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Xiaomi Mi Laser Projector Testbericht – ab

1597€

(LED Laser Beamer, FHD, 5000 Lumen, HDR)

Xiaomi Mi Laser Projector Testbericht – ab

1597€

(LED Laser Beamer, FHD, 5000 Lumen, HDR)

Laser Projektor • 1920x1080 • 5000 ANSI Lumen • HDR • 150 Zoll bei 49cm Wandabstand • 30W Lautsprecher • Android 6.0 • Bluetooth 4.0 • Dual-Band WLAN • 250W Verbrauch

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* Preise von 16.07.2018 - 18:14 Uhr zzgl. Versand. Beachte das beim Import aus dem EU-Ausland die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19% fällig wird und etwaige Zollkosten ab 150€ Warenwert hinzukommen können. (Weitere Informationen)

Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Das richtige Equipment für das Heimkino zu finden ist gar nicht so einfach. Gerade wenn man keine langen Kabelwege sucht oder noch gerne das ein oder andere Feature nutzen möchte. Der Xiaomi Mi Laser Projector ab 1596,67€ auf Geekbuying.com als Ultrakurzdistanz Beamer erscheint im ersten Moment recht teuer. Dafür das man neben der einfachen Handhabe auch noch eine integrierte Android TV-Box zum Streamen und Spielen nutzen kann, integrierte Stereo Lautsprecher (30 Watt, DTS HD, Dolby Audio) mit gutem Klang und und eine gigantische Bildfläche von bis zu 150 Zoll bei gerade einmal 49cm Wandabstand bekommt, macht es verdammt interessant. 

Wie gewohnt von Xiaomi bekommt man viel für sein Geld, muss aber auch den einen oder anderen Kompromiss eingehen. Im Falle des Xiaomi Ultrakurzdistanz Beamers ist es die Systemsprache. Anfänglich muss man mit dem chinesischen System und Schriftzeichen klar kommen. Da es sich aber glücklicherweise um eine Android Oberfläche handelt, kann man wie gewohnt auch Apps direkt vom USB-Stick via einem der USB-Ports des Laser Projektors installieren, sobald man in den Einstellungen den Menüpunkt “Installation von Apps aus unbekannter Herkunft” gefunden und aktiviert hat. Mir hat dabei die Google Translator App via Smartphone hervorragend geholfen. Anschließend hilft die Anwendung “startSettings.apk” (76.45 kB groß), um auf die normalen Android-Einstellungen, wie vom Smartphone und Tablet her bekannt, zuzugreifen.
Dort kann man dann bequem die Sprache auf Englisch umstellen. Hat man einmal diese kleine Hürde überwunden kann man sich fast ohne Probleme in den Menüs des Android 6 MIUI TV Systems umschauen. Ein paar chinesische Texte bleiben aber weiterhin sichtbar. Ein Großteil der Menüs, Film Angebote, Shoppingseiten oder Funktionen ist für uns Europäer so oder so nicht nutzbar.
Die Play Store oder Amazon App gibt es allerdings nicht, können aber ebenso über den USB Port nachinstalliert  werden. Viele der vorinstallierten Apps, Menüs, Film Angebote, Shoppingseiten oder Funktionen des Beamers lassen sich aufgrund der Sprachbarriere kaum nutzen, da sie mitunter auch eine lokale Sperre besitzen.  
Somit beschränken wir uns eh eher auf die Funktion des Android Systems mit der Bluetooth Kopplung für Fremdgeräte wie Lautsprecher oder Telefone oder zur direkten Medienwiedergabe (Bilder, Video, Musik, Datenträger Browser) via USB-Port.
Für die Filmwiedergabe stehen 3x HDMI 2.0 Ports bereit. Im Hauptmenü sieht man auch schon in einer kleinen Vorschau was auf dem jeweiligen HDMI Port (freiwählbar) abgespielt  wird. Die beiliegende, schicke Fernbedienung (inkl. Spracheingabe, leider nur chinesisch) funkt via Bluetooth mit dem Beamer und hilft an benötigte Einstellungen wie Trapezkorrektur (Keystone, vertikal/horizontal,  elektrischer Fokus), Schärfe, Farben, Helligkeit  vorzunehmen und ermöglicht die Nutzung des 3D Modus (Oben/unten, Side by Side und Frame Packing). Tiefgreifende Anpassungen und Änderungen wie bei Premium Projektoren der gehobenen Preisklasse braucht man hier aber nicht erwarten. Alles ist eher einfach und leicht verständlich gehalten. Für die 3D Nutzung nötigt man eine aktive 3D DLP-Link Shutterbrille die leider nicht beiliegt. Weiterhin kann man auf Dual-Band WLAN und Bluetooth 4.0 zugreifen.

