Poco F3 ab 300€ – Highend-Hardware als Preiskracher 6,67″ FHD+, AMOLED, 120 Hz, SD870, 5G

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Gaming-Smartphone, Toller Allrounder oder obere Mittelklasse? So ganz genau lässt sich das neue Poco F3 nicht einordnen, aber das Preis- / Leistungsverhältnis dürfte beachtlich sein! Mit einem Highend-Prozessor des Jahres 2020 und oben drauf 5G Empfang ist man hier mehr als gut aufgestellt und packt noch ein AMOLED Display mit 120 Hz dazu.

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Absoluter Knaller! Mit Lieferung aus Deutschland gibt es die große 256 GB Version dank Gutschein für nur 300€.

Technische Daten 6,7" • 2400x1080 Pixel • AMOLED • 120 Hz • Snapdragon 870 • 8+256GB • LTE (inkl. Band 20) • USB Typ-C • 4520mAh • Android 11.0 • 5G
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ab 299,99€ Gutschein erforderlich
Technische Daten 6,67" • 2400x1080 Pixel • AMOLED • 120 Hz • Snapdragon 870 • 6+128GB • LTE (inkl. Band 20) • USB Typ-C • 4520mAh • Android 11.0 • 5G
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Nachdem das Poco X3 Pro bereits vorgestellt wurde, ist nun auch beim Poco F3 die Katze aus dem Sack. Namentlich verzichtet man auf das Pro Kürzel und hat dennoch einen adäquaten Nachfolger für das beliebte Poco F2 Pro aus dem Jahr 2020 im Gepäck. Für um die 349€ bekommt man hier eine beeindruckende Ausstattungsliste, die einzig bei dem Kamera-Setup nur solide wirkt.
Mit dem neu vorgestellten Snapdragon 870 bietet man neben einer sehr hohen Leistung natürlich auch wieder 5G Empfang. Aktuell bekommst du das Poco F3 für auf . Das Telefon bietet ein großes, randloses AMOLED-Display mit 6,67″ bei einer Auflösung von 2400×1080 Pixel.

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(Großes, helles  Display & nicht allzu schwer, haptisch überzeugt das Poco F3)

Technische Daten im Überblick

 POCO F3
Display6,67″, 120 Hz Samsung E4 AMOLED Panel, 2400 x 1080 Pixel
ProzessorQualcomm Snapdragon 870 @ 3,20 GHz
GrafikchipQualcomm Adreno 650
RAM6/8 GB LPDDR5
Interner Speicher128/256 GB UFS 3.1, nicht erweiterbar 
Hauptkamera48 MP Sony IMX582 mit ƒ/1.79 Blende + 8 MP Sony IMX355 Weitwinkel ƒ/2.2 + 5 MP Makrokamera
Frontkamera20 MP Samsung S5K3T2 mit ƒ/2.45
Akku4.520 mAh mit Quick Charge 33W
KonnektivitätDual-Band WLAN (inkl. AC + AX), Bluetooth 5.1,USB Typ-C, GPS/GLONASS/BDS, Dual-SIM, NFC, 5G
FeaturesFingerabdrucksensor an der Seite, Stereo Lautsprecher
BetriebssystemMIUI 12 mit Poco Launcher, Android 11
Abmessungen / Gewicht163,7 x 76,4 x 7,8 mm / 196 g

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Design nah am Xiaomi Mi 11

Wo das neue Poco X3 Pro noch kaum Unterschiede zum Vorgänger aufweist, so hebt sich das neue Poco F3 doch schon deutlicher vom Poco F2 Pro Vorgänger ab. Vom Design her lehnt man sich nun stark an das Xiaomi Mi 11 an, was besonders an der Gestaltung des Kameramoduls sichtbar wird. Die blaue Gehäusefarbe dürfte mit Abstand die auffälligste Farbwahl beim Poco F3 sein. Je nach gekaufter Version liegen auch diagonaler Streifen und großem Poco Schriftzug vor, hier kann man sich wieder etwas vom Einheitsbrei absetzen.

