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Xiaomi Mi Laser 4K Projector Testbericht – ab 1547€

Laser Projektor • 1920x1080 / 3840x2160 dank Pixel Shift • 5000 Lumen • HDR • maximal 150" • 3D • Bluetooth 4.0 • Dual-Band WLAN • 300W Verbrauch

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Nachdem der Xiaomi Laser Ultrakurzdistanzbeamer bei uns im Test und auch bei den Lesern der Überraschungshit war, folgt nun der nächste logische Schritt. Xiaomi bietet den Mi Laser Projektor jetzt auch mit 4K Auflösung dank Pixel Shift Technologie an. Den Xiaomi Mi Laser 4K Projector (MJJGTYDS01FM) bekommt ihr aktuell ab 1546,66€ auf Gearbest.com.

Wie beim Vorgänger erscheint der Preis zunächst sehr hoch, doch gibt es keine wirkliche Konkurrenz und wenn liegt diese preislich deutlich über dem Xiaomi Modell. Die Optik hat sich zum Vorgänger nahezu kaum verändert außer das man den 4K Beamer aktuell nur in schwarzer Gehäusefarbe anbietet. Das integrierte 30W Soundsystem (DTS HD, Dolby Audio) konnte uns bereits in der Full-HD Variante überzeugen und ersetzt sogar günstige Soundbarlösungen und liefert einen erstaunlich guten Klang. Die maximale Bilddiagonale von bis zu 150 Zoll erreicht ihr auch beim neuen Ableger bereits mit einem Wandabstand von wenigen Zentimetern (beim Vorgänger waren es 49cm). Xiaomi gibt hier nur den Abstand für ein 100 Zoll Bild mit 24cm an weshalb die 49cm für ein 150 Zoll Bild auch hier realistisch sein dürften.

4K Laser Beamer mit Android Oberfläche

Auch mit dem Xiaomi Mi Laser 4K Projector bekommt man wieder feinste Heimkino-Qualität für sein Geld auch wenn man wieder mit einigen Kompromissen leben muss. Der Vorgänger setzte beim Betriebssystem auf eine angepasste MIUI Oberfläche für Fernseher auf Basis von Android 6.0 und bot anfänglich leider nur eine chinesische Systemsprache die sich später noch auf Englisch stellen lies. Ob man auch im 4K Beamer auf eine integriete Android TV-Box setzt ist aktuell nicht bekannt aber man kann davon ausgehen. Auch hier wird man jedoch mit 90% der angebotenen Streamingoptionen und Features nicht viel anfangen können, da dieser für den chinesischen Markt zugeschnitten sind. Wer den Beamer nur für seine eigentliche Aufgabe nämlich die Darstellung von Inhalten nutzen möchte, kann das sowieso getrost ignorieren. Alle anderen holen sich eine alternative, günstige TV-Box und lösen damit auch das Problem. Eventuell bietet Xiaomi später auch noch eine lokalisierte Version des 4K Beamers an, wie sie es bereits beim Vorgänger getan haben.

HDMI 2.0 und 3D

Egal ob Android Betriebssystem oder nicht, der Funktionsumfang fällt auch beim 4K Beamer mehr als beachtlich aus. So gibt es auch hier wieder eine Bluetooth Kopplung um Fremdgeräte wie Lautsprecher oder Telefone mit dem Beamer zu koppeln und so eine direkte Medienwiedergabe (Bilder, Videos, etc.) vorzunehmen. Alternativ kann man auch wieder auf USB-Ports am Beamer selbst zurückgreifen.