Der DLP Projektor arbeitet mit einem DMD Display mit 0,47″ Größe und einer nativen Auflösung von 1920×1080 Pixel. Die Lichtquellentechnologie des verwendeten Lasers basiert auf ALPD 3.0 (Advanced Laser Phosphor Display 3.0). Die Lebensdauer soll bei 25.000 Stunden liegen.
Die ANSI Lumen sind mit 5000 angegeben und übertreffen die meisten, handelsüblichen Beamer. So kann man auch bei Tageslicht oder nur leicht abgedunkelten Räumen den Projektor nutzen. Das beste Bildergebnis erzielt man natürlich wie gewohnt in dunkleren Räumen mit entsprechender Leinwand. Je nach dem wie nah oder weit weg man sich von der zu bestrahlenden Wand befindet, umso größer wird das Bild. Einen manuellen/mechanischen Zoom oder Fokus am Projektor gibt es nicht. Bei 49 cm Abstand bekommt man schon ein großes 150 Zoll Bild präsentiert (ca. 3,81cm Bilddiagonale!).
Der Mittenkontrast liegt zwischen 2500:1 und 3500:1 und das Kontrastverhältnis bei 3000:1.
Auf der Rückseite befinden sich die 3x HDMI 2.0 Port (60Hz) (ARC-fähig), ein USB 3.0 Port, sowie optischer Ausgang, AV-In, Audio-Out und ein LAN Port. Seitlich ist ein weiterer USB 2.0 Steckplatz zu finden. Der Xiaomi Laserbeamer wiegt 7kg und verbraucht im Betrieb etwa 250 Watt.
Mit 41 x 29,1 x 8,8 cm ist der Projektor noch recht klein geraten, wenn man bedenkt das zusätzlich noch ziemlich gut klingende und lautstarke 2x Vollbereich – 2x Hochton Lautsprecher mit insgesamt 30 Watt verbaut sind. Das Betriebsgeräusch des Beamers liegt dabei bei recht leisen 32 Dezibel. So kann man auch ruhige Filmpassagen ohne nervende Lüftergeräusche genießen.

Der Beamer ist in wenigen Handgriffen aufgestellt und nimmt nur wenig Platz in Anspruch. Auf lange Verkabelungen zur Decke oder die hinter einem liegenden Wand muss man hier zum Glück verzichten. Da haben die Ultrakurzdistanz Beamer einen unschätzbaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Beamern bei denen man mit größeren Abstand zur Leinwand, größere Bilder erzeugen kann. Wenn man möchte kann man den Xiaomi Laser Projektor aber auch an der Decke montieren. Eine Einstellung zum Spiegeln oder Drehen der Bildfläche ist in den einfach strukturierten Menüs zu finden.

Hat man einmal die Inbetriebnahme erledigt und das System per Sideload ins englische umgestellt ist die Bedienung wunderbar einfach und bequem. Recht viel benötigt man in dem System ja vermutlich eh nicht außer die 1-2 Apps die man nachträglich installiert hat. Ansonsten ist der Zugriff auf die entsprechenden Quellen (HDMI oder USB Stick zur Medienwiedergabe) schnell erledigt. Das Bild ist selbst am Tag bei voller Größe nutzbar. Wir waren erstaunt wie gut man am Tage noch Zocken konnte. Input Lags oder verzögerte Bildwiedergabe gab es nicht bzw. fielen nicht negativ auf. Die Wiedergabe von 3D Inhalten war mit der richtigen 3D Brille auch kein Problem. Die Verbindung brauchte mit meiner günstigen (ca. 20€) 3D Brille aber ein paar Minuten und ich musste zwischen links/rechts umherschalten. Irgendwann wurde das Signal gefunden und gehalten. Mit etwas besseren/hochpreisigeren Brillen wird das sicherlich auch besser funktionieren.

