Soundcore 3 Testbericht – ab 46€ – Wieder ein Geheimtipp? 16W Bluetooth Lautsprecher, IPX7

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Durchweg kann auch der 3. Ableger der Soundcore Bluetooth Lautsprecher für das geringe Geld überzeugen. Allerdings ist das gewählte Material zu Fingerabdruckanfällig und der klang etwas Bass arm und teils zu flach in der Wiedergabe. Schade ist auch das keine weiteren Anschlussmöglichkeiten mehr vorliegen. Alternativ kann man auch immer noch zum direkten Vorgänger dem Anker Soundcore 2 greifen.

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Den Soundcore 3 Bluetooth Lautsprecher bekommt ihr auf Amazon.de für 45,99€ nahe dem alten Bestpreis.

Technische Daten 16 Watt Treiber • IPX 7 Wasserdicht • BassUp und PartyCast • Bluetooth 5.0
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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Da Anker die eigenen Audioprodukte mittlerweile nur noch unter dem Namen Soundcore vertreiben möchte, ist es auch nicht verwunderlich das der Nachfolger des Anker Soundcore 2 nur noch Soundcore 3 heißt. Für einen Preis ab 45,99€ auf Amazon.de tritt der Soundcore 3 in gewaltige Fußstapfen, landete der Soundcore 2 doch regelmäßig in Bestenlisten und hat über die Jahre stolze 45.500 Bewertungen mit einen Durchschnitt von 4,6 von 5 möglichen Sternen auf Amazon erhalten.

Soundcore 3 handliche Optik und kompakte Größe
(Recht handlich ist der Soundcore 3 weiterhin geblieben)

Neue Züge in einem alten Design

Der Anker Soundcore 2 ist jetzt schon 4 Jahre alt und trotzdem hat sich im Laufe der Zeit das Design des Soundcore 3 nicht wirklich verändert. Das Design und die Form sind recht ähnlich geblieben. Beide Lautsprecher gibt es nur in Schwarz und beide besitzen 5 Bedienknöpfe. Die einzig wirklich große Veränderung ist der Wegfall des Anker Schriftzugs auf der Vorderseite und das der Play/Pause Knopf nun das Soundcore Logo darstellt.

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Soundcore 2 Passive Bass Strahler
(Mit der altbekannten BassUp Technik, allerdings nur in der App abrufbar)

Gute Verarbeitung

Die Verarbeitung des matt gummierten recht handlichen Lautsprechers ist gut. Das Aluminiumgitter auf der Vorderseite schützt die beiden  Treiber und das passive Membran gut. Das Rückseite zweite passive Membran für die Tieftöne ist ebenfalls gut geschützt aber leicht offen. Der USB Typ-C Port ist ebenso offen, dennoch soll der kleine Lautsprecher Wasserfest nach IPX7 sein. 

Soundcore 3 gute Verarbeitung
(Gut geschützt, Metallgitter vor den Lautsprecher Treiber)

Allerdings hinterlassen die Finger sehr schnell sehr unschöne Abdrücke auf den Bednienelemente und dem Gehäuse, die man zudem nur recht schwer entfernen kann. Hier hätte man sicherlich eine andere Materiallösung finden können. Die Bedienelemente sind nicht beleuchtet, drücken sich aber durch die Gummierung auch etwas straff, aber im ganzen passt es. Für den Akkustand bzw. der Bluetooth Anbindung liegen noch jeweils eine LED am linken und rechten Rand vor. 

Soundcore 3 Bedienelemente
(Nett gummiert, aber sehr anfällig für Fingerabdrücke)

Technische Eigenschaften im Überblick

Wenn man sich den 2016 erschienenen Anker Soundcore 2 einmal anschaut, so gibt es sicherlich so manches Detail was man in 4 Jahren verbessern oder optimieren kann. Angefangen bei den Titan-Membran Treibern. Diese haben nun eine 16 Watt Leistung wobei der Soundcore 2 noch auf 12W setzte.

Wie auch bei dem Vorgängermodell sitzt zwischen den Treiben ein Passivstrahler der für mehr Volumen beim Klang sorgen soll. Laut Soundcores eigener Aussage haben sie es geschafft den Klang gerade im Hochtonbereich noch einmal zu verbessern. Diese Aussage wird bestimmt noch in den ein oder anderen Test auf die Probe gestellt.

Eine weitere Verbesserung ist, dass der Lautsprecher jetzt mit einem USB-C Ladeanschluss ausgestattet ist. Durch moderne Anschlüsse verfügt der Soundcore 3 auch ohne Gummikappen über eine IPX7 Zertifizierung.