Für die Filmwiedergabe stehen wieder HDMI 2.0 Ports zur Verfügung. Die genaue Anzahl ist nicht bekannt, jedoch bot der Vorgänger 3 Ports weshalb man auch hier von 3x HDMI 2.0 Ports ausgehen kann. Die beliegende Fernbedienung ist auch unverändert und koppelt sich via Bluetooth mit dem Beamer und unterstützt eine (chinesische) Spracheingabe. Außerdem benötigt man die Fernbedienung zur bequemene Trapezkorrektur (Keystone, vertikal / horizontal, elektrischer Fokus) und kann Anpassungen an den Farben und der Helligkeit vornehmen sowie die Konfiguration des unterstützten 3D-Modus vornehmen (oben/unten, Side by Side, Frame Packing). Tiegreifende Anpassungen wie man sie von hochpreisigen Beamern her kennt, wird es höchstwahrscheinlich auch beim 4K Beamer diesmal wieder nicht geben. Xiaomi hält alles recht einfach und übersichtlich und damit anfängerfreundlich. Sofern man den 3D-Modus nutzen möchte, benötigt man noch 3D DLP-Link Shutterbrillen die nicht dem Lieferumfang beliegen. Auch der 4K Beamer unterstützt wieder Dual-Band WLAN und kann daher problemlos, drahtlos ins eigene Heimnetzwerk integriert werden.

4K Auflösung dank Pixel Shift

Auch der 4K DLP Beamer arbeitet weiterhin mit einem DMD Display mit einer Größe von 0,47″ und einer nativen Auflösung von 1920×1080 Pixel. Jedoch erzielt man hier durch Pixel Shift eine annähernd native 4K Wiedergabe. Pixel Shift sorgt für ein extrem schnelles Verschieben des integrierten Displays wodurch man ein 4K Bild in vier Full-HD Bilder aufteilt und durch Verschieben in kurzer Abfolge darstellt um auf die entsprechende Auflösung von 3840×2160 Pixel zu kommen. Da wir bereits einen Acer Beamer mit Pixel Shift testen konnten, können wir der Technologie eine sehr gute Bildqualität bescheinigen die nahezu mit nativer 4K Auflösung mithalten kann.

5000 Lumen Helligkeit

Die Lichtquellentechnologie basiert weiterhin auf einen ALPD 3.0 Laser (Advanced Laser Phosphor Display 3.0) der eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden erreicht. Die angegebenen 5000 Lumen entsprechen vermutlich weiterhin nicht 5000 ANSI Lumen, sind aber hell genug um auch bei nur leicht abgedunkelten Räumen noch ein entsprechend helles Licht auf die Leinwand zu zaubern. Der Vorgänger konnte uns hierzu bereits vollkommen überzeugen. Natürlich wird man das beste Bild weiterhin auch nur in dunklen Räumen mit einer entsprechenden Leinwand erwarten dürfen. Je nach Abstand zur Wand kann man so eine Bilddiagonale von 80 bis maximal 150″ (3,81m!) erreichen. Hier kann man absolut von einem TV-Ersatz sprechen, da man den Ultrakurzdistanzbeamer mit einem minimalen Wandabstand vor die Leinwand stellen kann und diesen nicht im Raum platzieren muss.

Der Mittenkontrast liegt weiterhin zwischen 2500:1 und 3500:1 und das Kontrastverhältnis bei 3000:1. Auf der Rückseite bieten sich weiterhin die HDMI 2.0 Ports (60Hz) wobei die genaue Anzahl nicht bekannt ist, jedoch der Vorgänger bereits 3 Ports bot, weshalb auch beim 4K Modell davon auszugehen ist. Außerdem wird man ebenfalls wieder einen optischen Ausgang, einen USB 3.0 Port, AV-In, 3,5mm Audio-Out und einen Netzwerkanschluss anbieten. Seitlich befindet sich ebenfalls wieder ein USB-Port der vermutlich ebenfalls wieder auf USB 2.0 setzen wird. Der Beamer selbst wiegt weiterhin 7kg und verbraucht nun mit 300W etwas mehr Strom als sein Vorgänger mit noch 250W.

Dennoch ist der Beamer mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit und nimmt mit weiterhin 41 x 29,1 x 8,8 cm wenig Platz in Anspruch. Auf eine lange Verkabelung kann man hier wie gesagt verzichten, da der Beamer bequem unterhalb vor die Leinwand gestellt wird. Xiaomi setzt weiterhin auf ein hochwertiges Audiosystem mit 2x Vollbereichs- und 2x Hochton Lautsprechern mit einer Gesamtleistung von 30 Watt. Das Betriebssgeräusch bleibt unverändert bei angenehmen 32 Dezibel. So nimmt man auch bei ruhigen Filmpassagen keine nervigen Lüftergeräusche wahr.