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(Schicke Optik mit cleaner Rückseite)

Tolle Optik & Verarbeitung

Unser Testgerät kam in der Farbe Arctic White und gefällt mir persönlich richtig gut. Die Farbe ist nicht reinweiß sondern etwas grauer gemischt. Der auffällige Streifen und der Poco Schriftzug sind hier nicht zu finden. Da Kamera Setup mit den 3 Sensoren weiß ebenfalls zu gefallen. Mächtig aber dennoch irgendwie dezent. Bei der Verarbeitung kann man auch hier nichts zu bemängeln finden. Die Bedienelemente drücken sich sauber, der Power/Fingerabdrucksensor befindet sich auf einer gut erreichbaren Höhe. Lediglich die Rückseite aus Corning Gorilla Glas 5 kann etwas rutschig werden. Die Frontseite ist ebenso geschützt und beherbergt eine ziemlich kleine Loch Notch mit der Frontkamera. 

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(Kleine aber fast unscheinbare Loch Notch für die Frontkamera)

Top Display & ein ungünstiger Umstand

Das Poco F3 bietet ein 6,67″ randloses AMOLED-Display im 19:9 Format mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixel. Wie im Vorgänger kommt auch im Poco F3 wieder ein AMOLED Panel zum Einsatz (konkret Samsung E4 Panel) das erstmals auch mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz aufwarten kann. Die Maximale Helligkeit kann 1300Nits erreichen und somit kann man auch in direkten Sonnenlicht das Display noch gut ablesen. Die Farben sind kräftig, Kontraste toll, die Schwarzwerte super, die Blickwinkel ebenso. Wie man es eben kennt. Es handelt sich hier wirklich um ein Top Display.
Die 120Hz Darstellung ist extrem geschmeidig und fühlt sich im System oder unterstützen Spielen super an. Input Lags bei den Eingaben gibt es auch nicht.

 

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(Top Display mit sauberen Blickwinkel und guter Auflösung)

Allerdings kann es bei längerer Nutzung und Auslastung dazu kommen das das Display automatisch die Helligkeit herunterregelt. Das kann beim filmen und fotografieren passieren, ebenso nach 10-15 Minuten bei anspruchsvollen Spielen wenn die Maximale Helligkeit ausgewählt wurde. Das passiert nicht bei jedem Spiel und auch nicht wenn man die automatische Helligkeit nutzt. Zumindest war es in meinem Testzeitraum so. Nur wer das System mit 120Hz und voller Helligkeit betreibt wird es vermutlich erleben. Hier ist man dann wohl etwas zu optimistisch mit dem erneut hochgeachteten Prozessor, der erhöhten Abwärme und dem Energiebedarf der 120Hz soweit des hellen Displays gewesen. 

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(Nicht optimal gekühlt? Automatisches Herunterregeln der Helligkeit bei manchen Anwendungsfällen)

Ein hochgetakteter Snapdragon 865+

Verbaute man im Vorgänger noch den Snapdragon 865, so ist es nun der neue Snapdragon 870 Octa-Core Prozessor mit 3,20 GHz geworden. Letztlich handelt es sich dabei nur um einen nochmals leicht höher getakteten Snapdragon 865+ aus dem Jahr 2020, der dennoch im höchsten Leistungssegment mitspielt. Daher kommt das Poco F3 auch auf eine Antutu-Punktzahl von über 660.000 im Antutu 9.0.4 Benchmark.

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(Eine Mega Performance für ~300€)

Leistungstechnisch ist es einfach der Knaller für teils unter 300€. Egal was man spiel oder öffnet oder einfach benutzt: es ist schnell geöffnet und läuft flüssig, ohne Ausnahme. Je nach Spiel bleibt die Auslastung selbst auf höchster Detailstufe bei ~30% für CPU und GPU. Shadowgun: Legend fordert je nach Einstellung aber auch gerne mal 80% GPU, CPU 30%. Kann aber auch eine Darstellung zwischen 80 und 120 Hz erreichen. 
Zusätzlich stehen 6/8 GB RAM (LPDDR5) und wahlweise 128 oder 256 GB Speicherplatz mit flotter UFS 3.1 Anbindung zur Auswahl. Das sorgt zusätzlich für eine Menge Performance. Die Lese und Schreibraten sind wirklich klasse und müssen sich nicht vor bedeutend teureren Modellen verstecken.

