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Two Trees Sapphire Pro Core XY ab 270€

3D Drucker • Vollkäfig • 235x235x235mm • Filamentsensor • Autolevel Sensor • Wiederaufnahme nach Stromausfall • max. 360W Verbrauch

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Der Two Trees Sapphire Pro Core XY ist eine Bauart von Druckern die ich noch nicht im Test hatte. Mit einem kompletten Käfig und einem Druckbett das sich nur nach oben/unten bewegt aber nicht vor oder zurück. Somit dürften keine berüchtigten Layer Shifts mehr auftreten bzw. sollte der Druck ruhiger und mit weniger Vibrationen durchgeführt werden. Trotz des Vollkäfigs für die Stabilisierung bekommt man eine nutzbare Druckfläche von immerhin 235x235x235mm. Aktuell bekommst du den Drucker bereits ab 269,90€ auf Banggood.com.

Anders als die herkömmlichen Drucker die man so kennt ist der Two Trees Sapphire Pro Core XY etwas anders aufgebaut und funktioniert auch dezent anders. Hier bewegt sich lediglich der Extruder in die X und Y Achsen statt nur in der X-Achse bzw. nach oben auf der Z-Achse. Das Heizbett jedoch fährt nun für jede Schicht nach unten. Normalerweise agiert es sonst auf der Y-Achse vor und zurück. Ich muss aber zugeben die Konstruktion der Z-Achsen mit dem verbundenen Druckbett/ der Druckfläche schaut etwas eigenwillig aus, da sie nur einseitig geführt / gehalten wird.

Durch den Aluminiumrahmen sollte hier ein deutlich stabileres Gehäuse vorliegen das auch entsprechend saubere Drucke abliefern müsste. Ebenfalls sollten deutlich weniger Vibrationen und Bewegungen während des Druckvorganges enstehen. Hierfür wurden auch TMC2208 256 silent driver Stepper Motoren verbaut. Die Druckfläche liegt bei 235x235x235mm und deckt locker das gängigste an Drucken ab was man so im Alltag benötigen wird. Sollte es doch mal größer werden kann man die 3D Modelle ja auch per Software aufteilen und einzeln drucken. Weil wir gerade bei Software sind: hier hat man wieder die freie Wahl ob man Cura, Repetier-Host oder eine andere Software nutzen mag. Neben dem Autolevel Sensor ist auch ein Filament Sensor integriert worden und ebenso die Möglichkeit durch einen Stromausfall unterbrochene Drucke wieder vorzusetzen.

Die Bedingung erfolgt via farbigen 3,5″ Touchscreen um auf alle benötigten Funktionen und Einstellungen zuzugreifen. Ein manuelles anpassen des Druckbettes, das bis auf 120° beheizt werden kann, ist auch möglich. Der Extruder besitzt eine doppelte Belüftung und heizt und kann auf maximal 260° erhitzt werden. Somit werden auch alle gängigen Materilalien wie PLA, PET, Flexibles Filament und andere unterstützt.

Die Druckgenauigkeit liegt bei ±0,01mm, die Z-Achsen Genauigkeit bei 0,0025mm, X/Y-Achse bei 0,01mm Genauigkeit, der Düsendurchmesser bei 0,4mm, das genutzte Filament bei den üblichen 1,75mm. Die Schichthöhe ist (per Software) auf 0,1 bis 0,4mm Einstellbar. Der Verbrauch im Betrieb liegt bei maximal 360W.