Testbericht

Wie zu erwarten gibt es an der Verarbeitung des neuen 4k Modells nichts zu bemängeln, erfreulicherweise kommt das Gehäuse es nun ihn schwarz daher, was eventuelle Reflexionen im Raum verringter. Die Anschlüsse sind nach wie vor gut auf der Rückseite zu erreichen und bringen gleich 3 HDMI 2.0 Ports, sowie ein USB 3.0 und ein seitlicher 2.0 Port mit sich. Eine Deckenmontage ist ebenfalls möglich, die Aufnahmen sind auf der Unterseite zu finden, ebenfalls einstellbare Füße zum ausrichten und justieren des Projektors. Neben dem Lichtauslass auf der Oberseite befinden sich ebenfalls zwei Sensoren die das Bild sofort dunkel schalten sofern etwa in die Projektion läuft oder zu nahe ist. 

Das System auf Englisch umstellen

Der Bootvorgang ist recht schnell erledigt. Damit wir und im System aber zurecht finden müssen wir erneut auf eine USB Installation zurückgreifen, denn mit der chinesischen Schrift werden wohl die wenigsten etwas anfangen können. Dazu muss man das Optionsmenü der “Settings” erreichen in dem man sich auf der Fernbedienung ganz nach oben tippt und das Symbol ganz recht anklickt (Account & Security), dort befindet sich der Reiter für die “unbekannten Quellen/unknown sources”. Dort aktivieren und bestätigen. 

Danach geht es zurück ins Hauptmenü auf den Menüpunkt “My Apps”, dort ganz nach unten scrollen und den USB Stick/ Laufwerk auswählen das ihr in den USB Port gesteckt habt. Vorher müsst ihr am PC euch die “startSettings.apk” (76.45 kB groß) besorgen und auf den USB Stick kopieren. Nun könnt ihr die Datei kurz installieren und das App Symbol eines Zahnrades erscheint unter “My Apps”.  

Draufklicken und ziemlich weit nach unten begeben, dort auf die Weltkugel klicken und englisch aktivieren. Thats it. Das war´s nun ist zumindest das konfigurieren in englisch möglich. Weiterhin kann man so auch Apps und Programme nachträglich installieren, zB. Amazon, Netflix oder gar das ein oder andere Spiel. Für die Streaming Apps muss man aber erstmal eine richtige und lauffähige Version finden. Da wird man etwas rumprobieren müssen. Immerhin handelt es hier um ein vollwertiges Android 6.0 System 🙂

Das System selbst wird aber weiterhin überwiegend in Chinesisch dargestellt und die ganze Anwendung/Filme/Serien können durch den Regional Lock hierzulande eh nicht angeschaut werden. Entsprechend kann man aber den USB Port als Medienwiedergabe benutzen um so Filme, Bilder oder Audio wiederzugeben. Streamen ist via Mirrorcast ebenso ohne Probleme möglich. In den Optionen befindet sich auch die Einstellung welcher HDMI Port immer als Vorschau angezeigt werden soll. So sieht man direkt ob da angeschlossene Wiedergabegerät auch schon läuft und was aktuell gerade zu sehen ist.

Ausrichten / Einstellen des Bildes

Nun kann man sich auch bequem um das Ausrichten des Bildes kümmer. Wieder hoch in die Einstellungen und den Punkt “Display” auswählen. Dort könnt ihr  Trapezkorrektur anpassen oder die voreingestellten Bild Profile auswählen und anpassen. Ebenfalls lässt sich unter dem chinesischen Schriftzeichen auch eine manuelle Schärfe Einstellung finden. Im Gegensatz zum FHD Modell kann man leider nicht mehr die einzelnen Ecken in der Trapezkorrektur anpassen. Hier ist man auf das “gerade ziehen/kippen ” beschränkt.

