mein M1 ist angekommen und wurde gleich getestet – es macht kein Spaß auf Pflastersteine zu fahren, weil Front fork keine Dämpfung hat. Die Gabeldämpfung ist sehr starr bzw. inflexibel, egal in welche Stellung der Zeiger eingestellt ist. Auch mit Kraftaufwand gibt die Gabeldämpfung kein mm nach. Funktioniert Front Fork bei Euch? Mfg Loi

  20. Kasen
    Kasen sagte:

    @loi
    Gabeldämpfung funktioniert bei mir tadellos von viel zu weich bis quasi starr.

  21. Vogtländer
    Vogtländer sagte:

    Huhu,
    zur Gabel kann ich nur sagen: ja starr, aber Kopfsteinpflaster fetzt mit keinem Rad. Mich stört das nicht, die Reifen schlucken ja einiges. Ich brauch das Geschaukel eh nicht, zu viel Kraftaufwand bergauf in einer zu weichen Frontdämpfung. Mit Druck sollte die gute Gabel schon einfedern.
    Akkuklackern ist abgestellt mit ordentlich Steinklebeband um die Batterie. ,
    Bremse eingestellt mittels justieren der Radlager.
    Irgendwie hab ich das Gefühl, der Akku hat sich gebessert. Wahrscheinlich hab ich mir angewöhnt mitzuarbeiten und mich nicht ständig fahren zu lassen. Das Fiido scheint anders zu arbeiten als gewohnte Elektroräder. Der Kurbelsensor löst einen Beschleunigungsvorgang aus, welcher das Rad selbst fahren lässt, wenn man in zu kleinem Gang unterwegs ist. Man tritt mit und stampelt ohne Widerstand. In höherem Gang kommen 100kg durchaus auf geschätzte 30km. Weit vom Gepriesenen. Naja, das reicht mir für den Preis. Auf der Landstraße macht es aber keinen Spaß, 23km/h Sense. Im Gelände ist das Teil zu Hause.
    Die Schutzbleche fehlen noch. Ansonsten hab ich es nicht bereut. Das Ding fetzt mir soweit.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.