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Honor MagicBook Pro Testbericht – ab 749€ 16,1″ FHD, AMD Ryzen 5 4600H

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Das Honor MagicBook Pro bietet ein wirklich gutes Preis-/Leistungsverhältnis mit einem eher seltenen 16,1" Format, sehr hoher Leistung im Alltag und auch beim Arbeiten. Gaming ist zwar eingeschränkt möglich aber nicht der Schwerpunkt des Notebooks.

Der Einführungspreis des MagicBook Pro liegt in der 256 GB Version bei aktuell unter 700€ bei Notebooksbilliger.de. Für die 512 GB Version geht es aktuell bei 799€ los.

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Mit dem Honor MagicBook Pro hat die Tochterfirma von Huawei das erste völlig eigenständige Notebook präsentiert das mit einer untypischen Größe, viel Leistung und farbakuraten Display auch für Photo- und Videobearbeitung geeignet ist. Aktuell bekommt man das Honor MagicBook Pro für 899,00€ auf Notebooksbilliger.de. Wir schauen uns an was das Notebook mit dem AMD Ryzen 5 4600H Hexa-Core Prozessor so zu bieten hat.

  Honor MagicBook Pro (2020) Honor MagicBook 14 (2020)
Display 16,1 Zoll IPS LCD, 1920 x 1080 Pixel, matt, 300 cd/m² 14 Zoll IPS LCD, 1920 x 1080 Pixel, matt, 250 cd/m²
Prozessor AMD Ryzen 5 4600H, Hexa-Core, bis zu 4,0 GHz, 45W TDP, Zen 2 Cores, 7nm AMD Ryzen 5 3500U, Quad-Core, bis zu 3,7 GHz, 15W TDP, Zen+ Cores, 12nm
Grafikkarte Radeon Vega 6 Graphics (APU, integrierte Grafikkarte) Radeon Vega 8 Graphics (APU, integrierte Grafikkarte)
Arbeitsspeicher 16 GB, 2666 MHz DDR4, Dual-Channel 8 GB, 2400 MHz DDR4, Dual-Channel
SSD / Festplatte
256 / 512 GB NVMe PCIe SSD 256 GB NVMe PCIe SSD
Akkukapazität / Laufzeit 56 Wh / 11 Stunden 56 Wh / 9,5 Stunden
Konnektivität WLAN ac, 2.4 GHz/5 GHz, 2 x 2 MIMO, Bluetooth 5.0 WLAN ac, 2.4 GHz/5 GHz, 2 x 2 MIMO, Bluetooth 5.0
Anschlüsse USB-C 3.0, HDMI 2.0b, Kopfhörerausgang, 3x USB 3.0 USB-C 3.0, HDMI 2.0, Kopfhörerausgang, USB 3.0, USB 2.0
Features 1 MP Webcam in der Tastatur, Fingerabdrucksensor, Tastatur beleuchtet 1 MP Webcam in der Tastatur, Fingerabdrucksensor, Tastatur beleuchtet
Maße / Gewicht 369 x 234 x 16,9 mm / 1,7 kg 322 x 215 x 15,9 mm / 1,38 kg
UVP ab 899€ ab 599€

Verpackung und Lieferumfang

Im Inneren gut gepolsterten Originalverpackung befindet sich neben dem MagicBook Pro noch ein 65W Netzteil mit USB Typ-C Anschluss und abnehmbarem USB Typ-C Kabel sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (inkl. Deutsch). Wir haben für euch das deutsche Modell mit 512 GB SSD und QWERTZ-Tastatur getestet.

Design und Verarbeitung

Die Optik wurde im Vergleich zum kleineren MagicBook 14 nur dezent verändert. Auf den ersten Blick kann das MagicBook Pro daher sogar als große Version des MagicBook 14 in der Farbe „Space Gray“ durchgehen. Lediglich auf den markanten, blauen Akzentstreifen hat man hinsichtlich einer dezenteren Optik verzichtet. Aufgrund des Formats und der Farbe hat das Honor MagicBook Pro starke Ähnlichkeit zum Apple MacBook Pro in ebenfalls 16,1″ was sicherlich beabsichtigt ist. Der Deckel trägt weiterhin nur den dezenten Honor-Schriftzug der nicht beleuchtet ist und recht unauffällig ist.

