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Philips PicoPix Nano / Micro / Max ab 129€ DLP-LED Beamer, portabel, integrierter Akku

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Alle 3 Beamer punkten mit einer überaus kompakten Gehäuseabmessung hinsichtlich der gebotenen Leistung. Der Preis-/Leistungssieger ist für uns der PicoPix Micro wohingegen das Max Modell natürlich das mit Abstand beste Bild zum recht hohen Preis liefert.

Technische Daten 100 Lumen640x360 • Micro-USB • Dual-Band WLAN • Micro SD • 1800 mAh Akku
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Technische Daten 150Lumen • 960x540 • Mini HDMI • Micro-USB • Dual-Band WLAN • 3000mAh Akku
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Technische Daten 880 Lumen • FHD • HDMI • USB • Dual-Band WLAN • Android OS • 16500mAh Akku
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Technisch ist es extrem spannend geworden wenn man sieht wie klein so ein portabler Projektor mit ausreichender Helligkeit sein kann. Gerade die auf eine Handfläche passenden, wirklich kleinen Philips PicoPix Nano und Micro Beamer hinterlassen Eindruck. Je nach Modell geht es bereits ab 129,00€ auf Amazon.de los.

Bevor wie uns den 3 mehr als handlichen DLP-LED Projektoren widmen, gibt es hier die technischen Daten und Unterschiede der einzelnen Geräte. 

  PicoPix Nano PicoPix Micro PicoPix Max
Auflösung 640×360 Pixel 960×540 Pixel 1920×1080 Pixel
Helligkeit 100 Lumen 150 Lumen 880 Lumen
Technik DLP-LED DLP-LED DLP-LED
Bildgröße bis 60″ bis 80″ bis 120″
Anschlüsse Micro-USB (OTG Fähig), Micro-SD Micro-USB (OTG Fähig), Mini-HDMI  HDMI, USB, USB-Typ-C, Micro-SD
Konnektivität Dual-Band WLAN Dual-Band WLAN Dual-Band WLAN, Bluetooth
Features eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, manueller Fokus eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, manueller Fokus Vollwertiges Android 9 (ohne Google), eingebauter Media Player, AirPlay, Miracast, Automatische Trapezkorrektur, automatischer Fokus
Akku 1800mAh, ca. 80 Min. Laufzeit 3000mAh, ca. 115 Min. Laufzeit 16500mAh, ca. 3-3,5h Laufzeit

PicoPix Nano

Fangen wir direkt beim kleinsten Modell der Philips PicoPix Serie, dem Philips PicoPix Nano, an. Bilder können es nur teilweise vermitteln wie winzig dieser DLP-LED Projektor tatsächlich ist. Mit einer Abmessung von gerade mal 62 x 48 x 52.3mm wird es aber sehr deutlich: er ist verdammt klein und mit gerade einmal 136g Gewicht auch ziemlich leicht. Aus technischer Sicht ist er natürlich auch das schwächste Modell. Bei der Größe ist das alles aber andere als verwunderlich.

Die Helligkeit liegt bei 100 Lumen und die Auflösung des dargestellten Bildes bei 640 x 360 Pixel. Letzteres klingt wenig, genügt aber um eine Übertragung vom Smartphone per integrierten Dual-Band WLAN und Screen Mirror oder AirPlay für Apple Geräte darzustellen. Per Micro-USB und einem Adapter USB kann man Musik, Bilder und Filmchen via USB-Datenträger wiederzugeben. Alternativ kann auch eine Micro-SD Karte in das Gerät gesteckt werden.

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so gesehen nicht viel zu mosern. Das gilt für alle der folgenden bzw. hier getesteten Modelle. Lediglich der Hochglanzlack ist völlig deplatziert, da man die kleinen Geräte somit komplett mit sichtbaren Fingerabdrücken überzieht. Hier hätte man eher eine matten Lack vorziehen sollen der eben nicht so anfällig gegen anfassen ist. Zwar liegt jedem Projektor dem Lieferumfang ein Transportbeutel bei, aber das hilft nur bedingt. 