Optisch war das Bild immer überzeugend egal ob FHD Material oder heruntergerechnetes 4K über die Xbox One S wiedergegeben wurde. Die Untersützung von HDR ist mir persönlich aber eher weniger aufgefallen, außer das das Bild (wie am TV auch etwas) gelbstichiger wurde. Eventuell liegt es auch daran das ich HDR schon eine geraume Zeit nutze. 
Die Helligkeit, Farben, Kontraste, Sättigung und Schärfe lassen sich jederzeit leicht manuell nach belieben und Geschmack einstellen oder aus vorgefertigten Profilen auswählen. In den Menüs wird man aber immer wieder auf chinesische Brocken stoßen. Das hindert den Betrieb und die Bedienung aber nicht im geringsten. Die allgemeine Helligkeit lässt sich ebenfalls aus 3 Profilen wählen, einen ECO Modus gibt es aber nicht.  Das beste Bildergebnis erhält man aber wie bereits erwähnt in abgedunkelten oder komplett dunklen Räumen. Die verbauten Lautsprecher leisten einen ordentlich und sauberen Klang auch auf höherer Lautstärke und klingen besser als manche günstige Soundbar. 
Der Preis mag im ersten Moment recht hoch erscheinen, befasst man sich aber einmal mit dem Thema “Kurzdistanz Beamer” stellt man schnell fest das hier erhältliche Geräte mal schnell zwischen 2000€ und 4000€ kosten. Und die Geräte erreichen aktuell nicht die 5000 Lumen oder bieten ein praktisches Android System und eine ziemliche gut Soundlösung.

Die anfängliche Euphorie beim Eintreffen unseres Testgerätes ist bis jetzt noch nicht verflogen. 🙂

Hier gibt es die englische Bedienungsanleitung.

Features

  • Laser Projector, ALPD 3.0
  • native 1920×1080 Pixel Auflösung
  • 5000 ANSI Lumen, HDR
  • 150 Zoll bei 49cm Wandabstand
  • Stereo Lautsprecher, 30 Watt (DTS HD, Dolby Audio)
  • Android 6.0, Quad-Core 1,8 GHz, 2GB RAM + 16GB Speicherplatz
  • Bluetooth 4.0, Dual-Band WLAN
  • 250W Verbrauch

Video

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12 Kommentare
  1. wambo13
    wambo13 sagte:

    Hi,
    Was ist die minimal Diagonale, wenn er direkt an der Wand steht?
    Hab schon Interesse an einen Beamer, allerdings ist bei mir, aus Platzgründen, bei ~65" die grenze

  2. Ronny
    Ronny sagte:

    @wambo13 die offizielle Angabe von Xiaomi spricht von 14 cm Abstand um ein 80" großes Bild zu bekommen. Das ist die kleinste Angabe die zu finden ist. Ob man noch näher an die Wand gehen kann aufgrund der Anschlüsse oder der Schärfe /Ausrichtung etc des Bildes haben wir noch nicht versucht.
    Grüße Ronny

  3. Andreas
    Andreas sagte:

    Hi,

    mein Beamer kam jetzt auch endlich und ich bin soweit super zufrieden, dankenochmal für die ausführliche Beschreibung die mich bei der Kaufentscheidung unterstütz hat.