Bildqualität

Wenn man das Bild nach seinen Bedürfnissen angepasst hat könnte man sich der Helligkeit und dem Kontrast widmen. In diesem Fall würde ich direkt auf die “User” Einstellung zurückgreifen. Wirklich viel ändern muss man hier aber nicht, den das Bild kann in erster Linie durch die schiere Größe absolut überwältigen und ebenfalls auch direkt mit einer satten Farbe, guter Helligkeit sowie guten Schwarzwerten und sauberen Kontrasten punkten.
In den Optionen sollte man lediglich drauf achten das auch der HDMI 2.0 Port als solcher angesprochen wird. Ansonsten erkennen die Wiedergabegeräte nicht die volle Auflösung und somit das Potential nicht.
Für das gewisse Quäntchen der Bildschärfe hab ich die “Sharpness/Schärfe” auf 80 gestellt. Im Wechseln zwischen “User” und “Standard” erkennt man auf einen Blick was sich da ändert. Wem die Farben zu kräftig sind kann auch hier Einstellungen vornehmen und auch direkt blau, rot und grün im einzelnen anpassen. Wer entsprechendes Equipment zu Hause hat kann so auch das Display professionell kalibrieren.

(auf den Screenshots leider kaum erkennbar, im Video deutlich sichtbar.)

Notwendig ist das für meine Begriffe aber nicht unbedingt. Das Bild überzeugt mit sehr guten Schwarzwerten (für eine Projektion), mit ebenfalls ziemlich guten Kontrasten und eben kräftigen Farben und einem scharfen Bild. Je nach Geschmack kann man natürlich auch die fertigen Profile für Games, Sport, Movie, Picture etc. nutzen.  Hier sind die Unterschiede in Farbtemperatur (warm/kalt), Schärfe und Helligkeit auch direkt ersichtlich. Ebenso die teils zu kräftigen Farben die gerne ein paar Details fressen wenn sie zu grell sind. Da man aber alles manuell einstellen kann ist das weniger ein Problem.

(der Modus Highlight erzeugt das besser und hellere Bild)

Für mich ein wichtiger Punkt im Menü “light mode” hier kann man im “Backlight Mode” zwischen Movie und Highlight (inkl. falscher Schreibweise wie beim FHD Modell :D) wählen. Der Movie Modus erzeugt ein wärmeres Bild, ist aber zeitgleich auch etwas dunkler und kann zusätzlich noch kalt oder warm getrimmt werden.  Das ist allerdings dann oft zu viel des guten, neben dem gelbstich wird das Bild auch etwas dunkler. Wenn nun noch die HDR Wiedergabe dazukommt wird man ein völlig übersättigtes gelbstichiges Bild erhalten. 

(auf den Screenshots leider kaum erkennbar, im Video deutlich sichtbar.)

Im Modus Highlight hab ich das angenehmere bessere und hellere Bild. Gerade in dunklen Szenen mit einer weißen  Lichtquelle hat man hier das deutlich schönere und realistischere Ergebnis. Allerdings hat dann warm oder kalt keinen Einfluss mehr auf das Bild. Ebensowenig scheint der HDMI Farbraum etwas zu verändern. Egal ob voll oder begrenzt, am Bild ändert sich nichts. Auch das wurde vom FHD Modell aus dem Vorjahr übernommen..
Ebenso fehlt es nach wie vor an einer Zwischenbildberechnung, so kann es bei schnelleren Schwenks zu sichtbaren Rucklern in der Wiedergabe kommen. 

3D Wiedergabe

Mit unserem vorliegenden Gerät kann ich die 3D Funktion leider nicht final beurteilen, da es einen Fehler gibt. Unser gesamtes Bild wird leider von einem Grünstich überlagert. Zwar ist der 3D Effekt gut und klar erkennbar aber eben mit verfälschten Farben. Woran das genau liegt können wir leider auch nicht beurteilen. Eventuell ist unser Gerät fehlerhaft oder es ist ein Bug der noch gefixt werden kann. Ein ähnliches Problem gab es im FHD Modell in der englischen Version: dort konnte 3D nicht mehr genutzt  werden, in der chinesischen Version hingegen schon.

Auflösungsvergleich/Unterschiede beider Xiaomi Laser Projektoren

Eine kurze Gegenüberstellung beider Kurzdistanz Projektoren mit gleichen Bildeinstellungen zeigt klar das das 4k Modell in Helligkeit, Farben und Kontraste noch mal ein Stückchen besser ist als das FHD Vorjahresmodell (welcher nach wie vor nicht schlecht  ist!). 

