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BMAX Y13 Testbericht – ab 334€

13,3" IPS • 1920x1080p • 360° drehbar • Intel Celeron N4100 • 8GB DDR4 RAM • 256GB SSD • M.2 • erweiterbar • 8h Laufzeit • Windows 10

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Hier findest du unseren Video-Testbericht.

Neue oder unbekannte Hersteller bedeuten nicht zwangsläufig schlechte Geräte. Das 13,3 Zoll große Notebook von BMAX mit einem drehbaren 360° Display klingt auf dem Papier schon mal interessant. Angetrieben wird es von einem Intel Celeron N4100 Quad-Core mit 8GB (DDR4) RAM und 256GB SSD Festplatte für den Betrieb unter Windows 10. Aktuell ist es ab 333,97€ auf Gearbest.com bestellbar.

Das ein oder andere Notebook mit drehbaren 360° Display hatten wir schon vorgestellt. Leider sind einige, aufgrund der Schnelllebigkeit bei chinesischen Modellen, auch schon nicht mehr erhältlich. Eines haben sie aber alle gemeinsam: einen etwas höheren Anschaffungspreis als herkömmliche, aber identisch ausgestattete Geräte ohne drehbarem Display. BMAX ist für uns auch erstmal ein unbekannter Hersteller, bedeutet aber nicht das deren Modelle nicht solide sein können. Auch Xiaomi, Samsung oder Huawei haben einst so angefangen.

Das 13,3 Zoll große IPS Display ist mit 1920×1080 Pixel aufgelöst und bietet natürlich auch eine 10 Finger Touchscreen Eingabe um dank umklappbaren Display zum Beispiel auch als Tablet genutzt werden zu können. Der Rahmen um das Panel selbst misst gerade einmal schmale 5 mm. Die Tastatur ist in zwei Stufen hinterleuchtet, liegt aber wie gewohnt bei Importen wieder nur als QWERTY US Layout vor. 

 

Für den Betrieb unter Windows 10 wurde der Intel Celeron N4100 Quad-Core mit 2,4 GHz maximalem Takt verbaut. Die Performance richtet sich gewiss nicht an den Zocker und leidenschaftlichen Gamer, sondern ist eher für die alltäglichen Aufgaben inklusive E-Mail, Office und einfachen Aufgaben gedacht. Bildbearbeitung und seichte Videobearbeitung in FHD könnte man aber auch noch durchführen. Hierfür sind die 8 GB DDR4 RAM und die 256 GB große SSD Festplatte sicher nicht verkehrt. Letzere kann auch über einen Slot auf der Rückseite (M.2) erweitern. Der Arbeitsspeicher ist allerdings nicht erweiterbar und sehr wahrscheinlich fest verlötet. Für die grafische Darstellung/Bearbeitung wird die integrierte Intel HD Graphics 600 der 9. Generation mit 700MHz Taklung verwendet. Theoretisch kann man so auch 4K Videomaterial abspielen (abhängig vom verwendeten Codec). 

Die Konnektivität ist mit Dual-Band WLAN 2,4 & 5 GHz, Bluetooth 5.0 (!), 3,5mm Klinke, 2x USB-Typ-C (1x auch zum beladen nutzbar), Micro-SD, sowie einen separaten Stromeingang solide aufgestellt.  Natürlich liegt auch eine 1 Megapixel Webcam vor. Der integrierte Akku soll für 8 Stunden Laufzeit genügen. Eine genaue Angabe zur Kapazität dazu gibt es jedoch nicht. Die Abmessungen des Convertible Notebooks liegen bei 30,75 x 20,80 x 1,47 cm, das Gewicht bei 1,25kg.

  • Auf Amazon ist das Import Notebook nicht gelistet. (Stand 08.10.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

 

Verarbeitung & Display

Optisch und von der Verarbeitung kann sich das Bmax Y13 absolut sehen lassen. Aluminiumgehäuse auf der Unterseite, ebenso die Rückseite /der Deckel sind sauber verarbeitet. Die Anschlüsse seitlich sind gut zu erreichen, allerdings vermisst man neben dem USB-Typ-C 3.1 Port links oder dem Typ-C Port 3.0 rechts am Gehäuse, einen weiteren vollwertigen USB Anschluss. Auf einen HDMI Ausgang hat man verzichtet da der linksseitige Typ-C Port auch Audio und Video ausgeben kann. Auf der Unterseite ist ein Wartungsschacht der eine 2280ger SSD beherbergt und somit einen flotten Austausch zulassen würde sofern der Speicher unter Windows 10 Pro zu knapp werden sollte. 

Das IPS Display ist voll laminiert, bietet die gewohnten guten Blickwinkel und eine akkurate Farbwiedergabe. Schade das es nicht mattiert ist und somit Licht oder Lichtquellen reflektiert. Das Touchpanel bedient sich ebenso hervorragend und jeder Finger tipp wird auch zuverlässig erkannt. Die Scharniere sind hierbei auch straff so das das gedrehte /gekippte Display auch in der gewünschten Position verbleibt.

Die Tastatur ist groß, tippt sich richtig gut, viel Weg muss man zum Auslösen das tasten nicht zurücklegen. Bei starker Druckbelastung biegt sich die Tastatur leicht nach unten, nimmt die Ursprungsposition aber wieder ein. Wie gewohnt bei Importen liegt die Tastatur nur im US Layout vor. Im Windows System selbst kann man natürlich auch auf das Deutsche Layout umstellen. Die Beschriftung der silbernen Tasten in transparent für die Beleuchtung ist allerdings auch nett gemeint, aber nicht so praktisch da auch hier das Licht oft reflektiert wird und man die Tasten/den Aufdruck teils schwer ablesen kann.