    Eine Frage habe ich aber noch. Kannst du mir verraten, mit welchen 3D DLP Brillen es bei dir funktioniert hat? Mit meinen Toshiba FPT-AG02G funktioniert es nicht. Navigiere ich im Menü zu Setting und Devices zu 3D, kommt ein "Please wait" welches nach ca. einer Minute wieder verschwindet ohne Ergebnis 🙁

  4. Kay
    Kay sagte:

    Hi Andreas,

    super das bei dir auch alles geklappt hat. Ronny kann dir vermutlich dann Donnerstag Auskunft bzgl. der 3D-Brillen geben da er aktuell im Urlaub ist 😉
    VG, Kay

  5. Ronny
    Ronny sagte:

    @Andreas die Kopplung meiern 3D Brille (günstiges Teil mal via Amazon oder Ebay gekauft) hatte aber auch kleinere Probleme mit dem koppeln. Ich habe mehrfach zwischen linker und rechter Darstellung gewechselt, irgendwann wurde dann das Signal korrekt wiedergegeben. Die Information "Please Wait" kam aber auch bei mir ohne erfolgreich Bestätigung. Ich habe auch nur eine Brille die funktionierte, den Namen geb ich dir gerne später noch.
    Grüße Ronny

  6. TasMania
    TasMania sagte:

    Wenn Xiaomi, das Teil in 4K Native ankündigt wird daheim umgebaut und ohne mit der Wimper zu zucken gekauft!

    Solange muss mein LCD HDR überleben 😄 oder ich geh den Kompromiss mit dem Optoma UHD51 – 4K UltraHD HDR 3D Beamer ein.

    Wer weiß vielleicht habt ihr den Beamer Mal im Test der Preis ist im Verhältnis nicht schlecht.

  7. Ronny
    Ronny sagte:

    Bei Nativen 4k bin ich auch sofort dabei, aktuell gibt es zumindest noch keine bezahlbaren 4k Beamer.. Alle blasen nur 1080 mal 4 auf.. Obwohl es auch verdammt gut ausschaut.

  8. TasMania
    TasMania sagte:

    https://www.golem.de/news/projektoren-im-vergleichstest-4-k-beamer-fuer-unter-2k-euro-1805-134154.html

    Golem hat Möchtegern 4k Beamer getestet und hier Mal ein knallhartes und ehrliche Urteil rausgehauen!

    Erfreulich ist, das Fake 4k kaum Unterschiede aufweist! Aber die Inhalte und die Nachfolge Kosten sind happig leider! 🤔

    Wobei letzten Endes sich die Investition in einen Fake 4K dann bei Bedarf eher lohnt!

    Die hätten den 4k Aufpreis weglassen sollen und, das Preisniveau auf Blu Ray Standard anpassen sollen damit sich 4K etabliert. Die selben Fehler wie 3D😒

    Aber Sony 5000€-15000€ für einen nativen 4K ist einfach zu viel.

    Wer weiß wenn der xiaomi im Preis noch sinkt ist er durchaus eine Überlegung wert!

  9. Heinrich
    Heinrich sagte:

    Hallo, ich habe gelesen, dass bei Ultrakurzdistanz Projektoren die Projektionsfläche 100% Plan sein muss. 98% oder 99% sollen dafür nicht ausreichen. Eine Rollwand soll hierfür ungeeignet sein. Auf den Bildern ist zu sehen, dass du eine Rolleand benutzt. Welche Erfahrungen hast du mit der Rollwand gemacht und von welcher Firma stammt die Wand?

  10. Ronny
    Ronny sagte:

    @Heinrich
    Man braucht schon eine sehr gerade Leinwand da ja sämtliches Licht /Inhalte von schräg unten projiziert werden. Hat man Wellen auf einer Leinwand würde man das eventuell sehen. Ich kann aber nur sagen das es aber nicht das Problem ist (bei unserer verwendeten Leinwand). So haben wir es ja auch getestet. Für das perfekte gerade Bild muss man da natürlich drauf achten..
    Grüße Ronny

  11. Ronny
    Ronny sagte:

    Also im Test haben wir eine eSmart Germany MIMOTO | Motorleinwand (https://www.amazon.de/gp/product/B00569938U/) genutzt. Meine Private Leinwand hab ich selbst aus Leinwandstoff gebaut. In Hifi-Foren wird von speziellen Kurzdistanz Filmleinwänden gesprochen die eine andere Abstrahlung haben.. Preislich sind die aber schon gehobene Klasse. Die Namen sind mir allerdings entfallen.
    Wir sind aber auch keine Projektor/Leinwandprofis. das muss ich noch anhängen 🙂
    Grüße Ronny

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