Flsun Q5 ab 171€ Delta 3D-Drucker, 200x200mm

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Technische Daten Delta Drucker • 200x200m Druckfläche • einfacher Aufbau • Wiederaufnahme nach Stromausfall • 2208 Stepper • wechselbar • Autolevel Sonsor
Gearbest.com Gearbest.com 8-18 Tage Lieferzeit Versand aus europa
ab 171,15€ Gutschein erforderlich

Einfach 3D drucken wie man es kennt ist ja mittlerweile etwas langweilig geworden. Der Flsun Q5 druckt im Prinzip auch nur Filament aus, ist jedoch vom Aufbau und der Funktion her etwas anders. Aktuell kannst du den Flsun Q5 Delta Drucker bereits ab 171,15€ auf Gearbest.com bekommen. 

Ich gebe zu: einen Delta Drucker hatte ich vorher auch noch nie in Betrieb. Der Aufbau des Druckers ist ersichtlich anders als bei herkömmlichen 3D-Druckern, denn hier wird auch nur eine dreieckige Grundform des Gehäuses benötigt. Das spart etwas Platz in der Breite/Tiefe. Dafür wird in der Höhe etwas mehr Platz benötigt.  Normalerweise sind die rechteckigen, normalen Drucker mit einer beweglichen Druckplatte (y-Achse) sowie dem seitlichen X und hochfahrenden Z-Achsen versehen. Ein Delta Drucker besitzt diese drei Achsen ebenso, jedoch hängt der Druckkopf mittig in der Konstruktion und die einzelnen Achsen sitzen an den 3 tragenden Gehäuseteilen, auf denen sie nach oben und unten fahren können. Die beheizte Druckplatte bleibt dabei völlig unbewegt. Alle Achsen  ob nun X, Y oder Z Achse für die Höhe werden über die  3 arretierten Arme gesteuert. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern hat wohl auch den Vorteil das weniger Gewicht auf den Achsen liegt. Von der Druckgenauigkeit wird teils behauptet sie käme nicht an die herkömmlichen FDM Printer heran. Mit meinem ersten Testdruck war ich aber schon sehr zufrieden.
Doch fangen wir beim Anfang an.

Die technischen Daten

Mainboard 32bits board Kossel
Stepper Treiber TMC 2208, wechselbar
Druckgröße 200×200
Touchscreen ja, farbig
Autolevelsensor ja, ansteckbar, 27 Messungen
Druckaufnahme nach Stromausfall ja
beheiztes Druckbett ja
Extruder Titan, nutzbar für flexibes Filament, ABS etc.
Abmessungen folgen noch 😀

Der Aufbau

Der gestaltet sich nach dem Auspacken dann doch recht einfach, auch wen man eventuell noch keinen Kontakt zu Delta Druckern hatte. Die Anleitung dürfte aber gerne etwas größer gedruckt sein, kleine Details erkennt man auf der farbigen Darstellung nur schwer. Da es es von Vorteil wenn man zumindest weiß wie das Endresultat aussehen soll. Alternativ kann man die Bilder auch am PC öffnen und bestaunen: auf der beiliegenden Micro-SD Karte sind diese noch zusätzlich hinterlegt. Sehr gut 🙂
Dennoch ist alles gut beschrieben, alle 3 Achsen die aufgesetzt und verschraubt werden haben beschriftetet Kabel, auch die die aus dem Deckel herausgefummelt werden müssen. Das aufstecken der Kabel oder verbinden ist kein Problem. Auch das befestigen des Druckbettes mittels Schrauben stellt keine Herausforderung dar. Einmal umgedreht für ein besseres herankommen und schon ist Schritt zwei auch erledigt. 

  
(Zuerst die 3 Streben/Achsen anschrauben und verkabel, danach das Druckbett verschrauben)

Die Streben für den Druckkopf zu verschrauben ist auch kein Problem, den Druckkopf setzt man mit als letztes ein. Die darüber liegenden Kabel sind allesamt beschriftet und müssen auch nur noch zusammengesteckt werden. Zum Schluss schraubt man den Filamenthalter oben drauf fest und da wars dann auch schon fast.