Anschlussmöglichkeiten & System

Über einen HDMI Eingang verfügt der Winzling nicht. Ebenso gibt es nur ein sehr einfach gestricktes System mit dem man die Möglichkeit hat auf den internen Mediaplayer zuzugreifen, eine drahtlose Verbindung herzustellen oder in die rudimentären Einstellungen zu gehen. An der Farbgebung oder den Bildeinstellungen kann ich zum Beispiel absolut nichts einstellen. Der PicoPix Nano ist sozusagen „ready to use“. Vorrangig ist der Beamer natürlich bequem für gestreamte Inhalte geeignet. Der Fokus wird per Stellrädchen auf der Rückseite manuell eingestellt und ist etwas fummelig.

Die Bedienung des Systems erfolgt über 3 seitliche Tasten. Das ist etwas umständlich und auch unpraktisch. Eine Fernbedienung wie bei den folgenden 2 Modellen liegt hier leider nicht bei. Ebenso besteht auch keine Möglichkeit den kleinen Projektor auf ein Stativ zu schrauben. Hier ist nur der Einsatz auf dem Tisch oder einem Regal möglich. Eine automatische Trapez Korrektur liegt zwar vor, diese nimmt aber nur grobe Veränderungen war und setzt diese dann entsprechend um. Ein manuelles Anpassen der Trapezkorrektur ist aber möglich.

Durch den integrierten Akku mit 1800mAh Kapazität ist es möglich ~80 Minuten Laufzeit zu erreichen. Via Micro-SD Karte konnten wir die längste Zeit herauskitzeln. Per USB oder WLAN fällt man hier etwas zurück. In den meisten Fällen genügt es aber für eine Filmlänge. Die integrierten 2 Watt Lautsprecher sind ausreichend um das ganze Geschehen etwas zu untermalen. Die Lautstärke ist für lebhafte Räumen aber zu gering.

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Nano

Die projizierte Bildfläche wird mit bis zu 60″ angegeben. Der Sweetspot aus Auflösung und der maximalen Helligkeit liegt für uns aber eher so bei 20-27″. Die Darstellung ist soweit solide und auch die Helligkeit ist, je nach Dunkelheit des Raumes, auch ebenso ausreichend. Die Auflösung ist gerade bei größerer Projektion aber klar zu erkennen. Für Pixelzähler ist das nichts.


(Wie üblich spiegeln diese Aufnahmen nicht die tatsächliche Qualität der Projektion wieder, das gilt für alle folgenden Bilder)

An dem Bild kann wie wie bereits geschildert nichts verändern. Ist der Raum stockdunkel kann man sicherlich auch ein größeres Bild projizieren, aber durch eine doch sehr geringe Auflösung sind dann entsprechend pixelige Bilder an der Wand zu sehen. Die Bildschärfe an sich ist zwar gut, aufgrund der geringen Auflösung gehen viele Details natürlich verloren.

Fazit

Für eine spontane Projektion von Smartphone-Inhalten oder Videos bei Freunden, ganz spontan aus der Hosentasche gezaubert, taugt der PicoPix Nano Projektor dennoch. Für eine bessere und hellere Darstellung muss man aber wie üblich mehr investieren.

PicoPix Micro

Und da kommt dann auch direkt der kaum wirklich größere PicoPix Micro Projektor in Spiel. Die Abmessungen liegen bei ebenso handlichen 74 x 76 x 34mm. An der eher umständlichen Bedienung auf der Rückseite hat sich nicht viel verändert, aber durch die beiliegende Fernbedienung ist es deutlich bequemer und intuitiver steuerbar.

Die Helligkeit liegt hier bei maximal 150 Lumen und die Auflösung beträgt 960 x 540Pixel. Auch hier wird per Stellrädchen die Bildschärfe seitlich des Gerätes manuell eingestellt.

Anschlussmöglichkeiten & System

Als Anschlussmöglichkeit fehlt nun aber der Micro-SD Port, dafür hat der Mini-HDMI Eingang Einzug gefunden. Der Micro-USB Port kann auch mittels Adapter mit USB Sticks gefüttert werden, aber auch hier kann ich bequem per kabelloser Verbindung auf AirPlay oder Screen Mirror/Miracast Inhalte per Dual-Band WLAN von unterschiedlichsten mobilen Endgeäten spiegeln.