Aufgrund des deutlich größeren Displays mit 16,1″ fallen auch die Abmessungen des Notebooks größer aus. Diese betragen 369 x 234 x 16,9 mm wobei das Notebook in Relation zum großen Display noch verhältnismäßig klein bleibt. Auch das moderate Gewicht von 1,7kg trägt zu diesem Eindruck bei. Hier sieht man den Fokus auf mobiles Arbeiten mit einem großen Display wodurch das Notebook auch ideal für Content Creator, Studenten und Selbstständige ist.

Die Verarbeitung fällt wie schon beim Vorgänger recht hochwertig aus und das ganze Gehäuse ist sehr solide und verwindungssteif. Viele Notebooks und besonders die sonst von uns gezeigte, günstigen Vertreter aus China, haben hier oftmals Probleme mit der Verwindungssteifigkeit. Das Notebook liegt gut in der Hand, hat eine angenehme Oberfläche und keinerlei scharfe Kanten oder Stellen die mit schlechter Verarbeitun auffallen. Nach dem erstmaligen Aufklappen fallen einem sofort die sehr geringen Displayränder auf. Honor setzt auch im MagicBook Pro wieder auf eine in der Tastatur versenkbare Webcam was den Displayrändern zu Gute kommt.

Hardware

Nachdem man auch bei den Vorgängern schon mit den AMD Ryzen 3000er Prozessoren eine sehr gute Performance zum vergleichsweise günstigen Preis anbieten konnte, setzt sich das auch beim MagicBook Pro fort und man setzt nun auf die 4000er Generation (Renoir). Idealerweise hat sich Honor hier direkt für den AMD Ryzen 4600H entschieden. Dabei handelt es sich wieder um eine APU (Accelerated Processing Unit) da man Prozessor und Grafikkarte in einem Chip vereint. Der Prozessor bietet 6 Kerne (Hexa-Core) und SMT (Simultaneous Multithreading) somit die Möglichkeit 12 Threads gleichzeitig zu verarbeiten was besonders dem Multitasking und anspruchsvoller Aufgaben hilft. Die Kerne laufen dabei mit einem Basistakt von 3,00 GHz und können auf bis zu 4,00 GHz boosten. Die APU setzt bereits auf die aktuelleren Zen 2 Cores die bereits in 7nm gefertigt sind und eine deutlich höhere IPC-Leistung (Instructions per cycle) bietet und daher bereits bei selbem Takt deutlich schneller sind als noch die Vorgänger. Selbige kommen auch in den äußerst beliebten AMD Ryzen 3000er Desktop Prozessoren (Matisse) zum Einsatz. Idealerweise setzt Honor auch auf ein H-Modell des Prozessors, weshalb die TDP mit 45W bedeutend höher ausfällt als in den bisherig genutzten U-Modellen mit 15W TDP. Dadurch kann der Prozessor allgemein höher takten und boosten und diese Frequenzen auch dauerhaft länger halten wodurch die allgemeine Performance im Vergleich nochmals steigt. Leistungstechnisch befindet man sich dadurch auf dem Niveau eines mobilen Intel Core i7-10850H oder sogar bei den Desktop-Prozessoren Intel Core i7-7700K oder AMD Ryzen 7 2700. Einen Überblick über die Leistungsfähigkeit moderner, mobiler Prozessoren findet ihr hier.

AMD setzt schon seit geraumen Prozessor-Generationen auf eine vergleichsweise leistungsstarke, integrierte Grafikeinheit (GPU). In diesem Fall setzt man auf eine Radeon RX Vega 6 mit 6 CUs (384 Shader) die mit bis zu 1500MHz takten können. Diese liegt auf dem Niveau einer dedizierten GeForce MX150 Grafikkarte und kann weniger anspruchsvolle Spiele mit teilweise mittleren Details in Full-HD Auflösung darstellen.