(Die Verstrebungen und den Druckkopf befestigen, sowie die Kabelpeitsche entsprechen der Beschriftung am Druckkopf  anklemmen)

Der Aufbau nahm maximal 30 Minuten in Anspruch, auf die Uhr hab ich aber nicht wirklich geschaut.
Nun müssen wir das Druckbett, bzw eher den Druckkopf ausrichten. Das wird per magnetischen Sensor und einem entsprechenden übrig gebliebenen Kabel erledigt.  Dafür müssen wir aber den Drucker einschalten, also des EU Kaltgerätestecker einstecken und einschalten. In der Anleitung ist beschrieben wo sich der Punkt zum Leveln befindet, wenn man diesen folgt wird nun der Druckkopf zum Heizbett ausgerichtet. Nach Abschluss des Vorganges Nuss der 0 Punkt der Z Achse noch festgelegt werden. Das passiert ähnlich wie gewohnt mit einem Stück Papier, besser Kassenzettel und dem manuellen, per Touchscreen herunterlassen des Druckkopfes bis der Abstand/ Widerstand auf dem Papier stimmt. Die Micro SD Karte nur noch einstecken, im entsprechenden Menüpunkt den gewünschten Druck aussuchen und ja richtig, das Filament auch noch in den Extruder führen. 
nun darf der erste Druck direkt starten.

Der erste Druck & Geräuschpegel

(Bilder folgen noch)

Der Geräuschpegel ist durch das 32 Bit Moterboard sowie den 2208 Stepper Treibern recht zurückhalten, einige Bewegungsgeräusche der einzelnen Achsen bzw. die beiden Lüfter des Druckkopfes sind aber dennoch zu hören. An sich aber nichts dramatisches. Der Druck startete in etwa nach 2-2,5 Minuten, so das das Heizbett 60°C und der Druckkopf bei 210°C lagen. 
Mein Z Achsen-0 Punkt Leveln war nicht on Point, hier musste ich während des Druckes noch ein wenig nachbessern. Praktischerweise geht das auch mit einem separaten Menüpunkt. Der Druck setzte dann mit der zweiten Schicht besser und sauberer an,der nun gewählte Abstand ist besser.  Im Druckvorgang sieht der Delta Drucker sehr  imposant aus. Der Drucks des gewählten Elefanten liegt bei ca. 1,5h. schon mit den ersten Außenlinien kann er mich direkt überzeugen, klar für ein Finales Ergebnis noch etwas zu früh. Benchy und andere Drucke warten ja bereits.


(Grundsätzlich toller Druck, die beiliegen -gcode Dateien sind aber alles andere als perfekt gesliced, Boden/Decke und Infill sind suboptimal, die 2x Wände fast ohne Kontakt zueinander) 

Womit oder wie die 2 Testdateien bearbeitet /gesliced wurden weiß ich nicht, somit kenne ich auch keine Einstellungen. Die gewählten waren auf keinen Fall perfekt. Das Infill schloss nicht zum Rand ab und war eher zu dünn und löchrig gedruckt, die beiden Wände wurden zwar sehr sauber gedruckt, schlossen zueinander aber nicht ab. Das mag man im fertigen Druck nicht sehen, viel aber im Druckvorgang auf. Zudem trennte ich den Strom um zu schauen wie die Wideraufnahme nach einem Stromausfall des Flsun Q5 funktioniert. In meinem Fall: überhaupt nicht. Anscheinend konnte der Drucker nicht mehr auf die Micro-SD Karte nach dem Neustart zugreifen. Allerdings werde ich das natürlich noch ein weiteres mal testen, eventuell mit einer anderen Micro-SD Karte. schauen wir mal. In den Einstellungen gibt es aber eine Option wo man die Wiederaufnahme am Modell durchführen kann. Werde ich entsprechend noch versuchen.


(Ein sauberer Druck und vor allem auch passgenau, ohne Probleme zusammenschraubbar.)

Das zweite Modell ist eine Schraube mit Mutter. Wurde ebenso gut und anstandslos gedruckt. Das Ergebnis ist super wie der Elefant zuvor schon, hat aber natürlich die gleichen Mängel mit dem Infill, bzw dem Boden und dem Deckel. Hier muss definitiv an der Software etwas gepimpt werden. Allerdings ist die Passgenauigkeit auch echt gut, ohne Widerstand ließ sich die Mutter auf die Schraube drehen, egal ob linksrum oder rechtsrum gedreht. 