Der Soundcore 3 ist mit einem 6700mAh starken Akku ausgestattet. Das soll aber dank moderner Features, wie beispielsweise Bluetooth 5.0, keine Auswirkung auf die Akkulaufzeit besitzen. Die beträgt auf dem Papier weiterhin 24 Stunden.

Schade hingegen ist das man jetzt nur auf eine reine Bluetooth Widergabe setzen muss, denn der 3,5mm Port wurde entfernt. Ein Micro SD oder USB Slot liegt ebenfalls nicht vor.

Soundcore 3 USB-C Anschluss
(Seitlicher USB-Typ-C Port, andere Eingänge gibt es nicht mehr)

Alte und neue Features

Wie auch der Vorgänger hat auch der Soundcore 3 den von Anker gerne benutzen „BassUp“ Modus, der auf Knopfdruck für einen besseren Tiefton sorgen soll. Ebenfalls ist der Soundcore 3 nun auch in der Soundcore App integriert worden. Hier stehen einem der Equalizer und eventuelle Software-Updates zur Verfügung. Des Weiteren unterstützt der Soundcore 3 nun auch „PartyCast“. Damit kann man nicht mehr nur 2 Lautsprecher verbinden, sondern bis zu 100 Lautsprecher gleichzeitig über ein einziges Handy steuern.

Soundcore 3 Treiber

Guter Klang aber Defizite im Bass

Klanglich gibt sich oder gab sich Soundcore eigentlich noch nie die Blöße. Das bleibt auch beim Soundcore 3 der Fall. Grob gesagt liegt hier aber auch wieder eine Mainstream Abstimmung vor, die versucht recht viel bass zu erzielen. Durch die kompakte Größe gelingt das mit dem Bass auch mit zugeschalteter BassUp Funktion nur bedingt. Es gibt zwar hörbaren Bass, bzw. mit dem Lautsprecher in der Hand auch fühlbaren, der ist im gesamten aber dennoch zu mager ausgefallen.

Hier können die Hochtöne deutlich auftrumpfen und bilden eine schöne Akustik mit recht vielen Details. Allerdings auch nur wenn die Lautstärke unter 2/3 gehalten wird, darüber hinaus wird schnell unsauber und schrill.

Der Mitttonbereich klingt auch sauber, Stimmen, Instrumente etc. können gut wahrgenommen werden. Hier passt das wiedergegebene auch recht gut, allerdings wirkt es teils etwas basslastig, dumpf und in meinen Ohren auch flach. Letzteres kann mit der manuellen Anpassung in der Soundcore App aber schnell angepasst werden. Auch den Bass kann ich im Equalizer noch etwas anpassen. Viel mehr Druck oder Tieftöne bekomme ich aber auch nicht herausgekitzelt.

Durchweg passt die wiedergegebene Akustik, eine richtige Stereo Abfischung will sich aber aufgrund der kompakten Abmessungen nicht einstellen. Das ist bei anderen Herstellern aber auch nicht wirklich anders.

Ein wenig mehr Bass würde dem kleinen Bluetooth Lautsprecher aber gut tun und eine leicht angepasste Abstimmung ebenso.  Für das gegebene Geld von meist unter 50€ ist das aber alles im Rahmen. 🙂

Einfache App & Kopplung

Mittels der App kann ich den BassUp Modus aktivieren oder am Equalizer etwas drehen oder vorgefertigte Profile abrufen. Ebenso werden über die App Updates ausgestreut, wobei eines direkt im Testzeitraumeintrudelte. Ansonsten benötigt man die Soundcore App eigentlich nicht, da das koppeln auch so ganz normal per Bluetooth funktioniert. Das koppeln geht leicht von der Hand und gespeicherte Geräte werden auch direkt wiedergefunden. Zu Aussetzern kam es auf normaler Distanz nicht.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 24 h angegeben. Durchaus kann man diese Zeit auch erreichen, allerdings muss die Lautstärke entsprechend angepasst werden. Wer auf mittlerer Lautstärke hört wird sich gut in diese Zeitangabe bewegen. 

Fazit

Durchweg kann auch der 3. Ableger der Soundcore Bluetooth Lautsprecher für das geringe Geld überzeugen. Allerdings ist das gewählte Material zu Fingerabdruckanfällig und der klang etwas Bass arm und teils zu flach in der Wiedergabe. Schade ist auch das keine weiteren Anschlussmöglichkeiten mehr vorliegen. 

Lohnt sich ein Upgrade vom Soundcore 2 auf das 3er Modell? Wer mehr Anschlüsse sucht nicht, für leicht verbesserten klang könnte man dies durchaus tun. Falschmacht man hier erstmal nichts, sofern man nicht mehr Bass benötigt.

Features

  • Bluetooth Lautsprecher
  • 16 Watt Treiber
  • IPX 7 Wasserdicht
  • BassUp und PartyCast
  • Bluetooth 5.0
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