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Roborock S5 Max Testbericht – ab 409€

Laserumfeldscanner • 2000Pa • elektronische Wassersteuerung • 120min • Reiningung ~200m² • automatisches laden • fortsetzen • No-Go Bereiche • Virtuelle Wände • anpassbarer Saugleistung & Wasserfluss

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Das die Bodensauger wie der Roborock S5 Max Nass & Trocken reinigen können ist nichts neues. Der brandneue S5 Max besitzt aber eine elektronische Nasswischfunktion die den alten Tropfmechanismus ersetzt. In den Wasserbehälter selbst passen 0,29L Wasser und der Staubbehälter umfasst 460ml. An der Saugkraft wurde nichts verändert. So liegen die ausreichend guten 2000Pa vor. Momentan bekommst du die Haushaltshilfe bereits ab 409,00€ auf De.edwaybuy.com zu kaufen.

Wer jemals einen Bodensauger in Action gesehen hatte oder selbst besessen hat, wird wohl kaum auf diese praktische Haushaltshilfe verzichten wollen. Der Roborock S5 Max macht im Kern natürlich nicht so viel anders, bietet aber das eine oder andere Feature welches die Konkurrenz nur bedingt oder eben gar nicht bietet. Das man hierbei auf eine praktische App zurückgreifen kann um Wischbereiche oder sogenannte “No Go” Bereiche (also Abschnitte/Bereiche/Stellen die nicht befahren/gereinigt werden sollen) festlegt, ist sicher nichts neues. Das automatische Einteilen in Bereiche kann der Roborock S5 Max ebenso, wie selbstständig in die Ladestation fahren und nach dem Beladen das Reinigen wieder fortzusetzen. Die per Laserumfeldscanner (300 Umdrehungen pro Minute) erfassten Räume werden in kleinere Teilbereiche zum effizienten Reinigen unterteilt. Ein späteres Reinigen des Raumes A, B, usw. ist ebenso möglich wie ein gezieltes Reinigen einer Stelle. Einen Zeitplan der Reinigung im Gesamten oder bestimmter Teilbereiche ist auch via App einstellbar.

Für das Saugen/ den Reinigungsvorgang stehen maximal 2000Pa Leistung/Saugkraft bereit, je nach Modus auch weniger. Auf volle Saugkraft/Lautstärke liegen wir hier bei 60dB, welches ungefähr einem Gespräch zwischen zwei Personen gleicht. Mit einem Ladezyklus soll man in etwa 200m² reinigen können. Das genügt meist für 120 Minuten Arbeitszeit. Das liegt aber an den Gegebenheiten vor Ort, wenn der Saugroboter viel umfahren muss und verwinkelte Räume reinigt, erzielt er natürlich eine geringere Effizienz mit einer Akkuladung. Die Vorbereitung der Wohnung ist aber ein nicht ganz zu unterschätzender Faktor. Gerade wer leicht verschiebbare Möbelstücke oder Katzenspielzeug, lose Ladekabel oder ähnliches rumliegen hat, sollte die vor dem Beginn des Reinigens aus dem Weg räumen. Die rotierende Bürste auf der Unterseite verzeiht vieles, aber Schnüren oder Bänder nicht. 😉 Sollte es doch mal zu einem Kontakt mit dem Mobiliar kommen, verhindern die Bumper an der Vorderseite Schäden an Gegenständen.

Ebenso sind auf der Unterseite (wie gewohnt) Sensoren integriert die das Herunterfahren / -fallen auf z.B .Treppen verhindern. Kleinere Hindernisse wie Türschwellen oder Türbereiche können mit 2cm meist gut überfahren werden. Sollte es steiler werden, würden nur kleine Rampen helfen. Das wird sicher selten der Fall sein. Beim Erkennen eines Teppiches wird der Turbo Modus, also die vollen 2000Pa automatisch aktiviert.

Für die Nassreinigung steht ein anklemmbarer 0,29 Liter Behälter bereit, der elektronisch gesteuert wird und nicht wie bei vielen anderen Modellen nur über eine Tropfvorichtung verfügt. So kann der Sauger auch in die Ladestation zurückfahren und hält den Boden darunter trocken und läuft nicht weiter aus. Ebenso damit verbunden kann per App die Wassermenge (3 Stufen) die austreten soll, manuell bestimmt werden. Auch die benötigte Saugleitung/Wasserfluss für jeden Raum, kann in Stufen selbst bestimmt werden. Das Einstellen von nicht zu reinigenden Bereichen oder virtuellen Wänden, erwähnte ich ja bereits. Durch das Einstellen der No-Mopp Zonen, läuft man auch nicht der Gefahr z.B. den teuren, hochflorigen Faserteppich zu beschädigen.

Zuguter letzt sei noch erwähnt das auch eine Alexa Sprachsteuerung möglich ist. Via App besteht auch die Möglichkeit von unterwegs dem Sauger das reinigen zu befehlen.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Im Prinzip könnte ich mich hier wieder direkt kurz fassen da der Roborock S5 Max im Kern nur einen größeren Wassertank und eben die erwähnte elektronische 3 Stufige Wassersteuerung verbaut hat und der Rest eben so gut wie schon beim Roborock S5 /S50 funktioniert. Die Verarbeitung ist wieder sehr gut, alles ist leicht zugänglich und auch ohne Vorkenntnisse tauschbar (Bürsten, Filter, Staubbehälter,Wassertank etc,) oder wechselbar wenn es drauf ankommen sollte. Leider liegt dem Lieferumfang kein weiteres Zubehör bei. Bei dem eher gehobenen Preis nicht so ganz zu verstehen. Das war allerdings bei den anderen Modellen auch nie der Fall.

