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Creality3D Ender-3 ab

166€

(220x220x250mm, MK10 Extruder)

Creality3D Ender-3 ab

166€

(220x220x250mm, MK10 Extruder)

Bausatz • MK10 Extruder • 220x220x250mm • max. Druckgeschwindigkeit 180mm/s • 0,4mm • 1,75mm

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Im Grunde ist der neue Creality3D Ender3 eine etwas kleinere Version des Creality 3D CR-10 Druckers. Der Ender ist bereits ab 166,37€ auf Gearbest.com zu bekommen. Für den günstigen Preis müsst ihr aber auch selbst Hand anlegen, denn es handelt sich wie beim Anet A8 um einen Bausatz. Das nimmt je nach Erfahrung auch gerne mal einige Zeit in Anspruch. Für Fortgeschrittene Bastler sollte es in 1,5h erledigt sein. Vorteil dabei ist, dass man alle relevanten Komponenten vorab prüfen und auf Leichtgängigkeit einstellen kann. Im MK10 Extruder wird eine handelsübliche 0,4mm Düse verwendet. Welche Software man nutzt, obliegt wieder jedem selbst. Ratsam ist wie so oft das kostenlose Slicer Program Cura.

3D Drucker werden wohl nicht so schnell aus der Mode geraten. Das merkt man daran, dass in der letzten Zeite eine schier unübersichtliche Menge an Druckern veröffentlicht wurde. Im Gegensatz zum großen Bruder dem Creality 3D CR-10 muss man hier aber selbst für sein Glück sorgen und den Bausatz komplett zusammensetzen.
Durch den Aluminiumrahmen hält sich der Aufwand jedoch in Grenzen. Der Vorteil dessen ist zudem das alle Achsen gleich eingestellt werden können, die Bänder auf die richtige Spannung gestellt werden und dementsprechend je nach Geschick und Wissen, die ersten Druckergebnisse auch gut ausfallen sollten. Je nach Erfahrung wird man ca. 1,5h benötigen oder eben auch länger. 🙂
In diesem Set wird eine mechanisch angetriebene Z-Achse mit geliefert, die andere Seite wird mit angehoben. Hier kann man entsprechend die Spannung/den Widerstand der führenden Räder einstellen und auch eine stabile Achse bekommen. Sicherlich wird es auch ein Nachrüst-Set geben, um eine zweite angetriebene Z-Achse zu verbauen. Hat man das auch alles geschafft werden nur noch die Kabel verlegt und an die entsprechenden Anschlüsse gesteckt.
Das Display wird auch hier wieder mit einem Drehknopf bedient und ist auf der rechten Seite des Druckers fest mit dem Rahmen verbunden, ebenso wie die aluminiumfarbene Steuerungsbox der Stromzufuhr. Somit ist der Creality3D Ender-3 mit 44 x 41 x 46,5cm kompakter wenn es um die dauerhafte Unterbringung zu Hause geht.

Das Heizbett misst 220x220x250mm und wird für die gängigsten Drucke absolut ausreichen. Eher selten braucht man volle 300x300x400 mm wie bei Creality 3D CR-10. Standardmäßig wird auch hier eine 0,4mm Düse im MK10 Extruder verbaut, die je nach Bedarf kleiner gewählt werden kann, um bei Bedarf feinere aber zeitaufwändigere Druckergebnisse zu erhalten. Die Schichthöhe ist mit 0.1-0.4mm angegeben, kann aber je nach verwendeten Slicer Programm auch mit 0,08 mm arbeiten. Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 180mm/s. Je langsamer man druckt um so sauberer werden aber auch die Druckergebnisse.
Das Heizbett soll in 5 Minuten maximale 110°C erreichen. Ganz realistisch ist der Wert vermutlich aber nicht. Um aber z.B. ABS zu Drucken muss eine höhere Temperatur als die gängigen 60-70°C bei PLA Filament erreicht werden. Die Düse selbst erreicht maximal 255°C im Schnitt wird man für PLA bei 210°C liegen.

Vor dem ersten Druck muss das Heizbett auch gelevelt sprich eingestellt/ausgerichtet werden sodass alle Bereiche gleichmäßig bedruckt werden können. Dafür kommen wieder die Drehschrauben mit Federn zum Einsatz auf denen das Heatbed gelagert ist. Dieses mal sogar mit größeren Drehknöpfen die man beim Creality 3D CR-10 erst manuell drucken musste. An Filament werden die gängigsten Materialien wie ABS, PLA, TPU in 1,75mm unterstützt. Welche Software ihr nutzen wollt spielt eher weniger die Rolle, an Dateien werden G-code, OBJ und STL von der Recheneinheit erkannt. Die Datenübertragung erfolgt wie gewohnt mittels Micro-SD Karte vom PC auf den 3D Drucker. 
Im Betrieb werden gut und gerne 360 Watt (24V 15A 360W) verbraucht. Großartige Features wie einen Filament Sensor gibt es jedoch nicht. Die übliche “nach einem Stromausfall weiterdrucken” Funktion ist aber auch vorhanden.

  • Auf ist der Import-Drucker nicht gelistet. (Stand 31.07.2018)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Das Aufbauen/Zusammensetzen soll wohl ala Ikea Style recht einfach von der Hand gehen und auch in 60 bis 90 Minuten erledigt sein. Im Betrieb sei die Lautstärke soweit in Ordnung, sodass es nicht weiter störe. Das regelmäßige Ausrichten / Leveln des Heizbettes bleibe aber nicht aus. Die Druckqualität soll ebenso gut sein, hänge hier aber wieder stark an den genutzten Einstellungen des verwendeten Programmes und dem genutzten Filament ab. Wie üblich kann man sich auch selbst Teile für den Drucker ausdrucken um z.B. die Kühlung des Extruders über dem Heizbett zu verbessern.

Features

  • Bausatz
  • MK10 Extruder
  • 220x220x250mm
  • max. Druckgeschwindigkeit 180mm/s
  • 0,4mm, 1,75mm 

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