  • Auf Amazon ist der 3D Drucker nicht gelistet.. (Stand 25.09.2019)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Wenn alles klappt bekommen wir ein Testgerät zugesandt und können danach mehr zum Aufbau und deren Stabilität sagen. Ein wenig bedenken hab ich tatsächlich bei der Umsetzung und Führung der Z-Achse. Klar hier liegen keine Tonnen an Material auf der Druckfläche aber dennoch sind dauerhaft steigende Belastungen mit dem Druckfortschritt nicht zu unterschätzen. Zumal die Vorversion noch zusätzlich verbaute Gewindestangen am Ende der Druckfläche genutzt hatte. Diese sind in der neuen Revision verschwunden. Ich bin wirklich gespannt. 🙂

Das Testgerät ist eingetrudelt und sollte in einem 2,5h langen Twitch Live Stream auch zusammengesetzt werden. Ums vorweg zunehmen: die Zeit hat nicht ausgereicht und es liegt die Verkabelung noch nicht so vor wie es zur vollendeten Funktion benötigt wird. Hier muss man mehr Zeit einplanen, je nach Kenntnis- oder Wissenstand. Der aktuelle Preis liegt bei 280€ was grundsätzlich nicht verkehrt ist, jedoch gibt es in diesem Preissegment viel Konkurrenz die auch sehr durchdachte 3D Drucker anbieten die meist mit recht wenigen Handgriffen einsatzbereit sind. Der Two Trees Sapphire Pro Core XY gehört nicht dazu. 

Aufbau 

Der grundsätzliche Aufbau des Rahmen ist weniger das Problem, qualitativ kann das gewählte Material und auch die Stabilität nach dem Aufbau überzeugen. Jje Seite werden 2 Schrauben benötigt um den Z-Achsen-Aufbau recht schnell zu befestigen, auch die Druckplattform ist da angenehm schnell und gut beschrieben in der Anleitung zu befestigen. Auch wenn hier schon Schrauben eingeschraubt sind die nach Anleitung erst ihren Weg dahin finden müsste, gut kein Ding das erkennt man. Auch wenn es im ersten Moment etwas verwirrt.
Hat man den “Deckel” auf die 4 Arme aufgesetzt und ebenfalls flott verschraubt fängt erst die eigentliche Arbeit an. Der Druckkopf ist noch der angenehme Teil um an 3, ebenfalls schon angesetzten, Schrauben befestigt zu werden, allerdings ist hier die Anleitung vom Blickwinkel und Ausschnitt nicht detailliert genug, so da man auch erstmal nicht genau weiß wie es wo angeschraubt wird. Gut, die 3 Schrauben sieht man dann, löst sie und und verschraubt daran den Druckkopf, festziehen, fertig.

Jetzt wird es spannend und auch fummelig, wenn die Möglichkeit besteht holt euch noch 2 Hände dazu. Das anlegen der Bänder zum führen und bewegen des Extruders ist wirklich fummelig.  Zumal in der Anleitung zwar als Draufsicht gezeigt wird wie sie gespannt/geführt werden, aber nur der Hinweis kommt “mit Kabelbinder befestigen”. Nach längerem herumprobieren und herausfinden wie ich es am besten mache, ohne die links und rechts liegenden Führungsrollen mit abstehenden Enden des Gurtes zu berühren oder zu blockieren (bzw ohne die bänder zu kürzen), hab ich es nach wirklich ätzend vielen versuchen doch mit meinen eigenen Händen hinbekommen. Schön sieht anders aus, bequem wars auch nicht.

Hier kommt für mich der erste große Punkt: warum liefert man das nicht wie andere Hersteller schon vorgefertigt und befestigt aus? Die Verpackung ist groß genug und würde es auch hergeben. Das ist für mich, im Anbetracht des Preises erstmal ein Punkt der unverständlich ist.

Verkabelung

Hat man das hinter sich gebracht, muss ja nur noch die Verkabelung und der Rest an Zubehör, sauber in Tüten verpackt, in der Anleitung aber nicht erwähnt oder gar gezeigt, verbaut werden. 
Gut, laut Anleitungs-Promo-Bild ist oberhalb des Druckers ein Kabelschlauch gelegt, mehr Kabel sieht man nicht. Die Anleitung schweigt dazu auch. Lediglich der Schaltplan des Mainboards auf der Unterseite des Druckers ist beschrieben.