Die Einbindung in das Netzwerk per App und WLAN ist kein Problem, sollte es dennoch mal nicht klappen vergewissert euch das ihr eher die 2,4GHz Frequenz nutzt. Die Hauseigenen Roborock App kann genutzt werden oder auch die Xiaomi Home App. Die Roborock App ist komplett auf deutsch nutzbar, besitzt aber den einen oder anderen chinesischen Fetzen. Das stört in de Bedienung aber nur wenig. Unterschiedlichste Sprachpakete können geladen werden, darunter natürlich auch deutsch. Die Sprachausgabe ist wirklich super und klar verständlich. Über jedes handeln, jede Aktion wird man informiert. Wer mag kann die Lautstärke reduzieren oder auch ganz ausschalten.

App, Bedienung & Funktionen

Die Funktionen und Einstellungen sind leicht strukturiert aufgebaut. Ein wichtiger Punkt ist “Kartenspeicherung (beta)” So könnt ihr die angelegten Karten speichern, laden, bearbeiten und so bestimmte Bereiche zum Reinigen markieren oder stellen per “virtuelle Wände” oder “no go Areas” sperren. Alles bequem mit einem Fingerdruck. So lässt sich auch eine Reinigung auf mehreren Etagen anwenden. Die Karten werden beim ersten Start angelegt und zwischendurch aktualisiert sollte sich im Aufbau oder der Anordnung der Gegenstände etwas verändert haben.  Die Möglichkeit die Saugstufen wie auch die Tropfstärke des Wasserbehälters manuell einzustellen besteht auch, das klappt auch sehr gut.

So kann ich auf unempfindlichen Fliesen mit mehr Wasser reinigen lassen, die Saugleistung dagegen lasse ich dafür geringer ausfallen. Die Teppicherkennung funktioniert ebenfalls wirklich gut, die Saugleistung wird dann direkt auf die maximalen 2000Pa erhöht, sofern in den Optionen auch aktiviert. Die Doppelreinigung einzelner Räume oder oder das anfahren des Raumes A und C klappt ebenso ohne Probleme. Eine neue Funktion ist in der App dennoch dazu gekommen: die “no Mopping” Funktion. Denn trotz Teppicherkennungssensor funktioniert das nicht im Wischvorgang, so das eben dieser Sensor dem Gerät sagen könnte” halt Stop, hier ist ein Teppich, umdrehen” Dafür muss man wie für andere Bereiche eben die Sperrfuntkion/No-Go Area/No Mopping Funktionen nutzen. 

Erfassen der Wohnung

Das digitalisieren des Wohnraumes klappt erstaunlich schnell und gut, der Lasersensor auf der Oberseite ist flott und mit einer großen Reichweite ausgestattet. Die Sensoren und Bumper funktionieren ebenfalls hervorragend, nur selten werden leichte Objekte umher geschoben. Selbst die Navigation in engen oder zugestellten Bereichen klappt erstaunlich gut. Hier sieht man eine Verbesserung. Die Erkennung von Socken oder Kabeln  hingegen ist nach wie vor nicht so gut wie in dem aktuellen Deebot Sauger. Hier muss man die Wohnung entsprechend etwas vorbereiten. Grundsätzlich aber nicht das riesen Problem da es sich beim s5 max ja nur um eine leicht verbesserte Version handelt.

Reinigung

Das Reinigungsergebnis kann sich sehen lassen: Staub, Fell und Haare, ebenfalls Katzenstreu oder andere Unreinheiten am Boden werden aufgesammelt. Das Wischergebnis ist ebenfalls überzeugend. Für eine Finale tiefgreifende Reinigung muss man aber dennoch selbst Hand anlegen. Für die Grundreinigung der Wohnung, wenn man nicht zu Hause ist, sind solche Sauger perfekt für geeignet. Vergesst aber nicht regelmäßig den Staubbehälter zu entleeren. 😉

Akku 

Die maximale Akkulaufzeit/Reinigungszeit fällt unterschiedlich aus. Hier ist entscheidend wie eure Wohnräume aufgebaut sind, wie verwinkelt sie sein könnte oder was alles so an Objekten herumsteht, so das der Sauger nicht seine geraden Linien zum reinigen abfahren kann und den Kurs öfters korrigieren muss. Die 120-150 Minuten kann man entsprechend erreichen, die Fläche an sich die mit maximal 200m² angegeben ist, wird in kleinen Wohnungen eh nicht entscheidend sein. Die Wideraufnahme der Reinigung nach dem Ladezyklus klappte auch ohne Beanstandungen.

Fazit

Meckern kann man über den Roborock S5 Max eigentlich nicht, eventuell mosert man am aktuellen Preis von 400€ herum, aber wie es mit allen dingen ist wird auch der Preis fallen. Dann macht es auch keinen Unterschied mehr ob man zum Upgrade Modell greift. Momentan trennen den S5 und den S5 max ca. 60€. Ob einem das für einen größeren Wassertank und elektronischer Steuerung wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Wer Geld sparen will greift zu den ebenfalls guten 360 Geräten sei es der S5, der S6 oder der neuste Ableger 360 S7.

Features

  • Saugroboter
  • LDS /laserumfeldscanner, Kontakt-Bumper
  • 2000Pa, elektronische Wassersteuerung
  • 60dB
  • 120min, Reiningung ~200m²
  • automatisches laden, fortsetzen
  • No-Go Bereiche, Virtuelle Wände
  • anpassbarer Saugleistung & Wasserfluss

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