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Das System produziert natürlich auch Abwärme. Die kann durchaus auch bei 45C° liegen wenn man lang genug anfordernde Spiele spielt. Unangenehm heiß wird es aber nicht, weder auf dem Display noch auf er Rückseite. Im CPU Stress Test mit 100%iger Auslastung erfolgt eine Drosselung auf ca. 75% des Systems. Wie schon geschildert benötigen aber die wenigsten Apps oder Spiele dauerhaft so viel Leistung. Entsprechend fällt es beim normalen Betrieb nicht so ins Gewicht. 

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Flottes System mit Werbung & Bloatware

Wie schon bei den günstigen Redmi, Xiaomi und andern Poco Smartphone Ablegern wird auch wieder viel Software mitgeliefert. Die kann natürlich auch deinstalliert werden, aber mit fast 20 Apps nimmt es schon etwas Zeit in Anspruch. Ebenso kann Werbung bei Hauseigenen Apps eingeblendet werden. Sprich wer das System bereinigen lässt oder eine App installiert die im Anschluss auch überprüft wurde. Das sind aber die einzigen Bereiche wo Werbung auftaucht.  Abstellen lässt sich das ganze soweit auch. Letztendlich stört es aber auch im normalen Alltag nicht wirklich. Anderweitige Werbung ploppt im System nicht auf. 

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Andere Auffälligkeiten gibt es im System nicht. Es ist flott, es ist schnell, Apps und Spiele sind ebenso flott geladen. Die 120Hz fühlen sich wirklich toll an, könne aber auch auf 60Hz reduziert werden. Zwischenschritte gibt es aber nicht. Alle Google relevanten Prüfungen sind bestanden, das DRM Widevine Level erreicht L1 und somit steht Netflix und Co. in Full-HD unterwegs nichts im Wege. Das Kamera API Level erreicht den Status „Full“.

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Eingeschränkte Konnektivität aber perfekter Fingerabdrucksensor

Leider hat man die Erweiterung des Speicherplatzes abgeschafft, ebenfalls fehlt es am beliebten 3,5mm Klinken Port oder einer LED Nachrichtenanzeige. Letzteres kann aber durch die Always On Display Funktion kaschiert werden.
Dafür besteht nun die Möglichkeit mit 5G zu surfen, Dual-Band WLAN 6 (inkl. AC und AX), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 7/20/28), NFC, USB Typ-C, Bluetooth 5.1 und GPS zu nutzen. Ebenso liegen Stereo Lautsprecher vor die auch einen sauberen runden Klang liefern und im Gerät auch leichte Vibration bei Tieftönen  erzeugen.

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(Dual-Sim wird unterstützt, eine Speichererweiterung leider nicht mehr)

Klasse ist ebenso das haptische Feedback, also die Vibrationen im System sofern man sie nicht deaktiviert. Hier fühlt es sich wie bei einem Premium Modell an, kurz, knackig spürbar. Auf einem ähnlichen Niveau arbeiten die Vibrationsmotoren in einem OnePlus Smartphone.

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(Extrem gut funktionierender seitlicher Fingerabdrucksensor)

Ebenso funktioniert und arbeitet der Fingerabdrucksensor grandios. Kaum berührt man den Powerbutton ist das Smartphone auch schon entsperrt. Und das ohne Fehleingaben selbst nach mehrmaligen Sperren und entsperren. Fantastisch! 
Die Alternative Face Unlock Funktion kann hier natürlich nicht mithalten, funktioniert bei normalen Lichtbedingungen aber auch gut.
Der Empfang ist sehr gut, die Gesprächsqualität kann ebenso überzeugen. Bei der Bluetooth Anbindung gab es nichts zu beanstanden, ebenso wenig beim WLAN Empfang. Hier kann das Poco F3 mit eiern sehr stabilen und weitreichenden Verbindung auftrumpfen. Das GPS Signal ist flott gefunden und navigiert zuverlässig.

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Solides Kamera-Setup

Auch wenn man eher auch im Poco F3 eher auf eine starke Hardware in Sachen Leistung setzt, so fällt das Triple-Kamera Setup auf dem Papier doch etwas schlechter als noch beim Vorgänger aus. Hier kommt auf der Rückseite ein 48 MP Sony IMX582 Sensor mit einer f/1.79 Blende zusammen mit einem 8 MP Sony IMX355 Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Außerdem gibt es noch eine 5 MP Makrokamera. Die Frontkamera setzt auf einen 20 MP Samsung S5K3T2 Sensor mit einer f/2.45 Blende.

