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vivo X51 5G Testbericht – ab 549€ 6,56″ FHD+, 90Hz, SD765G, mechanisches Gimbal

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Das mechanische 2-Achsen Gimbal kann voll und ganz überzeugen, ebenso das Design und die restliche Kamera Performance.  Preislich muss sich hier für den Erstauftritt in Deutschland aber noch etwas tun. 

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Und zack nur noch 549€ auf bei MediaMarkt. Ein ungewöhnliches Kamera-Setup mit mechanischem Kamera-Gimbal.

Technische Daten 6,6" • 2376x1080 Pixel • AMOLED • 90Hz • Snapdragon 765G • 8+256GB • 5G • mechanisches Kameragimbal • 4315mAh • Android 11 via Update
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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Mit dem ersten, offiziellen Auftritt in Europa bzw. Deutschland erscheint auch das vivo X51 5G bei uns, dass besonders mit einem mechanischem Gimbal für die Hauptkamera für Aufsehen sorgt. Momentan ist das 6,56″ große Smartphone mit einem 90Hz AMOLED Panel und Snapdragon 765G ab 549,00€ auf Mediamarkt.de erhältlich. 

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Vivo, als Premium Smartphone-Hersteller, besitzt schon etliche Jahre an Erfahrung und zählt mit zu den innovativsten Firmen aus China. Sie waren unter Anderem die Ersten die einen InDisplay Fingerabdrucksensor oder auch die erste Pop-Up Kamera (vivo NEX) in einem Smartphone verbaut und entwickelt haben. Mit dem Markteintritt in Deutschland wollen sie nun natürlich auch direkt punkten und beeindrucken.

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Optisch weiß das Smartphone zu gefallen, auch wenn hier wieder die typische Loch Notch auf der Vorderseite zum Einsatz kommt. Der Metallrahmen fällt besonders durch eine flache Kante an Ober- und Unterseite auf, was für eine interessante Optik sorgt. Die Rückseite besteht wie gewohnt aus Glas, wobei eine Silikonhülle zum Schutz des Smartphones dem Lieferumfang beiliegt.

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Das vivo X51 5G setzt auf ein 6,56″ randloses AMOLED-Display im 19:9 Format, mit abgerundeten Kanten (Curved Display) und einer Auflösung von 2376×1080 Pixel. HDR10+ wird ebenfalls unterstützt, wobei das Panel entsprechend leuchtstark ist. Dank 90 Hz Bildwiederholfrequenz ist der Bildaufbau, die Darstellung und Bedienung im Android 10 System (Android 11 per Update) entsprechend flüssig. Auch hier hat vivo Hand angelegt und die eigene FunTouch OS Oberfläche nah an Stock Android angelehnt und verzichtet auf nahezu jegliche Bloatware die man von anderen Herstellern kennt.

vivo garantiert für 3 Jahre Android Updates und die Fun Touch OS Oberfläche soll für 4 Jahre auf dem neuesten Stand gehalten werden.

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Die Leistung liefert ein Snapdragon 765G Octa-Core Prozessor mit 2,4 GHz der das Smartphone auf eine Antutu-Punktzahl von 325.000 befördert und somit im gehobenen Mittelklassebereich landet. In diesem Preissegment mit einer UVP von 799€ hätte der ein oder andere aber ganz sicher einen Snapdragon 865 erwartet. Hier gilt festzuhalten, dass besonders der Snapdragon 765G alles andere als langsam ist und selbst Google im neuen Pixel 5 auf selbigen setzt.
Mit der gegebene Leistung und den 8 GB RAM sowie 256 GB Speicherplatz ist das System auch mehr als für nur alltägliche Aufgaben und Spiele geeignet. Die Speicheranbindung setzt auf LPDDR4X RAM sowie UFS 2.1.

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vivo setzt im X51 5G den Fokus auf die Quad-Kamera. Hierbei kommt auf der Rückseite ein mit Sony angepasster 48 MP Sony IMX598 Sensor mit einer f/1.6 Blende zusammen mit einem 13MP Sensor für Portraits mit 2x optischen Zoom (f/2.46) zum Einsatz.

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Der Clou beim Hauptsensor ist das eigens entwickelte, mechanische 2-Achsen Gimbal. Dieses sorgt in Kombination mit einem optischen und elektronischen Bildstabilisator für eine wirklich erstklassige Stabilisierung sowohl bei Fotos mit dem Hauptsensor und auch bei Videoaufnahmen (bis hin zu [email protected]). Für ein Smartphone eine bisher einmalige Umsetzung.

