Deals Computer & Entertainment Creality3D Ender-5 / 5 Pro / 5 Plus

Creality3D Ender-5 / 5 Pro / 5 Plus ab 220€ 3D Drucker, Vollkäfig

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Mit Lieferugn aus Deutschland ist der Ender 5 Pro für 280,49€ bestellbar.

Technische Daten 220x220x300mm • MK10 Extruder • 350W Verbrauch
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ab 244,44€ Gutschein erforderlich
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Technische Daten 220x220x300mm • Metal Extruder • Silent Mainboard • 350W Verbrauch
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Technische Daten 350x350x400mm • Autolevel Sensor • Filamentsensor • Mainboard Creality V2.2 • max. 550 Watt
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Creality3D bringt einen weiteren, von mir liebevoll getauften, Vollkäfig 3D-Drucker heraus. Der Creality3D Ender-5 nutzt einen Art geschlossenen Rahmen der Vibrationen oder Spiel während des Drucks in der Z-Achse auf ein Minimum reduzieren soll. Wie üblicherweise ist der 3D-Drucker für den Transport zerlegt, aber mit recht wenigen Handgriffen aufgebaut. Die nutzbare Druckfläche liegt hier bei 220x220x300mm. Aktuell beginnt der Preis bei 320,54€ auf Banggood.com.

Ender 5

Creality3D ist schon eine ganze Weile im Druckerbusiness tätig und verbessert sich von Modell zu Modell. Entsprechend hoch ist das Know-How und das merkt man spätestens wenn man einen der 3D-Drucker des chinesischen Herstellers zusammenbauen möchte: viel Erfahrung oder gar Zeit benötigt man nämlich nicht. Erst kürzlich hatte ich einen ähnlichen 3D-Drucker des Herstellers Two Trees versucht aufzubauen und weder war die Anleitung aussagekräftig genug, noch war das Kabelmanagement oder das manuelle Einsetzen und Spannen der Führungsbänder durchdacht. Letztendlich hab ich den Drucker nach 3 Stunden immer noch nicht einsatzbereit zusammengesetzt bekommen. Gut die Anleitungen mögen nicht immer alles perfekt beschreiben, aber das Wichtigste sollte erkennbar sein. Im übrigen sollte man auch etwas Englisch beherrschen, denn die Anleitung oder Tutorials des Herstellers wie auch die Menüführung des Drucker liegen nur in Englisch vor. 

 

Zurück zum Creality3D Ender-5. Für die Gesamtgröße des 3D-Druckers erhält man eher eine kleinere Druckfläche als man es vielleicht erwarten würde. „Lediglich“ 220x220x300mm kann man hier drucken. Der benötigte Platz für den Drucker liegt bei 552x485x510mm. Wiederum sollte das für die meisten Drucke aber genügen. Der Druck selbst läuft auch etwas anders ab als bei den normalen gängigen FTM (Fused Deposition Modeling) 3D-Druckern. Normalerweise bewegt sich die starre X-Achse nach links und rechts, bzw nach oben auf der Z-Achse. Beim Ender 5 läuft der Druckkopf vor und zurück auf der X/Y Achse und die Z-Achse, das Druckbett fährt nach unten pro gedruckter Schicht. Für den Antrieb der Y-Achse ist ein Motor für beide Seiten zuständig (Dual-Achsen Motor). So dürfte und sollte durch die Steifigkeit des Rahmens kaum relevante Schwindungen während des Druckes entstehen.

Für die Filament Zuführung wird ein MK10 Extruder verwendet, der das 1,75mm starke Druckmaterial zuverlässig in den Druckkopf fördern sollte. Über den Druckkopf oder die genutzte Belüftung des Hotends/Druckerdüse gibt es leider keine Informationen. Der Düsendurchmesser liegt aber bei den üblichen 0,4mm (auch wechselbar gegen kleinere oder größere Durchmesser), die druckbare Schichthöhe zwischen 0,1 und 0,4mm. Der Druckkopf erhitzt sich bis maximal 260°C, das Heizbett/Druckplatte auf maximal 135°C. Zusätzlich ist das Druckbett magnetisch einsetzbar um später den fertigen Druck leichter zu entnehmen. Die Druckgeschwindigkeit kann bei maximal 180mm/s liegen. Im Schnitt wird eine Druckgeschwindigkeit zwischen 40-80mm/s empfohlen. Als Material kann PLA, ABS, Holz, Kupfer und z.B. Gradient gedruckt werden.

Der Stromverbrauch im Betrieb beläuft sich auf maximal 350W, je nach genutzter Temperatur der Düse und des Heizbetts. Gedruckt wird mit direkter PC Verbindung oder, deutlich bequemer, per Micro-SD Karte auf denen die benötigten .obj, .amf oder .stl Dateien gespeichert sind. Ganz ohne PC und entsprechenden Slicer Programmen wie Cura, Repetier Host, s3d oder sonstigen Anwendungen kommt man nicht aus. Diese Programm berechnen und „schneiden/Slicen“ die Dateien so auf das sie eben Schicht für Schicht vom Drucker gedruckt werden können. Im Prinzip muss man nur die Abmessungen der Druckplattform angeben, lässt das Programm die notwendigen Berechnungen durchlaufen und nutzt die fertige Date dann zum Drucken. Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigt bzw. beschäftigen wird, kann hier zahlreiche und viele Einstellungen anpassen und so direkt oder auch indirekt auf die Druckqualität Einfluss nehmen. Das ist aber ein anderes Kapitel und von Drucker zu Drucker und von Programm zu Programm sehr unterschiedlich.