Die nächsten Drucke werde ich mit meinen Einstellungen durchführen, ich bin mal gespannt was dann dabei herauskommt 😀 Das beiliegende gelbe Filament ist dann auch aufgebraucht, hier nutze ich dann entsprechend anderes, auch das könnte das Druckbild verändern.

Druckbett & Haftung


(Ein wenig zu dicht auf der Druckplatte gedruckt und man bekommt teils kleinere Probleme beim lösen.)

Wenn das Druckbett auf wenigstens 50°C oder etwas mehr beheizt ist, hielten die  Drucke sehr fest. Nach dem Abkühlen konnte ich sie meist ohne Probleme ablösen. Hat man das Heizbett aber zu gut gelevelt und mit etwas zu viel Druck auf der Plattform gedruckt, dann kann es schon etwas schwerer werden. Ein Testdruck mit dem Flsun Elefanten ist so Bombenfest gewesen das ich den Boden abgerissen habe. Das lag aber auch am Modell selbst, wie beschrieben ist das Infill nicht so gut umgesetzt bzw Boden und Deckel bestehen auch nur aus maximal 2 Schichten. Hier nutze ich normalerweise 5 Schichten.  Das werde ich entsprechend noch anpassen und austesten. 

Fazit

Noch ist es nicht soweit. Ich stehe quasi erst am Anfang meines Tests.
In den nächsten Tagen und Wochen werde ich weiterhin Testdrucke durchführen und euch hier auf dem laufenden halten. Ebenso was die verwendete Slicer Software angeht. ich bin gespannt wie die anderen Drucke dann ausschauen werden, soweit bin ich mit Aufbau, Qualität und dem ersten Druck schon sehr zufrieden. Der Rest wird sich zeigen Stay Tuned 😉

  • Auf Amazon ist der Drucker noch nicht zu finden. (Stand 13.05.2020)

Features

  • Delta Drucker
  • 200x200m Druckfläche
  • einfacher Aufbau
  • Wiederaufnahme nach Stromausfall
  • 2208 Stepper, wechselbar
  • Autolevel Sonsor
Kommentare (3)
  • Kai

    27.09.2020, 23:21

    Moin,

    vielen Dank für den Test.
    Ich habe ihn mir auch gekauft. Leider habe ich auch das Problem, dass die Wände sich nicht miteinander verbinden. In Cura 1.7.1 habe ich den Delta Drucker FLSUN QQ genommen und dort alles auf 200mm eingestellt. Retraction auf 60mm erhöht.
    Kannst du dein Cura Profil veröffentlichen, falls du das Problem mit den Wänden gelöst hast?

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

    Kai

  • Ronny

    28.09.2020, 08:44

    @Kai: Moin,

    vielen Dank für den Test.
    Ich habe ihn mir auch gekauft. Leider habe ich auch das Problem, dass die Wände sich nicht miteinander verbinden. In Cura 1.7.1 habe ich den Delta Drucker FLSUN QQ genommen und dort alles auf 200mm eingestellt. Retraction auf 60mm erhöht.
    Kannst du dein Cura Profil veröffentlichen, falls du das Problem mit den Wänden gelöst hast?

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

    Kai

    Leider kann ich da nicht helfen, ich hab nach einem Düsenwechsel keinen Druck mehr beenden können da ich immer Layer Shift Versätze hatte. bin auch leider noch nicht dazu gekommen dran zu basteln. Ich hatte mehrerer Slicer verwendet, darunter auch Repetier-Host, da hab ich mit den unterschiedlichen Profilen gespielt. Dann kam da Problem mit der Düse..
    Grüße Ronny

  • Kai

    28.09.2020, 18:23

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Schade. Ich werde heute den Extruder kalibrieren. Mal sehen, ob es daran liegt.

    Layershift nach Düsenwechsel ist aber seltsam. Hat eventuell irgendetwas Spiel bekommen?
    Die Autonevilierung hast du bestimmt nach dem Wechsel der Düse gemacht.

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