 

Im allgemeinen kann man hier sagen das der 4k Projektor ohne großartig etwas anzupassen das deutlich bessere, lebendigere Bild mit mehr Schärfe darstellt. Sicherlich kann man mit umfangreichen Anpassungen das FHD Modell auch in die Bereich bewegen, der Auflösungsvorteil durch die Pixel Shift Technik liegt aber dennoch beim neuen Xiaomi Mijia 4k Modell. Der Unterschied ist im direkten Vergleich sichtbar, hat man aber nur ein Gerät vor der Nase wird es mit dem Urteil schon deutlich schwerer. Gerade mit größerem Abstand zum Bild lassen sich die kleineren Details auch nur schwer ausmachen.. Aber sie sind da. 


(auch hier passt der Screenshot nicht zur eigentlichen Qualität des Bildes)

Pixel Shift ist nicht gleich Pixel Shift

Lassen wir nun ein paar Bilder im direkten Vergleich zwischen dem FHD Xiaomi Laser Projektor, dem 4k Laser Projektor (1920×1080 + Pixel Shift) sowie meinem privat genutzten Acer M550 4K (2.716 x 1.528 + Pixel Shift) auf uns wirken.

Mal abgehen davon da mein genutzter Acer Projektor etwas zu dunkel eingestellt ist fällt aber direkt auch (gerade in Bewegung!) Das die Unterschiede in der Pixel Shift Technik und der verbunden vorliegenden echten nativen Auslösung gerade in Menüs oder bei beweglichen Schriftzügen klar erkennbar sind und hier die höhere Grundauflösung einfach für das saubere/schärfere Bild sorgt.  Leider können das die Screenshot aus dem Clip nicht so widerspiegeln. Aber auch hier sei nochmals gesagt: schaut euch das ganze im Testvideo mal in Bewegung an.
Zurück zu dem Xiaomi Beamer: auch hier sieht man beim neuen 4k Modell die etwas bessere Auflösung des Bildes, wenngleich ich persönlich etwas mehr erwartet habe. Dennoch bekommt man hier ein saubereres Bild als mit einer reinen Full-HD Wiedergabe.
Dabei darf man aber auch nicht die Hochskalierung des Laser Projektors oder des hochwertigen Zuspielers vergessen. So kann das Bild natürlich ebenso noch variieren.

Der Ton macht die Musik

Hier halte ich mich kurz: das integrierte 30 Watt Stereo System befeuert auch größere Räume mit einer sehr ordentlichen Lautstärke und einem kräftigen Bass. Der Ton ist minimal basslastig aber auch ganz locker für den einen oder anderen Kinoabend nutzbar. Ich bin wie im letzten Jahr ziemlich überrascht was hier für eine Klangqualität an den Tag gelegt wird. Vorteil dessen: eine Anlage braucht man nicht zwingend und  der Ton kommt auch direkt von vorne. 
Weil wir gerade bei Lautstärke sind: im Betrieb ohne Ton im Raum oder ohne Gespräche ist der Projektor dezent hörbar. Spätestens beim einsetzen der Musik oder eben einer Unterhaltung nimmt man den leisen Lüfter mit max 32dB nicht mehr war. Sehr angenehm. 🙂 Hier hat sich im Prinzip auch nicht zum Vorjahresmodell verändert.

Fazit

Die Neuauflage des beliebten und auch sehr guten Xiaomi Mi Laser Projektors kann was. Allerdings sind die Unterschiede wirklich marginal. Im direkten Vergleich ersichtlich, im Einzeltest hingegen nur bedingt. Ja das Bild ist brillanter, etwas heller, mit satten Farben (teils zu kräftig), guten Schwarzwerten und ebenso sauberen Kontrast, ist nach wie vor vielfältig anpassbar und schnell wie auch flexibel anpassbar. Was das Thema Pixel Shift und der resultierenden Auflösung angeht hätte ich aber ehrlich gesagt etwas mehr erwartet (eventuell bin ich in dem Punkt aber auch schon zu verwöhnt).
Klar auch hier ist der Unterschied im Detail sichtbar, aber eben auch nur im Detail. Für die Vorbesitzer des FHD Modells gibt es wohl wenig Gründe nun zu wechseln. Wer im allgemeinen auf einen Ultrakurzdistanzprojektor setzen wollte und zugleich auch auf die 4K Auflösung, wird hier kaum dran vorbei kommen. Der Preis ist ein Brecher, vergleichbare Modelle kosten sonst locker 3000€ aufwärts. 
Wer wiederum Platz in der Wohnung hat und auch von etwa mehr Auflösung profitieren möchte greift zu einem normalen Projektor, nur eben mit einer höheren nativen Auflösung. Die kosten nicht mal mehr müssen aber für eine gleiche Bildgröße aber auch entsprechend weit weg von der Leinwand stehen. 

