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FIMI Palm Testbericht – ab 186€

4k Handheld Kamera • 3-Achsen Gimbal • 4k@ 30fps • 100Mbps • App • WLAN/Bluetooth • 1000mAh Akku

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Ein großer Hersteller wie DJI macht es vor und ein Konkurrent günstiger nach. Die kleine 4K-Kamera mit 3-Achsen Stabilisierung ist bereits ab 186,02€ auf Banggood.com vorbestellbar. Die FIMI Palm liefert 4K Material in 30fps bei einem Blickwinkel von 120° und einer Bitrate von 100mbps. Die Akkulaufzeit kann bis zu 240 Minuten betragen wenn man in FHD@30fps filmt.

Für einen gepflegten Vlog, eine kleinen Messebericht oder für coole, aber stabilisierte 4K-Aufnahmen ist eine Action Cam schon lange nicht mehr von Nöten. Die FIMI PALM macht das handlich, kompakt und direkt aus der Hand gehalten. Die Abmessungen liegen bei 3.05 x 2.27 x 12.70 cm. Die eigentliche Design Idee stammt jedoch von der DJI Osmo Pocket, wurde nun aber günstiger und sicher nicht unbedingt schlechter umgesetzt. Fimi sollte dem einen oder anderen aus dem Quadcopter Bereich bekannt vorkommen. Entsprechend wissen sie sicher auch wie man ein gutes 3-Achsen Gimbal und vernünftige Qualität für die Aufnahmen abliefert. 🙂 Mit gerade einmal 120g ist sie alles andere als schwer und mit dem Daumen komplett bedienbar. Wer mag kann den 5 Wege Thumbstick auch manuell mit weiteren Funktionen belegen um während des Filmens z.B. auf den 3x Zoom zuzugreifen oder ein Highlight für die spätere Bearbeitung zu setzen.

Alternativ stehen natürlich auch eine WLAN oder Bluetooth Anbindung für die App zur Verfügung, die einen deutlich gesteigerten Umfang an Funktionen bietet als der 3-Achsen Gimbal selbst. An der handlichen 4k fähigen Kamera mit maximal 100Mbps Bitrate im HEVC Codec, für saubere artefaktfreie Videos, könnt ihr via eines kleinen 1,22″ Touchdisplay eure Aufnahmen überwachen und die Auflösung und andere Dinge einstellen. Ebenso bietet die FIMI Palm insgesamt 4 Modi (FPV, Follow Modem, Pitch Lock Mode und Full Lock Mode). Von 8x Slow Motion, bis hin zu Zeitraffer, Motionlapse oder Hyperlapse Aufnahmen kann man sich wohl ordentlich austoben.

Der integrierte Akku sorgt für ~240 Minuten an Filmmaterial oder etliche Bilder. Die Angabe ist aber auf eine Full-HD Auflösung bei 30fps gemessen. In voller Auflösung, sprich 4k@30fps fällt die Laufzeit etwas kürzer aus. Eine Angabe lässt sich da aber aktuell nicht finden. Da der Akku 1000mAh Kapazität misst vermute ich das man hier mehr als eine Stunde, eventuell um die 1,5h in 4k Filmen könnte. Das das Gerät aktuell noch nicht verfügbar ist, gibt es entsprechend auch keine Rezensionen oder User Feedback dazu.

Sämtliche Aufnahmen werden auf einer einzulegenden Micro-SD Karte abgespeichert. Der Akku wird per USB Typ-C Port wieder beladen. Kurz zu  den Bewegungsbereichen der Kamera:  -240°~ 60°(Panning) / ±90°(Tilting) / ±45°(Rolling).

  • Auf Amazon ist der 4k 3-Achsen Handheld nicht zu finden. (Stand 20.12.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Ein kann ich gleich vorweg nehmen: für den gegebenen Preis der irgendwo zwischen 130€-180€ liegt muss und braucht sich der Fimi Palm 3-Achsen Gimbal nicht verstecken. Zudem muss man bestimmte Komponente nicht separat kaufen wie bei der DJi Osmo Pocket, die hier sicher als Vorlage gedient hatte. Denn optisch unterscheiden sich die beiden Kameras kaum voneinander. Im Preis aber erheblich. Qualitativ kann ich das nur schwer beurteilen da uns nur die Fimi Palm Kamera vorliegt.