Der Creality3D Ender-5 verfügt nicht über einen Autolevelsensor, entsprechend muss man hier mit den unterseitig liegenden Stellrädchen das Druckbett ausrichten. Im Falle eines Stromausfalles kann der Druck aber später vorgesetzt werden. Ein Filament Sensor scheint ebenfalls nicht verbaut worden zu sein. So stoppt der 3D-Drucker nicht selbstständig sollte die Filamentrolle während des Druckens aufgebraucht sein.

Sämtliche Eingaben zum Auswählen des Druckes, dem Leveln des Heizbettes oder sonstigen Menüpunkten wird über ein kleines Display mittels einen Drehknopfes ausgewählt, ein Druck auf den Knopf wird zum Bestätigen ausgeführt. Die Druckfläche selbst bleibt bei 220x220x300mm bestehen.

Alterantive/bessere/größere Ender-5 3D Modelle

Creality Ender-5 Pro

Alternativ gibt es auch ein Ender-5 Pro Modell das optisch identisch ist, aber ein Ultra Mute Motherboard (mit TMC Treiber) verwendet. Entsprechend sollten die Bewegungsabläufe im Druck einen niedrigeren Geräuschpegel erreichen als das Pro-lose Modell. Auch der Zuführschlauch für das Filament wurde gegen ein besseren Capricorn Schlauch getauscht. Ebenfalls scheint der Extruder verändert worden zu sein, nun kommt ein namenloser Metall Extruder zum Einsatz. Ob dieser nun besser als der MK10 ist, kann ich aktuell nicht beurteilen. Der Rest bleibt zum günstigeren Modell identisch.

Creality Ender-5 Plus

Wem die Druckfläche der beiden Modelle Ender-5 und Ender-5 Pro zu klein ist kann auch zum deutlich teureren Ender-5 Plus Modell greifen das nun eine Druckfläche von 350x350x400mm aufweist. Die Grundfläche des 3D Druckers wächst somit aber auch auf 63,20 x 66,60 x 61,90 cm an. Hier sitzt dann aber die Bedieneinheit direkt unter dem Druckbett und ist nicht mehr seitlich montiert, ebenfalls steht hier ein 4,3 Zoll Touch Screen zur  Eingabe und Bedienung bereit. Praktischerweise ist nun auch ein Autolevel-Sensor integriert worden um das Ausrichten des Druckkopfes zum Heizbett/Druckbett automatisch mit einem BLTouch Kopf zu bewerkstelligen. Manuelles einstellen per Stellrädchen auf der Unterseite ist hier kaum mehr vonnöten (nur um das Heizbett an sich gerade zu stellen). Aufgrund der deutlich gesteigerten Druckfläche kommt nun eine Dual-Z Achsen Lösung hinzu, seitlich wird das Druckbett nun von insgesamt 4 Führungsstangen und jeweils einer Gewindestange links und recht geführt.

  

Ebenso scheinen die Stepper Motoren verändert worden zu sein. Namentlich „42-48“ Motor erwähnt. Bei den anderen beiden Modellen fehlt eine genaue Bezeichnung der verwendeten Motoren. Auch hinzugekommen ist der Filamentsensor den ich im kleinen und mittleren Modell vermisse, der den Druck automatisch stoppt wenn das Filament ausgegangen ist oder eventuell von der Rolle abgerissen ist. Der Druck kann nach dem auffüllen und zuführen des Filamentes auch wieder vorgesetzt werden.

Mit der größeren Druckfläche verbraucht der Ender-5 Plus aber auch mehr Strom, bis zu 550 Watt könnte er sich (je nach Einstellung der Temperaturen) mit dem neuen Netzteil genehmigen. Um die ganzen neuen Bauteile und auch Stepper Driver gut handeln zu können wurde auch ein anderes Motherboard verbaut: die Creality V2.2 Platine befindet sich nun im Gehäuse. Am eigentlichen Aufbau hat sich glücklicherweise kaum etwas verändert und die wenigen Handgriffe bleiben bestehen.

 

  • Auf Amazon wird mit 4.1 Sternen bei 10 Kundenrezensionen bewertet. (Stand 21.01.2020)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Die Montage / der Aufbau ginge leicht von der Hand und die Druckqualität sei auch direkt gut. Der wichtigste Punkt hierbei ist erfüllt: der Aufbau. 🙂 Alles weitere liegt, wenn es um die Druckqualität geht eh an den persönlichen Einstellungen des Druckers. Natürlich ist das Hotend und dessen Belüftung /Kühlung auch einen entscheidender Bestandteil.

Features

  • 3D Drucker, Bausatz
  • 220x220x300mm Druckfläche
    • 350x350x400mm (Plus Modell) 
    • Autolevel Sensor, Filament Sensor, Mainboart V2.2  (Plus Modell) 
  • nutzbar für  PLA, ABS, Holz, Kupfer etc.
  • magnetische Druckauflage
    • Silent Mainboard, Metall Extruder, Capricorn Tube ( Pro Modell)
  • 350W Verbrauch

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