Features

  • Laser Projector, ALPD 3.0
  • native 1920×1080 Pixel Auflösung, durch Pixel Shift 3840×2160 Pixel
  • 5000 Lumen, HDR
  • 150 Zoll bei (vermutlich weiterhin) 49cm Wandabstand, 100 Zoll bei 24cm Wandabstand
  • Stereo Lautsprecher, 30 Watt (DTS HD, Dolby Audio)
  • Eventuell wieder mit Android Betriebssystem
  • Bluetooth 4.0, Dual-Band WLAN
  • 300W Verbrauch

Video

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75 Kommentare
« Ältere Kommentare
  1. Anonymous
    Anonymous sagte:

    Hi Jürgen

    Ich habe den fengmi 4k und das 3d Bild ist super. 3d geht aber nur bei dem chinesischen beamer mit Android 8.1 International geht kein 3d.

    Ich selber habe meinen Beamer gerootet und habe google play am laufen. 3d muss ich mal noch testen ob es damit auch läuft.

  2. Andi
    Andi sagte:

    Hi, lässt sich die Diagonale ausschließlich per Abstand regulieren oder gibt es noch einen Zoom, mit dem man minimal das Bild von der Größe her anpassen kann ??

  3. Ronny
    Ronny sagte:

    Beim FHD Modell konnte man die Ecken noch etwas verkleinern, hier in unserer Version des 4K Models nicht mehr, also gehts nur per Abstand. Das wiederum ist aber eigentlich kein Problem wenn man seien Position im Raum oder einem LowBoard gefunden hat. ich denke die wenigsten könne die 49cm Abstand realisieren um auf die 150 Diagonale zu kommen.

  4. Andi
    Andi sagte:

    yo, sollen eh nur 100" werden … daher sollte das kein Problem sein.
    Vielen Dank – das Preis- Leistungsverhältnis für den Hobby-Bereich ist scheinbar echt gelungen.

    Ich werde wohl bald bestellen 🙂

  5. Andi
    Andi sagte:

    eine Frage habe ich noch – woran kann man erkennen, ob man jetzt das "alte" Modell oder das neue bestellt ?
    schwarz = automatisch das neue Modell ? Im Inet wird man da irgendwie nicht so richtig schlau

  6. Ronny
    Ronny sagte:

    Eigentlich werden sie auch speziell benannt, FHD Laser Projektor, bzw 4K Laser Projektor. Den 4K Beamer kenne ich auch nur als schwarze Version. Wenn du aber unseren Links hier folgst, kommst du auch zum richtigen Modell.
    Grüße Ronny

  7. Alex
    Alex sagte:

    Hallo Ronny,
    super Testbericht!
    Funktioniert auch Airplay (Fotos und Videos vom iphone) über den Beamer eingermaßen ruckelfrei?
    Gruß
    Alex

  8. Ronny
    Ronny sagte:

    Hey Alex, danke dir. 🙂 Airplay und Konsorten kann ich leider nicht testen, ich bewege mich nur im Android Bereich, Sorry.
    Grüße Ronny

  9. Edo
    Edo sagte:

    Hallo Ronny, ich bin schon seit einem Jahr drauf und dran mein Keller als Heimkino umzubauen, seit jeher schaue ich mir auch die Xiaomi Laser Kurzdistanzbeamer an. Meine Frage wäre, ab welcher Höhe wird das Bild projeziert (also Unterkante Beamer bis Bildanfang) und worauf bezieht sich der Wandabstand, bis zur Linse oder Vorderkante Beamer? Wäre wichtig für mich da ich im Keller nur eine Raumhöhe con 2,25m habe.
    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß Edo