Der Griff besteht aus gummierten Kunststoff, liegt gut in der Hand dürfte aber gerne etwas länger sein. Für Menschen mit großen Händen ist es dann wohl doch zu kompakt geraten. Die Gimbal Arme mit dem verbauten Motoren bestehen aus Metall. Ebenso wie die Rückseitige Gewindeaufnahme, die hier eigentlich etwas fehlplatziert ist, auf der Unterseite neben dem USB-Typ-C Ladeport wäre es wohl praktischer gewesen. Im Prinzip einfach den USB Port getauscht mit der Gewinnzunahme und es währe die bessere, praktischere Lösung. Die Verarbeitung ist gut aber gerade oben der metallene Aufsatz ist etwas lose im Gehäuse befestigt und hat ein leichtes Spiel. Das fällt spätestens dann auf wenn man die Kunststoffkappe zum Schutz der 12 Megapixel Kamera aufsetzt oder abnimmt.

Display & Bedienung

Das kleine 1,22 Zoll Display mit Touchscreen ist das zweite Kernstück der kleinen 4k Kamera, hie sehe ich jederzeit was vor der Linse los ist und was ich gerade aufzeichne. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, aber wenn man mal nicht links und rechts wischt um die Modi zu ändern, muss man gelegentlich auf kleine Symbole tippen, das gelingt nicht immer gleich und ist etwas fummelig. Die Lesbarkeit im freien /hellen ist aber gut und auch anpassbar. Die rudimentären Einstellungen der Kamera kann sich so halbwegs bequem über das Display managen, alternativ nutze ich Bluetooth oder eine WLAN Verbindung mit dem Smartphone und der Fimi Play App zu verbinden. Das klappt mit mit dem eigenen WLAN Netzwerk der Fimi Palm Kamera auch ohne Probleme.

Die App selbst ist aufgeräumt und bietet nicht mehr Funktionen als es das Gimbal schon hat, nur die Bedingung ist deutlich bequemer und eine Fernsteuerung per Tastendruck ist auch möglich. Von einem Story Modus oder anderen vorgefertigte, nutzbaren Funktionen muss man hier absehen. Man ist hier auf die eigentlichen Funktionen beschränkt. Die Live Übertragung klappt aber ohne Probleme, hat aber auch hier die normale kleine Latenz/Verzögerung. Der Thumbstick ist auch recht klein geraten, bedient sich nicht perfekt, reicht aber eben aus um die Kamera in die gewünschte Richtung zu bewegen. Die Richtungen sind auch doppelt belegt um verschiedenen Funktionen abzurufen, muss man nicht nutzen, könnte aber praktisch sein. Der Aufnahme Button ist selbstredend und auch doppelt belegt zB. mit einem Doppelklick wird die Kamera neu ausgerichtet, bei 3x Druck wird die Kamera um 180° horizontal gedreht.

Bildqualität

Bewegtes Videomaterial lässt sich immer schwer einbinden, gerade in unserem Testvideo kommt noch der im Vergleich schlechte Youtube Codec dazu. Entsprechend ist die Bildqualität im YT Clip nicht so aussagekräftig wie nativ abgespielt und abgespeichert. Und hier muss ich sagen, trotz wenig Licht, was das Bild zwar etwas dunkler macht, ist die 4k Auflösung klar erkennbar, viele Details gut ersichtlich und bei besserem Wetter die automatische Belichtung sicher auch besser. Ebenso würde dann auch das bei uns vorhandene Grundrauschen geringer ausfallen.


(Aufnahmen stammen aus einem aufgezeichneten Video Clip, das Wetter was natürlich nicht perfekt und zu bedeckt)

Die Artefaktierung im Testvideo hat man in der Original Datei nicht. Es sei denn man ist wirklich flott und sportlich unterwegs, aber hier sollten die 100mbps im HEVC Modus auch greifen. Selbst mit wenig oder Gegenlicht kann man immer noch sehr gut filmen, klar das Bild ist etwas dunkler als im original Raum, am ISO Wert könnte man natürlich auch manuell schrauben. Das würde aber sicherlich nur das Grundrauschen anheben. Bei der gesamten Bildqualität darf man aber auch nicht die Größe der Kamera vergessen. Das was man bekommt ist schon sehr ordentlich, wenngleich natürlich auch nicht perfekt. Ein deutlich teureres, hochwertigeres Smartphone kann hier natürlich auch punkten, ist aber selten so gut stabilisiert.

