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Xiaomi Mi Laser 4K Projector ab 2093€

Laser Projektor • 1920x1080 / 3840x2160 dank Pixel Shift • 5000 Lumen • HDR • maximal 150" • 3D • Bluetooth 4.0 • Dual-Band WLAN • 300W Verbrauch

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Nachdem der Xiaomi Laser Ultrakurzdistanzbeamer bei uns im Test und auch bei den Lesern der Überraschungshit war, folgt nun der nächste logische Schritt. Xiaomi bietet den Mi Laser Projektor jetzt auch mit 4K Auflösung dank Pixel Shift Technologie an. Den Xiaomi Mi Laser 4K Projector (MJJGTYDS01FM) bekommt ihr aktuell ab 2092,99€ auf De.gearbest.com. Wie beim Vorgänger erscheint der Preis zunächst sehr hoch, doch gibt es keine wirkliche Konkurrenz und wenn liegt diese preislich deutlich über dem Xiaomi Modell. Die Optik hat sich zum Vorgänger nahezu kaum verändert außer das man den 4K Beamer aktuell nur in schwarzer Gehäusefarbe anbietet. Das integrierte 30W Soundsystem (DTS HD, Dolby Audio) konnte uns bereits in der Full-HD Variante überzeugen und ersetzt sogar günstige Soundbarlösungen und liefert einen erstaunlich guten Klang. Die maximale Bilddiagonale von bis zu 150 Zoll erreicht ihr auch beim neuen Ableger bereits mit einem Wandabstand von wenigen Zentimetern (beim Vorgänger waren es 49cm). Xiaomi gibt hier nur den Abstand für ein 100 Zoll Bild mit 24cm an weshalb die 49cm für ein 150 Zoll Bild auch hier realistisch sein dürften.

Auch mit dem Xiaomi Mi Laser 4K Projector bekommt man wieder feinste Heimkino-Qualität für sein Geld auch wenn man wieder mit einigen Kompromissen leben muss. Der Vorgänger setzte beim Betriebssystem auf eine angepasste MIUI Oberfläche für Fernseher auf Basis von Android 6.0 und bot anfänglich leider nur eine chinesische Systemsprache die sich später noch auf Englisch stellen lies. Ob man auch im 4K Beamer auf eine integriete Android TV-Box setzt ist aktuell nicht bekannt aber man kann davon ausgehen. Auch hier wird man jedoch mit 90% der angebotenen Streamingoptionen und Features nicht viel anfangen können, da dieser für den chinesischen Markt zugeschnitten sind. Wer den Beamer nur für seine eigentliche Aufgabe nämlich die Darstellung von Inhalten nutzen möchte, kann das sowieso getrost ignorieren. Alle anderen holen sich eine alternative, günstige TV-Box und lösen damit auch das Problem. Eventuell bietet Xiaomi später auch noch eine lokalisierte Version des 4K Beamers an, wie sie es bereits beim Vorgänger getan haben.

Egal ob Android Betriebssystem oder nicht, der Funktionsumfang fällt auch beim 4K Beamer mehr als beachtlich aus. So gibt es auch hier wieder eine Bluetooth Kopplung um Fremdgeräte wie Lautsprecher oder Telefone mit dem Beamer zu koppeln und so eine direkte Medienwiedergabe (Bilder, Videos, etc.) vorzunehmen. Alternativ kann man auch wieder auf USB-Ports am Beamer selbst zurückgreifen.

Für die Filmwiedergabe stehen wieder HDMI 2.0 Ports zur Verfügung. Die genaue Anzahl ist nicht bekannt, jedoch bot der Vorgänger 3 Ports weshalb man auch hier von 3x HDMI 2.0 Ports ausgehen kann. Die beliegende Fernbedienung ist auch unverändert und koppelt sich via Bluetooth mit dem Beamer und unterstützt eine (chinesische) Spracheingabe. Außerdem benötigt man die Fernbedienung zur bequemene Trapezkorrektur (Keystone, vertikal / horizontal, elektrischer Fokus) und kann Anpassungen an den Farben und der Helligkeit vornehmen sowie die Konfiguration des unterstützten 3D-Modus vornehmen (oben/unten, Side by Side, Frame Packing). Tiegreifende Anpassungen wie man sie von hochpreisigen Beamern her kennt, wird es höchstwahrscheinlich auch beim 4K Beamer diesmal wieder nicht geben. Xiaomi hält alles recht einfach und übersichtlich und damit anfängerfreundlich. Sofern man den 3D-Modus nutzen möchte, benötigt man noch 3D DLP-Link Shutterbrillen die nicht dem Lieferumfang beliegen. Auch der 4K Beamer unterstützt wieder Dual-Band WLAN und kann daher problemlos, drahtlos ins eigene Heimnetzwerk integriert werden.

Auch der 4K DLP Beamer arbeitet weiterhin mit einem DMD Display mit einer Größe von 0,47″ und einer nativen Auflösung von 1920×1080 Pixel. Jedoch erzielt man hier durch Pixel Shift eine annähernd native 4K Wiedergabe. Pixel Shift sorgt für ein extrem schnelles Verschieben des integrierten Displays wodurch man ein 4K Bild in vier Full-HD Bilder aufteilt und durch Verschieben in kurzer Abfolge darstellt um auf die entsprechende Auflösung von 3840×2160 Pixel zu kommen. Da wir bereits einen Acer Beamer mit Pixel Shift testen konnten, können wir der Technologie eine sehr gute Bildqualität bescheinigen die nahezu mit nativer 4K Auflösung mithalten kann.