Besonders die Grafikkarte ist von der Bandbreite des Arbeitsspeichers abhängig, da sich diese einen Teil davon als Grafikspeicher reserviert. Honor setzt auch im MagicBook Pro konsequent auf eine Dual-Channel Anbindung des Arbeitsspeichers wodurch sich die Speicherbandbreite verdoppelt. Besonders die integrierte Grafikkarte kann dadurch von einer 30-40% höheren Performance profitieren als mit einer Single-Channel Anbindung. Idealerweise wurden im MagicBook Pro auch direkt 16 GB RAM (2x 8 GB) mit einer etwas höheren Geschwindigkeit von 2666 MHz verbaut. Natürlich wären hier 3200 MHz besser oder gar verlöteter LPDDR4 RAM mit bis zu 4266 MHz perfekt gewesen, aber die Perfomance fällt auch in diesem Fall bereits gut aus. Das Aufstocken von 8 GB auf 16 GB RAM war hier die sicherlich wichtigere und richtigere Entscheidung.

Bei der SSD setzt man weiterhin auf eine sehr schnelle NVMe Anbindung mit wahlweise 256 oder 512 GB. In Hinblick auf die Zielgruppe wäre hier noch ein Modell mit 1 TB Speicher wünschenswert gewesen. Idealerweise ist die SSD austauschbar und wurde nicht verlötet.

Die aktive Kühlung setzt auf 2 Lüfter und 2 Heatpipes die die Wärmeentwicklung der APU gut nach hinten aus dem Gehäuse abführen ohne das es zu einer spürbaren Hitzeentwicklung auf der Innenseite des Notebooks kommt. Die Lüfter sind bei durchgehender Auslastung des Systems hörbar aber keineswegs störend oder gar nervig. Im reinen Officebetrieb bleiben die Lüfter teilweise sogar aus oder arbeiten im kaum hörbaren Bereich.

Display

Das von der Größe her ungewöhnlche 16,1 Zoll Display bietet die gewohnte Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Full-HD) im 16:9 Format. Die matte Oberfläche reduziert Reflexionen und Spiegelungen auf ein Minimum. Obligatorisch ist in dieser Preisklasse ein IPS-Panel für gute Betrachtungswinkel. Auf die akkurate Farbwiedergabe wurde besonders Augenmerk gelegt und so gibt Honor eine 100% Farbraumabdeckung (sRGB) an. Sicherlich nicht perfekt aber deutlich über dem üblichen Durchschnitt. Das Display ist daher ebenfalls gut geeignet für Farb- und Videobearbeitung. Lediglich bei der Bildwiederholfrequenz bleibt es bei den üblichen 60 Hz.

Dank des matten Displays lässt sich das MagicBook Pro auch bei rückseitiger Sonneneinstrahlung noch gut nutzen. Die maximale Helligkeit liegt ebenfalls bei soliden 300 cd/m² und leicht über dem Durchschnitt. Für den Außeneinsatz ist es aufgrund des matten Displays und der leicht überdurchschnittlichen Helligkeit ausreichend geeignet aber sicherlich nicht ideal. Hier hat man sich vermutlich auch hinsichtlich der Kosten, der Akkulaufzeit und der guten Farbraumabdeckung für keine höhere, maximale Helligkeit entschieden.

In dunklen Räumen und bei dunklen Darstellungen bekommt man nur minimales Backlight Bleeding an den Rändern. Bei dem Display hat Honor einen wirklich guten Job gemacht.

Tastatur & Touchpad

Bei unserem Gerät handelt es sich um die EU-Ausführung mit deutscher QWERTZ Tastatur. Die Tastatur ist wieder in Schwarz gehalten mit weißer Tastaturbeschriftung. Die Tastatur besitzt abermals eine 2-stufige, weiße LED-Hintergrundbeleuchtung. Leider fällt die Tastaturbeleuchtung etwas geringer als noch beim MagicBook 14 aus und sorgt lediglich in dunklen Umgebungen für eine dezente Beleuchtung der Tasten. Hier hätten wir uns etwas mehr Helligkeit gewünscht. Die Tasten der Tastatur besitzt eine Abmessung von knapp 16 x 16mm mit einem Tastenabstand von ca. 2mm. Die Tasten selbst besitzen ein angenehmes Schreibgefühl und gutem haptischen Feedback. Lediglich der Hub fällt etwas gering aus und hätte unserer Meinung nach etwas höher ausfallen lassen. Dennoch kommt man nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut mit der Tastatur zurecht und auch längeres Tippen führt zu keiner Ermüdung oder Problemen. Das Layout wurde glücklicherweise nicht stark an das Gehäuse angepasst und die Tasten befinden sich an den vorgesehenen Stellen. Die F-Tastenreihe ist wie üblich doppelt belegt und umfasst gängige, bekannte Shortcuts. Die FN-Taste hat eine Lock-Funktion und stellt die Aktivierung ebenso wie die Capslock Taste mit einer kleinen LED in der Taste dar. In der Reihe der F-Tasten ist auch die Webcam untergebracht (dazu später mehr).