  10. Ronny
    Ronny sagte:

    Das Bild liegt bei denke ich 30-40 cm Höhe an der Wand an. Abstand Wand zu Linse. Schau dir mal das Bild hier an, ist aus dem Beitrag zur FHD Version:
    https://www.nerdsheaven.de/wp-content/uploads/2018/03/IMG_20180307_111426.jpg
    https://www.nerdsheaven.de/wp-content/uploads/2018/03/IMG_20180307_111526.jpg
    https://www.nerdsheaven.de/xiaomi-mijia-ultrakurzdistanz-beamer-ab-led-laser-5000-lumen-hdr/
    Daran kannst du es soweit erkennen wie hoch da Bild in etwa ist und wie groß der Abstand für 150" ist.
    Grüße Ronny

  11. Patrick
    Patrick sagte:

    Servus Ronny,
    super Testbericht! 👍
    Was für eine Leinwand ist das auf dem verlinkten Foto?
    Grüße Patrick

  12. Ronny
    Ronny sagte:

    Danke, da ist eine einfache mechanisch rollbare Leinwand mit 150" Diagonale von Amazon. nichts spezielles reicht aber aus.
    Grüße Ronny

  13. Tom
    Tom sagte:

    Hallo Ronny, wie lange hast du diese Leinwand schon und wie sieht es mit der Wellenbildung aus. Überlege mir auch eine Rolloleinwand zu holen. Falls die wenigen Wellen nicht stören würden, wäre das aufgrund des günstigen Preises nicht so tragisch. Was meinst du dazu?
    Grüße Tom

  14. Ronny
    Ronny sagte:

    Die Frage muss ich direkt an Kay weitergeben, da ich zu hause eine Festinstallierte/gespannte Leinwand nutze. Bei Kay hängt die sich aber aus wenn sie benutzt wird, also nur leichte Wellenbildung, da sie auch frei im Raum vor dem TV heruntergelassen wird. Aber sie kommt nur selten zum Einsatz.
    gegen diese Leinwand spricht nichts, funktioniert bei uns ja gut, gelegentlich hat man eben mal eine leichte Welle im Bild, aber eigentlich nichts dramatisches. Wer wenig Platz hat ist da gut beraten.
    Grüße Ronny

  15. yman
    yman sagte:

    Hallo Ronny,
    kann man auf dem Beamer Netflix und Amazon Prime nachinstallieren und funktioren beide dann auch in 4k?
    Habe gelesen, dass man kein Playstore nachinstallieren kann.
    Gruß

  16. Ronny
    Ronny sagte:

    Wenn man die richtige Version der APK findet dann ist es möglich. Ob dann auch 4k möglich kann ich nicht beurteilen da es eben so extrem viele Versionen gibt, und welche dann genau funktioniert, weiß ich eben nicht. Alternativ investiert man eben nochmal 50€ für einen Amazon TV 4k Firestick, den nutze ich zu Hause auch.
    Den Play Store braucht man auch nicht unbedingt da man sich die entsprechenden Programme am PC herunterladen und via USB Stick auf den Projektor installieren kann.
    Grüße Ronny

  17. T-Nick
    T-Nick sagte:

    Hallo Ronny
    Super Testbericht! (wie ich finde)
    Ich habe eigentlich vor, das Gerät bei Gearbest zu bestellen.
    Leider gibt es von Gearbest nicht nur gute Bewertungen und 1600 Euro sind mal nicht eben
    nur ein Taschengeld. Was habt Ihr so für Erfahrungen mit Gearbest?
    Oder gibt es Alternativen in Europa, wo man das Gerät (nicht das Vorgängermodell (ohne 4K), denn das gibt es ja bei div. Händlern in Europa) bestellen kann?
    Gruss
    T-Nick