Bildstabilisierung

Die Bildstabilisierung funktioniert wirklich astrein und steht einer schon sehr guten GoPro Hero 7 in nichts nach. Das muss man erst einmal für den gegebene Preis schaffen. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten arbeitet der Mechanische Gimbal exzellent und bekommt fast alle Ruckler und Unebenheiten in der Aufnahme ausgeglichen. Ist man nur zu Fuß unterwegs, klappt das natürliche ebenso gut. Zu Fuß oder mit einem langen Arm kann man natürlich auch die Face Tracking Funktion nutzen. Die ist zwar etwas langsam aber für einen entspannten VLOG gut und funktioniert auch ohne Probleme. So wird beim Drehen der Fimi Palm der Kopf automatisch erkannt und die Kamera entsprechend ausgerichtet.
Ebenso wir die Kamera auch automatisch ausgerichtet und das Bild gedreht wenn man von einer normalen Aufnahme spontan die Kamera umdreht um so bodennahe Aufnahmen zu erzielen. Hier braucht man dann im eventuellen späteren Schnitt nichts mehr manuell anpassen.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit wird bei jedem unterschiedlich ausfallen. Das liegt daran wie die Displayhelligkeit eingestellt ist, ob WLAN und/oder Bluetooth anaktiviert sind und in welcher Auflösung man filmt. Ebenso ist entscheidend wie stark die Ausgleichsbewegungen des 3-Achsen Gimbals ausfallen. In Full-HD Auflösung soll man ~240 Minuten filmen können. In 4k@30 fps haben wir eine Zeit zwischen 1,5-maximal 2 Stunden erreicht. Das ist dennoch eine ansprechende Zeit. Sollte der Akku mal nicht genügen kann man ja eine Powerbank mitführen und so via USB-Typ-C auch zeitgleich aufladen.

Audio & Mikrofon

Der USB-Typ-C Port kann auch mit einem Typ-C auf 3,5mm Klinke Adapter genutzt werden, so das man herkömmliche Kabelgebundene Mikrofone genutzt werden können. Das wird man vermutlich nicht oft benötigen, denn das Mikrofon der Fimi Palm ist tatsächlich gut, auch starke Windgeräusche stören nur selten die Aufnahme. Wer auf Messen oder lauten Umgebungen unterwegs ist wird diese Mikrofon Funktion aber zu schätzen wissen. Hier gibt es von meiner Siete aus nichts zu beanstanden. Lediglich das die Gesamte Kamera nicht wasserdicht ist. Dafür hat man aber eben eine bessere Tonspur als zB. auf der GoPro Hero 7.

Fazit

In der Verarbeitung ist die Fimi Palm nicht perfekt, auch das (noch) englische System/die englisch sprachige App könnte den einen oder anderen Stören. Ebenso das die App keine weiteren Funktionen bietet wie man es zB. bei DJI so gewöhnt ist, dafür stimmt aber auch der Preis gemessen an dem was in Bild und Ton dafür bekommt. Und nicht jedem ist eine Coole inszenierte Story wichtig. Da bekommt man auch mit entsprechenden Aufnahmen, kreativem Geist und anderen Apps/Programmen hin, sofern man dies möchte.

 

Features

  • 4k Handheld Kamera
  • 3-Achsen Gimbal
  • 4k@ 30fps, 100Mbps
  • App, WLAN/Bluetooth
  • 1000mAh Akku

Video

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6 Kommentare
  1. Kevin
    Kevin sagte:

    Hallo, vielen Dank für den Testbericht. Gibt es eine Zoomfunktion? Mfg aus Nbg

  2. Kevin
    Kevin sagte:

    Hallo Kay,

    Vielen lieben Dank für das nachschauen. Wundert mich ja ein bisschen da in der Beschreibung von einem dreifach Zoom die Rede war. Aber wenn jemand das gute St. vorab für 140 Euro erworben hat und es nicht mehr braucht hätte ich Interesse daran 😉

  3. Kay
    Kay sagte:

    Hey Kevin,

    ich muss mich korrigieren: man kann Zoomen indem man den Thumbstick gedrückt hält, dadurch zwischen Bewegung und Zoom wechselt und anschließend mit dem Stick auch zoomen kann. Klappt also doch 🙂

    VG, Kay

  4. Andreas
    Andreas sagte:

    Hi,
    kann man die automatische Belichtungskorrektur auch verriegel, also Auto Exposure Lock (ALE)

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