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Des Weiteren gibt es einen 8MP Superweitwinkel Sensor mit einer f/2.2 Blende und eine 8MP Periskop-Kamera mit einem 5x optischen Zoom und einer f/3.4 Blende. Die Frontkamera nutzt einen 32 MP Sensor.
In unseren bisherigen Testbildern kann das Smartphone und die Bildqualität direkt mit hellen, natürlichen Bildern sowie einer ordentlichen Schärfe und wirklich guten Bildern auch bei geringen oder wenigen Licht überzeugen.  Hier muss sich vivo erstmal nicht vor der teils deutlich teureren Konkurrenz in der Kamera Performance verstecken. Weiteres folgt im Testbericht bzw. Testvideo.

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Die zusätzliche Ausstattung fällt gut aus: Dual-Band WLAN AC, Dual-SIM, LTE (inkl. Band 7/20/28), NFC, 5G, USB Typ-C, Bluetooth 5.1, AptX HD und GPS. Auf einen 3,5mm Klinkenanschluss oder induktives Laden müssen wir aber verzichten. Eine Wasserdichtigkeit ist ebenfalls nicht gegeben.
Der Akku nutzt 4315mAh Kapazität und sollte damit für eine gute Laufzeit unter Android 10 mit der für Europa angepassten FunTouch OS 10 Oberfläche sorgen. Mittels 33 Watt vivo FlashCharge 2.0 wird fällt die Ladezeit des Akkus entsprechend kurz aus. Die Abmessung des Smartphone belaufen sich auf 72.8 x 158.4 x 8.0mm bei einem Gewicht von 181g.

  • Auf Amazon wurde das Telefon bisher nicht bewertet. (Stand 20.10.2020)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Bevor wir uns dem Gerät und der Verarbeitung widmen, gehen wir am besten direkt auf das mechanische 2-Achsen Gimbal und die Kameraqualität ein. Das Gimbal ist das absolute Highlight des Smartphones. Schaut dazu auch gerne in unser Testvideo auf YouTube rein, da man die Funktion am Besten in einem Bewegtbild gezeigt bekommt. 😉

Interessante Videoeffekte

Videoaufnahmen gehören vermutlich in fast jeden Alltag. Gerade wer viel auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt sicherlich die Problematik, dass Bewegungen nicht immer so cool auf einem Smartphone aussehen. Spätestens wenn man nicht die eigene Kamera-Software des Smartphones nutzt, sondern von die Aufnahmefunktion von WhatsApp, Instagram oder TikTok, dann geht die Qualität so oder so in den Keller auch wenn hunderte Filter angeboten werden.

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(Der Unschärfeeffekt im Hintergrund bzw. der Schwarz/Weiß Videomodus machen einiges her)

vivo hat hier auch in der Kamera App einige interessante Foto- und Filmfilter integriert. Am interessantesten ist für uns dabei ein Filter der Personen farblich lässt und den Rest in Schwarz/Weiß ablichtet. Diese Funktion macht als Videofilter schon einiges her. Die Aufnahmen kommen sehr cool rüber und bieten somit neue Ideen, die man für seine Aufnahmen umsetzen kann. Die Videos mit den Filmfiltern sind ebenso wie die üblichen Bilder durch das Gimbal stabilisiert, bieten aber leider nur eine 720p Auflösung. Für das spätere Hochladen auf sozialen Netzwerken sicher nicht das Problem. 

Klasse Bildstabilisierung dank mechanischem 2-Achsen Gimbal

Das mechanische 2-Achsen Gimbal funktioniert ausgezeichnet und stabilisiert Video- sowie Fotoaufnahmen sehr gut. Die harten Aufschläge und dadurch entstehende Ruckler beim schnellen Rennen oder sehr flottem Gehen lassen sich damit aber nicht ganz eliminieren, auch wenn das eher extrem Situationen darstellt. Leichte, seitliche Schwankung gibt es dennoch. Das liegt aber eher an der Hand die das Smartphone hält und eben an der Geschwindigkeit die man zurücklegt.
Geht man es aber ganz  normal an und filmt im Stehen oder ist in einer normalen Bewegung, wird alles sehr gut stabilisiert und wirkt schon als wäre das Smartphone in einem externen Smartphone-Gimbal geführt worden.  Für ein Smartphone ist das extrem beachtlich. Der Vorteil der mechanischen Lösung ist, dass man weiterhin in jeglichen Modi filmen kann (auch [email protected]) und dennoch ein stabiles Bild erhält. Wer noch eine Schippe drauflegen will und fast gänzlich stabilisierte Aufnahmen tätigen will, der kann den „Super-Verwacklungsschutz“ aktivieren. Hier fällt die Videoauflösung jedoch auf Full-HD (1920×1080 Pixel) ab. Dennoch ist das Ergebnis extrem flüssig und wahnsinnig „smooth“ in der Wiedergabe.  