Nun wird es spannend: die Bilder in der Anleitung sind farbig, auf dem Mainboard die Anschlüsse ebenso: da denke man sich ” Kinderspiel!”.  Ja weit gefehlt: die Kabelenden sind mit weißen oder keinen Enden versehen. Zudem nur spartanisch mit X,Y oder Z beschriftet. Sagen aber nicht aus ob es vom einem Sensor, Stopper oder sonstigen Bauteil kommt. Was man dann auch gleich feststellt: alle Kabel über den Drucker führen passt nicht, da dann das ein oder andere Kabel zu kurz ist. Also das alles umlegen, neu führen und schauen das man mit der englischen Anleitung die nicht beschriften oder spartanisch beschrifteten Kabel verlegt bekommt. Übrigens warten im inneren der Unterseite noch andere Kabel die nach oben zu den Motoren und Achsen geführt werden müssen. Immerhin ist das meiste in der Anleitung so recht gut beschrieben….


(die blauen Tüten im, Hintergrund sind nicht erwähnte Bauteile die auch noch irgendwo ran müssen…)

Und genau an dieser Stelle kam der zweite nervende Punkt (zum gegebenen Preis) ins Spiel: warum bekommt man es im Jahre 2019 nicht auf die Reihe die Kabel A: korrekt zu beschriften ODER farbig passende Endstecker zu verwenden und B: wieso zur Hölle müssen da ca. 20 Kabel umherfliegen die ich nun irgendwie halbwegs sauber runter oder hoch führen muss? Das geht doch gebündelt oder mit Steckern deutlich bequemer. Hier hat der Hersteller alles andere als sauber recherchiert oder Ideen gezeigt. Verdammt gute Vorbilder gibt es ja genügend!


(Eine voll geile Kabelführung für 2019!)

Das ganze fühlt sich an wie in den Anfängen das Anet A8 oder Anet A6 als totaler Bausatz.. Aber nicht wie ein fast 300€ 3D Drucker Ende 2019! Wer technisch versiert ist, elektronisch auch was auf dem Kasten hat und Spaß dabei empfindet mit zu vielen Kabeln und Anleitung zu fummel, der ist hier gut aufgehoben. Ich erwarte aber einfach, einfaches. Zumal das ja im Artikel der verkaufenden Import Webseiten oder vom Hersteller selbst so nie zu sehen war, was man alles manuell aufbauen muss. 
Zu diesem Zeitpunkt war ich dann nach 2.5h live Aufbau auch echt genervt. Ich hab einen einfach und bequem zu aufbauenden Drucker erwartet, in etwa so wie Creality3D oder Geeetech. 

Zwischenfazit

Im übrigen hatte ich da auch noch nicht auf die beiliegende Micro-SD geschaut. Angeblich soll es da ja Video Anleitungen geben. Ich denke das werde ich mir in den kommenden Tagen (bei genügend Zeit) weiter anschauen. Zu dem Drucker selbst, oder den Druckergebnissen kann ich so entsprechend noch nichts sagen. Aber das will ich natürlich noch herausfinden. Im Nachgang schaute ich mir das eine oder andere YouTube Video an.. Qualitativ hat Two Trees wohl schon ordentlich nachgebessert, wenn ich sehe was andere für Probleme mit falschen Schrauben, verzogenen Bauteilen oder sonstigen Problemen mit der Firmware hatten…

Momentan sehe ich den Two Trees Sapphire Pro Core XY noch als große Baustelle an, der nicht für jeden Nutzer geeignet ist, sondern eher die technisch versierten, fortgeschrittenen Nutzer die auch Lust auf basteln und fummeln verspüren. Mein Grundgedanke etwas anzubieten das für fast jedermann recht leicht und zugänglich aufzubauen ist, wurde hier nicht erfüllt. 

Features

  • 3D Drucker, Vollkäfig
  • 235x235x235mm
  • Filamentsensor, Autolevel Sensor, Wiederaufnahme nach Stromausfall
  • max. 360W Verbrauch

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