Das System ist identisch zum Nano Modell und lässt keine weiteren Anpassungen oder vielfältige Einstelllungen zu. Der Akku misst hier 3000mAh und soll für ~115 Minuten Laufzeit sorgen. Auch hier kann die Wiedergabezeit etwas schwanken, je nach konsumierten Inhalt. 

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Micro

Für das angenehme Hinstellen oder Ausrichten liegt ein kleines Dreibein-Stativ bei. Auch hier liegt eine Trapezkorrektur vor, die ebenso nur auf starke Bewegungen reagiert. Die Bilddiagonale wird seitens Philips mit maximal 80″ angegeben. Je nach Abdunklung des Raumes ist das sicherlich auch möglich. Für uns in unserem Testszenario bei nicht gänzlich abgedunkelten Räumen haben wir eine Größe von ~24-40″ für gut befunden. Ist der Raum stockdunkel mag man auch eine etwas bessere Lichtausbeute bekommen und kann das Bild auch etwas größer ziehen. Die Auflösung ist sichtbar besser als beim Nano Modell. Ebenso ist die Mini-HDMI Zuspielung deutlich besser als nur per Stream oder USB Datenträger. So kann ich auch Konsolen oder andere Wiedergabegeräte zum Abspielen nutzen. 

Die Bildqualität ist recht identisch zum Nano Modell, aber sichtbar heller und wie schon geschildert auch sichtbar besser aufgelöst. Dadurch erreicht man auch eine etwas bessere Bildschärfe. Da hier aber das gleiche, sehr einfache System vorliegt kann man ebenso wenig etwas am Bild verändern. 

Fazit

Durch die ebenso kompakte Größe, dem etwas hellerem, besser aufgelösten und größerem Bild sowie dem HDMI Eingang ziehen wir das PicoPix Micro Modell dem PicoPix Nano Projektor vor. Eine perfekte Bildqualität oder kinoreife Darstellung darf man weder beim Nano noch beim Micro erwarten. Für den spontanen, mal eben aus der Hosentasche gezogenen, Einsatz sind die beiden Projektoren aber sehr gut geeignet.

PicoPix Max

Der PicoPix Max ist unter den kleinen Mini-Projektoren wohl der leistungsstärkste und spannendste Projektor. Die Anschlüsse auf der Rückseite fallen mit USB-C, USB-A, HDMI, Micro-SD bedeutend umfangreicher aus. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit per Dual-Band WLAN und Apple AirPlay/Miracast Inhalte zu streamen. Zudem liegt eine Full-HD Auflösung vor und eine maximale Helligkeit von beachtlichen 880 Lumen. Damit hebt der DLP- LED Projektor sich von seinen beiden kleinen Geschwistern deutlich ab.

Ebenfalls Punkte sammelt der Beamer durch seine automatische, viel feiner agierende, Trapezkorrektur inklusive einem automatischem Fokus, der auch manuell eingestellt werden kann. Die einzelnen Abstufungen des Fokus sind aber nicht so feingliedrig wie ich es mir wünschen würde.

Die Wiedergabe kann auch mittels USB-Typ-C Kabel eines kompatiblen Smartphones/Tablets genutzt werden. Mein Huawei P40 setzte dies prompt um. Ein Notebook mit Typ-C Videoausgang verweigerte aber den Dienst.

Konnektivität, Bedienbarkeit & Oberfläche

Dem Projektor liegt eine Fernbedienung bei. Alternativ kann ich aber über einen Touchbereich auf der Oberseite des Beamers das System auch bedienen. Per Fernbedienung ist die Bedienung bedeutend intuitiver und einfacher. Dem System liegt eine vollwertige, angepasste Android Oberfläche vor. Auf Google Apps oder einen Google Play Store muss man allerdings verzichten. Für das Herunterladen zusätzlicher Apps ist aber Aptoide vorinstalliert worden. Das System unterstützt die Digital Right Managements / DRM mit dem verbundenen Widevine L1 Level. Amazon Prime Video und Netflix sind vorinstalliert und nach einer Anmeldung auch direkt nutzbar. Ein Ableger der YouTube App ist ebenfalls vorhanden.  Updates zieht sich das System für die jeweilig genutzte App auch automatisch. Das System selbst hat auch bereits ein größeres Update bekommen.