Eines wird man aber immer wieder mal sehen: das mechanische Gimbal zieht in der Bewegung immer etwas nach und benötigt zum Austarieren etwas länger, wodurch es zu kleineren Nachzieheffekten kommen kann. Das merkt man entsprechend auch bei Bildaufnahmen. Hier muss man sich gelegentlich etwas mehr Zeit für die Aufnahmen nehmen.

Der Ton der Videoaufnahmen klingt übrigens richtig gut und selbst auf dem Fahrrad bleiben Windgeräusche angenehm gering und man ist weiterhin gut verständlich.

Tolle Kameraaufnahmen & überzeugender Nachtmodus

Wer eher normale Bilder mit dem vivo X51 5G schießen will, der kann das natürlich ebenfalls machen. 😁 Meine aktuellen Testbilder können natürlich auch nur das eher kühle, blasse Wetter ablichten. Dennoch sind die Bilder auf den ersten Blick überzeugend, bieten eine gute Schärfe, schöne kräftige Farben (eventuell auch teils etwas zu kräftig, je nach Geschmack) mit einem guten Dynamikumfang, haben einen gut funktionierenden Weißabgleich und bieten schöne Details in der Bildtiefe. Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig.

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Spannend ist auch die Kombination aus 2x optischen und 5x optischen Zoom. Bei letzterer Aufnahme sinkt die Bildqualität aber etwas im Vergleich zum 2x Zoom, da hier auf einen anderen Sensor gewechselt wird. Wer mag kann auch den digitalen bis zu 60x Zoom nehmen. Wie üblich ist dieser von der Qualität aber her verwaschen und kaum brauchbar.

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(normale Aufnahme, 2x opt. Zoom, 5x opt. Zoom, 60x digitaler Zoom)

Die Weitwinkelaufnahmen fallen zwar in den Details etwas schlechter, aber immer noch sehr ansehnlich aus. Die typischen Unschärfen und Verzerrungen am Bildrand liegen auch hier vor. Durchweg bekommen wir hier, auch bei dem eher miesen Wetter, gute Bilder präsentiert.

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Ebenso gut hat mir der Makromodus gefallen. Klar, auch hier sinkt sichtlich die Bildqualität und die Farbgebung ist nicht mehr so kräftig wie im Original, aber ich kann wirklich nah an die Motive herangehen und so neue Blickwinkel bekommen. Definitiv ist das Ergebnis besser als bei den sonst so üblichen 2 Megapixel Aufnahmen anderer Hersteller. vivo setzt hier cleverer Weise auf den 8 Megapixel Ultraweitwinkelsensor für die Makroaufnahmen.

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(Endlich auch mal Makroaufnahmen die brauchbar sind)

Die Portrait- oder Blur-Aufnahmen klappen ebenso. Auch hier bekommt man entsprechend eine schöne Bildschärfe, viele Details und ein schickes Bild mit sauberer Abtrennung zwischen Vorder- und Hintergrund. Allerding ist ein etwas zu hoher Rotanteil im Gesicht zu sehen. Gerade wenn man dann auf die Frontkamera umschwenkt, sieht man das deutlich. Hier muss Vivo noch etwas nachbessern.

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(Hauptkamera Selfies können auch per 2x optischen Zoom aufgenommen werden)

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(Die Aufnahmen mit der Frontkamera sehen etwas natürlicher von der Hauptfarbe her aus.)

