Engwe E26 Testbericht – ab 1299€ – auffallendes Fat Tire E-Bike für Tuning Freunde 26 x 4″, 250W, 25km/h, 48V, 16Ah, 768Wh, max. 140km Reichweite

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Große und wuchtige E-Bikes erfreuen sich großer Beliebtheit und bescheren definitiv Blicke auf der Straße. Natürlich geht es nicht um den Fame, aber um den Fahrspaß ein wuchtiges Bike mit dicken 4" Reifen und elektrischer Unterstützung zu fahren. Gerade für die schweren und großen Jungs durchaus ansprechend, da hier eine Zulast von 150 kg vorliegen.

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ENGWE E26
Technische Daten Fat Tire E-Bik • StVO zulässig • 250W Motor • 25km/h • 70 nm Anzug • max 140km Reichweite • leicht tunebar
Engwe-bikes.de 3-7 Tage Lieferzeit Versand aus Europa
ab 1299,00€ Gutschein erforderlich
amazon.de Amazon.de
geekbuying.com Geekbuying.com 8-18 Tage Lieferzeit Versand aus China, Volksrepublik
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Aktuell bekommt ihr das riesig anmutende E-Bike mit dicken Reifen bereits ab 1299,00€ auf Engwe-bikes.de im Angebot.

Technische Daten des Engwe E26 im Überblick

 Engwe E26
Motor250 Watt, Hecknabenmotor
Fahrmodi5 Stufen
Akku48V, 16 Ah, 768 Wh
Reichweitemax 140 km, realistisch 70-80 km
max. Geschwindigkeit25 km/h (ohne Veränderung über das Display)
max. Traglast150Kg
Gangschaltung7 Gang Shimano Tourney
Reifen16″ x 4 Zoll Fat Tire Bereifung, 1,5 Bar
Features70 nm Anzug, 180 mm hydraulische Scheibenbremse, Frontfederung, Sitzfederung 
Maße/Gewicht34,5 kg
Preis UVP1399€
StVO Zulassung  ja 

ENGWE E26

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Wer es groß, schwer und auffallend braucht, ist mit einem Fat Tire Bike wohl genau richtig. Das Engwe E26 gehört zu diesen elektrisch unterstützen Fahrrädern und ist definitiv, schon allein durch die großen Abmessungen, ein Hingucker. Das Bike ist mit allem drum und dran 194,5 cm lang und kann an der Lenkerstange auf 120 cm Höhe eingestellt werden. Die höchste Position des Sattels liegt bei 102 cm.

Legal in Deutschland fahrbar?

So wie ihr das Bike direkt über die Herstellerwebseite bestellt, ist es auch legitim im deutschen Straßenverkehr fahrbar. Kauft ihr das Bike beispielsweise über Geekbuying, kann es sein das die Höchstgeschwindigkeit höher ausfällt und ebenso ein voll automatischer Modus aktiviert ist. Das ist aber kein Problem denn die maximale Geschwindigkeit kann man auch schnell manuell über das IPS Display anpassen.  

Flottes Tuning & schnell legal fahrbar machen

Wie schon oberhalb zu lesen, ist das Bike je nach Herkunft und Verkäufer direkt legal auf unseren Straßen fahrbar. Sollte es nicht der Fall sein und ihr gesetzestreu unterwegs fahren möchtet, dann besteht die Möglichkeit das per Schnellzugriff auf dem Display anzupassen. Schaltet das E-Bike normal per Powertaster ein, haltet danach die großen  + und – Tasten gedrückt. Ein neues Menü taucht auf, in dem ihr viele Einstellungen vornehmen könnt. Menüpunkt P6 ist für die maximale Geschwindigkeit zuständig.

ENGWE E26
Display

Ebenso kann man hier in den insgesamt 11 Punkten einzelnen Geschwindigkeiten der 5 Stufen anpassen, die Stufenanzahl erhöhen oder reduzieren und ebenso den automatischen Gashebel aktivieren und deaktivieren.

Hier könnt ihr je nach Zustand die Geschwindigkeit auf 25 km/h anpassen oder auch auf niedrigere, ebenso höhere Werte stellen. Der maximale Wert ist 65 km/h. Das ist natürlich höchstgradig illegal, so im Straßenverkehr zu fahren. Solltet ihr so von den Ordnungshütern erwischt werden, erlischt die Betriebserlaubnis und Punkte wird in Flensburg obendrauf geben. Benutzen und verstellen auf eigene Gefahr! Auch wenn die maximale Geschwindigkeit dann doch „nur“ 48 km/h erreichen kann. Würde man das Bike als S-Pedelec per Rahmen/Seriennummer anmelden, ein Versicherungskennzeichen beantragen, dürfte es bis max. 45km/h ganz legal auf den Straßen fahren.