Das Touchpad bietet eine ausreichende Größe von 121 x 72mm und ist damit etwas größer als noch im MagicBook 14 mit 121 x 64,5 mm, fällt jedoch weiterhin deutlich kleiner als bei einem modernen MacBook aus. Es bietet ein gutes, haptisches Feedback mit solide Gleiteigenschaften und unterstützt Gesten. Hier würde man sich jedoch eine noch glattere Oberfläche wünschen um präzisere Eingaben zu ermöglichen. Das Druckgefühl der Tastenbereiche des Touchpads gibt ein solides, haptisches Feedback und ein dezentes Klickgeräusch. Das Touchpad ist unserer Meinung nach solide aber nur Durchschnitt.

Den Powerbutton hat man auch beim MagicBook Pro in die obere, rechte Ecke des Notebooks unauffällig in einem der beiden Stereo-Lautsprecher untergebracht, wodurch selbiger nicht unabsichtigt betätigt werden dürfte. Gleichzeitig hat man den Fingerabdrucksensor in den Powerbutton gepackt der auch mit Windows Hello kompatibel ist und in unserem Test wieder eine sehr gute Erkennungsrate aufwies.

Webcam, Mikrofone und Lautsprecher

Die Webcam wurde in die schwarze QWERTZ-Tastatur integriert und kann bei Bedarf wieder mit einem Druck ausgefahren werden. Zwar ist die Position alles andere als ideal und die Webcam mutiert eher zu einer Kamera in Froschperspektive, doch kann man so auch besonders den Schutz der Privatsphäre fördern, da man die Webcam nur bei Bedarf ausklappen lässt. Eine LED zeigt die Aktivität der Webcam im ausgeklappten Zustand zusätzlich an.

Die Webcam selbst bietet lediglich einen 1MP Sensor und folglich nur eine geringe Videoauflösung. Wie bereits erwähnt ist die Perspektive lediglich zweckmäßig und nicht ideal. Die Videoqualität kann ebenfalls bestenfalls als ausreichend beschrieben werden. Sie reicht für Videoanrufe und -konferenzen aus. Wer größere Anforderungen hat (bspw. Livestreams) muss hier zu einer externen Lösung greifen. Da zur Videotelefonie auch ein gutes Mikrofon gehört, hat Huawei hier gleich 2 Mikrofone im Stereobetrieb integriert. Uns gefällt die Audioaufnahme ausgesprochen gut und unsere Aufnahmen waren stets verständlich und von guter Qualität (für ein integriertes Mikrofon).

Der Klang der beiden nach oben gerichteten Stereo Lautsprecher sind links und rechts der Tastatur untergebracht und hinter einem schicken Gitter untergebracht. Das Klangbild fällt insgesamt solide aus. Bei mittleren und hohen Frequenzen können die Lautsprecher solide arbeiten und lassen lediglich die Wiedergabe von Tieftönen etwas missen. Auf maximaler Lautstärke neigen die Lautsprecher jedoch zum Übersteuern weshalb man diese eher auf 80% belassen sollte.

Konnektivität und Anschlüsse

Die Anschlussvielfalt am MagicBook Pro fällt vergleichweise gut aus, lässt jedoch weiterhin einige Anschlüsse vermissen. So haben wir auf der linken Seite einen USB Typ-C Anschluss auf Basis von USB 3.0 der ebenfalls zum Aufladen des Akkus genutzt wird und eine Bildausgabe ermöglicht. Außerdem gibt es einen vollwertigen USB 3.0 Typ A Anschluss sowie einen vollwertigen HDMI 2.0 Anschluss der 4K bei 60 Hz unterstützt. Auf der rechten Seite gibt es zwei weitere, vollwertige USB 3.0 Typ-A Anschlüsse sowie ein 3,5mm Klinkenanschluss für Kopfhörer oder Lautsprecher.

