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JUMPER EZbook X1 Testbericht – ab 270€

11,6" FHD • 360° drehbar • Celeron N4100 • 4 GB DDR4L+64GB eMMc +64GB SSD Speicher • M.2 Slot • 3500mAh 7.6V • Windows 10

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* 18.10.2019 - 12:12 Uhr aktualisiert zzgl. Versand. Beim Import aus dem Nicht-EU-Ausland werden 19% EUSt fällig und es können Zollkosten ab 150€ Warenwert hinzukommen. (Weitere Infos)

Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Mit dem JUMPER EZbook X1 wird es wieder ein wenig kleiner und handlicher, aber 100% praktisch: das 11,6 Zoll Full-HD Display lässt sich um 360° drehen und so ist das Notebook nicht nur ein Notebook sondern kann auch praktisch aufgestellt oder als Tablet hingelegt werden. Aktuell bekommst du es bereits ab 269,95€ auf Geekbuying.com im Angebot. Das Windows 10 Notebook wird vom alltagstauglichen Intel Celeron N4100 angetrieben. Der 4 GB DDR4 Arbeitsspeicher und die leider recht kleine 64GB eMMc + 64GB SSD Festplatte sollten für eine gute Geschwindigkeit sorgen.

Ein Leitungswunder ist der Intel Celeron N4100 immer noch nicht. Für einfache anstehende Aufgaben im Alltag wie YouTube, Facebook, soziale Medien oder Office Anwendungen genügt es aber locker. Mit der integrierten Intel HD Graphics 600 kann man auch spielen, natürlich keine AAA Titel sondern nur ältere oder anspruchslose Spiele mit stark eingeschränkten Details und Auflösung.

Das besondere am JUMPER EZbook X1 ist das um 360° drehbare Full-HD IPS Touch-Display mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixel. So ist das Gerät universell einsetzbar, egal ob zum Schreiben, Film schauen oder einfach als Tablet umgedreht. Angetrieben wird das System von einem Intel Celeron N4100 Quad-Core mit 1,1-2,4GHz. Dazu gibt es flotte 4 GB DDR4L RAM und eine 64GB eMMc + 64GB SSD Festplatte. Letztere ist ziemlich klein geraten, kann aber über den M.2 Slot auf der Unterseite gewechselt werden.

Neben dem flexibel drehbaren Display wurde auch an viele Anschlüsse/Schnittstellen gedacht: neben einem Micro-SD Slot, Mico-USB, USB-Typ-C, 3,5mm Klinke wurde auch an einen Micro-HDMI Ausgang gedacht. Die Anbindung ins Heimnetzwerk & Internet erfolgt via Dual-Band WLAN (2,4&5 GHz) und die Peripherie kann mittels Bluetooth 4.0 unkompliziert gekoppelt werden. Seitlich strahlen zudem Stereo Lautsprecher die wiedergegebenen Medien ab. Ebenso ist eine Frontkamera mit 2 Megapixel integriert worden.
Der Akku misst 7.6V/3500mAh Kapazität und soll zwischen 4-5 Stunden Nutzung standhalten. Das Gewicht des ganzen Systemes liegt bei gerade einmal 1,09kg.

Der einzige Knackpunkt des Import Tablets/Notebooks bleibt nach wie vor die QWERTY US Tastatur. Im System selbst kann man natürlich das deutsche Layout einstellen, aber einige Tasten bleiben weiterhin nicht nutzbar, da nicht vorhanden. Wer nicht gerade viel schreibt, für den sollte es kein Problem sein. Um die Übersicht auf den Tasten zu behalten helfen bei Bedarf auch günstige QWERTZ Tastaturaufkleber.

  • Auf Amazon ist das Notebook nicht zu finden. (Stand 17.09.2018)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Die Verarbeitung des Convertible Notebooks ist ziemlich gut, scharfe Ecken oder Kanten gibt es nicht. Das Display Scharnier ist recht straff und lässt sich eher nur mit zwei Händen öffnen. Das hat wiederum den Vorteil das das Display in allen Lebenslagen auch stramm sitzt und nicht zufällt, gerade wenn man die 360° nicht ganz ausreizt. Das IPS Display hat einen guten Blickwinkel und angenehme Farben, der Touchscreen reagiert unter Windows sehr gut. Die Helligkeit ist ok (75% auf 100% kaum ein Unterschied), für den Außeneinsatz aber sicher oft zu gering, dazu kommt das Spiegeln des Panels. Somit sieht man Lichter oder sich selbst oft auf dem Display was ein angenehmes arbeiten auch stört.
Die Eingänge/Anschlüsse um das Notebook herum sind ok, leider beschränkt es sich auf den USB-Typ-C Port der auch zum laden genutzt wird, auf einen Micro-USB und einen Micro-SD Port. Abseits davon gibt es aber noch den 3,5mm Port sowie den Micro-HDMI Ausgang. Gerade für den USB Port hätte man zumindest einen Adapter beilegen können, bis auf das Typ-C Ladekabel mit Chinesischen Steckdosenstecker liegt dem Lieferumfang nichts bei. Eine Webcam gibt es auch noch, allerdings ist Bild und Ton kaum zu gebrauchen.