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(Nur noch ein solides Kamera Setup mit 3 Sensoren)

Hauptkamera

Die Hauptkamera kann mit einer guten Schärfe und einer eher neutral ausgerichteten Farbdarstellung überzeugen. Manchmal mögen die Bilder aber etwas blass wirken. Der Ai Modus schafft hier aber schnell Abhilfe. Die Details in den Bildtiefe sind gut, wer mag aktiviert den nativen 48 MP Modus um hier noch etwas mehr Bildinformationen und Schärfe herauszukitzeln. Allerdings werden die Bilder auch 3x so groß beim Speicherbedarf. Der Dynamikumfang funktioniert meistens gut, kleinere Aussetzer des Himmels zwischen den Baumkronen gibt es aber auch hier.

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Weitwinkel

Die Weitwinkelkamera ist sichtbar mit mehr Farbe gesegnet, verliert aber an Bildschärfe und Details in der Bildtiefe. Der Rand ist teils unscharf und die typischen Verzerrungen erkennt man auch. Je nach Motiv ist das mal mehr mal weniger gut zu erkennen.

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Makrosensor

Tatsächlich endlich mal wieder ein Makrosensor der auch so bezeichnet werden kann. Man kommt sehr nahe an das geschehen heran und bekommt auch eine recht gute Qualität abgelichtet. Die Farben sind nicht sehr stark abweichend, die Details und die Schärfe sind in Ordnung. 

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Portrait Aufnahmen

Auch hier überzeugt die Software mit einer sehr guten Abtrennung zwischen Vorder- und Hintergrund. Die Bildschärfe zeigt hier nochmal was sie kann. Die Details zb. im Gesicht sind schön, die Farbgebung recht natürlich.  

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Nachtaufnahmen

Die normalen Nachtaufnahmen sind nur solide. Mit dem hinzuschalten des Nachtmodus wird das Bild aufgehellt, ein wenig Grundrauschen entfernt und Kontraste wie auch Konturen gestärkt.  Die Bildschärfe nimmt zu, Leuchtquellen können deutlich besser erkannt werden.  Durchweg ein gutes ziemlich überzeugendes Ergebnis. 

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Frontkamera

Die Farbgebung ist hier wieder etwas wärmer, leicht rötlicher und kräftiger. Die Bildschärfe kann mit der Hauptkamera nicht ganz mithalten geht aber dennoch in Ordnung. Wirklich gut klappt hier auch die Bokeh Aufnahme. Abermals eine saubere Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund.  Lediglich bei wenig Licht versagt die Frontkamera wie bei den meisten Smartphones jeglicher Preisklassen.

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Videoqualität

Direkt mit der 4k Aufnahme sind die Video stabilisiert und der Ton in Stereo bei über 300kbit/s abgespeichert. Der Autofokus funktioniert rasend schnell, das Bild kann mit guten Details und einer ordentlichen, aber immer noch recht neutralen Farbe überzeugen. Die Bitrate ist ebenso in Ordnung. Bei starken Bewegungen kann das Bild aber zu Flimmern anfangen. Das spiegelt sich bei den Low Light Videos wieder, die so kaum zu gebrauchen sind wenn mehrere Lichtquellen aufgezeichnet werden und alles beim schwenken oder gehen flimmert.

Die Full-HD 60fps Aufnahme ist leider nicht stabilisiert und daher wackelig, an sich hat man aber einen schönen flüssigen Ablauf. Leider arbeitet auch hier der Autofokus wie beim Poco X3 Pro extrem träge. Qualitativ können die Full-HD Aufnahmen aber nicht mehr überzeugen. Hier hat 4k einfach die Nase vorn.

FHD bei 30fps ist auch wieder ordentlich stabilisiert, fokussiert wieder sehr schnell und kann auch wie alle anderen Aufnahmen mit dem Digizoom genutzt werden. Qualitativ ändert sich hier aber nichts weiter.

Weitwinkel Videos müssen separat gestartet werden und können nicht auf andere Sensoren wechseln. Die Bitrate ist sichtbar zu gering, die Bilddetails und Bildschärfe nochmals geringer als in den restlichen Full-HD Aufnahmen und können von der Qualität nicht wirklich überzeugen.

