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Teclast F6 Plus Testbericht – ab 279€ 13,3″ FHD, 360° drehbar, Celeron N4100, Win 10

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Optisch und haptisch ein wirklisch tolles Gerät, gerade das 360° drehbare Display hat mit im Test sehr gut gefallen. Von der Leistung her ist es aber nur für einfache Anwednungen und Tagesabläufe geeignet.

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Das neue Teclast F6 Plus Modell setzt wie das Teclast F5 Modell auf ein 360° drehbares Display und den Celeron N4100 Quad-Core Prozessor. Hier ist man mit 13,3″ jedoch etwas größer als im Teclast F5 mit nur 11,6″ unterwegs. Momentan kann man das Convertible Notebook ab 0,00€ auf bestellen. Natürlich handelt es sich um einen Windows 10 Rechner der mit 8GB RAM und einer 256GB großes SSD Festplatte bestück ist.

Das Teclast F6 Plus Modell ist rein von der Optik her kein neues Gerät. Das optisch identische F5 Modell nutzt einen 11,6 Zoll Display, das nicht mehr erhältliche F6 Pro Modell nutzte ebenso ein 13,3 Zoll Display wie nun auch das Teclast F6 Plus. Die Auflösung liegt hier bei den üblichen 1920×1080 Pixel. Alle drei Geräte vereinen eine klasse Funktion: das Display, welches um 360° gedreht werden kann, und somit in unterschiedlichsten Stellungen innehält oder als Tablet komplett umgeklappt werden kann. So ist das Einsatzgebiet stark unterschiedlich. Eben so wie man es gerade benötigt. Das Display ist natürlich auch per Touch/Fingerdruck bedienbar und besitzt gute Blickwinkel wie es für ein IPS Panel typisch ist. Eine Stiftbedienung wird auch unterstützt. Dieser liegt dem Lieferumfang aber nicht bei.

Angetrieben wird das Windows 10 Convertible durch den Einstiegsprozessor Intel Celeron N4100 Quad-Core mit 2,4 GHz maximaler Taktung. Dazu gesellen sich 8GB DDR4 Arbeitsspeicher und eine 256GB große SSD Festplatte die vermutlich über einen Wartungsklappe auf der Unterseite ausgetauscht werden kann. Seitlich befinden sich einige Anschlüsse: ein Micro-SD Karten Slot, 2 vollwertige USB Ports (1×2.0/ 1×3.0), ein USB Typ-C Port 3.1, Micro-HDMI sowie ein 3,5mm Kopfhörerport und die Aufnahme für die Stromversorgung. Ebenfalls wird Bluetooth 4.0 und Dual-Band WLAN unterstützt. Für Videochats oder ähnliche Dinge ist eine 2 Megapixel Webcam auf der Vorderseite integriert worden.

Die Tastatur ist nicht hinterleuchtet und liegt leider wie gewohnt nur im amerikanischen QWERTY Layout vor. Unter Windows 10 kann man zwar QWERTZ einstellen, müsste dafür dann aber Blind schreiben können oder mit günstigen QWERTZ Tastaturaufklebern entsprechend falsch beschriftete Tasten überkleben. Das ist simpel und funktioniert auch sehr gut. Wen das Layout nicht stört, muss daran natürlich nichts ändern. Das Trackpad fungiert wie gewohnt als Mausersatz und wird sicher auch wieder Gesten wie „pinch to zoom“ der Finger erkennen.

Der Akku misst 10.000mAh bei 38Wh. Die Laufzeit sollte sich irgendwo bei 6-8 Stunden befinden. Das Gehäuse ist vollständig aus Aluminium gefertigt wobei die Tastatur sowie die Fläche um die Tastatur herum aus Kunststoff bestehen. Das Gewicht liegt bei 1,6kg und die dünnste Stelle am Gehäuse misst gerade einmal 8mm.

  • Auf Amazon ist das Import Convertible nicht gelistet. (Stand 10.01.2020)

Testberichte / Erfahrungen / Meinungen

Ersteindruck & Optik

Optisch mach das schlanke Convertible Notebook schon was her, gerade wenn man das Display um 360° dreht,  oder wenn die straffen Scharniere in jeder Position den Screen festhalten. Der Touchscreen reagiert gut, gibt beim Fingertipp auch nur minimal im gesamten nach, sprich wackelt etwas, hält aber die Position fest. Das Gehäuse besteht auf der Ober- und Unterseite aus Aluminium, welches aber wie gewohnt recht schnell, leicht zerkratzen kann.

Die Handballenauflage bzw. der Tastaturbereich besteht dahingegen nur aus Kunststoff. Das Trackpad ist groß und bedient sich auch soweit gut, gelegentlich werden die Mausklicks nicht immer erkannt. Für eine bessere Präzision sollte man eine echte Maus nutzen. Die Tastatur liegt leider wieder im QWERTY US Layout vor, tippt sich aber sehr angenehm, der Hub ist gewohnt kurz, die Tasten schön groß. Für längere Texte sehr angenehm, wenn man mit dem Layout eben keine Probleme hat.

Auf der Unterseite ist das CE Zeichen sowie ein Wartungsschacht für die SSD Festplatte vorzufinden. Eine 256GB große 2242er M.2 Platte ist verbaut, Platz für eine 2280er SSD wäre aber auch. Theoretisch könnte man auch direkt den gesamten Unterboden abschrauben um in das innere zu schauen. Allerdings gibt es hier nicht viel zu sehen oder zu tun, da der Arbeitsspeicher auch fest verlötet ist und man hier nichts austauschen oder Upgraden kann.