Die Lichtquellentechnologie basiert weiterhin auf einen ALPD 3.0 Laser (Advanced Laser Phosphor Display 3.0) der eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden erreicht. Die angegebenen 5000 Lumen entsprechen vermutlich weiterhin nicht 5000 ANSI Lumen, sind aber hell genug um auch bei nur leicht abgedunkelten Räumen noch ein entsprechend helles Licht auf die Leinwand zu zaubern. Der Vorgänger konnte uns hierzu bereits vollkommen überzeugen. Natürlich wird man das beste Bild weiterhin auch nur in dunklen Räumen mit einer entsprechenden Leinwand erwarten dürfen. Je nach Abstand zur Wand kann man so eine Bilddiagonale von 80 bis maximal 150″ (3,81m!) erreichen. Hier kann man absolut von einem TV-Ersatz sprechen, da man den Ultrakurzdistanzbeamer mit einem minimalen Wandabstand vor die Leinwand stellen kann und diesen nicht im Raum platzieren muss.

Der Mittenkontrast liegt weiterhin zwischen 2500:1 und 3500:1 und das Kontrastverhältnis bei 3000:1. Auf der Rückseite bieten sich weiterhin die HDMI 2.0 Ports (60Hz) wobei die genaue Anzahl nicht bekannt ist, jedoch der Vorgänger bereits 3 Ports bot, weshalb auch beim 4K Modell davon auszugehen ist. Außerdem wird man ebenfalls wieder einen optischen Ausgang, einen USB 3.0 Port, AV-In, 3,5mm Audio-Out und einen Netzwerkanschluss anbieten. Seitlich befindet sich ebenfalls wieder ein USB-Port der vermutlich ebenfalls wieder auf USB 2.0 setzen wird. Der Beamer selbst wiegt weiterhin 7kg und verbraucht nun mit 300W etwas mehr Strom als sein Vorgänger mit noch 250W.

Dennoch ist der Beamer mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit und nimmt mit weiterhin 41 x 29,1 x 8,8 cm wenig Platz in Anspruch. Auf eine lange Verkabelung kann man hier wie gesagt verzichten, da der Beamer bequem unterhalb vor die Leinwand gestellt wird. Xiaomi setzt weiterhin auf ein hochwertiges Audiosystem mit 2x Vollbereichs- und 2x Hochton Lautsprechern mit einer Gesamtleistung von 30 Watt. Das Betriebssgeräusch bleibt unverändert bei angenehmen 32 Dezibel. So nimmt man auch bei ruhigen Filmpassagen keine nervigen Lüftergeräusche wahr.

Features

  • Laser Projector, ALPD 3.0
  • native 1920×1080 Pixel Auflösung, durch Pixel Shift 3840×2160 Pixel
  • 5000 Lumen, HDR
  • 150 Zoll bei (vermutlich weiterhin) 49cm Wandabstand, 100 Zoll bei 24cm Wandabstand
  • Stereo Lautsprecher, 30 Watt (DTS HD, Dolby Audio)
  • Eventuell wieder mit Android Betriebssystem
  • Bluetooth 4.0, Dual-Band WLAN
  • 300W Verbrauch

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3 Kommentare
  1. Andy
    Andy sagte:

    Ich lese immer wieder, dass bei Kurzdistanzbeamern (KDB) eine starre ebene Leinwand benötigt wird, da sonst das Bild sehr große einbußen hat.
    Ist das wirklich so?
    Ich habe eine verklinkerte Wand und überlege mir eine ausfahrbare Leinwand mit Beamer oder eben KDB zuzulegen. Da ich das Gerät für Heimkinoabende bzw. Fussballübertragungen und PS4 Abende nutzen will, bräuchte ich hierzu Mal einen Rat.
    Wäre ich mit dem Gerät gut bedient und wenn ja, welche Leinwand würde perfekt dazu passen.

    Ich hoffe du kannst mir da weiterhelfen?!

    LG Andy

  2. Josh
    Josh sagte:

    Hallo Andy,

    ja die KDB sind anspruchsvoller wenn es um die Leinwand geht. Genau wie du meinst starr und eben.
    Allein von dem Winkel wie das Licht auf die Leinwand trifft.

    In Räumen und nicht direkt über der Heizung, sind die allermeisten ausfahrbaren Leinwände absolut ruhig.
    Also damit haben auch die KDB kein Problem.
    Oder stösst da öfter jemand dagegen?^^ Weil dann verzerrt sich das Bild sehr stark.
    Oder es sind billige/schlechte die bewegen sich schon wenn man neben dene das Fenster aufmacht.
    Aber das nervt dann auch bei den klassischen Beamern.

    Und ich bin für KDB kein Fan von den Faltleinwänden, falls du da welche ins Auge gefasst hast.
    Also lieber die, die aufgerollt werden.
    Aber sonst mit Motor, ohne Motor, mit Kurbel,…
    ich geh da auf Preisvergleichswebseiten und Shops und schau mir die Roll-Leinwände mit den meisten Bewertungen an?
    Und sowas wie 150" Leinwand für 80€ lass ich aus.

    mfg
    Josh

  3. Ronny
    Ronny sagte:

    Bei unserem Test hatten wir (und jetzt auch immer wieder) nur eine ausfahrbahre Leinwand genutzt, gelegentlich sieht man kleinere Wellen, an sich stört es beim Bild und beim anschauen aber nicht. Grundlegend ist der Steile Winkel der Projektion das Problem, eigentlich sollte man dafür auch eine Speziale Kurzdistanzbeamer Leinwand nutzen, die sprengen aber eben sicher mal das Budget vieler Nutzer.
    Grüße Ronny

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