Hier hätte man eine dunklere Farbe der Tasten wählen sollen. Die 3 Helligkeitsstufen der Beleuchtung fallen dann dafür doch etwas zu schwach aus. Ebenso ist der rote, markante Bmax Button, der keiner ist etwas ungünstig gewählt. Der Ein- und Ausschalter befindet sich nämlich auch seitlich rechts. 🙂 
Das Touchpad ist groß und funktioniert auch mit den Windows Gesten sehr gut, für die meisten Dinge im Alltag reicht es aus, braucht man aber etwas mehr Präzision sollte man zu einer USB (Per USB Typ-C auf USB Adapter) oder Bluetooth Maus greifen.

System & Performance

Das System selbst ist soweit recht angenehm bedienbar, Bloatware gibt es nicht außer die hauseigenen Windows Programme. Windows selbst ist mit einem Key registriert und voll lauffähig. Jedoch kommt es auch mit dem guten DDR4 RAM und der SSD Festplatte zu längeren Denkzeiten des Prozessors. Die meisten Programme lassen sich recht schnell öffnen, gerade dann wenn sie im Vorfeld schon mal genutzt wurde. Leider gilt das nicht für den Edge Browser/Browser allgemein wenn man zB. Youtube nutzen möchte. hier hat man nach der Eingabe bis zur YT Startseite eine Menge Zeit bis alles geladen und dargestellt wird. Videos kann ich natürlich auch vorher schon anklinken, der Wechsel zur einzel Video Seite geht meist etwas schneller. Die Clips können ohne Probleme auch in 4k angeschaut werden, Dropped Frames sieht man nur selten. Per USB oder auch direkt von der Festplatte können 4k codierte Dateien/Filme auch abgespielt werden. das auch ohne größere Ladezeit oder puffern in der Wiedergabe. Hier kommt das tolle Display auch richtig gut zur Geltung.

Mit dem Intel Celeron n4100 hat sich nicht allzu viel in der Performance getan, der DDR4 RAM und die SSD Festplatte helfen aber ordentlich eine halbwegs angenehme Bedienung aufrecht  zu erhalten. Der Youtube Part ist tatsächlich auch so der “Worst Case”, also der schlimmste Fall. Für Email, Office, einfache Bildbearbeitung und auch ältere Spiele ist die Performance aber gut genug. Auch für alltägliches Webseiten Browsen oder Socialmedia Plattformen genügt es. Für mehr aber auch nicht. Wer mehr Performance sucht sollte zu aktuellen Intel Core i3 oder 5 CPUs der 8. Generation greifen. 

Das Bios ist übrigen soffen und so könnte man den TDP von 6 Watt auch erhöhen um etwas mehr Leistung aus dem System, auf kosten der Akkulaufzeit, zu kitzeln.

Die Lautsprecher haben eine angenehmen Klang, viel Tiefgang darf man hier natürlich nicht erwarten. Auf voller Lautstärke spielen sie aber meist sauber ab. Die Webcam mit 1 Megapixel Auflösung ist nichts besonderes, aber für eine spontane Konferenz sicher noch geeignet, läuft gefühlt aber auch nur mit 15fps.

Erfreulicherweise ist der WLAN Chipsatz sehr gut und nutzt meine VDSL Leitung auch komplett aus, ebenso gibt es keine Einbrüche wenn man per Bluetooth mit einem Wiedergabegerät verbunden ist.

Akku

Die Akkulaufzeit kann durchaus 6-7 Stunden erreichen, hier ist die Nutzung aber der entscheidende Punkt. Bei voller Auslastung erreicht man diese Zeit nicht. Ein vollständiges beladen nimmt ca. 2:40h in Anspruch. Der linke Typ-C Port unterstützt auch Power Delivery.

Fazit

Optisch verdammt schick, äußerst flexibel und praktisch nutzbar mit einer eingeschränkten Performance für den Anspruchsvolleren Nutzer. Die Performance des Celeron n4100 ist für einfache Aufgaben geeignet, produktives Arbeiten unter Windows mit allem drum und dran und entsprechend geforderter Leistung wird der Bmax y13 nicht liefern können. Für den normalen Alltag oder einfacherer Aufgaben oder seichtes spielen alter Spiele oder Titel wie Minecraft reicht es aber. Hart gesagt ist diese CPU Konstellation nur eine bessere Schreibmaschine mit einem tollen Display.  Allerdings muss man auch sagen das es leistungstechnisch gleichwertige oder teils bessere Geräte mit Intel Core i3 SOC für einen geringen Aufpreis auch schon aus Deutschland bekommen kann. Allerdings oft in 15,6 Zoll und eben nicht als Convertible. Letzteres liegen aber preislich auch nicht mehr soweit entfernt wie vor einiger Zeit noch.

 

Features

  • 13,3″ IPS, 1920x1080p
  • 360° drehbar, 10 Finger Touchscreen
  • Intel Celeron N1400 Quad-Core 1,1-2,4GHz
  • 8GB DDR4 RAM, 256GB SSD, M.2, erweiterbar
  • Dual-Band WLAN, 2x USB-Typ-C, 3,5mm Klinke, Bluetooth 5.0, Webcam 1 MP, Micro-SD, AC-in
  • 8h Laufzeit
  • Windows 10

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