Gute Akkulaufzeit

Auch hier muss man beachten, dass das Display mit 120 Hz alles andere als sparsam arbeiten wird und auch der Prozessor nicht im optimalen Effizienzbereich arbeiten wird, da man den ursprünglichen Snapdragon 865 nun schon 2x höher takten lässt (SD 865 -> 865+ -> 870). Mit einer möglichen 33W Schnellladung ist der Akku aber in knapp über 1 Stunde wieder von 0 auf 100% aufgeladen, sollte es doch einmal eng werden.
Je nach Nutzung und vor allem genutzter Display Helligkeit kann man aber 1-2 Tage bei 7-8 Stunden Display an Zeit erreichen. Wer sparsamer unterwegs ist könnte auch um die 12 Stunden Display an Zeit erreichen. Das werden aber vermutlich die wenigsten User erreichen.

Fazit

Mit der gegebenen Leistung, dem top Display und der guten Kamera kann sich das Poco F3 einen Platz auf den vorderen Rängen der schnellsten Smartphones im 300€ Segment sichern. Der Fingerabdrucksensor zählt zu den besten seiner Klasse, ebenso die Performance des gesamten Systems.
Abzüge gibt es aber bei der automatischen Verringerung der Helligkeit bei bestimmten Umständen. Hier fordert das System seinen Tribut des 2x hochtaktens, der sehr hohen möglichen Display Helligkeit und der 120Hz Bildwiederholfrequenz. 
Schade ist ebenso das der MicroSD Port soweit der 3,5mm Port entfernt worden sind. 
Dafür kann das Stereo Lautsprecher Setup wie auch das haptische Feedback voll überzeugen.
Wer nicht unbedingt die gesteigerte Leistung und das ein oder andere technische Feature wie WLAN 6, Bluetooth 5.1 oder 5G benötigt  und auf ein AMOLED Panel verzichten kann, ist mit einem günstigeren Poco X3 Pro auch gut aufgestellt.
Alternativ mit ebenso weniger Performance aber einem besseren Kamerasetup und ebenso sehr guten AMOLED Display mit 120 Hz Darstellung, ist das Redmi Note 10 Pro.

Features

  • 6,67″, 2400×1080 Pixel, AMOLED, 120 Hz
  • Snapdragon 870, Octa-Core, 3,20 GHz
  • 6/8 GB RAM, 128/256 GB Speicherplatz (nicht erweiterbar)
  • 48+8+5 MP Triple-Kamera, 20 MP Frontkamera
  • Dual-Band WLAN (+AC/AX), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 7/20/28), 5G, Bluetooth 5.1, USB Typ-C
  • 4520mAh Akku, Android 11
  • Metallgehäuse, seitl. Fingerabdrucksensor
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Kommentare (4)
  • Shmann

    28.03.2021, 22:30

    "Dank MicroSD Speicherkarten-Slot kann der Speicher sogar noch erweitert werden kann."
    Ist leider nicht so. :S

  • Ronny

    29.03.2021, 09:08

    @Shmann: "Dank MicroSD Speicherkarten-Slot kann der Speicher sogar noch erweitert werden kann."
    Ist leider nicht so. :S

    Da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen 😀 Danke ich hab das mal angepasst. Tatsächlich ist das ja ehr ungewohnt das es nicht der Fall ist.. Schade.
    Grüße Ronny

  • Mario

    29.03.2021, 16:36

    Hat das F3 Bluetooth 5.2? Fließtext und Specs widersprechen sich da.
    Mehrere Lautsprecher gleichzeitig zu benutzen währe für mich schon ein wichtiger Punkt.

  • Ronny

    30.03.2021, 08:51

    @Mario: Hat das F3 Bluetooth 5.2? Fließtext und Specs widersprechen sich da.
    Mehrere Lautsprecher gleichzeitig zu benutzen währe für mich schon ein wichtiger Punkt.

    Die unterschiedlichsten Quellen sagen leider auch unterschiedliches aus. Mittlerweile hat Xiaomi ja offizielle Angaben preisgegeben: hier liest man nur von Bluetooth 5.1.
    Grüße Ronny

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Poco F3 ab 300€ – Highend-Hardware als Preiskracher (6,67″ FHD+, AMOLED, 120 Hz, SD870, 5G)
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