Ein weiteres Highlight sind die Nachtaufahmen die mit einer 2 bis 5 sekündigen Belichtungszeit sehr kurz sind aber von der Qualität her überzeugen können. Sicherlich gelingt auch hier nicht jedes Bild, aber mit dem aktivierten oder meist automatischen Nachtmodi bekommt man tolle Bilder hin. Auch hier kann ich zusätzlich noch Farbfilter nutzen um das Szenario komplett anders wirken zu lassen. Die Bilder werden aufgehellt an den Stellen wo es ohne den Nachtmodus zu dunkel war. Grundrauschen wird entfernt und die Farben sowie Kontraste der anderen Bereiche werde nicht verändert. Ein tolles Ergebnis mit dennoch recht natürlicher Darstellung ohne übertrieben satte Farben zu liefern. Beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die Belichtungszeit meist nur halb so lang war, wie ich es von meinem Huawei P40 und P40 Pro bisher kannte. Die Bildqualität der „Low Light“-Aufnahmen sehen beim vivo teilweise auch etwas besser aus. 

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(Der Nnachtmodus kann sich absolut sehen lassen)

Design & Verarbeitung

Optisch hat vivo ein sehr schönes und ebenso sehr gut verarbeitetes Produkt entwickelt. Das Kamera-Setup auf der Rückseite wirkt zwar auch recht groß, aber das mechanische Gimbal benötigt eben auch etwas Platz. Zu wuchtig wirkt es im Gesamten aber auch nicht. Die Rückseite ist in einem eher matten Grau gehalten und trotz Glasrückseite nicht so rutschig wie man es erwarten würde. Der chinesische Premium Hersteller weiß eben was er macht. 😋

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Das Display wird sicher wieder zweierlei Meinungen aufbringen. Die einen mögen das Curved Display, die anderen eben nicht. Die rechtsseitigen Bedienelemente lassen sich gut erreichen, wackeln nicht und geben ein gutes Feedback beim Drücken. Das kleine Kameraloch mit der Loch Notch ist im linken, oberen Eck platziert worden und stört in keinster Weise im System oder bei der Übersichtlichkeit.

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Leuchtstarkes, flottes AMOLED-Display 

Das Display ist farbkräftig, reagiert prompt auf die getätigten Eingaben und ist auch sehr hell. Wie gewohnt bei AMOLED Panels ist Schwarz auch wirklich Schwarz. Das abgerundete Displayglas reflektiert aber auch hier immer etwas Umgebungslicht. Teils kann es störend wirken oder je nach App oder Anwendung liegen Bedienelemente auf der Krümmung.  Das lässt sich zwar weiterhin gut bedienen, aber aufgrund der Rundung fühlt sich das Ganze nicht mehr ganz so präzise an.
Der mit der AMOLED Technik verbundene InCell Fingerabdrucksensor leistet gute arbeit. Die Position ist aber etwas zu weit unten platziert worden. Das Gerät entsperrt zuverlässig und das auch via Face-Unlock. Hier hat man aber in dunkleren Ecken gelegentlich Probleme, da man keinen  Infrarotsensor verbaut hat. Hier lag der Fokus eher auf einer kleinen und kompakten Loch-Notch.

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Hervorheben muss man natürlich auch die 90 Hz Bildwiederholfrequenz des Displays. Damit fühlt es sich in der Bedienung und im Bildaufbau einfach noch mal ein Stückchen flüssiger und geschmeidiger an. Meist hab ich die intelligente Umschaltenfunktion genutzt, um dabei etwas Strom zu sparen. Alternativ kann ich auch direkt fest eingestellten 60 oder 90 Hz das System nutzen. Das beste Ergebnis liefert der reine 90Hz Modus.

System

Das System ist flott, schnell und geschmeidig, und das obwohl „nur“ ein gehobener Mittelklasse Prozessor genutzt wurde. Im Testzeitraum kam auch das große Update auf Android 11. Optisch hat sich hier eher wenig getan. Vieles wird wohl eher wieder unter der Haube verbessert worden sein. Neu hinzugekommen sind aber die Gesprächsblasen/Bubbles wie man sie teils vom Facebook Messenger her schon kennt. Nun kann dies auch für WhatsApp Telegramm und Co. eingestellt werden.

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Die verwendete FunTouch OS Oberfläche ist vielfältig anpassbar. Zwar müssen wir auf eine LED Benachrichtigungsanzeige verzichten, haben aber die Option das Always On Display zu aktivieren. Viel cooler ist jedoch eine seitliche Beleuchtung, die in verschiedenen Farben und Formen wählbar ist, wenn Nachrichten oder Anrufe eingehen oder wenn Musik abgespielt wird. Ebenso kann ich die Animation des Fingerabdrucksensors, beim Ein- und Ausschalten des Displays, beim Anstecken des Netzteils oder beim Aktivieren einer USB-Verbindung bequem anpassen.
Wie zu erwarten ist Google vollumfänglich nutzbar und ist bargeldloses Bezahlen per NFC kein Problem. Ebenso wird DRM mit Widevine Level L1 erfüllt. 