  18. Ronny
    Ronny sagte:

    Wenn du auf das 4k Pixel Shift verzichten kannst, dann ist der Full-HD Vorgänger auch noch top, den gibt es zB auf Amazon zu kaufen. Alternativen kenne ich sonst keine, maximal nur teurer. Warum auch immer kam dieser 4k Kurzdistanzprojektor nie in die EU Lager.
    Bei Gearbest bestellen wir selbst schon etliche Jahre, auch das 4K Model hatten wir damals dort gekauft. Wir selbst hatten noch nie Probleme, aber Garantie und Rücksendung sind ein Ding für sich, das ist teils schwer bis nicht umsetzbar. Das sind meist auch die negativen Kommentare/Meinungen zum Shop.
    Grüße Ronny

  19. T-Nick
    T-Nick sagte:

    Hallo Ronny
    Thx für Deine schnelle Antwort (Das ist ja ein Service hier 😉
    Eben drum, Garantie und Rücksendung sind eben genau das Problem.
    Hmm, theoretisch könnte ich auf 4K Pixel Shift verzichten, vor allem würde mein ungeschultes Auge den Unterschied wohl kaum bemerken aber ich hätte auch irgendwie schon gern das aktuelle Modell.
    Naja, trotzdem nochmals vielen Dank für Deine Antwort.
    Gruss
    T-Nick

  20. Ronny
    Ronny sagte:

    Wir haben im Clip ja beide auch kurz verglichen, wirklich riesig ist der Unterschied nicht. Der Zuspieler, also der 4k/Blu-ray Player ist da viel wichtiger für eine gute Bildqualität. Ich würde natürlich auch das 4k Model bevorzugen. 🙂
    Grüße Ronny

  21. Eduard
    Eduard sagte:

    Hallo an alle ✋
    Ist der Beamer bei jemanden im Zollamt gelandet?
    Muss ich da mit zusätzlichen Kosten rechnen?
    Oder ist es bei gearbest 50-50 Chance 🤔

  22. Kay
    Kay sagte:

    Hey Eduard,
    wir haben unseren Beamer ja auch bei GearBest bestellt und der kam ganz normal bei uns an.
    GearBest besitzt ja auch mehrere Warenlager in Europa und soweit wir wissen werden teilweise größere Lieferungen vorab darüber verzollt wenn sie aus China kommen und dann von dort weiter zum Endkunden geschickt. Wir hatten daher öfters schon GearBest Bestellungen mit Absendeadressen aus Hamburg und Co.
    VG, Kay

  23. T-Nick
    T-Nick sagte:

    Hallo Ronny
    So, es ist bei mir die Full-HD-Version geworden (direkt bei "mi" gab es dafür 5 Jahre Garantie inkl. deutscher Menü-Sprache, immerhin).
    Leider ist der Lüfter doch etwas laut (auch wenn man die Grundeinstellungen etwas herabsetzt und die Lüftung somit nur auf Stufe 1 läuft) aber ich werde den Beamer in ein LowBord stecken und ordentlich dämmen und für genügend Lüftung (PC-Lüfter) sorgen.
    Jetzt die nächste grosse Frage. Was für eine Rahmenleinwand / Kontrastleinwand soll es werden?
    EliteScreen CLR oder DELUXX Cinema SlimFrame sind leider recht preisintensiv und eine XYScreen gibt es ja wieder nicht in der EU. Kennt Ihr da noch Alternativen für eine gute Kontrast(Rahmen)leinwand ?
    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Gruss
    T-Nick

  24. Ronny
    Ronny sagte:

    Perfekt. Ich empfand den Lüfter nicht als laut, gerade dann wenn Audio Wiedergegeben wird und man einen Abstand von gut 1-2 Meter hat war er kaum noch hörbar( bei unserem Geräte)
    Eine 21:9 Leinwand würde ich nicht kaufen, wenn im normalen Format 16:9 oder was es sein sollte, denn es gibt immer noch viele Filme die nicht auf Breitbild getrimmt sind. Eine Kontrast Leinwand macht Sinn, da würde ich aber wohl auf eine Spezielle Kurzdistanz Leinwand zurückgreifen, die macht auch am hellen Tag ein deutlich besseres, nutzbares Bild als eine herkömmliche Leinwand. Preislich wirds da sicher auch locker 1000€ werden je nach Hersteller Modell.
    Wir haben gerade eine mechanisch ausfahrbare Kurzdistanz Leinwand im Test, das Bild ist deutlich besser als auf einer normalen, weißen Leinwand.
    Grüße Ronny

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