Segway Navimow 2026 – Von preiswert bis Premium, Segway will jeden Rasen erobern LiDAR-Navigation, Allradantrieb, GeoSketch, 120 Zonen, Apple „Wo ist?“, 4G Tracking, Xero Turn Rasenschutz
Segway hat am 3. Februar 2026 seine neuen Navimow Mähroboter-Flotte vorgestellt und das Line-up war so umfangreich, dass man fast eine Excel-Tabelle brauchte, um den Überblick zu behalten. Aber genau das macht es spannend. Segway hat seine Hausaufgaben gemacht und will den Mähroboter Markt nicht nur weiter bedienen, sondern umkrempeln.
Zum Start bekommt ihr bei der i Reihe auf Amazon eine Garage inklusive. Die H Serie und die X Serie sowie den LiDAR Pro starten dann erst ab dem 31.03.2026.
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Kein Draht, keine Ausreden
Das wohl wichtigste Versprechen bleibt: kein Begrenzungskabel. Das war schon bei den Vorgängern das Zugpferd, doch die neue Generation legt technisch noch mal ordentlich nach. Segway kombiniert dafür GPS, Kamera und LiDAR zu einer sogenannten „Triple-Fusion-Navigation“.
Das System EFLS LiDAR+ nutzt RTK-Satellitendaten, eine optische Kamera und ein Solid-State-LiDAR. Letzteres arbeitet ohne bewegliche Teile und scannt mit rund 200.000 Punkten pro Sekunde die Umgebung – robust, präzise und wartungsarm. Im Klartext, der Roboter soll auch dann noch sauber fahren, wenn der Baum Schatten wirft oder das Abendlicht schwindet.
Drop and Mow: Setup wie bei einem Staubsauger?
Segway positioniert die Installation als echtes Drop-and-Mow Erlebnis. Auspacken, hinstellen, App öffnen, loslegen. Dank Auto-Mapping erstellt der Roboter eigenständig eine Karte des Gartens, die ihr über GeoSketch weiter verfeinern könnt, inklusive bis zu 120 virtueller Mähzonen. Praktisch, wenn ihr verschiedene Bereiche unterschiedlich pflegen wollt oder einzelne Flächen aussparen müsst. Wer mag, kann das Ganze sogar per Sprachsteuerung bedienen.
LiDAR trifft auf Allrad: Das Technik-Trio i2, H2 und X4
Segway hat das Line-up in mehrere Klassen unterteilt:
i2 AWD – der kleine Allradler
Ein Allrad-Mäher für unter 1.000 Euro war bisher ein Wunschtraum. Jetzt ist er Realität. Der i2 AWD schafft bis zu 45 Prozent Steigung und aktiviert den Allrad nur bei Bedarf, um Strom zu sparen. Perfekt für kleinere, aber unebene Gärten. Modelle wie der i205 AWD oder i210 AWD decken Flächen zwischen 500 und 1.000 Quadratmetern ab.
i2 LiDAR & LiDAR Pro – Präzision statt Muskelkraft
Wer flache, aber verschlungene Flächen hat, greift zur LiDAR-Variante. Die Pro-Version bringt es auf 55 Prozent Steigung, während die Standardmodelle bei 45 Prozent Schluss machen. Das Mapping ist hier eine Klasse für sich, keine chaotischen Bahnen mehr, sondern geordnete Bahnen mit klaren Grenzen.
H2 Serie – das Gehirn im Beet
Für Gärten, die einem Labyrinth gleichen, gibt es die H2-Serie. Sie nutzt das volle EFLS LiDAR+ System und kann in 20 Millisekunden zwischen den Ortungsverfahren wechseln. Das ist wichtig, wenn der Roboter unter Bäumen verschwindet oder Lichtverhältnisse kippen. Der H230 sind für Flächen von bis zu 3.000 Quadratmeter ausgelegt.
X4 Serie – das Biest auf vier Rädern
Hier wird’s sportlich: Der Navimow X4 packt unglaubliche 84 Prozent Steigung und mäht mit einer Schnittbreite von 43 Zentimetern. Zwei Mähscheiben, 12 Klingen und zwei 180-Watt-Motoren sorgen für Tempo und Präzision. Und mit Xero-Turn dreht er sich auf der Stelle, ohne den Rasen zu zerreißen, was bei vielen schweren Geräten sonst schnell unschön aussieht.
Sicherheit mit System
Egal ob teuer oder nicht: Wer einen Mähroboter hat, möchte ihn behalten. Segway integriert daher ein vierstufiges Sicherheitssystem mit GPS, Geofencing, Hebealarm und Unterstützung von Apple „Wo ist?“. Über das integrierte 4G-Modul lässt sich das Gerät jederzeit orten. Sollte sich also jemand euren Roboter „ausleihen“, wird er digital schnell wiedergefunden.
Profi Level mit dem Terranox?
Für die, die es richtig ernst meinen – oder schlicht einen Fußballplatz besitzen – gibt es die Terranox-Serie. Diese Modelle decken Flächen bis zu 24.000 Quadratmetern ab und bieten Fleet-Management zur Verwaltung von bis zu 120 Geräten. Damit zielt Segway klar auf Landschaftsbauer und Kommunen.
Einschätzung
Segway hat 2026 keinen Aufguss geliefert, sondern eine strategische Neuausrichtung. Die Kombination aus LiDAR, RTK und Kamera ist aktuell die wohl durchdachteste Lösung für kabellose Navigation. Besonders der i2 AWD dürfte der neue Publikumsliebling werden, weil er viel Technik für wenig Geld liefert. Ob die „Drop-and-Mow“-Vision wirklich so einfach funktioniert, wie sie klingt, werden Praxistests zeigen müssen. Aber der Ansatz ist klar: weniger Gefrickel, mehr Funktion.