Eine Dual-Band WLAN Anbindung und Bluetooth sind auch nutzbar. Beim WLAN gab es keine Probleme, Bluetooth ist etwas eingeschränkter in der Reichweite als gewohnt, funktioniert aber anstandslos.

 

Der Intel Celeron N4100 ist nach wie vor keine Kampfmaschine, so ist das arbeiten unter Windows auch eher als gemächlich anzusehen. Wer nach und nach alles abarbeitet wird zurecht kommen, wer viel Multi Tasking abverlangt oder viele Tabs im Browser geöffnet hat wird mit den 4GB DDR4 Arbeitsspeicher aber auch nicht lange hinkommen. Ebenso wird man öfters Wartezeiten auf Webseiten wie Youtube sehen, aber immerhin besteht auch die Möglichkeit 4K Material zu streamen oder abzuspielen. 

Die Lese- und Schreibraten der beiden Partitionen gehen soweit in Ordnung, warum man aber auf der deutliche langsamere eMMC Partition Windows installiert hat bleibt fraglich. Hier erreicht man gerade mal 154MB/s im Lesen und  24,5MB/s beim Schreiben. Die M.2 2240 SSD Festplatte ist da mit 469MB/s sowie 203MB/s im Schreiben deutlich flotter. Zwar kann man letzteres auch austauschen und vergrößern, aber eine größere Bauart passt leider nicht in den Rückseitigen M.2 Slot, hier muss man auch bei neueren SSDs beim 2240 Format bleiben.

Eine andere Frage hatten wir uns auch gestellt: warum ist im System das automatische Update von Windows deaktiviert?  Das muss man leider manuell unter der “Computerverwaltung /Dienste/Windows Update” aktiveren.  Die Windows Liezens selbst ist aber legitim und registriert.

 

Ansonsten macht das Gerät genau das was man ihm abverlangt, selbst älter Titel kann man hier noch spielen. Auf aktuelle AAA Titel muss man logischerweise verzichten, ein Quake Champions lief irgendwo zwischen 10-20fps und ist somit unspielbar. Das deutlich älter S.t.a.l.k.e.r Clear Sky konnte mit reduzierten Details und Statischer Beleuchtung dagegen ziemlich gut bei 30-35fps in Full-HD gespielt werden. Einfache Spiele oder ältere Titel sind aber somit auch gut spielbar. Im fordernden Betrieb ist auf der rechten Seite der Tastatur und auf der Unterseite eine spürbare Abwärme zu fühlen, das Notebook selbst drosselt aber trotz Lüfterloser Bauweise nicht herunter. Sie Soundausgabe über die seitlichen Stereo Lautsprecher ist recht gut, wirkt aber eben etwas flach und Basslos, zudem dürfte die Lautstärke gerne etwas höher sein.

Was die Akkulaufzeit des 26Wh Akkus angeht liegt man hier leider nur bei maximal 4-5 Stunden, gerade für unterwegs oft zu wenig und mit einer Ladezeit von gut 2h auch nicht wirklich schnell.

Fazit

Für die meisten Anwender ist das Jumper EzBook X1 vermutlich kaum mehr als eine schnellere Schreibmaschine mit Internetverbindung und Möglichkeit zur Sozial Medien Nutzung. Aktuell sehen wir den Geräte Preis als zu hoch an, auch wenn das 360° drehbare Display einen Mehrwert darstellen kann, sofern man es auch so nutzt. Alternativ bekommt man gleichwertige Notebook, teils mit größerem Display schon für unter 200€. Technisch unterscheiden sich die Geräte da kaum, bieten teils mehr Arbeitsspeicher oder wie erwähnt mehr Displayfläche.

Features

  • 11,6″ FHD, 360° drehbar
  • Intel Celeron N4100 Quad-Core 1,1-2,4GHz
  • 4 GB DDR4L RAM,64GB eMMc +64GB SSD Speicher, M.2 Slot
  • Dual-Band WLAN, Bluetooth 4.0, Micro-HDMI, Micro-SD, Micro-USB,USB-Typ-C, 3,5mm Klinke
  • 3500mAh Akku, 7.6V
  • Windows 10

Video

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1 Antwort
  1. Fischer
    Fischer sagte:

    Ich habe 6 Jumper EZBook 3 Pro gekauft, aber für 240€ ohne Garantie etc. ist das eiskalt, denn ein Medion Akoya 3222 läuft aktuell bei ebay für 179€ als B Ware vom Stapel, wobei ich ein Neugerät bekam und das mit 13,6 Zoll Touch Display und gleichem Prozessor und RAM wie hier. Auch ein 2 in 1 convertible.

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