Display

Das IPS Display hat gute Blickwinkel, ist aber von der Helligkeit eher nur für Innenräume oder schattige Plätze geeignet. In direkter Sonneneinstrahlung kann man nur noch bedingt etwas ablesen. Wie bereits kurz angerissen reagiert der Touchscreen der Touchscreen gut auf die Fingereingaben und könnte auch mit einem separat erhältlichen Stift genutzt werden. Hier hat man aber nur wenige Druckpunkte und es ist nicht mit einem Wacom Stift oder dessen Präzision zu vergleichen.

Performance

Das System wird vom altbekannten Intel Celeron N4100 angetrieben und ist somit für rudimentäre oder einfache Aufgaben gut gewappnet. Das bedeutet Exel, Office oder einfache Bildbearbeitung wären kein Problem. Auch das Nutzen der unterschiedlichsten Browser klappt je nach Webseite ohne Probleme. Allerdings muss man hier und da immer mal wieder auf das finale ladender Seiten warten oder mit einem schleppenden Aufbau leben. Gerade wenn man Youtube öffnet nimmt es viel Zeit und irgendwann auch Geduld und Nerven in Anspruch. Dennoch besteht die Möglichkeit 4k Inhalte im Browser anzuschauen, auch wenn es wegen der FHD Auflösung wenig Sinn machen würde.

Der Arbeitsspeicher ist ebenso flott wie die SSD Festplatte. An den beiden Komponenten liegt es auch nicht das das System teils überfordert ist, gerade wenn man versucht zu spielen, merkt man das es so oder so nur einfache Spiele wie Minecraft oder 10 Jahre alte Titel sein sollten, und hier die GPU (Intel HD 600) ebenso hoffnungslos am Limit arbeitet. Hier muss oft an der Auflösung und den Details geschraubt werden, auch bei alten Titeln. Das spielen aktueller Titel wie meinetwegen Fortnite ist nicht möglich, hier werden gerade mal 4-6fps errechnet und das bei minimalen Details und einer internen Auflösung von 30%.

Schaut man sich die Benchmark Ergebnisse an sieht man das kaum 3D oder CPU Rechenleistung vorhanden ist. Es ist absolute Einstiegshardware im PC Bereich. Das muss einem beim Kauf auch absolut klar sein.

Konnektivität

 

Der USB-Typ-C 3.1 Port kann zum beladen, Datenübertragung und auch als Videoausgang genutzt werden, alternativ steht der Micro-HDMI Port ebenso für eine Bildübertragung bereit. Hier sollte man aber auch auf einfaches Bildmaterial zurückgreifen, bewegte Bilder in Form von Video oder spiel können nicht unbedingt flüssig auf beiden Display (Notebook + angeschlossener Bildschirm) wiedergegeben werden, auch hier ist die GPU zu schwach. Für das Darstellen von Texten oder Tabellen oder Webseiten ist es aber gut nutzbar. Die WLAN Anbindung ist gut und konnte unser vorhandenes Internet komplett ausreizen, ebenso gab es keine Einbrüche wenn ich parallel dazu einen Bluetooth Audiowiedergabe laufen lassen. Bei billigen Chipsätzen kam es hier in der Vergangenheit zu Einbußen in der Internetbandbreite. Die Bluetooth Anbindung selbst macht auch keine Schwierigkeiten. Der USB 3.0 bzw 2.0 Port sowie die Micro-SD Schnittstelle arbeiten auch so wie erwatet.

Akkulaufzeit

Der 38Wh Akku kann durchaus für ca. 7 Stunden Laufzeit sorgen, wenn man eben nur einfache Dinge mit dem Notebook mach, eben da wofür die Hardware geeignet ist. Wird es dennoch etwas rechenintensiver erreicht man dennoch gut 4 Stunden. Wer das System komplett auslastet und doch damit spielt, landet bei maximal 1,5 Stunden.

Fazit

Trotz toller Optik, guter Verarbeitung, eines drehbaren, praktischen Display können wir im Jahre 2020 einfach nicht mehr diese Celeron N4100 Prozessoren empfehlen. Die Idee und Umsetzung ist hier wirklich gut, bei einem aktuellen Preis von 300€ aber einfach zu teuer. Die Hardware mit weniger RAM und weniger Speicherplatz bekomme ich auch schon für unter 200€. Lege ich wiederum ca. 100€ drauf, also investiere ich 400€ kann ich mit schon Intel Core i3 Notebooks kaufen, die deutlich mehr Leistung als der Celeron bieten. Sicherlich gehe ich den Kompromiss mit dem drehbaren Display ein, also ich verzichte drauf, bekomme aber ein flotteres und auf Dauer besseres Bedienerlebnis unter Windows. Alternativ könnte man sich auch nach gebrauchten Notebooks umschauen, selbst wenn diese 2-3 Jahre alt sind und eine Core i3 oder 5 der älteren Generation beherbergen, sind diese Geräte schneller als dieses Convertible Notebook. Eventuell bekommt man hier sogar schon günstige Ryzen Socs.

Es wird Zeit das die chinesischen Hersteller endlich auf die AMD Ryzen Prozessoren umsatteln!

Features

  • Convertible Notebook
  • 13,3″ 1920x1080p, 360° drehbar
  • Intel Celeron n4100 Quad-Core 2,4GHz
  • 8GB RAM DDR4, 256GB SSD
  • 10.000mAh Akku
  • Windows 10
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