Neben den kabelgebundenen Anschlussmöglichkeiten bietet das Honor MagicBook Pro auch Dual-Band WLAN im 802.11 a/b/g/n/ac Standard sowie Bluetooth 5.0 Support.

Software, Betriebssystem und Huawei Share

Das Honor MagicBook Pro wird mit einem vollwertigen Windows 10 Home Betriebssystem in der 64 Bit Ausführung ausgeliefert. Dieses wurde bereits mit einer digitalen Lizenz aktiviert. Auch bei diesem Modell befindet sich auf dem Notebook so gut wie keine vorinstallierte Software oder anderweitige Bloatware. Lediglich der Huawei PC Manager war bei uns vorinstalliert. Da wir ein Testmodell von Huawei erhalten haben, können wir hier keine finalen Aussagen über die Software auf den regulären Modellen treffen. Leider hat sich Honor wiedermal dazu entschieden die Festplatte zu partionieren und der C: Partition mit dem Windows 10 Betriebssystem lediglich 119GB zu spendieren und der D: Partition den Rest der 512GB SSD zu verpassen.  Hier sollten man unbedingt darauf achten nicht zu viel Software auf Partition C: zu installieren um ausreichend, zukünftige Reserven für weitere Windows Updates bereitzuhalten.

Der Huawei PC Manager bietet eine übersichtliche Möglichkeit grundlegende Einstellungen am Gerät vorzunehmen. Ein weiteres, nützliches Feature ist die Honor Magic-link Funktion die mit einem NFC-Tag in der vorderen, rechten Ecke des Notebooks funktioniert und mit einem modernen Honor/Huawei Smartphone genutzt werden kann. Wenn man NFC auf seinem Smartphone aktiviert, kann man so bei Berührung des NFC-Tags eine Verbindung mit dem Notebook herstellen und sich direkt den Bildschirm des eigenen Smartphones auf dem Notebook darstellen lassen. Das Smartphone kann dadurch mit Maus und Tastatur bedient werden und sogar Drag & Drop von Dateien vom und aufs Smartphone sind so möglich.

Leistung und Benchmarks

Das Honor MagicBook Pro ist ideal zum produktiven Arbeiten geeignet. Die hohe Prozessorleistung, der große und schnelle Arbeitsspeicher als auch die sehr flotte NVMe SSD ermöglichen ein bequemes, flottes Arbeiten unter Windows 10. Das große 16,1″ Display mit der ebenfalls guten Farbdarstellung lädt ebenfalls zum produktiven Einsatz ein und hat ausreichend Platz um auch anspruchsvollere Programmiere für die Bild- und Videobearbeitung inklusive Werzeugleisten darzustellen. Die hohe Prozessorleistung samt der hohen TDP von 45W sorgt in Kombination mit dem großen Arbeitsspeicher und der schnellen SSD für ein ausreichend schnelles Bearbeiten von (kleineren) Videoprojekten in 4K.

Sollte euch das Display nicht ausreichen, habt ihr die Möglichkeit externe Monitore über den USB-C oder HDMI 2.0 Anschluss mit dem Honor MagicBook Pro zu verbinden. Das Streaming von Videoinhalten (YouTube, Netflix, Amazon Prime) in 4K ist problemlos möglich.

In Sachen Gaming kann das Notebook besonders durch seine AMD Radeon RX Vega 6 und den Arbeitsspeicher in Dual-Channel Konfiguration punkten. Ältere und anspruchslosere Titel können sogar in Full-HD Auflösung bei mittleren Details mit soliden Frameraten bei über 30fps dargestellt werden. In unserem Test machten DOTA2, Counter Strike Global Offensive und Fortnite eine solide Figur und mit etwas Reduzierung bei den Details und/oder der Auflösung erreicht man auch durchaus höhere Frameraten in Richtung 60fps. Für den anspruchsvollen Spieler reicht die Grafikleistung nicht aus und hier sollte zu Alternativen mit einer dedizierten Grafikkarte gegriffen werden. Leider gibt es keinen Thunderbolt 3 kompatiblen USB-C Anschluss wodurch man auch nicht auf externe Grafikkarten (eGPUs) zurückgreifen kann.