Optik

Auffallende große Reifen die 16 x 4 Zoll messen und mit 1,5 Bar Reifendruck befüllt werden sollen, dominieren das Bike. Der Rahmen ist markant dick und massiv, das Bike auch ziemlich hoch. Die Farbe Bumble Bee Yellow kommt nicht von ungefähr, auffällig ist es definitiv. Die Nutzung auch für größere Personen klein Problem, für schwererer Menschen ebenso wenig, wenn nicht 150 kg überschritten werden. Die Front ist gefedert und kann wie üblich eingestellt und auch gesperrt werden. Der Sitz ist ebenso leicht gefedert. Dank der dicken Reifen wird eh schon viel vom Untergrund geschluckt.

ENGWE E26
Gefederte Sattelstütze

Reifen, Bremsen & Gangschaltung

Es handelt sich hier sicherlich eher um eine no Name Bereifung, die aber sehr breit und gewaltig daherkommt. Beim Fahren nimmt man hörbare, aber nicht nervende Abrollgeräusche wahr. Die unterschiedlichsten Untergründe werden ohne Probleme befahren. Egal ob Asphalt, Teer, Schotter oder Feld,- Wald- und Wiesenwege, alles klappt aufgrund der Breite sehr gut. Die Bremsanlage besteht aus 2x 180 mm hydraulischen Scheibenbremsen, die auch direkt sehr gut greifen und das Bike schnell zum Stehen bringen. Am Lenker links wird für das Vorderrad gebremst, am Lenker rechts für das Hinterrad. 

ENGWE E26
Hydraulische Scheibenbremse

Neben dem Bremsverhalten ist die Gangschaltung natürlich auch ziemlich wichtig, immerhin hat man ja 7 Gänge, die man regelmäßig je nach Terrain anpassen muss. Hier kommt leider nur die absolute Standard Shimano Tourney 7 Gangschaltung zum Einsatz. Man hört das Umschalten auf die einzelnen Gänge, oft hackt es auch kurz. Letztendlich wird der Gang aber eingelegt und gefahren. In unserem Fall mussten wir aber die Fahrstufe 4 nachjustieren, da es hier immer zu Übersetzungsfehlern kam. Nach dem Einstellen fuhr der Gang sich aber auch normal und gut wie die anderen. 

ENGWE E26
Schaltwerk ENGWE E26
Schaltwerk

Über kurz oder lang wird man hier aber sicherlich Hand anlegen müssen und erneut nachstellen, fetten oder einzelne Zahnkränze oder gar die Kette austauschen müssen. Dieser verbauten Komponente findet man auch sehr oft in unter 1000€ E-Bikes. 

Motor & Leistung

Der Motor ist mit 250 Watt und maximal 25 km/h für unsere Straßen angegeben. Ohne etwas zu verändern, wie oberhalb beschrieben, ist das Bike auch legitim nach StVO fahrbar. Spannend ist tatsächlich der Anzug von 70 nm. Gerade wenn man aus dem Stand auf Stufe 5 beschleunigt, spürt man den wirklich sehr guten Antrieb. Ein Drehmomentsensor ist im Hecknabenmotor leider nicht verbaut, entsprechend gibt jede der 5 Stufen eine Geschwindigkeit vor, die dann beim Treten in die Pedalen mehr oder weniger konstant gehalten wird. Ein Mittelmotor würde vermutlich noch etwas effektiver fahren und Reichweite erzielen können, wird aber im gesamten wohl nicht so den Unterschied machen. In diesem Preissegment ist ein Hecknabenmotor auch noch eher der Standard.

 

Schaltet man wie oben eine höhere Geschwindigkeit frei, kann man rein theoretisch auch gut und gern 48 km/h schnell fahren. Auch hier ist der Anzug durchgehend sehr gut und befördert das Bike flott auf die angepasste Geschwindigkeit. Nochmals den Hinweis: das ist nicht erlaubt und überschreitet die gesetzlichen Vorgaben deutlich für E-Bikes.

Fahrgefühl

Das Bike macht Spaß und hat eine ordentliche Portion Leistung, die bei uns auf den Straßen wie auch bei anderen E-Bikes leider nicht ausgefahren werden darf. Die Geschwindigkeitsunterstützung bringt einem in Kombination mit dem 70 nm Anzug schnell auf die gewünschte Geschwindigkeit und hält sie auch. Hier muss man eigentlich nur leicht mit Treten oder ab und antreten, um immer wieder auf die Geschwindigkeit gebracht zu werden. 

ENGWE E26
Fahrgefühl

Die Federung ist angenehm, dank der dicken Reifen wird ohnehin viel von Unebenheiten geschluckt. Die leichte Federung des sehr bequemen Sattels gefällt auch und schluckt auch weitere Unebenheiten der Straße. Tatsächlich tut hier einem der Popo auch nach längeren Strecken nicht weh.

Das Lenkverhalten des Bikes ist etwas behebe, aber dennoch präzise. Ausweichen, lenken, in Kurven fahren etc. gelingt allesamt sehr gut. Aber eben mit ein klein wenig mehr Widerstand, als man es von kleineren und schmaleren Bereifungen her kennt. Nicht ganz zu unterschätzen ist eben auch das hohe Eigengewicht des Bikes von 34,5 kg.