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Hohe Performance ohne Highend Prozessor

In dem Preissegment von UVP 799€ erwartet der ein oder andere sicher ein High-End Prozessor. Dennoch kann mich der Snapdragon 765G überzeugen, denn einen spürbaren Unterschied zu einem High-End SOC merke ich im Alltag nicht. Eigentlich bedarf es auch kaum mehr Leistung im Alltag, als man zunächst vielleicht glauben mag. Nur wer viele Apps parallel geöffnet hat, muss gelegentlich mal eine Sekunde länger warten.

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Alle getesteten Spiele konnte ich flüssig und auch meist in vollen Details inklusive HDR spielen. Im System gibt es auch keine langen Wartezeiten, wenn eine App gestartet wird. Die Lese- und Schreibraten liegen bei 900MB/s im Lese- sowie bei 200MB/s im Schreibvorgang . Der Arbeitsspeicher ist mit 20 GB/s ebenfalls sehr flott. Immerhin stehen uns hier gleich 8 GB RAM und satte 256GB an Speicherplatz zur Verfügung.

Gute Konnektivität mit 5G

Die wichtigsten Funktionen deckt das vivo X51 5G ab. Sei es Dual-Band WLAN, Dual-Sim, 5G, LTE (inklusiver aller wichtigen Frequenzen), GPS, Bluetooth 5.1, aptX oder NFC. Bei den jeweiligen Anbindungen wie GPS, WLAN, Bluetooth oder dem Empfang und der Gesprächsqualität gibt es keine Aussetzer und alles funktioniert tadellos im Alltag. Auch der Lautsprecher gibt sich hier keine Blöße. Dennoch wird man gerade in diesem Segment induktives Laden, Stereo-Lautsprecher oder auch eine Wasserdichtigkeit vermissen.

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Akku

Die Akkulautzeit entspricht dem aktuellen Standard. Das bedeutet man kann einen anspruchsvollen Tag überstehen oder wenn man etwas gemächlicher mit seinem Smartphone umgeht auch noch so den halben, zweiten Tag erreichen. Wer sein Smartphone kaum nutzt, schafft es auch bis zum Ende des zweiten Tages. Viel mehr ist auch mit der 60 Hz Einstellung kaum drin. Dafür ist dank 33 Watt Schnellladung der Akku aber auch in gut 65 Minuten wieder voll gefüllt.

Fazit

Bisher kann uns das vivo X51 5G überzeugen. Wir bekommen eine schicke Optik, ein tolles Kamera Setup (das sich locker mit einem Huawei P40/ p40 Pro messen kann) und eine gute Performance. Allerdings wirkt der Preis für einen Erstauftritt in Deutschland etwas zu hoch gegriffen, denn die Konkurrenz, mit teilweise schnellerer Hardware, ist nicht weit davon entfernt. Ein großer Pluspunkt ist jedoch die ausgezeichnete Stabilisierung über den erstmalig in einem Smartphone verbauten, mechanischen 2-Achsen Gimbal. Hier liegt die absolute Stärke des vivo X51 5G.
Dennoch wird man vermutlich Stereo Lautsprecher, induktives Laden oder ein IP-Rating vermissen. Dies wird im angesiedelten Preissegment bereits öfters von der Konkurrenz angeboten. Preislich muss sich hier einfach noch etwas tun damit vivo mit seinem Erstauftritt auch wirklich punkten kann.

Features

  • 6,56″, 2376×1080 Pixel, AMOLED, 90 Hz
  • Snapdragon 765G, Octa-Core, 2,4 GHz
  • 8GB RAM, 256GB Speicherplatz (nicht erweiterbar)
  • 48+13+8+8 MP Quad-Kamera (mechanisches Gimbal), 32MP Frontkamera
  • Dual-Band WLAN (+AC), Dual-SIM, LTE (inkl. Band 20), 5G, Bluetooth 5.1, USB Typ-C
  • 4315mAh Akku, Android 11
  • Metallgehäuse, InDisplay Fingerabdrucksensor
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