Ebenso kann ich andere Wiedergabegeräte per Bluetooth direkt koppeln. Das Prozedere an sich war kein Problem und auch die Wiedergabe in der Android Oberfläche nicht. Wechsle ich aber auf HDMI verliert das System die Verbindung zum gekoppelten Lautsprecher und gibt den Ton auf den durchschnittlich klingenden, internen Lautsprechern des Projektors wieder. Wechsle ich die Quelle zurück zum Android System, wird wieder wie gewünscht über das gekoppelte Bluetooth Gerät abgespielt.  

Der integrierte Akku misst deutlich größere 16500mAh Kapazität und genügt so auch deutlich länger als für nur einen Film. Maximal 3-3,5 Stunden kann man so an Wiedergabezeit erreichen. Das parallele Beladen und nutzen geht natürlich auch.

Bildqualität & Bildgröße des PicoPix Max

Das Android System lässt einiges an Einstellungen zu. Am Bild kann ich aber nur die Helligkeit, Schärfe, Kontrast und  Sättigung anpassen. Mehr kann ich hier auch nicht verändern. Ein nachträgliches Kalibrieren der Farben ist so leider auch nicht möglich. Da aber auch dieser kleine Projektor für einen „ready to use“ Einsatz ausgelegt ist und somit auch in der Bedienbarkeit einfach gehalten wird, ist es je nach eigenem Anspruch eher nicht so das Problem. Am Bild gibt es wenig zu meckern. Natürlich ist es nicht perfekt und kann mit der kompakten Größe des Projektors auch nicht sein, aber die Full-HD Auflösung ist immer noch in Ordnung und ausreichend um auch Projektionen auf maximal 120″ durchzuführen.

Unser Sweetspot liegt hier aber eher bei 65-75″ bei einem nicht ganz abgedunkelten Raum. Wie bei den anderen beiden Beamern ist die Lichtausbeute in gänzlich dunklen Räumen natürlich besser. Die Darstellung selbst hat uns jedoch gefallen. Allerdings sollte man nicht zu viel an der Gamma-Einstellung nach oben anpassen. Hier wird das Bild einfach nur zu hell und verliert an Dynamik der Farben sowie an den Kontrasten. Viele Details oder Übergänge der einzelnen Farben verschwinden dann einfach bei 100% Helligkeit/Gamma. Im Test lief der PicoPix Max  in der Standard Einstellung von 50% Helligkeit. Durchweg haben wir hier aber die beste Wiedergabe erhalten. 

Fazit

Das Max Modell hat mir im Test durchweg am besten gefallen: vielfältige Anschlussmöglichkeiten, ein sauberes, recht helles Bild gemessen an der wirklich kompakten Größe. Außerdem war eine einfache Bedienung des Android Systems möglich. Für einen Otto Normal Verbraucher dürfte das Gerät in dieser Preisklasse aber wohl furchtbar uninteressant sein. Hier muss man schon die berufliche Nutzung in den Vordergrund rücken. Den Projektor geschnappt, in der beiliegenden Transporttasche verstaut, beim Kunden herausgenommen, auf dem Tisch oder mit dem ebenfalls beiliegenden Stativ aufgestellt und die Präsentation bei leicht gedimmten Raum durchgeführt. Kein umständliches Anschließen, kein separate Stromzufuhr benötigt. Dank Medienplayer und integriertem, internen Speicher sind Bild, Ton und Video direkt abrufbar.
Wer für private Bereiche einen portablem Projektoren sucht wird einige, auch günstigere Geräte finden die sogar mehr Helligkeit liefern werden. Von den Ultra kompakten Abmessung fehlt dann aber auch jede Spur. Und genau das macht den PicoPix Max so besonders.

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