Die Gangschaltung ist wie bereits erwähnt eine absolute Einstiegsklasse, musste von uns nachgestellt werden, funktionierte im Test aber dennoch gut. Das hoch oder herunterschalten klappt vernünftig, ist aber immer mit einem Rasseln und klacken verbunden.

ENGWE E26
Scheinwerfer

Und ohne E-Unterstützung?

Ohne E-Unterstützung kann ich das Fahrrad natürlich auch noch fahren, hier wird es aber auf höheren Geschwindigkeiten schon anstrengend für die Muskulatur die entsprechenden Geschwindigkeiten zu halten. Tatsächlich benötigt man hier schon recht viel Kraft zum Fahren. Man spürt es ebenso, wenn man mit aktiver Unterstützung die 25 km/h erreicht hat, eine höhere Geschwindigkeit zu fahren kostet auch dort viel Kraft.

Also prinzipiell kann man auch ohne E-Unterstützung fahren, das macht aber nur halb so viel Spaß und kostet eben auch viel Kraft. Wer das als sportliche Aktivität ansieht, kommt hier voll auf seine Kosten. Otto Normalverbraucher wird aber über kurz oder lang immer auf Stufe 4 oder 5 unterstützt fahren.

Display & Bedienelemente

Das Display fällte recht groß aus, die links daneben liegenden Bedienelemente noch größer. Verfehlen kann man sie kaum beim Fahren. Die wichtigsten Informationen wie der 5 Segmentanzeige des Akkus, gefahrene Geschwindigkeit, aktueller Trip, gesamt gefahrene Strecke, höchste Geschwindigkeit und final die Durchschnittsgeschwindigkeit. Eine richtige Prozentanzeige des Akkus wäre aber wünschenswert, da die Segment/Blockanzeige nicht wirklich viel verrät, wie viel Prozent man meinetwegen auf 10 km verbraucht hat. Eine App Unterstützung liegt nicht vor. Schaltet man über den unteren Taster das Licht zu, dimmt sich das Display automatisch.  Bei zu viel Sonneneinstrahlung spiegelt das Display recht stark, teils ist es dann etwas schwerer abzulesen.

ENGWE E26
BedienungENGWE E26 Display

Akku

Eines muss man dem fetten Bike ja lassen: die Reichweite kann sich durchaus sehen lassen. Natürlich wird wohl kaum jemand die beworbenen 140 km Reichweite erreichen, da das wohl nur auf Unterstützungsstufe 1 erfahren werden kann. Dennoch erreicht man mit einer Person die ~100 kg auf die Waage bringt und kontinuierlich auf Stufe 5 mit 25 km/h fährt, realistischere 70-80 km. Das ist ein ziemlich guter Wert, wenn man eben das hohe Eigengewicht und das eher behebe, leicht schwergängige Fahren aufgrund der Bereifung mit in die Rechnung einfließen lassen würde. 

Die Ladezeit liegt bei den eher typischen 5-6 Stunden je nach Restkapazität.

ENGWE E26
Scheinwerfer

Einschätzung: Engwe E26 Kaufen?

Das E-Bike macht es einem eigentlich recht leicht. Wenn man Bock auf so ein Fat Tire Bike mit hoher Reichweite und echt gutem Anzug hat, dann ist das Engwe E26 wohl eine gute Entscheidung. Ja die verbaute Technik der Gangschaltung, die No Name Reifen könnten Wartungen mit sich bringen. Eventuell entscheidet man sich ja die Gangschaltung komplett gegen eine höherwertiger auszutauschen, Folgekosten eingeschlossen. Technisch gibt es im 1400€ Preisbereich teils schon besser ausgestattete E-Bikes, aber eben auch von der Stange und kein Fat Tire Bike mit hoher Reichweite und wirklich gutem Anzug.

Preislich darf sich hier aber gerne noch etwas regeln, dank unterschiedlichster Angebote via Herstellerwebseite oder Importseiten wie Geekbuying kann man hier aber noch schnell den einen oder anderen Euro sparen.

YouTube Review
Ronny

Mittlerweile schreibe ich nun schon über 8 Jahre für NerdsHeaven.de und bin somit auch für den überwiegenden Großteil der Inhalte verantwortlich und bin das Gesicht auf unserem gleichnamigen YouTube Kanal. Nebenbei beantworte ich eure Fragen, kommentiere auf YouTube, Instagram, Twitch, Twitter, Facebook, TikTok und was weiß ich wo noch so ^^ Gaming und Metal sind mein Leben 🙂 & Sport!

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Engwe E26 Testbericht – ab 1299€ – auffallendes Fat Tire E-Bike für Tuning Freunde (26 x 4″, 250W, 25km/h, 48V, 16Ah, 768Wh, max. 140km Reichweite)
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