Im Anschluss seht ihr noch einige Benchmarkergebnisse des MagicBook Pro.

Praxiserfahrung, Laufzeit und Akku

Im Inneren des Notebooks befindet sich ein Akku mit einer Kapazität von 56Wh. Aufgrund der neueren Architektur (AMD Zen 2) soll die maximale Akkulaufzeit beim leichten Officebetrieb und halber Bildschirmhelligkeit laut Honor bei bis zu 11 Stunden liegen. Realistisch sind wir auf immer noch gute 9 bis 10 Stunden gekommen. Bei anspruchsvolleren Aufgaben mit Bild- und Videobearbeitung kommen wir immer noch auf eine Akkulaufzeit von 5 bis 6 Stunden. Entscheidend ist auch die gewählte Bildschirmhelligkeit. Lediglich beim Gaming reduziert sich die Akkulaufzeit nochmals auf nur noch 2 bis 3 Stunden. Hier sollte man bei längerer Spielzeit zwingend das 65W Netzteil dabei haben oder das Notebook an eine Powerbank mit USB Typ-C PD anschließen.

Wir sind angetan von der guten Akkulaufzeit und besonders die moderne Fertigung des Prozessors in 7nm, die sparsame NVMe SSD und der ausreichend große Akku mit 56 Wh machen eine gute Figur und reichen für eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden.

Das beiliegende 65W Netzteil besitzt einen eigenen USB Typ-C Anschluss und kann folglich mit jedem beliebigen USB Typ-C auf Typ-C Kabel genutzt werden. Somit ist man vor Kabelbruch geschützt und kann im Fall der Fälle auf ein anderes Kabel zurückgreifen. Der Ladevorgang dauerte in unserem Test bis zu 2 Stunden bis zur vollständigen Aufladung des Akkus. Nach etwa 30 Minuten hat man hier bereits 50% der Kapazität erreicht.

Fazit: Honor MagicBook Pro kaufen?

Das Honor MagicBook Pro hat aufgrund des ungewöhnlichen Formfaktors mit 16,1″ nur wenig Konkurrenz in seiner Preisklasse. Das Notebook ist unserer Meinung nach besonders für den günstigen, produktiven Einstieg mehr als gut geeignet und macht auch vor anspruchsvolleren Aufgaben bei der Bild- und Videobearbeitung nicht schlapp. Der Prozessor arbeitet stets sehr performant und bietet eine beachtliche, mobile Leistung und braucht sich auch vor der Konkurrenz aus dem Hause Intel nicht verstecken und spielt ganz weit vorne mit. Idealerweise hat man diesmal auch beim Arbeitsspeicher kaum Abstriche gemacht und direkt auf 16 GB für jede Ausstattungsvariante gesetzt. Lediglich die Geschwindigkeit erreicht mit 2666 MHz beim RAM nicht das maximal Mögliche aber wenigstens hat man auf den Dual-Channel Betrieb geachtet. Die Lautstärke bleibt bei hoher Systemauslastung auch im Rahmen was die Lautstärke der verbauten Lüfter angeht. Außerdem setzt das Notebook mit der versenkbaren Webcam und der Honor Magic-link Funktion abermals auf pfiffige Features die uns im Alltag sehr gefallen haben.

Das MagicBook Pro bleibt ein sehr gutes Gesamtpaket für alle die den produktiven Einsatz ins Auge fassen. Die Hardware macht Spaß und bietet sehr gute Reserven für eine Vielzahl von Aufgaben bei dennoch guter Akkulaufzeit. Das Display spielt ebenfalls weit vorne in dieser Preisklasse mit und punktet mit akkurater Farbdarstellung und solider Helligkeit. Lediglich die Videoqualität der Webcam, die RAM Geschwindigkeit, die nur soliden Stereo-Lautsprecher und die etwas schwache Tastaturbeleuchtung hätten noch etwas besser ausfallen können.

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